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    Diverse

    - Free Expressions

    Etana ***¿ Vorbehalte gegen Pop und Soul sollte man nicht haben, wenn man sich Etanas zweiter CD nähert. Dann entdeckt man eine Soul-Diva mit Kämpferherz, die politisch Mächtige und Gangsterbosse ihrer Heimat Jamaika ohne Furcht vor Konsequenzen angreift. Unter der aalglatten Oberfläche aus seichtem Pop-Reggae tun sich Abgründe aus Verlogenheit und Korruption auf, die sie […] mehr…

  • Bill Callahan - Apocalypse

    Auf „Apocalypse“, einem Buch mit sieben Siegeln und Songs, schlüpft Callahan mit seinem dunklen, lakonischen Bariton zu Beginn in die Rolle eines Viehtreibers („Drover“), der seine Herde drangsaliert, woraufhin sie sich gegen ihn auflehnt; er hat ja bekanntermaßen eine Vorliebe für skurrile, naturnahe Bildwelten, aber auch für biblische Motive, vor allem jene, welche die Vertreibung […] mehr…

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    Glasvegas - Euphoric /// Heartbreak

    Ein fesselndes Zentralmassiv über die Liebe und das Leid danach Das zweite Glasvegas-Album beginnt mit dem verführerischsten Franko-Nebelschwaden-Monolog seit „Fade To Grey“ von Visage. Und natürlich ist es bei derart zart hingewisperten Worten völlig unerheblich, was gesagt wird oder ob man überhaupt Französisch versteht. Spätestens wenn das Wort „Casablanca“ erklingt, nimmt einen die Platte gefangen, […] mehr…

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    Maike Rosa Vogel - Unvollkommen

    Eine Songschreiberin zwischen Zumutung und Triumph Wer je im Leben ein geisteswissenschaftliches Seminar betreten hat, wird erst mal zusammenzucken, wenn er diese Frau hört. So waren sie, die leicht nach Schweiß duftenden, ungekämmten „Der kleine Prinz“-Leserinnen mit den indianischen Federohrringen. Die sofort nach dem Sex ausführlich sprechen wollten und bei denen immer so elend viel […] mehr…

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    BAP - Halv su wild

    Niedeckens 17. Album ist wieder bewährt gefühlige Rückschau. Nicht jede Zeile von Steve Earle ist ein neues Argument für das Pulitzer-Komitee. Nicht jeder Song von John Mellencamp beschreibt Amerika ohne Klischees und simples Pathos. Beinahe unangreifbare Instanzen sind sie dennoch. Einen von ähnlicher Bonhomie haben wir auch. Gutmenschen-Frotzeleien darf Wolfgang Niedecken längst abperlen lassen. Im […] mehr…

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    The Baseball Project - Volume 2: High And Inside

    Auch für Sportmuffel: spröder Charme, kurzweilig komponiert Wenn Steve Wynn, Scott McCaughey, Peter Buck und Linda Pitmon ein Album über Baseball schreiben, bleibt uns Europäern nur ein Platz auf der Tribüne. Auch auf dem zweiten Werk des Baseball Project werden Geschichten von Spielern nacherzählt, die hier niemand kennt, und tragische wie glorreiche Momente wiedererlebt, von […] mehr…

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    The Mountain Goats - All Eternals Deck

    Kein Entkommen: Schrammelfolk, Erhabenes und Streicherseliges Nach der biblischen Exegese „The Life Of The World To Come“ hat John Darnielle das Heilige Buch gegen weltliche Schrecken eingetauscht. „All Eternals Deck“ funktioniere wie ein okkulter Horrorstreifen aus den Siebzigern, sagt der Mountain-Goats-Songwriter, den der „New Yorker“ mal „America’s best non-hip-hop lyricist“ nannte. Er habe wissen wollen, […] mehr…

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    DeVotchKa - 100 Lovers

    Östliche Melancholie trifft auf pompöse Streicher-Romantik. Die hinreißende Filmmusik für „Little Miss Sunshine“ brachte DeVotchka 2006 nicht nur rasant wachsende Popularität, sondern auch eine Grammy-Nominierung. Wegen ihres sehr europäischen Sounds wurde die Band aus Denver damals dem grassierenden Hype um rumpelnde Bauern-Kapellen zugeordnet. Doch von einem Balkan-Pop à la Gogol Bordello war schon auf dem […] mehr…

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    Avril Lavigne - Goodbye Lullaby

    Neue Jugendzimmerparolen der zahmen Widerspenstigen Als Avril Lavigne das erste Mal die Punkrockgöre mimte, war sie 17 – und fast wären wir damals auf ihre Ihr-könnt-mich-alle-mal-Posen reingefallen. Inzwischen ist sie 26, frisch geschieden und hat neben dem Rabauken-Image noch Mode und Duftsets im Angebot. Mit einem Werbetrailer für ihr Parfüm „Black Star“ beginnt dann auch […] mehr…

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    Thea Gilmore - Murphy’s Heart

    Klassisches Instrumentarium, souveräne Songschreiberin Zwischen all den starken Frauen im Singer-Songwriter-Metier ist Thea Gilmore die Stille, oft Unterschätzte, was dem Umstand geschuldet sein dürfte, dass sie eben nicht versucht, den Männern nachzueifern, indem sie „Eier zeigt“. Ihre Americana-Anleihen spiegeln sich immer in einem adäquaten Popkontext, der eher an k.d. lang oder Natalie Merchant erinnert als […] mehr…

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    This Year’s Model - We Walk Like Ghosts

    Die Schweden spielen elegant und erhaben mit dem Pop von 1988. „Here we are millionaires“, singen sie, die sympathischen Schweden, und sind sich sicher: „Nothing can go wrong.“ Natürlich handelt es sich bei einer Band mit diesem Namen eher um „yesteryesteryear’s model“, und Elvis Costello stand auch lediglich bei der Taufe Pate. Aber mit den […] mehr…

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    … Trail Of Dead - Tao Of The Dead

    Die Texaner treiben ihr Prog-Punk-Konzept auf die Spitze. Mit ihrem letzten Album sagten …And You Will Know Us By The Trail Of Dead: Wir sind frei. Die Texaner hatten ihr eigenes Label gegründet und waren so dem Druck der Fremdbestimmung entkommen. Jetzt konnten sich der Punk und der Prog endlich voll vereinen, die sprudelnden Ideen […] mehr…

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    L/O/N/G - American Primitive

    Eckman und Huber basteln einen stimmigen Beats-Bilderbogen. Seit er in Ljubljana eine neue Heimat fand und sich künstlerisch von seinen Walkabouts emanzipierte, ist Chris Eckman nie der Typ Exil-Amerikaner gewesen, der im guten, alten Europa nur ein Roots-Refugium sehen kann (wie etwa Wahl-Pariser Elliott Murphy). Im Gegenteil: Neben portugiesischem Fado und slowenischen Gedichten war ihm […] mehr…

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    Peter Bjorn And John - Gimme Some

    Das schwedische Trio bollert etwas zu einfältig und farblos. Voll aufs Dach! „Before you break my heart I’m gonna break your nose …“, drohen die drei Schweden auf ihrem sechsten Album, dem dritten nach ihrem Überhit „Young Folks“, mit dem sie sich in jeden fünften Werbeclip gepfiffen hatten. Genauso agieren sie auch: Bloß keine Sentimentalitäten […] mehr…

  • The Strokes - Angles

    The Strokes – Angles

    Keine Frage, in jenen Tagen waren die Strokes die Könige der Welt. Es ist übrigens keineswegs erstaunlich, dass ausgerechnet eine scheinbar vollkommen unpolitische Band wie diese den Zeitgeist eines politisch so brisanten Jahrzehnts prägte. Casablancas‘ Texte mögen auf den ersten Blick Nonsens sein, bei genauerer Betrachtung spiegeln sich in ihnen die Grundgefühle seiner Generation: Ohnmacht, […] mehr…

  • Glasvegas - Euphoric Heartbreak

    Glasvegas - Euphoric /// Heartbreak

    Glasvegas werden für zwei Konzerte nach Deutschland kommen, um das neue Album vorzustellen. Wir verlosen 2×2 Tickets pro Stadt. Einfach eine Mail an verlosung@www.rollingstone. Hier die Daten: 14.05.2011 Köln, Live Music Hall15.05.2011 Berlin, Postbahnhof Das zweite Glasvegas-Album beginnt mit dem verführerischsten Franko-Nebelschwaden-Monolog seit „Fade To Grey“ von Visage. Und natürlich ist es bei derart zart […] mehr…

  • Winters Bone Poster

    Kino: Winter’s Bone - Regie: Debra Granik

    Selten gab es einen Film, der sich derart unscheinbar ankündigt, mit einer unterschwelligen Wucht fesselt und sich aus einer düsteren Dramatik heraus zum Thriller entwickelt. Mit ihrer erst zweiten Regiearbeit zeigt die Amerikanerin Debra Granik eine archaische Gegenwart in den Wäldern der Ozark-Berge von Missouri. Die Bewohner der kleinen Gemeinde, über deren kargen Baumwipfeln graue […] mehr…

  • Robin Pecknold

    Robin Pecknold (Fleet Foxes) - 3 Songs

    Wo bald wieder alle von den Fleet Foxes reden werden, wenn ihr neues, großartiges Album „Helplessness Blues“ veröffentlicht wird, sollte man noch mal auf diese drei Songs hinweisen, die Sänger Robin Pecknold Anfang März über den Twitter-Acount der Band zum Download stellte. Aufgenommen wurden diese Songs in L.A., gemeinsam mit Songwriter Noah Georgeson und im […] mehr…

  • Yuck

    Yuck - Coconut Bible

    Die jungen Briten, die man gerne mal mit den frühen Sonic Youth vergleicht, verschenken die B-Seite ihrer Single „Holing Out“. Der Song „Coconut Bible“ zeigt dabei die laute ebenso wie die leise Seite von Yuck und gibt Daniel Blumberg oft die Gelegenheit gegen die Feedbackschleifen von Max Bloom anzusingen. Sehr schön ist das geraten, und […] mehr…

  • LONG - American Primitive

    L/O/N/G - American Primitive

    Hinter dem Namen L/O/N/G verbirgt sich das gemeinsame Projekt von Walkabout Chris Eckmann und Beat-Bastler Rupert Huber (Tosca). Für den Release von „American Primitive“ (bei uns am 08.04.) haben sie den Titelsong vom slowenischen DJ Aldo Invancic – einem Freund Eckmanns – remixen lassen. Wir haben exklusiv zwei Remixe im Stream. Das Album (Review nach […] mehr…