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    Danger Mouse & Sparklehorse

    - „Dark Night Of The Soul“

    Das ist doch alles viel zu schön, um nicht misstrauisch zu machen: Flaming-Lips-Sänger Wayne Coyne und Gruff Rhys von den Super Furry Animals, Ex-Grandaddy Jason Lytle und James Mercer von den Shins, alle auf einer Platte, alle mit der bewährten und geliebten Schläfriger-Sonnenkuss-Stimme. Dazu die Coolmänner Julian Casablancas und Iggy Pop, die Heilsdamen Nina Persson […] mehr…

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    Scissor Sisters - „Night Work“

    Ist night work die ermüdende, unbefriedigende Variante des nightlife? Sind die Schichtarbeiter gemeint? Die Krankenschwestern, Polizisten und … hm… Bäcker? Oder all die im Nachtleben arbeitenden Türsteher, DJs und Barkeeper? Die Damen und Herren, die von den Steuerentlastungen der FDP profitieren? Haarscharf vorbei. „I dreamed one day I’d been living of this system for free/ […] mehr…

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    Black Mountain - Old Fangs

    Knietief in den 70ern bewegen sich Black Mountain auf ihrem neuen Track. „Old Fangs“ mäandert schwerfällig dröhnend über dröge Gesangsparts. Die paar Synthie-Sounds sind der ganzen Sache auch nicht gerade zuträglich. Teilweise klingt das, als hätte Suzie Quatro einen Song von MC5 gecovert. An Einflüssen mangelt es Black Mountain freilich nicht. Von New Order über […] mehr…

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    Mit - Pudong

    Fette Synthie-Beats sind out. „Weniger ist mehr“: diesem Grundsatz haben sich MIT – eine experimentierfreudige Elektrocombo aus Köln – verschrieben. So zu hören auf ihrem Track „Pudong“, der hier zum kostenlosen Download steht. Fein abgestimmte, konzise Klangschichten – mit diesem Sound haben Kraftwerk in den 70ern den Synth-Pop erfunden und weltweit etabliert. Die Kölner Newcomer […] mehr…

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    Solomon Burke - „Nothing’s Impossible“

    Ja, in der Welt des Solomon Burke geht es immer noch darum, dass jeder jemanden braucht, den er lieben kann. Eigentlich häuft sein Gesamtwerk immer neue Variationen seines Hits „Everybody Needs Somebody To Love“ aus dem Jahr 1964 an. Auf „Nothing’s Impossible“ verpackt der 70-Jährige seine Liebesbotschaften am liebsten in opulent-orchestrale Schmachtfetzen. „I cried a […] mehr…

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    Jens Lekman - Summer in 3/4 Time-Mix

    Was macht eigentlich Jens Lekman? Der bisweilen verschrobene, bisweilen grandiose Songwriter hat seit seinem 2007er-Album „Night Falls Over Kortedala“ eher Schlagzeilen gemacht, weil er die Schweinegrippe hatte – und weil er beim Soundtrack zu „Whip It“ mitmachte, dem Regiedebüt von Drew Barrymore. Nun beschert Lekman uns zum ersten Mal seit langem wieder Musik. Und – […] mehr…

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    Delta Spirit - „History From Below“

    Rücksturz zur Erde. Nach dem schon notorisch gutgelaunten Debüt „Ode To Sunshine“ spielte das kalifornische Quartett an die 300 Konzerte mehr oder weniger am Stück, derweil Sänger Matthew Vasquez Howard Zinns alternative „History Of The United States“ in die Finger bekam. Das neue Album dann gleich „History From Below“ zu betiteln, ist aber zumindest frech, […] mehr…

  • The Babies All Things Come To Pass

    The Babies - All Things Come To Pass

    Cassie Ramone von den Vivian Girls ist am Mikro leicht auszumachen, ihre Mitstreiterinnen legen freilich nicht diesen frenetischen Garage-Beat vor, sondern agieren eher zurückgelehnt, die Saiten liebkosend, nicht dreschend, die spitzen Fingernägel schonend. Eine attraktive Sache, weil die Melodie den direkten Weg nimmt und der Jangle-Sound anstrengungslos freundlich wirkt, wie Sonnenlicht durch eine dünne Wolkendecke. […] mehr…

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    SPECIAL - von Samanta Schweblin

    Die Wahrheit über die Zukunft HHHH Ein kleines Mädchen, das lebendige Vögel verspeist; ein erfolgreicher Maler, der schon als Kind dazu neigte, die Köpfe seiner Mitmenschen auf den Asphalt zu schlagen; eine Einstellungsprüfung, die darin besteht, kaltblütig einen Hund zu töten; ein Mann, der einen Schacht gräbt, der wer weiß wohin führt – in Samanta […] mehr…

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    FILMFACTS - Mr. Nobody HHH1/2

    Tragikomisches, furios montiertes Melodram über die Schicksalhaftigkeit des Lebens Jared Leto, Sarah Polley Regie: Jaco van Dormael Start: 8.7. Er habe keine Angst vor dem Sterben, krächzt der Greis. Er heiße Nemo Nobody, werde aber auch Mr. C.R.A.F.T. genannt: „Can’t remember a fucking thing.“ Dabei schlägt seine zittrige Stimme in ein glucksendes Lachen um. In […] mehr…

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    Tom Petty And The Heartbreakers - Mojo

    Niemand hatte von Tom Petty erwartet, dass er sanft in die Nacht gehen würde. Der Mann hat schlechte Laune – schon seit „Echo“ (1999), seiner erschütternden Trennungs-Platte, hadert er mit der Welt und den Zeitläuften. „You need rhino skin to walk through this world“, sang er damals, und das war natürlich ein ganz anderer Petty […] mehr…

  • The See See Mary Soul

    The See See - Mary Soul

    Die dritte Single der aus je einem Engländer, Neuseeländer, Schweden und Amerikaner bestehenden, unverdrossen die klassische Westcoast-Ästhetik der späten Sixties hochhaltenden Combo schließt nahtlos an die formidablen Vorgänger an, ohne deren unmittelbare Überzeugungskraft allerdings. „Mary Soul“ braucht ein paar Spins mehr, bevor sich der Song etabliert, möglicherweise weil weniger psychedelisches Blendwerk aufgeboten wird. „Big Wheels“ […] mehr…

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    V.A. - Glastonbury: The Album

    Da sitzt man hier in seinem Büro und wird ganz wehmütig bei dem Gedanken, dass man die letzten Jahre den letzten Donnerstag des Monats immer auf einem Feld in der Nähe des britischen Kaffs Glastonbury verbracht hat. Der NME bietet mit diesem Free Download Sampler nur bedingt Hilfe, weil er einem damit nur wieder vor […] mehr…

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    Roky Erickson With Okkervil River - „True Love Cast Out All…

    Eine verstimmte Gitarre taucht auf, aus dem Rauschen der Zeit, eine brüchige, irgendwie alterslose Stimme singt von Jesus, Moses und psychedelischen Pilzen, Streicher setzten ein und der Song zerbricht. Eine makellos aufgenommene Gitarre setzt ein, eine alte, kaputte Stimme singt zu countryeskem Arrangement etwas von einem Typen, der wieder auf den Highway muss und vom […] mehr…

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    Iggy & The Stooges - „Raw Power“

    Fans, die „Fun House“ für das ultimative Vermächtnis der Stooges halten, können dafür triftige Argumente ins Feld führen. Besser organisierte Kakophonie kurz vor dem absoluten klanglichen Delirium war selten zu hören. Als David Bowie es zwei Jahre später schaffte, dass sich Iggy Pop mit Ron und Scott Asheton sowie neuem Gitarristen bereit fand, in England […] mehr…

  • Buddy Holly Not Fade Away Box

    Buddy Holly - Not Fade Away

    The Complete Studio Recordings And More. mehr…

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    The Gaslight Anthem - „American Slang“

    Im Juni 2009 kam es zu einem bemerkenswerten Zusammenschluss: Während des Auftritts von The Gaslight Anthem beim Londoner „Hard Rock Calling Weekend“ gesellte sich Bruce Springsteen zu den vier Musikern aus der gemeinsamen Heimat New Jersey, um mit ihnen „The ’59 Sound“ zu schmettern. Später teilte sich Gaslight-Anthem-Sänger Brian Fallon ein weiteres Mal das Mikro […] mehr…

  • Eminem feat. Pink - Won't Back Down

    Eminem feat. Pink - Won’t Back Down

    Das Großmaul aus Detroit meldet sich zurück – und teilt kräftig aus. Wie aus einem Maschinen-Gewehr feuert er seine Punchlines in das Gehör des überraschten Hörers. Das orgiastische Inferno aus Lärm, Wut und Wortgewalt erinnert gar an Rage Against The Machine. Für den Refrain holte sich Eminem kongeniale Unterstützung von Pink, die da voller Trotz […] mehr…

  • Karen Elson - The Ghost Who Walks

    Karen Elson - The Ghost Who Walks

    Jack Whites Third Man Records ist eine verlässliche, hoffentlich nicht so schnell versiegende Quelle großartiger 45s. Die erste Single seiner Ehefrau aus England, im Hauptberuf Topmodel, macht da keine Ausnahme. Gespenstische Stimmung, eine Orgel wummert unheimlich, Karen Elson singt in transatlantischer Trance, während die Rückseite „Stolen Roses“ eher ein pittoresk verwelktes Brit-Folk-Bouquet ist, samt verwunschener […] mehr…

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    The Dead Weather - „Sea Of Cowards“

    Das Ding aus dem Sumpf, Folge 39. Eine mannshoch gefüllte Schippe mit giftigem Fuzzrock. Der Blues, nachdem er beträchtlich zu lange in der Sonne gelegen hat. Dass Jack White neben den titanischen White Stripes und den mittelgroßen Raconteurs noch eine dritte Band haben muss, nahmen zwar schon 2008 beim ersten Album von The Dead Weather […] mehr…

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