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    Neil Diamond

    - The Bang Years 1966-68

    Die frühen Aufnahmen des späteren Glitzer-Troubadours Van Morrison war nicht der Einzige, der sich im Zorn von Bert Berns trennte, bevor dessen Herz am 30. Dezember 1967 zu schlagen aufhörte. Längst eine Legende als Komponist und Produzent, diktierte Berns den bei seinem Bang-Label unter Vertrag stehenden Künstlern, in welcher Form ihre Aufnahmen zu erscheinen hatten. […] mehr…

  • Bruce Springsteen The Promise Artwork

    Bruce Springsteen - The Promise: The Making Of…

    Ein Dokumentarfilm darüber, wie Bruce Springsteen 1977 sein Werk zurückbekam – und fast an seinen neuen Songs verzweifelte. Richtig: Den Dokumentarfilm von Thom Zimny gab es bereits im letzten Jahr als Teil der großen „Darkness“-Box. „The Promise“ zeigt einerseits die Aufnahmen zu dem Album, Proben und Studioarbeit, und ist andererseits eine Retrospektive, in der die […] mehr…

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    Alpheus - From Creation

    Man fühlt sich wie auf einer vergnüglichen Hochzeits- feier mitten im spanischen San- tander, wo die heimische Lone Ark Riddim Force mit dem englischen Sänger Alpheus zum Tanz bittet. Mit Produzent Roberto Sanchez bildet der Sohn jamaikanischer Einwanderer ein unschlagbares Duo, das die Verehrung für Ska und Rocksteady teilt. Sein einzigartiges Soul-Timbre legt sich sanft […] mehr…

  • Blitz The Ambassador

    Blitz The Ambassador - Native Sun

    Geboren im gha- naischen Accra, wohnhaft in Brook- lyn, verkörpert der 29-Jährige den Afro-Weltbürger in Reinform. Dieses Album schlägt mit mächtigem Bigbandsetting den ganz großen Bogen von Public-Enemy-Verpflichtungen über klassischen Highlife und komplexe Afrobeat-Unterfütterungen bis hin zu urbanem Blues und smoothem Neo-Soul. Es vereint fan- tastische Bläsersätze, rasante Rhy- mes, perfekt eingepasste Twang-Rhythmusgitarren und traditionelle […] mehr…

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    John Scofield Quartet - A Moment’s Peace

    Galeone5 ***¿ Worte spielen eine absolute Nebenrolle bei den Gesangs- experimenten des Schweizers Pascal Galeone, der keine Angst davor hat, auch mal als zickig missverstanden zu werden. Dabei ist seine Liebe zu Scat und seltsamen Lauten, extremen Stimmlagen und freien Exkursen eine absolut glück- liche. Sein Quintett aus Luzern setzt konsequent auf Überraschung, bleibt dabei […] mehr…

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    Herman Dune - Strange Moosic

    Die Franzosen im Exil erzählen große amerikanische Geschichten aus ihrer Indierock-Perspektive. Da ist zum Beispiel der Ich-Erzähler aus „Lay Your Head On My Chest“, der mit der Frau, die er liebt, den schwer beladenen Truck überholt, von der Hauptstraße abbiegt und runter zum glitzernden See fährt. Dort stellt er zwar, während das Wurlitzer-Piano sanft wimmert, […] mehr…

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    The Felice Brothers - Celebration, Florida

    Die Brüder verändern sich, ohne ihre Essenz zu verleugnen. Gar nicht so leicht zu sagen, ob das hier ein interessantes Experiment ist oder überfrachteter Murks. Eines jedenfalls haben die Brothers nicht getan: Eine weitere Lagerfeuer-Platte aufgenommen, die so klingt, als wäre sie zur Zeit des Sezessionskrieges auf einer Veranda im mittleren Westen ersonnen worden. Damals […] mehr…

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    Panda Bear - Tomboy

    Großartiger Zeitschleifen-Pop vom Animal-Collective-Alleskönner Was soll man eigentlich tun, wenn man die Musik von Panda Bear hört? Nicht tanzen, nicht lesen. Auf keinen Fall: Freunde zum Essen treffen. Sex: schwierig. Eher: Mandala-Bilder ausmalen. In einem Stuhl aus Gummi sitzen. Ein Tattoo entwerfen, das man sich später aufs Bein stechen lässt. Nach der Haselnuss suchen, die […] mehr…

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    Cake - Showroom of Compassion

    Gut gelaunter Sarkasmus? Ja. Weiterentwicklung? Pustekuchen. Was Coverversionen betrifft, waren sie früher um einiges besser. Ihren Interpretationen von „I Will Survive“ oder „War Pigs“ konnte man zumindest ein gewisses Maß an Originalität und Witz nicht absprechen. Diesmal, sieben Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum, haben sich Cake Frank Sinatras „What’s Now Is Now“ vorgenommen, doch […] mehr…

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    Jesse Sykes And The Sweet Herafter - Marble Son

    Versöhnt Versponnenheit mit Kunstfertigkeit und Stilbrüchen Der Gesang dieser Frau klingt ähnlich geschlechtslos wie einst das Gezeter von Thalia Zedek bei Come – und Jes- se Sykes versteht es überhaupt, sich den Anstrich des Androgynen zu geben, obwohl sie erkennbar eine (sehr hübsche) Frau ist. Sie singt Lyrik zwischen Sensibilität und Mystik, oft am Anfang […] mehr…

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    Gavin Friday - Catholic

    Arthouse-Kopfkino des irischen Soundtrackkomponisten Fionan Hanvey alias Gavin Friday, Gründungsmitglied der Virgin Prunes, Gelegenheitsschauspieler, Maler, Kumpel von Bono und Soundtrackkomponist, hat 16 Jahre nach „Shag Tobacco“ wieder ein Soloalbum aufgenommen. Für „Catholic“ hat sich der irische Sänger die Dienste des erfahrenen Produzenten Ken Thomas gesichert, der bereits Platten von Throbbing Gristle oder den Cocteau Twins […] mehr…

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    Brent Cash - How Strange It Seems

    Neuer orchestraler Pop vom Burt Bacharach des 21. Jahrhunderts All das, was zu Brent Cash gesagt werden muss, haben wir schon gesagt, als 2008 „How Will I Know That I’m Awake“ erschien. Weil aber zu wenige zuhörten und das Album kein Bestseller wurde, wiederholen wir uns: Keiner richtet Popkostbarkeiten derzeit so hübsch verpackt an wie […] mehr…

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    The Cars - Move Like This

    New-Wave-Pop, der so tut, als wäre nichts gewesen Ist das ein Irrtum? Ist das wirklich eine neue Platte der Cars? Eliott Easton spielt in Nummern wie „Sad Song“ doch exakt die gleiche Ra-ta-ta-ta-Achtelnoten-Gitarre, die er immer spielt. Greg Hawkes lässt seine Synthies in Stücken wie „Blue Tip“ die altbekannten Gegenmelodien quaken. David Robinsons Schlagzeug tritt […] mehr…

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    Broilers - Santa Muerte

    Punkrock, Reggae, Ska und Folk: Die Düsseldorfer geben alles. Das könnten gute Zeiten werden: Die Broilers aus Düsseldorf veröffentlichen ihr neues Album in Kooperation mit JKP, dem Label der Toten Hosen, das sich in Zukunft offenbar auch um das Management der Band kümmert. Hosen-Produzent Vincent Sorg hat mit dem Quintett nun das dazu passende Album […] mehr…

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    Joy Denalane - Maureen

    Ein allzu perfektes der großen deutschen Soulsängerin Sorry, Joy. Ich weiß: Dieses Studioalbum ist Dir wichtig. Es ist Dein persönlichstes, nachdem Du zuvor eher die Liebesdramen anderer beobachtet und analysiert hast. In Deinem Leben ist nun viel passiert, dass Du hier verarbeiten musstest. Dank Dir und Max Herre gibt es jetzt die Bezeichnungen „Ex-Ex-Frau“ und […] mehr…

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    The Wave Pictures - Beer In The Breakers

    Die britischste aller britischen Bands – und zurzeit die beste Es regnet viel auf den Platten der Wave Pictures. Nicht nur deshalb sind sie zurzeit die beste und britischste aller britischen Bands. Ihre Songs schwelgen in Nostalgie wie die der Kinks, sind naseweis wie die der Smiths und kokettieren mit den Topoi des klassischen Rock’n’Roll […] mehr…

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    Nik Freitas - Saturday Night Underwater

    Der virtuose Multiinstrumentalist nähert sich dem Softrock an. Conor Oberst, Maria Taylor, Azure Ray, Rilo Kiley: Alle wollen Nik Freitas. Seit vier, fünf Jahren gehört der in Los Angeles lebende Multiinstrumentalist zur erweiterten Saddle-Creek- und Team-Love-Familie, spielt seine eigenen Lieder und die der anderen. Gut so! Freitas ist ein famoser Musiker. Auf seinem neuen Album […] mehr…

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    The Sea And Cake - The Moonlight Butterfly

    Fein geflochtene Arrangements, manchmal fast unerträglich leicht Kein Schmetterling, sondern die Bleistiftskizze eines Elefanten ziert das Cover der neuen Platte von The Sea And Cake. Und tatsächlich beschreibt dieses Bildnis am besten die beiden Pole, zwischen denen sich die Band bewegt: Es ist eine leichte und zugleich schwere Kunst. Auf „The Moonlight Butterfly“ wachsen die […] mehr…

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    Tune-Yards - Whokill

    Die Einfrauband bedient sich bei Weltmusik, HipHop und Jazz. Fürs erste Tune-Yards-Album sang die kanadische Songwriterin Merrill Garbus ihre Songs zu Ukulele und trashigen Beats in ein Diktiergerät und überspielte die Aufnahmen zur anschließenden Verbreitung auf Kassetten. Das war nicht – wie man meinen könnte – in grauer LoFi-Vorzeit, sondern 2009. „Bird-Brains“ wurde schließlich in […] mehr…

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    An Horse - Walls

    Quirlige bis herzlich sehnende Popsongs vom australischen Duo Schon das Debüt von An Horse war erfreulich: Das australische Duo kreierte aus Drums und E-Gitarre einen Prä-Grunge-90s-Indie-Punk-Rock, der ganz ohne Allüren und übertriebene Attitüden auskam. Vielmehr war das Album durchzogen von einer warmherzig-freundlichen Melancholie – ein bisschen teenage angst, aber ohne Neurosen, ein bisschen shoegazing, aber […] mehr…