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    Machete

    Sex, Splatter, Satire: Rodriguez motzt eine absurde Trash-Story nach allen Regeln der Coolness auf. Danny Trejo, Jessica Alba Regie: Robert Rodriguez Start: 4. 11. Der Böse schiebt dem Guten ein Glas mit Tequila rüber und legt einen Aktenkoffer auf den Tisch: 150.000 Dollar bietet er ihm für einen Mord. Zwei Sekunden vergehen. Der Gute zuckt […] mehr…

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    The Soft Boys - Underwater Moonlight

    Wer nie einem Tribe angehörte, sich nie einer Szene zugehörig fühlte, wird wohl zu Lebzeiten nicht populär, bleibt aber darüber hinaus interessant. Die Soft Boys waren in ihrer Zeit, den späten Siebzigern, Außenseiter. Ihre Psych-Verschrobenheit ließ sich weder vereinnahmen noch veräußern, 1981 war Schluss. Nun erscheinen die beiden LPs „A Can Of Bees“ und „Underwater […] mehr…

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    Mike Hurley - First Songs

    Hurley war 22, hatte gerade ein halbes Jahr im Hospital verbracht, wo diese Songs entstanden waren, als sein erstes Album erschien. Noch war er nicht der ausgebuffte Exzentriker, noch war er am Anfang seiner Wanderschaft, doch klingt seine Zukunft als zivilisationsverdrossener Beobachter menschlicher Konditionen bereits an, mehr noch: Der Werwolf und Captain Kidd entbieten erste […] mehr…

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    The Hollies - Here I Go Again

    Als Singles-Band spielten die Hollies in der Premier League, doch gelang ihren Alben nie der Aufstieg in die oberste Spielklasse. Ein Schicksal, das sie mit etlichen Gruppen der Beat-Ära teilten, von den Searchers über die Kinks bis zu den Yardbirds. Im Rückblick verständlich, weil das Tafelsilber für 45s aufgespart wurde, während das nicht so hittaugliche, […] mehr…

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    Syd Barrett - An Introduction

    Fragwürdig kompilierte Auswahl von Songs des Psychedelikers Die Idee einer Best-Of-Auslese aus dem Schaffen von Syd Barrett ist an sich schon etwas pervers. Trotzdem gibt es eine solche – aus den drei Solo-Platten – seit 2001 unter dem Titel „Wouldn’t You Miss Me“. Von einer Nachlese aus dem Gesamtwerk, die wie jetzt „An Introduction To […] mehr…

  • Bob Dylan The Witmark Demos Artwork

    Bob Dylan - Bootleg Series Vol. 9: The…

    Die frühen Aufnahmen - und die Klassiker in Mono-Fassungen mehr…

  • Bruce Springsteen The Promise Artwork

    Bruce Springsteen - Darkness On The Edge Of…

    The Promise Box-Set mit „Darkness“-Remaster, „The Promise“ und drei DVDs Als Bruce Springsteen jung war, hatte er nichts außer dem Rock ’n‘ Roll. Als wir jung waren, hatten wir nichts außer Bruce Spring-steen. Aber die Boot-legs von den Konzerten der 70er-Jahre waren zu teuer, und so blieben uns nur die blöden Musikvideos der 80er-Jahre. Ein […] mehr…

  • John Lennon & Yoko Ono - Double Fantasy (Stripped Down)

    John Lennon & Yoko Ono - Double Fantasy (Stripped Down)

    Vor zehn Jahren kam Yoko Ono auf die Idee, dass George Marino „Double Fantasy“ vernünftig remastern müsse, um das letzte zu Lennons Lebzeiten veröffentlichte Album klanglich auf die Höhe der Zeit zu bringen. Vier Jahre später ließ sie dann Peter Cobbin von den übrigen Platten neue Abmischungen von den Multitracks erstellen. Pünktlich zum 70. Geburtstag […] mehr…

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    Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung - In alter Frische

    Glaubt keinem Sänger Im Vorspann grüßt Heinz und sagt die Konzerte an: mit Sonnenbrille, Zigarillo mit kalter Asche und einem Quantum von Selbstgerechtigkeit, die man als wohlig bezeichnen kann. Geschmeidig gehen ihm Phrasen wie „nicht zielführend“, „da ging noch mehr“, „hat die Platte eingetrommelt“ von den Lippen. So ist er. Erstaunlich, wie ausführlich die Musiker […] mehr…

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    Ebo Taylor - Love & Death

    Ghana stand lange Jahrzehnte im Schatten des übermächtigen Afrobeats Nigerias. Durch die west-afrikanischen Retro-Kompilationen von Soundway und Analog Africa kommen jetzt auch wieder legendäre Namen aus diesem Staat ans Licht. Ebo Taylor kann mit Fug und Recht als ghanaischer Fela Futi bezeichnet werden, wirkt er doch als Bandleader, Gitarrist und Arrangeur seit einem halben Jahrhundert […] mehr…

  • Gappy Ranks

    Gappy Ranks - Put The Stereo On

    Der Singjay aus London haut in die gleiche Kerbe, die Bitty McLean vor Jahren mit „On Bond Street“ wegweisend geritzt hat. Dieser neue britische Hoffnungsträger legt ein Retro-Album mit Weitblick vor, das ein Heilsbringer für die Reggae/Dancehall-Szene sein kann. Die Adaptionen klassischer Rocksteady- und Early-Reggae-Themen werden mit modernen Produktionsmitteln zeitgemäß aufbereitet, ohne die Wärme der […] mehr…

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    Yaron Herman Trio - Follow The White Rabbit

    Was braucht die Welt ein weiteres Klaviertrio, das an die Errungenschaften von Keith Jarrett und Esbjörn Svensson und Bad Plus anknüpft und dabei Nähe zur europäischen Klassik beweist? All dies tut der Israeli Yaron Herman so überzeugend und durchaus eigen, dass alles eingangs Gesagte zum Kompliment wird. Als er sich erst 16-jährig fürs Piano entschied, […] mehr…

  • Elton John & Leon Russell - The Union

    Elton John & Leon Russell - The Union

    Die Nachricht von der Zusammenarbeit mit Leon Russell verwirrte zunächst die Gemüter. Etwa ein Blues-Album? Einmal mehr ein überflüssiges Back-To-The-Roots-Projekt? Gott bewahre! Doch, ach, welch ein Segen die ersten Pianoakkorde von „If It Wasn’t Bad“ zu hören, das breitgezogene Krähen von Russell, das von Johns akzentuiertem Tenor so wider Erwarten gut ergänzt wird. Wenn die […] mehr…

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    Tina Dico - Welcome Back Colour

    Neuer Kunstpop und Akustikversionen älterer Stücke der Dänin In Zeiten, in denen die Temperaturen milder werden und Polkappen schmelzen, lässt es sich auch in Dänemark gut leben. Nach acht Jahren freiwilligen Exils in London ist Tina Dico in ihre Heimat zurückgekehrt. Dies nahm sie zum Anlass, ihr bisheriges Schaffen Revue passieren zu lassen. Ihr neues, […] mehr…

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    Jenny And Johnny - I’m Having Fun Now

    Das Duo Rice/Lewis hat Spaß, ist dabei aber nicht immer originell. Dass die beiden gut miteinander können, weiß man schon länger. Jonathan Rice und Jenny Lewis sind seit Jahren befreundet, seit Jahren immer mal wieder zusammen auf Tournee, seit Jahren ein Paar. Wobei gerade der letzte Punkt gern noch ein wenig vage gehalten wird. Das […] mehr…

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    Ezio - This Is The Day

    Herzenswarmer Songwriter-Soul, diesmal noch unmittelbarer „Diesmal“, sagt Ezio Lunedei über die Aufnahmen zum neuen Ezio-Album, „hatten wir Glück.“ Platten zu produzieren ist offenbar Glückssache – man kann planen, doch der Ausgang ist zumindest zum Teil ungewiss. Bei Ezio war der Unterschied zwischen der Bühne und dem Studio immer ein Thema – manchmal vermisste man bei […] mehr…

  • Giant Sand - Blurry Blue Mountains

    Howe Gelb gelingt eine recht aufgeräumte Roots-Wüste. 25 Jahre Giant Sand. Zum Silberjubiläum schenkt Howe Gelb sich und uns eine satte 27 Alben umfassende Werkschau inklusive Band-Of-Blacky-Ranchette-etc.-Verästelungen, die bis in den Sommer 2011 hinein wiederveröffentlicht werden soll. Zur Einleitung der retrospektiven Feierlichkeiten gibt’s jetzt noch ein neues Album mit auf den Weg. Als wolle sich […] mehr…

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    Jingo de Lunch - Land Of The Free-ks

    Die Kreuzberger zeigen nach jahrelanger Pause noch mal Zähne. Als Metal Ende der 80er-Jahre ein bisschen dekadent zu werden begann, zeigten Jingo de Lunch, wie man das Genre wieder flott bekam: mit einer dem Punk und Hardcore entliehenen Unbedarftheit, energetischen Unmittelbarkeit, einem bei aller Haudrauf-Attitüde hookverliebten Songwriting und dem Naturereignis Yvonne Ducksworth, die so ziemlich […] mehr…

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    The Phantom Band - The Wants

    Lärmende, stoische und stille Erhabenheit aus Schottland „Checkmate Savage“, das kregle und verschachtelte Debüt von The Phantom Band, gehörte ohne Zweifel zu den positiven Überraschungen des Pop-Jahres 2009. Mit dem Nachfolger „The Wants“ gehen die schottischen Soundtüftler, die sich diesmal von David-Lynch- und John-Carpenter-Soundtracks, von der Kosmischen Musik der frühen 70er-Jahre, von Doo-Wop, Rock’n’Roll und […] mehr…

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    Dakota Suite, Davin Darling, Quentin Sirjacq - Vallisa

    Neoklassik: Chris Hooson sucht mit Cellist und Pianist die Heilung. Am 20. November 2009 spielte Chris Hooson in einer Kirche in Bari, Italien ein Konzert mit seinem Jugendhelden und musikalischem Partner, dem Cellisten David Darling, sowie dem Pianisten Quentin Sirjacq. Hooson liebt diese Besetzung, hat Platten für sie geschrieben und das reguläre Songwriting vorerst gelassen. […] mehr…