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    Alpha Blondy And The Wailers

    - Jerusalem

    Rechtzeitig vor Weihnachten liegen die sieben ersten Alben von Alpha Blondy, dem Bob Marley Afrikas, remastered auf dem Ladentisch. Vom etwas rumpelig rollenden Debüt „Jah Glory“ über das rockende „Cocody Rock“ bis zum glänzend runden „Masada“, die zusammen eine Dekade umfassen. Zeitlich in der Mitte steht das Monument „Jerusalem“, das auf Jamaika aufgenommen wurde. Nur […] mehr…

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    Take That - Progress

    Nur eine Ballade, dafür viel Disco-Pop: Take That wollen mit Robbie Williams tatsächlich Spaß haben. Das Album, auf dem nach 15 Jahren Robbie Williams und der Rest von Take That wieder zusammenfinden, beginnt mit der Single „The Flood“ und den Worten „Standing on the edge of forever/ At the start of whatever/ Shouting love at […] mehr…

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    Incarnations - With All Due Respect

    Bart Davenport sucht sich am Strand ein neues Pop-Projekt Auch eine Geschichte: Hartnäckiges Label lässt nicht locker und fahndet in den vollen Terminkalendern dreier befreundeter Musiker nach ein bisschen Zeit für eine gemeinsame Session. Der hot spot dafür war dann einfach zu verlockend: ein kleines Studio mit Strandanschluss am Südzipfel Spaniens im Oktober – da […] mehr…

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    Fistful Of Mercy - As I Call You Down

    Harmonisches Trio: Dhani Harrison, Ben Harper, Joseph Arthur In Interviews, so sagt man, beenden sie mittlerweile die angefangenen Sätze der anderen. Sie haben sich gesucht und gefunden: die Menschen, die Musiker und die Stimmen. With whom you belong. Als Dhani Harrison, Georges nicht wirklich berühmter, dafür aber umtriebiger Sohn, die beiden Folk-Veteranen Ben Harper und […] mehr…

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    Steve Wynn & The Miracle 3 - Northern Aggression

    Mit seinem Wunder-Trio musiziert Wynn spontan und unbeschwert So lapidar kann man den Entstehungsprozess eines Albums zusammenfassen: „You’re gonna hear a lot of new sounds from me on this record, a lot of different ideas, a lof of different things …“, Schulterzucken, „but it all feels like The Mircacle 3 and me making music together.“ […] mehr…

  • Ray Charles  Rare Genius The Undiscovered Masters

    Ray Charles - Rare Genius: The Undiscovered Masters

    Reine Illusion: Nachgeborene bearbeiten rohe Demos des Genies Noch ein Nachklapp aus der Ray-Charles-Industrie. Nicht so absurd wie die Platte von 2006, auf der das Count-Basie-Nachfolgeorchester alte Ray-Gesangstracks nachvertonte (ohne „nach“ kommt man hier nicht aus), aber sicher nicht die letzte Lieferung. Natürlich wurden wieder „Hunderte von Bändern“ durchgehört, natürlich waren die Leute von der […] mehr…

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    Ben Weaver - Mirepoix And Smoke

    Spartanisches Singer/Songwriter-Handwerk, leider langweilig Ben Weaver ist der einsame Wolf unter den Songschreibern im Mittleren Westen der USA, ein Meister der kargen Liedkunst. Akustische Klampfe und Banjo genügen ihm auf seinen Alben als Handwerkszeug. Sein Neuestes trägt den schönen Titel „Mirepoix And Smoke“ – Röstgemüse und Rauch. Stellen wir uns also Weaver am Lagerfeuer sitzend […] mehr…

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    Syd Matters - Brotherocean

    Pop-Poesie, ambitioniert und voller Meeresmetaphorik Während die Akustikgitarren von „River Sister“ das Plätschern des Wassers nachahmen, fühlt Jonathan Morali erneut, dass die Meerestiefe ihn ruft. Dabei ist er gerade schon einmal untergegangen. In der Schiffsunglückfantasie „We Are Invisible“ beschwor er den Geist der Meeres in einem anschwellenden Chor – und die harschen Akkorde der Songeröffnung […] mehr…

  • Mando Diao - Above & Beyond

    Mando Diao – Above And Beyond

    Die Schweden machen in abgespeckter Version eine gute Figur mehr…

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    Polarkreis 18 - Frei

    Die Dresdner nutzen ihre Freiheit nur für anbiedernden Pathos-Pop Die Dresdener sind nicht umsonst so etwas wie eine Vorzeigeband der deutschen Musiklandschaft. Kommerziell überaus erfolgreich (ihr letztes Album „The Colour Of Snow“ erreichte Platinstatus), früh gefördert (durch den F6 Music Award, bei dem sie 2006 den zweiten Platz belegten), ihrer Heimatstadt zutiefst verbunden („Frei“ wurde […] mehr…

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    Broken Records - Let Me Come Home

    Tendenziell Drama: Die Schotten musizieren in dunklen Räumen Der Akku signalisiert Ebbe und will einen gedimmten Monitor. Ja, das ist okay so. Broken Records orchestrieren ihre Songs um bittere Abschiede, düstere Träume und bedrohliche Risse in der Wand ja auch vorrangig in der dunklen Hälfte der rockmusikalischen Grautöne. Hier ist alles tendenziell Drama, und der […] mehr…

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    Lez Zeppelin - I

    Vier Amerikanerinnen entlocken dem Rock eine feminine Seite Ein schönes Thema fürs Feuilleton: Eine All-Girl-Band entlockt dem ultimativen Männer-Rock von Led Zeppelin eine feminine Seite. Die geschlechtliche Spiegelung, die andere Seite, das Coming-out. Aber waren Led Zeppelin nicht ohnehin eine androgyne Band? Die blondgelockten Haare, das unmännliche Kreischen, die waidwunde Lyrik: Es entsteht ein Spannungsfeld, […] mehr…

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    Kid Rock - Born Free

    Provokant konservativer, pseudo-humanistischer Southern Rock Nein, er könne nicht übers Wasser wandeln, gibt Kid Rock an, im neuen Stück „Care“, mit dem er auf der Demokraten-Demo von Jon Stewart und Stephen Colbert alle zum Weinen gebracht hat. Auch den Krieg könne er nicht beenden, die Armen nicht speisen, die Obdachlosen nicht beherbergen. Kann er nicht? […] mehr…

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    Lena Malmborg - Paris To Berlin

    Bluesig dunkel bis heiter: der vielseitige Songzyklus der Schwedin Mit schwedischem Pop verhält es sich ein wenig so wie mit skandinavischem Design: Alles ist hocheffizient, extrem geschmackvoll und folgt der Devise „Weniger ist mehr“. Diese nordische Klarheit verbindet den Pop von Jens Lekman mit den Disco-Experimenten von Robyn. Die Sängerin und Songschreiberin Lena Malmborg wirkt […] mehr…

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    Zucchero - Chocabeck

    Italo-Pop mit ein wenig Hilfe von Bono, Brian Wilson und anderen Man muss ihn nicht unbedingt in englischer Sprache singen hören – den als Adelmo Fornaciari geborenen Sänger, den Thomas Gottschalk und einige andere gern „den italienischen Joe Cocker“ nennen. Zum einen ist sein Akzent nicht zwingend charmant, zum anderen übertreffen sich seine englischen Texter, […] mehr…

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    Emily Jane White - Ode To Sentience

    Selten bloß gefühlig: die Songwriterin mit der zarten Alt-Stimme Leben als ein bisschen Sterben. Da wird’s im Unterholz von Fort Bragg, Kalifornien besonders neblig. Emily Jane White, nach einem Santa-Cruz-Intermezzo längst in San Francisco gelandet, kann auch auf ihrem dritten Album nicht anders, als dem Ruf des Goldes zu folgen, das doch nur in tiefster […] mehr…

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    Black Dub - Black Dub

    Daniel Lanois‘ aktuelle Spielerei: eine reizvolle Jamaika-Jamsession Wie sein Kollege Brian Eno ist auch Daniel Lanois ein Experte, wenn es um die Addition von „Feenstaub“ geht. Jenem gewissen Etwas, dass aus einem guten Album ein Meisterwerk macht. Schon Anfang der Achtziger produzierte der Gitarrist aus Quebec Bands wie Martha & The Muffins, die Zusammenarbeiten mit […] mehr…

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    Alphaville - Catching Rays On Giant

    Der Pop von Marian Gold ist allzu billig und nicht mehr zeitgemäß Selbstverständlich sind Alphaville noch heute ganz groß in Thailand, Mexiko, Malaysia und Polynesien. Doch wenn Marian Gold durch Deutschland tingelt, um neue Musik an den Mann zu bringen, muss er sich noch immer halbinformierten ZDF-Moderatoren und nassforschen Bediensteten von „Radio Sachsen“ erwehren, die […] mehr…

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    Frankie Rose And The Outs - Frankie Rose And The Outs

    Gelungenes Experiment der Garagenband aus Brooklyn In den kleinen Konzerthallen und Plattenläden war 2010 auch das Jahr der wieder aufgehenden Garagen-Fuzz-Surf-Lo-Fi-Sonne, der Vivian und Dum Dum Girls, von Best Coast, Wavves und Crystal Stilts. Bands von der amerikanischen West- und Ostküste, die zwischen Echo und Gepolter nach dem Schokoladenschatz der schönen Melodien suchen, schon Sixties-selig, […] mehr…

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    Jason Collett - Rat A Tat Tat

    Klassizistischer Poprock vom Broken-Social-Scene-Songwriter In Broken Social Scene sei Jason Collett die Tom-Petty-Figur, sagt Kevin Drew. Jedenfalls ist der Gitarrist und Songwriter ein elder statesman der Musikerszene in Toronto, einer, der schon viel erlebt hat und vermutlich der Fels in der Brandung ist. Auf seinen Soloplatten hörte man von Anfang an die große Erfahrung mit […] mehr…

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