• This Must Be The Place

    Cheyenne – This Must Be The Place

    - Regie: Paolo Sorrentino

    Sean Penn allein ist ein Schauwert: Bleich, mit Eyeliner, rotem Lippenstift und langen schwarzen Haaren sieht er als von Drogen gezeichneter Ex-Rockstar Cheyenne aus wie Robert Smith von The Cure. Er lebt auf einem Anwesen bei Dublin, kauft Tiefkühlpizza im Supermarkt und wird bemuttert von seiner rustikalen Frau Jane (Frances McDormand), die bei der Feuerwehr […] mehr…

  • Babybird The Pleasures Of Self Destruction

    Babybird  - The Pleasures Of Self Destruction

    „Put down your cigarettes/ Put down your cider/ Put your drugs down/ Sit down beside her …“ Das muss dann wirklich Liebe sein! Stephen Jones, noch ein knappes Jahr von der 50 entfernt, singt immer noch über diese eine Sache – und in diesem Fall ist seine kleine Tochter Ziel der Zuneigung. Der Zyniker mit […] mehr…

  • Neal Casal - 'Sweeten The Distance'

    Neal Casal - Sweeten The Distance

    Neal Casal ist einer jener bescheidenen, treuen Wegbegleiter, die auf so vielen Alben, die man über die Jahre ins Herz geschlossen hat, im Hintergrund agieren und sich mit einem Credit begnügen. Ob auf Tift Merritts „Tambourine“, Mark Olsons „Many Colored Kite“ oder Ryan Adams‘ „Cardinology“ – stets dient Casal als profunder Sidekick, dessen Gitarrenparts und […] mehr…

  • Anonymus

    Anonymus  - Regie: Roland Emmerich

    Als Filmkritiker steht man ständig vor der Frage, wie viel man von einem Plot erzählen kann, ohne ihm sein Geheimnis zu nehmen. Manchmal wäre es sicher besser, Kinobesucher würden vorher gar nichts über den Film wissen. In diesem Fall sollte man vor allem eine Information geheimhalten: die Identität des Regisseurs. Erraten kann man ihn  anhand […] mehr…

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    Vince Mendoza - Nights On Earth

    Er ist die beste Adresse für orchestrale Arrangements, gefragt bei Björk und Sting, Joni Mitchell und Melody Gardot. Auf seinem ersten eigenen Album seit 13 Jahren hat er Kompositionen maßgeschneidert für viele Prominente: Scofield und Abercrombie, Kenny Werner und Alan Pasqua, Bob Mintzer und Joe Lovano, auch Weltmusikstars wie Tom Diakite (Kora) und Luciana Souza. […] mehr…

  • Paul Simon Biografie Marc Eliot Cover

    Marc Eliot - Paul Simon: Die Biografie

    Geringe Körpergröße als probates Antriebsaggregat für ein so ehrgeiziges wie erfolgreiches Künstlerleben mehr…

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    Diverse - King Size Dub (On-U Sound…

    Das On-U-Sound-Label feiert 30-jähriges Jubiläum und lässt die fetten Jahre Revue passieren – nicht ohne auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Dub in all seinen Schattierungen ist der Grundpfeiler, auf dem Adrian Sherwood mit Blues, Folk und Afrikanismen einen spacigen Echo-Cocktail braute, der UK-Reggae auf der musikalischen Landkarte verewigte. Die geschmackvolle und kenntnisreiche […] mehr…

  • Hank Williams - Rare & Unreleased Recordings

    Hank Williams - Rare & Unreleased Recordings

    Sehr frühe und späte Aufnahmen des tragischen Country-Helden Als Hank Williams mit seinem Partner Smith Adair – der in diesem Duo am Kontrabass für die tiefen Töne zuständig war – 1940 das „Freight Train Blues/New San Antonio Rose“-Medley aufnahm, jodelte er schon so absolut professionell, wie man ihn gut zehn Jahre später bei einigen seiner […] mehr…

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    Pink Floyd - The Dark Side Of The…

    Monster-Karton von, ,Moon“ und Gesamtausgabe „Discovery Box“ Das 2007 unter dem Titel „Oh By The Way“ angebotene CD-Set mit sämtlichen offiziellen Langspielwerken ist ein – bis auf die Optik – vollkommen fantasielos vermarktetes Angebot, dem man nicht mal (wie noch beim „Shine On“-Box-Set von 1992) die frühen Singles auf Bonus-CD mitgab. Die jetzt vorgelegte „Discovery […] mehr…

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    Sting - 25 Years

    Box-Set mit drei CDs, einer DVD und einem Coffee-Table-Bildband Ein Pastiche in dem üppigen, kostbaren Begleitbuch verrät den Rang, den Gordon Sumner sich selbst in der Weltgeschichte zugedacht hat: Unter dem Titel „History Will Teach Us Nothing“ wurden Sting-Porträts umgepinselt zu Abraham Lincoln, Napoleon, Beethoven, Einstein, Edgar Allan Poe, Che Guevara, George Custer, Lech Walesa, […] mehr…

  • Nirvana - Nevermind

    Nirvana - Nevermind (Anniversary Edition)

    Deluxe-Edition und Schmuck-Karton zum 20. Jahrestag Wir hatten immer nur die alten Schnurren über Keef und Mick und John und Paul und Iggy und Bowie und wie sie alle hießen. Mit leicht belehrendem Unterton vorgetragen von älteren Brüdern, deren Freunden oder – das Schlimmste! – den eigenen Eltern. Doch wir sollten unsere eigene Band kriegen! […] mehr…

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    Zwei mal zwei - von Charles Lewinsky und Andreas…

    Der Titel lässt es vermuten, etwas arg arithmetisch angelegt ist diese Episodengeschichte über zwei gegensätzliche Paare, die ein Kind bekommen und sich bei der Geburtsvorbereitung befreunden. Als wöchentliche Serie im Zürcher „Tages-Anzeiger“ mag das besser funktioniert haben, hintereinander gelesen wirkt es wie eine im Kästchenheft errechnete Soap, die es auf eine möglichst große Schnittmenge mit […] mehr…

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    Vernon Wray - The Best Of Booker T.…

    Booker T. & The MG’s ***¿ Wäre diese Hits-Compilation ein Jahr später erschienen, also 1969, käme man darauf auch in den Genuss des famosen „Time Is Tight“. Auch „Soul-Limbo“ und „Hang Em High“ fehlen, doch birgt die Platte genügend andere großartige Momente der stilbildenden Studio-Crew aus Memphis, beginnend mit „Green Onions“ von 1962 und nicht […] mehr…

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    Florence + The Machine - Celebrations

    Das zweite Album: Mehr Drama, mehr Chöre, mehr Tod Ein verspult klimperndes Klavier, durchbrochen von entschlossenen Akkorden. Dann diese mit maximaler Bedeutung aufgeladene Großstimme. Erst zaghaft, schließlich entschlossen zugreifend, geht sie ohne zu zögern in den ersten hypertheatralischen Chor über. Florence Welch ist zurück, man erkennt sie noch vorm Refrain von „Only For The Night“. […] mehr…

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    Liam Blake - You And Other Stories

    Ein Brite in L.A.: Das süßlichste Songwriter-Album der Saison Wäre Liam Blake schon am Leben gewesen, hätte er die 70er-Jahre im Laurel Canyon verbracht und mit CS&N gesungen – so liest man in den offiziellen Texten. Doch er wäre dort wohl nicht aufgenommen worden; so gefällig ist sein neues Album, dass als Wohnort eher Downtown […] mehr…

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    Bonnie „Prince“ Billy - Wolfroy Goes To Town

    Minimalistische Folk-Meditatio. nen über Liebe, Gott und Tod Der große Manierist Will Oldham ist auch einer der rigorosesten Puristen der Bluegrass- und Country-Musik. Er hat Streicher und Studio-Bands, Orgel und Drum-Maschine in den Mittelpunkt seiner Klangräume gestellt, auf „Wolfroy Goes To Town“ nun gibt er seiner Gitarre breiten Platz und seinem Gesang – zwei Instrumenten, […] mehr…

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    The Strange Boys - Live Music

    Die Texaner setzen auf traditionellen Groove und lässige Hooks. „New studio album“, sagt vorn der Sticker, um dem Titel gleich alle Missverständlichkeit auszutreiben. Das dritte Album des texanischen Quartetts um die charmante Jaulboje Ryan Sambol will also nur die Musik leben – wenn nicht für alle Ewigkeit, dann zumindest jetzt. „Study the past, predict the […] mehr…

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    Boots Electric - Honkey Kong

    Hauptsache Spaß: Jesse Hughes spielt mit Rock, Disco und Glam. Jesse Hughes zieht seine elektrischen Stiefel an und bringt uns frohe Kunde: I am Boots Electric. Der Sänger der Eagles of Death Metal hatte sich für seinen solistischen Einstand ein Rockalbum vorgenommen, nicht wie von Ted Nugent, sondern wie von George Clinton und Little Richard. […] mehr…

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    Marketa Irglova - Anar

    Ätherischer Indiepop – leider nur die Hälfte von The Swell Season Berufliches und Privates sollten nicht durcheinandergebracht werden: Marketa Irglova und Glen Hansard waren (vielleicht auch: sind) The Swell Season, wurden beim Dreh des Indie-Streifens „Once“ ein Paar, bekamen für ihren Filmsong „Falling Slowly“ einen Oscar, sind seit 2009 aber nur noch „gute Freunde“, und […] mehr…

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    Bush - The Sea Of Memories

    Penetrant leidender Grunge-Erinnerungs-Rock von Gavin Rossdale Zu einem Major-Deal hat es diesmal nicht gereicht, zu einer veritablen Reunion aber auch nicht. Nigel Pulsford und Dave Parsons war es augenscheinlich zu viel Arbeit. Das viele Getoure! Also hat nun Gavin Rossdale, das zumindest partiell ingeniöse musikalische Hirn der Band, der die Songwriting-Credits ohnehin nie so recht […] mehr…

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