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    Mercury Rev - Deserter’s Songs

    Psychedelische Weihnachts-Melancholie aus den Catskills Mercury Rev hatten als verschrobene Psychedeliker begonnen, ihr „Yerself Is Steam“ von 1991 ist ein viel gesuchtes Kleinod des Indie-Irrsinns. „Deserter’s Songs“ ist das „OK Computer“ der Catskills, eine romantische Pastorale mit Hymnen, zu denen Neil Tennant sprechsingen könnte, sirrenden Streichern, tirilierenden Flöten, Bläsersätzen, feierlichen Orgelklängen und schrillen Frauenchören, ein […] mehr…

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    Ocean Colour Scene - Moseley Shoals (Deluxe Edition)

    Das beste Album der Paul-Weller-Freunde von 1996 – mit Beigaben Small Faces, Kinks, Traffic, Beatles, Led Zeppelin, Rolling Stones – von allen Britpop-Bands der 90er-Jahre waren Ocean Colour Scene erklärtermaßen diejenige, die sich nicht auf eine der besagten Vorläufer-Bands als maßgeblichen „musikalischen Einfluss“ berufen mochte, sondern sich ungeniert von allen inspirieren ließ. Wobei man auch […] mehr…

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    Derek & The Dominos - „Layla“ And Other Assorted Love…

    Klassiker mit Eric Clapton und Duane Allman von 1970 Remixed, expanded, remastered und zuletzt auch noch für eine Hybrid-SACD 2004 in gänzlich neuem Hochbit-Remix präsentiert, hat das zunächst so unspektakulär begonnene Projekt von Eric Clapton Züge von einem Franchise-Unternehmen angenommen. Wobei sich noch jede neue Ausgabe von der vorausgegangenen klanglich unterschied. In manchen Zirkeln ist […] mehr…

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    Simon & Garfunkel - Bridge Over Troubled Water

    Der Klassiker von 1970 mit Konzert und DVD-Dokumentation Wieso sich der für diese Jubiläums-Ausgabe als verantwortlicher Produzent genannte Bob Irwin nicht entschließen konnte, die Outtakes der Studio-Sessions zu diesem Album hier komplett als Zugaben anzubieten, bleibt rätselhaft. Leider ließ Irwin hier, anders als bei der Remaster-Edition von 2001, den Alternativ-Take des Titelsongs unter den digitalen […] mehr…

  • Queen - A Night At The Opera

    Queen - A Night At The Opera

    Für eine Band, die eigentlich – Brian May mit Smile schon seit Jahren fleißig übend, wie später auf diversen Bootlegs dokumentiert – von gehobenerem professionellen Niveau aus startete, war das Debüt „Queen“ (**) keine sonderlich eindrucksvolle Visitenkarte. Allenfalls ein Doppelgänger desselben, deutete „Queen II“ (**) mit „The March Of The Black Queen“ höhere Ambitionen an. […] mehr…

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    Tage der Flut - von Frans Pollux

    Der biblisch anmutende Buchtitel, das apokalyptische Szenario einer Welt, die an rätselhaften Wassermassen ertrinkt, und laut Klappentext ein Komplott weltzerstörerischen Ausmaßes obendrauf – man möchte diesen Debüt-Roman schnell im Bahnhofsbuchhandel-Regal mit den Billig-Thrillern parken. Aber das wäre ein großer Irrtum. Denn der holländische Autor wuchtet zwar diese übergroße Rahmenhandlung in seinen Roman, erzählt sie aber […] mehr…