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    Another Year

    - Jim Broadbent, Ruth Sheen

    Regie: Mike Leigh Was ihr Leben denn glücklicher machen könnte, fragt die Psychiaterin Gerri (Ruth Sheen) eine alternde, sauertöpfisch dreinblickende Patientin (Imelda Stanton). „Ein anderes Leben“, knurrt die. Sie wisse aber gar nicht, warum sie in die Therapiestunde geschickt worden sei und Fragen zu ihrer Familie beantworten solle. Lieber wären ihr Tabletten gegen ihre Schlaflosigkeit. […] mehr…

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    Nader und Simin – Eine Trennung - Leila Hatami, Peyman Moadi Regie:…

    Für „Alles über Ally“ erhielt der Iraner Farhadi bei der Berlinale 2009 bereits den Silbernen Bären als bester Regisseur. In diesem Jahr gewann sein Ehedrama „Nader und Simin“ sogar den Goldenen Bären. Das kann man durchaus als politisches Statement werten, was bei aller Sehnsucht nach Glamour der stets bemühte Anspruch der Berlinale geblieben ist. Farhadis […] mehr…

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    Larry Crowne - Tom Hanks, Julia Roberts

    Regie: Tom Hanks Start: 30.6. Gefeuert, weil er nicht befördert werden kann: Larry Crowne (Tom Hanks), ehemaliger Navy-Koch und achtfacher Mitarbeiter des Monats eines Discounters, darf ohne College-Abschluss nicht mal seinen Job als Verkäufer behalten. Spontan schreibt er sich fürs Wirtschaftsstudium bei einem exzentrischen Professor (wunderbar verschmitzt: George „Lieutenant Sulu“ Takei) und für den Rhetorik-Kurs […] mehr…

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    FILMFACTS - Marion Cotillard

    Schauspielerin, Frankreich Geboren 1975 in Paris, spielte Marion Cotillard bereits als Kind mit ihren Eltern am Theater. Bekannt wurde sie 1997 mit Gérard Pirès‘ Action-Komödie „Taxi“. Nach der Hauptrolle in Ridley Scotts „Ein gutes Jahr“ und dem Oscar für ihre Rolle als Edith Piaf in „La vie en rose“ (2007) drehte sie in Hollywood zuletzt […] mehr…

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    Kleine wahre Lügen - Marion Cotillard, Benoît Magimel

    Regie: Guillaume Canet Start: 7.7. Ein Mann taumelt zugekokst aus der Toilette, flirtet im Vorbeigehen anzüglich („Haben wir schon miteinander geschlafen?“) mit einer Frau und stürzt sich wild auf die Tanzfläche. Doch nach einem kurzen Wortwechsel mit einem Bekannten verlässt Ludo (Jean Dujardin) plötzlich die Diskothek und steigt auf seinen Motorroller. Paris im Morgengrauen. Mildes […] mehr…

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    Screamin‘ Jay Hawkins - At Home With Screamin‘ Jay…

    wie „Deep Purple“ oder „Orange-Colored Sky“ wirft. (Rumble) Untertitelt „The MGM Rock & Roll Collection“, umfasst diese Compilation 30 Aufnahmen der Jahre 1958 bis 60, uptempo-schmissig zumeist und stilistisch auf den Spuren des Vorbilds Elvis. Selbst bei der Wahl des Künstlernamens orientierte sich Harold Lloyd Jenkins aus Mississippi am Idol, er bediente sich der Jordanaires […] mehr…

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    Charlie Rich - A Rich Anthology 1960-78

    Allerlei Kompiliertes von dem amerikanischen Country-Star Vier Jahre bevor Charlie Rich mit „Behind Closed Doors“ für eine kleine Weile zum Superstar der von Billy Sherrill auf „Countrypolitan“-Kurs gebrachten Country Music aufstieg, hatte Peter Guralnick sein Idol in Memphis getroffen. In einer für sein Buch „Feel Like Going Home“ geschriebenen Reportage („Lonely Weekends“) hängte er sich […] mehr…

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    Suede - Suede

    Neue Editionen der Alben, um Singles und Raritäten erweitert Vielleicht lag es daran, dass wir Bowie damals nur als sonnengebräunten Dip-lomaten und Iggy Pop als alte Knusperhexe kannten. Im Mai 1993, als das erste Album von Suede in Deutschland noch nicht einmal erschienen war, wurden vor der Tür der Frankfurter Batschkapp jedenfalls hohe Summen für […] mehr…

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    Roger Waters - The Collection

    Gesamtwerk-Box mit den Alben des englischen Grüblers seit 1984 Seit „Animals“ hat Roger Waters es mit dem Stückwerk: „Pigs On The Wing 1“, „Pigs On The Wing 2“, „Pigs (Three Different Ones)“. Auf „The Wall“ gibt es zwei Teile von „Another Brick In The Wall“. Auf seinem ersten Solo-Album hören wir „The Pros And Cons […] mehr…

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    The Songs Of Dan Penn & Spooner Oldham - Werkschau mit den Stücken der…

    Wer in dieser Werkschau Southern- Soul- oder Country-Klassiker wie „Do Right Woman – Do Right Man“, „Dark End Of The Street“ oder „Lonely Women Make Good Lovers“ zu finden hofft, wird die vermissen. An den ersten beiden war als Co-Autor nicht unmaßgeblich auch Chips Moman beteiligt. Letzteren wiederum, Top-Hit für Country-Star Bob Luman, hatte Spooner […] mehr…

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    ABBA - Super Trouper

    Das vorletzte Album in der unvermeidlichen "Deluxe Edition" mehr…

  • Bruce Springsteen Live At The Main Point Cover

    Bruce Springsteen - Live At The Main Point…

    Fabelhaftes, fürs Radio mitgeschnittenes Konzert auf zwei CDs Es waren die letzten Konzerte in dem kleinen Club in Delaware, „bevor er Amerika und die Welt erobert“, wie der Ansager richtig sagte. Im Februar 1975 arbeitete Bruce Springsteen noch an „Born To Run“ – „Thunder Road“ hieß „Wings For Wheels“, „Jungleland“ hatte dort ein langes Gitarren-Solo, […] mehr…

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    David Byrne - Ride, Rise, Roar

    Begnadete Klangkörper Von David Byrne kennen wir schon einige Filme – auch solche, die eigentlich nur ein Konzert zeigen. „Stop Making Sense“ war 1984 die Avantgarde der Popmusik schlechthin, und ein Jahr später schlugen die Talking Heads mit „Road To Nowhere“ in den Mainstream um. Seit dem Ende der Band versucht Byrne tapfer, sich beständig […] mehr…

  • Brian Eno - Drums Between The Bells

    Brian Eno - Drums Between The Bells

    Die Partnerschaft zwischen Brian Eno und dem Warp-Label scheint äußerst produktiv zu sein. Nach dem Ambient-Impressionismus „Small Craft On A Milk Sea“ im letzten Jahr folgt nun ein kantiges, perkussives Werk. „Drums Between The Bells“ ist das neueste Ergebnis der seit 2003 immer mal wieder belebten Kollaboration mit dem Dichter Rick Holland. Die unter anderem […] mehr…

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    Bugge Wesseltoft & Henrik Schwarz - Duo

    Übervater der norwegischen Elektroakustik trifft auf Berliner Spezialisten für Techno und Deep House. Beide setzen auf spontanen Ideenfluss, aber auch auf Raum für weite Spannungsbögen und andere dramaturgisch wohldurchdachte Entwicklungen. Da wird pianiert, gesampelt, vor allem aber gegroovt, ohne dass bei so viel Tanz-Trance der Wesseltoft’sche Hang zur Romantik unter die Räder geriete. Schwarz dürfte […] mehr…

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    Ziggy Marley - Dole Age

    Talisman ****¿ Sträflich vernachlässigt vom Rest der Welt, hat diese multi-ethnische Kombination 1981 die Clubs in Bristol mit Reggae gerockt. Ein interessiertes Label für die geplanten Singles gab es nicht – die Band war auf sich gestellt. Die Roots-Rock-Reggae-Music-Forderung von Bob Marley erfährt hier ihre wahre Umsetzung und klingt in ihrer rauen, erdigen und musikalisch […] mehr…

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    BaBa ZuLa - Gecekondu

    Der Hype um die Sounds vom Bosporus ist abgeebbt, BaBa ZuLa jedoch laufen zu Hochform auf. Die psychedelischen Dub-Eminenzen vom Goldenen Horn, mit denen Alex Hacke in Fatih Akins Film „Crossing The Bridge“ jammte, haben nach ihrem seltsam zerstückelten „Roots“-Album wieder deutlich an Stringenz gewonnen: Retardierter Offbeat, verzwirbelte Elektrolauten-Girlanden, klappernde Darbuka, polternde Pauken, geheimnisvolle Sprechgesänge, […] mehr…

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    Patrick Wolf - Lupercalia

    Konsequente Weiterentwicklung: Die raffinierte Sammlung von Liebesliedern ist unwiderstehlich. Er kocht jetzt gern, und am Gärtnern hat er neuerdings auch viel Freude. Vor acht Jahren, als 19-jähriger „Libertine“, sang Patrick Wolf noch über bizarre Typen, wie den bösartigen „Child-Catcher“: „You gave me shoes and pretty clothes, and I gave you what I had between my […] mehr…

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    Casper

    Die deutsche Rap-Platte, auf die sich zurzeit alle einigen können Klar, das ist jetzt die Rap-Platte, auf die sich alle einigen können, zumindest wir Opfer und Weicheier. Weil der Künstler so sympathisch ist, Casper alias Ben Griffey, 28, Berliner mit Mütze und USA-Ostwestfalen-Vergangenheit. Weil „XOXO“, sein zweites Album, ohne den Porno- und Geheimzeichen-Shit daherkommt, der […] mehr…

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    Death Cab For Cutie - Codes And Keys

    Weniger eingängiger Gitarrenpop, dafür mit längerer Halbwertszeit Man will dieses Album nicht haben. Wollte schon im Vorfeld nicht die Statements von Gitarrist und Produzent Chris Walla hören, dass „Codes And Keys“ einen „70er-Jahre-Elektronik-Vibe“ habe – und gar nicht wollte man wissen, dass Death Cab For Cutie im Studio mit Alan Moulder rumgemacht haben, der sich […] mehr…