• Ups..

    The Fighter

    Die zweifach Oscar-prämierte Geschichte des Boxers Micky Ward bedient Amerikans Faszination für den Underdog. Mark Wahlberg, Christian Bale Regie: David O. Russell Start: 7.4. Sportlerfilme haben im amerikanischen Kino eine lange Tradition. Sie zeugen vom Selbstverständnis einer Nation – jeder, der ein Kämpferherz besitzt, kann alles schaffen. Gut auch, dass es im Sport oft tragische […] mehr…

  • Queens Of The Stone Age - Queens Of The Stone Age

    Queens Of The Stone Age - Queens Of The Stone Age

    Das erste Album von Josh Hommes Psychedelia-Band In der Wüste brummt es immer weiter. Nach dem Abschied von der wegweisenden Stoner-Rock-Formation Kyuss im Jahr 1995 kam Josh Homme – damals noch schmächtig und mit typisch amerikanischem College-Mittelscheitel – zunächst als Tour-Gitarrist bei den Screaming Trees unter. Doch er hatte das Verlangen, ein ganz eigenes Projekt […] mehr…

  • Ups..

    Michael Chapman - Fully Qualified Survivor

    Das legendäre Debüt des englischen Folk-Gitarren-Virtuosen Als die alte Tante EMI 1969 das Harvest-Label gründete, um der Konkurrenz bei Deram, Vertigo und Chrysalis nicht das gesamte nachwachsende Potenzial an „progressiven“ Rockmusikanten zu überlassen, konnte jemand wie Syd Barrett jederzeit mit mehr als nur mildem Fan-Interesse rechnen. Ein Roy Harper hatte Fans bei Led Zeppelin, die […] mehr…

  • Ups..

    Sebadoh - Bakesale

    Lou Barlows Heim-Aufnahmen, um weitere Stücke ergänzt Schon komisch, dass die Post das erste Yuck-Album am selben Tag verschickte wie die Wiederveröffentlichung der zweitbesten Sebadoh-LP „Bakesale“. Denn man fragte sich ja jahrelang, wann Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen und wer eigentlich das Erbe Sebadohs zu verwalten in der Lage ist! Im Herbst 1994 kaufte ich „Bakesale“ […] mehr…

  • Ups..

    Graham Parker - The Bootleg Box

    Großartige, günstig abzugebende Live-Aufnahmen auf sechs CDs Die Einleitung zu „I’ll Never Play Jacksonville Again“ lohnt allein die Anschaffung dieser Preziose: sechs CDs mit Auftritten des großen Graham Parker samt diverser Begleitbands – eine CD, die sich dem Schaffen in kleinen Clubs widmet, enthält nur vier Stücke, eine andere Aufnahme stammt aus dem Jahr 1975. […] mehr…

  • Ups..

    Lovin‘ Spoonful - Do You Believe In Magic

    Die sechs Alben der Amerikaner, je zwei auf Doppel-CD gekoppelt Irgendwann plauderte John Sebastian aus dem Nähkästchen und erzählte, wie ihn diese Mischung aus Professionalität und Genialität der Funk Brothers zu „Daydream“ inspirierte. Als Eingeborener von Greenwich Village ließ er die musikalische Sozialisation seiner frühen Folkie-Jahre auch dann noch in Songs einfließen, als sich Kollegen […] mehr…

  • Billy Joel - Live At Shea Stadium

    Billy Joel – Live At Shea Stadium

    Zum Abschied vom New Yorker Baseball-Stadion spielte der Meister seine unvergänglichen Songs – und begrüßte seinen größten Helden. Im Juli 2008 trat Billy Joel im New Yorker Shea Stadium auf, bevor es abgerissen wurde – das neue Stadion war bereits neben das alte gebaut worden. Eine Herzensangelegenheit für den Baseball-Narren, der in der Bronx zur […] mehr…

  • Ups..

    Six Organs Of Admittance - Asleep On The Floodplain

    Erinnert sich noch jemand an Andrew W.K.? Anfang des Jahrtausends noch Hair-Metal-Wiedergänger, tauchte er in den letzten Jahren häufiger als Gastmusiker kredibler Acts wie Current 93 auf. Kürzlich veröffentlichte er eine Platte mit Klavieretüden, gespielt auf einem noblen Steinway-D-Flügel, den er nun in die filigranen Hände der Hermaphroditin Baby Dee gab. Die schrieb darauf die […] mehr…

  • Ups..

    Ambrose Akinmusire - Live In Marciac

    Brad Mehldau ****¿ Auch ein Großmeister wie Brad Mehldau erleidet solo am Klavier schwache Stunden. In der Gascogne aber, als Stammgast beim Festival „Jazz in Marciac“, hat er sich selbst an gut hundert Minuten nicht verhoben. Der Doppel-CD liegt eine DVD von HD-ferner Qualität bei, die sichtbar macht, mit welcher Konzentration und Energie der Pianist […] mehr…

  • Ups..

    Diverse - Cotonou Club

    Orchestre Poly-Rythmo De Cotonou ****¿ Während der Siebziger koppelte diese Bigband Voodoo-Rhythmen mit Funk und stieg zur Supergruppe nicht nur in ihrer Heimat Benin, sondern ganz Westafrikas auf. Von den Vinyldiggern wiederentdeckt, widerfährt den Afrofunk-Überlebenden nun eine unerwartete internationale Renaissance. Mit Gästen wie Landsfrau Angélique Kidjo, der Malierin Fatoumata Diwara und gar Franz Ferdinand spielen […] mehr…

  • Ups..

    Diverse - Free Expressions

    Etana ***¿ Vorbehalte gegen Pop und Soul sollte man nicht haben, wenn man sich Etanas zweiter CD nähert. Dann entdeckt man eine Soul-Diva mit Kämpferherz, die politisch Mächtige und Gangsterbosse ihrer Heimat Jamaika ohne Furcht vor Konsequenzen angreift. Unter der aalglatten Oberfläche aus seichtem Pop-Reggae tun sich Abgründe aus Verlogenheit und Korruption auf, die sie […] mehr…

  • Bill Callahan - Apocalypse

    Auf „Apocalypse“, einem Buch mit sieben Siegeln und Songs, schlüpft Callahan mit seinem dunklen, lakonischen Bariton zu Beginn in die Rolle eines Viehtreibers („Drover“), der seine Herde drangsaliert, woraufhin sie sich gegen ihn auflehnt; er hat ja bekanntermaßen eine Vorliebe für skurrile, naturnahe Bildwelten, aber auch für biblische Motive, vor allem jene, welche die Vertreibung […] mehr…

  • Ups..

    Glasvegas - Euphoric /// Heartbreak

    Ein fesselndes Zentralmassiv über die Liebe und das Leid danach Das zweite Glasvegas-Album beginnt mit dem verführerischsten Franko-Nebelschwaden-Monolog seit „Fade To Grey“ von Visage. Und natürlich ist es bei derart zart hingewisperten Worten völlig unerheblich, was gesagt wird oder ob man überhaupt Französisch versteht. Spätestens wenn das Wort „Casablanca“ erklingt, nimmt einen die Platte gefangen, […] mehr…

  • Ups..

    Maike Rosa Vogel - Unvollkommen

    Eine Songschreiberin zwischen Zumutung und Triumph Wer je im Leben ein geisteswissenschaftliches Seminar betreten hat, wird erst mal zusammenzucken, wenn er diese Frau hört. So waren sie, die leicht nach Schweiß duftenden, ungekämmten „Der kleine Prinz“-Leserinnen mit den indianischen Federohrringen. Die sofort nach dem Sex ausführlich sprechen wollten und bei denen immer so elend viel […] mehr…

  • Ups..

    BAP - Halv su wild

    Niedeckens 17. Album ist wieder bewährt gefühlige Rückschau. Nicht jede Zeile von Steve Earle ist ein neues Argument für das Pulitzer-Komitee. Nicht jeder Song von John Mellencamp beschreibt Amerika ohne Klischees und simples Pathos. Beinahe unangreifbare Instanzen sind sie dennoch. Einen von ähnlicher Bonhomie haben wir auch. Gutmenschen-Frotzeleien darf Wolfgang Niedecken längst abperlen lassen. Im […] mehr…

  • Ups..

    The Baseball Project - Volume 2: High And Inside

    Auch für Sportmuffel: spröder Charme, kurzweilig komponiert Wenn Steve Wynn, Scott McCaughey, Peter Buck und Linda Pitmon ein Album über Baseball schreiben, bleibt uns Europäern nur ein Platz auf der Tribüne. Auch auf dem zweiten Werk des Baseball Project werden Geschichten von Spielern nacherzählt, die hier niemand kennt, und tragische wie glorreiche Momente wiedererlebt, von […] mehr…

  • Ups..

    The Mountain Goats - All Eternals Deck

    Kein Entkommen: Schrammelfolk, Erhabenes und Streicherseliges Nach der biblischen Exegese „The Life Of The World To Come“ hat John Darnielle das Heilige Buch gegen weltliche Schrecken eingetauscht. „All Eternals Deck“ funktioniere wie ein okkulter Horrorstreifen aus den Siebzigern, sagt der Mountain-Goats-Songwriter, den der „New Yorker“ mal „America’s best non-hip-hop lyricist“ nannte. Er habe wissen wollen, […] mehr…

  • Ups..

    DeVotchKa - 100 Lovers

    Östliche Melancholie trifft auf pompöse Streicher-Romantik. Die hinreißende Filmmusik für „Little Miss Sunshine“ brachte DeVotchka 2006 nicht nur rasant wachsende Popularität, sondern auch eine Grammy-Nominierung. Wegen ihres sehr europäischen Sounds wurde die Band aus Denver damals dem grassierenden Hype um rumpelnde Bauern-Kapellen zugeordnet. Doch von einem Balkan-Pop à la Gogol Bordello war schon auf dem […] mehr…

  • Ups..

    Avril Lavigne - Goodbye Lullaby

    Neue Jugendzimmerparolen der zahmen Widerspenstigen Als Avril Lavigne das erste Mal die Punkrockgöre mimte, war sie 17 – und fast wären wir damals auf ihre Ihr-könnt-mich-alle-mal-Posen reingefallen. Inzwischen ist sie 26, frisch geschieden und hat neben dem Rabauken-Image noch Mode und Duftsets im Angebot. Mit einem Werbetrailer für ihr Parfüm „Black Star“ beginnt dann auch […] mehr…

  • Ups..

    Thea Gilmore - Murphy’s Heart

    Klassisches Instrumentarium, souveräne Songschreiberin Zwischen all den starken Frauen im Singer-Songwriter-Metier ist Thea Gilmore die Stille, oft Unterschätzte, was dem Umstand geschuldet sein dürfte, dass sie eben nicht versucht, den Männern nachzueifern, indem sie „Eier zeigt“. Ihre Americana-Anleihen spiegeln sich immer in einem adäquaten Popkontext, der eher an k.d. lang oder Natalie Merchant erinnert als […] mehr…