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    The Jayhawks

    - Mockingbird Time

    Ende 1995 verließ Olson die Band, um sich um seine MS-kranke Frau, die Songwriterin Victoria Williams, zu kümmern. Das Ehepaar nahm mit Freunden als The Original Harmony Ridge Creekdippers schräge, eigenwillige Folkplatten auf, Louris machte mit den Jayhawks weiter, steuerte sie ein bisschen orientierungslos durch muskulösen Rock, Pop und Country. Olsons Ehe scheiterte, und er […] mehr…

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    STADIUM ARCADIUM - 2006

    Es hätte so schön werden können. Aus den 28 Songs, die auf „Stadium Arcadium“ die Seiten „Jupiter“ und „Mars“ füllen, hätte man ein großartiges Album destillieren können, doch Bescheidenheit war gerade nicht gefragt. Die Großmannssucht stand den vieren bei der Qualitätskontrolle im Weg: zu viel (wenngleich gut gemachtes) Handwerk, zu wenig Gefühl. Irgendwie klangen sie […] mehr…

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    BY THE WAY - 2002

    Die Zeichen standen bereits auf Triumph: Mit „Californication“ hatten die Peppers eine unwahrscheinliche Renaissance erlebt, jetzt konnten sie es sich erlauben, nicht bloß auf Nummer sicher zu gehen. Frusciante und Kiedis hatten wieder zueinander gefunden – und die Popmusik entdeckt. Plötzlich waren sie keine Surfer-, sondern wahre Beach Boys. Den Funk fuhren sie auf ein […] mehr…

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    CALIFORNICATION - 1999

    Kurz vor der Jahrtausendwende stand auch bei den Chili Peppers mal wieder alles auf Messers Schneide. Dave Navarro war schon 1998 wieder raus aus der Band, John Frusciante allerdings in keinem Zustand, der eine Rückkehr zugelassen hätte. Er checkte erst mal in eine Reha-Klinik ein, ließ sich neue Zähne machen und kümmerte sich um seine […] mehr…

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    ONE HOT MINUTE - 1995

    Der Problemfall. Nachdem John Frusciante vom Mega-Erfolg überfordert die Band verlassen hatte, standen die Peppers abermals vor dem Nichts, die personelle Lücke entwickelte sich zur großen Kontinuität dieser Karriere. Die Frusciante-Nachfolge übernahm schließlich Dave Navarro. Eine Personalie, die gemeinhin – ebenso wie das einzige gemeinsame Album mit dem ehemaligen Jane’s-Addiction-Gitarristen – als missglückt gilt. Dabei […] mehr…

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    BLOOD SUGAR SEX MAGIK - 1991

    Die Quintessenz des frühen Schaffens der Band und also der Peppers-Klassiker schlechthin. Funk, Rock und erstmals auch Pop fließen mit spielerischer Leichtigkeit zusammen, absolut jeder Ton sitzt am richtigen Fleck. Was neben Frusciante und Chad Smith natürlich vor allem an Rick Rubin lag. Insbesondere Kiedis traute sich unter Rubins Ägide so viel zu wie noch […] mehr…

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    MOTHER’S MILK - 1989

    Das Debüt der bis heute erfolgreichsten und wohl auch besten Peppers-Besetzung. „Taste The Pain“ oder das Stevie-Wonder-Cover „Higher Ground“ vermitteln einen ersten Eindruck dessen, wozu die neuen Peppers schon bald imstande sein werden, „Knock Me Down“ ist einer der ersten Songs, in denen Kiedis wirklich singt. „If you see me getting high, knock me down“ […] mehr…

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    THE UPLIFT MOFO PARTY PLAN - 1987

    Erstmals stand die Urbesetzung mit Irons und Slovak im Studio – man ahnt, wie gut sie ohne Drogen und Vertragschaos hätte werden können. „Funky Crime“ oder „Walkin‘ On Down The Road“ sind ungeheuer gruppendynamische Jams, mit „Behind The Sun“ gibt es sogar einen Song mit hippieseliger Melodie und Sitarschnarren. Trotzdem klingt die Platte an zu […] mehr…

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    FREAKY STYLEY - 1985

    Dass die einzige Chili-LP, die ein Afroamerikaner produziert hat, zugleich die musikalisch schwärzeste ist, könnte Zufall sein. Da dieser Produzent jedoch der buntsträhnige, von Außerirdischen kielgeholte George Clinton war, wundert man sich weniger über das Ergebnis: Der Sound ist raumgreifend und sprungfedernd, es gibt weniger Flinkfinger-Aktionismus, mehr gelassenen Auf-den-Punkt-Groove. Kohärent ist aber auch „Freaky Styley“ […] mehr…

  • Tinariwen - Tassili

    Tinariwen - Tassili

    Ohne Zweifel seit Jahren der größte musikalische Exportschlager der südlichen Sahara: der knochentrockene Desert-Blues von Tinariwen, der schon weitaus bekanntere Kollegen wie Carlos Santana, Robert Plant oder auch die Rolling Stones in seinen Bann zog. Für ihr neues Werk hat sich die 1982 in einem libyschen Militärcamp gegründete Tuareg-Truppe prominente Gäste eingeladen: Wilco-Gitarrist Nels Cline, […] mehr…

  • Megafaun - Megafaun

    Megafaun - Megafaun

    Das Album gibt es momentan bei uns im Stream zu hören. Megafaun, das sind drei bärtige Erz-Hippies, die sich sicher nicht ohne Grund nach dem römischen Waldgott Faunus benannt haben. Von dessen ausschweifendem Fruchtbarkeits-Fest Lupercalia sang ja neulich erst Patrick Wolf, und Debussy hat ihm seinen größten Hit zu verdanken. Die artifiziellen Geziertheiten der Europäer […] mehr…

  • The Jayhawks - Mockingbird Time

    The Jayhawks - Mockingbird Time

    Die Musik der Jayhawks hatte Anfang der Neunziger nicht so viel Landstraßenstaub in den Lungen wie die all der anderen Alternative-Country-Bands jener Jahre. Es regnete viel in den süffigen Liedern, die die beiden Songwriter Mark Olson und Gary Louris aus Melancholie und Folk (Olson), Pathos und Pop (Louris) spannen. Alben wie „Hollywood Town Hall“ und […] mehr…

  • Dear Reader - Idealistic Animals

    Dear Reader - Idealistic Animals

    Die „Idealistic Animals“ sind natürlich wir selbst. Wir glauben an Ideale wie Liebe, Freiheit und Demokratie. Und hoffen auf das Glück. Wesenszüge, die auch Cherilyn MacNeil nicht fremd sind, obschon sie das Leben in Südafrika bereits anderes gelehrt hat. In Johannesburg ersann sie Mitte der Nuller-Jahre mit Darryl Torr das Projekt Dear Reader. Auf dem […] mehr…

  • Boy - Mutual Friends

    Boy - Mutual Friends

    Sehr irreführend, dieser Name eines deutschen Popduos. Man erwartet unweigerlich ein überwiegend in Schwulenkreisen beliebtes Dance-Projekt. Dann auch noch dieser scheinbar belanglose Albumtitel… Bis einem aufgeht: Genau, die „Mutual Friends“, die gemeinsamen Freunde – das sind die Songs von Valeska Steiner und Sonja Glass (ja, Boy sind Girls!), die einen nach der Eröffnung („This is […] mehr…

  • 16 Horsepower - Yours, Truly

    16 Horsepower  - Yours, Truly

    Das war eine andere, lange versunkene Ära, in der ein Major-Label wie A&M es wagte, einer sehr ausgeflippten Kapelle wie Captain Beefheart und seiner Magic Band das spektakuläre Single-Debüt zu finanzieren. Dieselbe Firma war noch 1995 so waghalsig, das unter keinerlei Mainstream-Verdacht stehende Ensemble 16 Horsepower unter Vertrag zu nehmen. Das musizierte seine in keine […] mehr…

  • Im Kino: „Kill The Boss“ - Regie: Seth Gordon

    „Hangover“ ist in Hollywood momentan der komödiantische Maßstab – so wie es einst „Die nackte Kanone“ war und zuletzt der pubertäre Humor von Judd Apatow wie in „Jungfrau (40), männlich, sucht“. Auch Regisseur Gordon und Produzent Brett Ratner („Rush Hour“) setzen eine Gruppe ganz gewöhnlicher Männer irrwitzigen Situationen aus. Hier leiden drei Freunde unter ihren […] mehr…

  • Mein bester Feind

    Mein bester Feind  - Regie: Wolfgang Murnberger

    Wien 1938: Victor (Moritz Bleibtreu) ist seit Kindheitstagen mit Rudi (Georg Friedrich) eng befreundet. Dieser, Sohn des jüdischen Galeristen Jakob Kaufmann (Udo Samel), weiht ihn sogar ein, wo die Familie eine wertvolle Zeichnung von Michelangelo versteckt. Rudi ist jedoch in dessen Freundin Lena (Ursula Strauss) verliebt und schließt sich nach dem Einzug der Nazis der […] mehr…

  • Waters - Out In The Light

    Waters - O Holy Break Of Day

    Bereits am Montag gab es in der City Slang Compilation einen gratis Song von Waters zu hören. Nun folgt mit „O Holy Break Of Day“ ein weiteres Stück des neuen Albums „Out In The Light“, das am 09. September hierzulande in den Läden stehen wird. Daniel Koch sprach mit dem Ex-Port O’Brien Van Pierszalowski, dieser […] mehr…

  • Grace Jones - Hurricane Deluxe

    Grace Jones - Well Well Well Dub

    Drei Jahre hat Grace Jones die Welt auf einen neuen Tonträger warten lassen. Nun veröffentlicht sie am 02. September die Deluxe-Version ihrer letzten Platte „Hurricane“. Auf diesem Doppel-Album enthalten sind das Original und auch eine von Ivor Guest produzierte Dub-Version der neun Jones-Songs. „Well Well Well Dub“ – also die gedubbte Variante des fünften Songs […] mehr…

  • TV Girl - Benny and the Jetts EP

    TV Girl - Benny and the Jetts EP

    Das Indie-Duo TV Girl aus San Diego beschreibt sich selbst folgendermaßen: „Trung and Brad decided to record some stuff„. Trung and Brad, das sind Trung Ngo und Brad Petering, die furchtbar herrliche Popmusik machen. „Some stuff“ ist das mitnichten. Ganz im Gegenteil: man hört nicht nur die sonnig-sommerliche Atmosphäre, die in San Diego gerade wohl […] mehr…