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    Richard Walters – Animal

    Wenn man Richard Walters auf dem Cover mit hochgekrempelten Ärmeln einen Teller Kabel verspeisen sieht, vermutet man, deutsche Heimelektronik-Basteleien a la Schneider TM serviert zu bekommen. Doch erstens stammt der 26-Jährige aus Großbritannien und zweitens hat „Animal“ mit Beat Puzzles recht wenig zu tun. Spärlich eingesetzte Gitarren-und Piano-Klänge, verhuschter Backgroundgesang und einfache Schlagzeug-Patterns sind die […] mehr…

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    Maximilian Hecker – l Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son

    Nichts als pure Emotion zu sein, dieses trügerische Gefühl hat Maximilian Hecker anscheinend vermisst. Glaubt man seiner weinerlichen Ankündigung zum neuen Album, befand er sich vor zwei Jahren in einer schweren Schaffenskrise, die ihn zwischenzeitlich sogar die Stimme kostete. Vor allem fehlten ihm die Vibes, die musikalische Sinnlichkeit, die Erlösung. Doch glücklicherweise läutete eine zwiespältige […] mehr…

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    Luka Bloom – Dreams In America

    Zurück auf Anfang. Als vor gut 20 Jahren dieser schon nicht mehr ganz so junge Ire erst von und dann in Amerika träumte. Wo er mit Solo-Konzerten an der US-Ostküste den Grundstein für diese bis heute währende Karriere legte. Längst zurück in Irland setzt sich Luka Bloom im Dezember 2009 allein mit seiner Gitarre in […] mehr…

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    Moke – The Long And Dangerous Sea

    Die Holländer Moke wurden am Reißbrett erfunden. Sänger Felix Maginn nahm sich vor ein paar Jahren vor, alles richtig zu machen und heuerte Supermusiker an, um seine Vision von Britpop und New Wave ohne Kompromisse zu realisieren. Das Debüt entstand ohne Plattenfirma in einem Studio, in dem eigentlich nur Stars aufnehmen, Lightshow, Klamotte und Business-Plan […] mehr…

  • Sophie Hunger - 1983

    Sophie Hunger - 1983

    Das seltsame Mädchen am Piano singt immer noch feine Texte. mehr…

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    Natalie Merchant – Leave Your Sleep

    Ihre bislang aufwändigste Arbeit sei das gewesen, sagt Natalie Merchant. Alarmsignal. Oft stehen sich künstlerische Prätention und Nahbarkeit ja wie zementiert gegenüber. 130 Musiker waren beteiligt, ein Jahr lang bauten die Songwriterin und ihr Co-Produzent Andres Levin an den 26 Songs auf zwei CDs. Doch statt der befürchteten artifiziellen Petitesse gibt es ein beispielloses Wunder […] mehr…

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    Dashboard Confessional – Alter The Ending

    Es ist die Krux von Chris Carrabba, dass man in ihm eigentlich immer den Emo-Posterboy sieht, der er am Anfang seiner Karriere für kurze Zeit war. Seit einigen Jahren stimmt dieses Bild nicht mehr, weil Carrabba aus der Ecke wollte und mit seiner Band laute Rockmusik zu spielen begann. Die Alben schafften es hoch in […] mehr…

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    JAZZ - Brad Mehldau 4,0 Highway Rider

    Bei bisher circa zwei Dutzend bemerkenswerter CDs will von einem Opus magnum zu sprechen gut überlegt sein. Aber die Versuchung ist da: 15 neue, sehr Mehldau-typische Songs auf zwei CDs, live im Studio eingespielt mit dem langjährigen Trio des Pianisten sowie dem Saxofonisten Joshu Redman und einem Kammerorchester. Mit Jon Brion als Produzent hat Brad […] mehr…

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    WELTMUSIK - Winnie 4,0 Mun

    Der Wann aus dem Norden Finnlands hebt die Musik der Sami seit Jahren auf ein experimentelles Level – mit schamanischen und technoiden Zügen. Mit seinem Produzent Tapari Rinne gibt er sich diesmal akustischer und schafft wortlos kreisende Tundra-Tableaus, in denen diesmal kein Sequenzer die Hauptrolle spielt, sondern sich Bassklarinette und Saxofon umwinden, Harfe und Ukulele […] mehr…

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    REGGAE - Sizzla 3,0

    Crucia Times Sizzla hat sich hierzulande einigen Unmut zugezogen. Der LSVD wirft ihm Homophobie vor, andere zeigen seine Texte mit Blick auf Gewalt verherrlichenden Inhalt („Kill The Whites“) bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien an. Er ist eine zwiespältige Persönlichkeit, die den spirituellen Bodo Ashanti Dreads angehört und dem Reggae in den letzten 15 Jahren […] mehr…

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    Daniel Johnston – Beam Me Up!

    Irgendeine Rechnung geht hier nicht auf. Natürlich vertragen die Melodien von Daniel Johnston, die sich in seinem frühen Schaffen hinter sprödesten LoFi-Arrangements versteckten, die Inszenierung im großen Orchester. Seine krächzende, immer angestrengt klingende Stimme aber wirkt in diesem Kontext fehl am Platz. Der selbsternannte Sorry Entertainer macht seinem Namen also alle Ehre. Mit einem elfköpfigen […] mehr…

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    Black Francis – Nonstoperotik - Falsche Fährten

    Trotz des Streicherfinales, trotz der sanften E-Klavier-Harmonien ist es ein Leichtes, einen Song wie „O My Tidy Sum“ anhand des schlurfenden Schlagzeug-Loops, des Bass-Stotterns, des frustrierten Lamentos des Mannes am Mikrofon als altersmildes Pixies-Spätwerk auszumachen. Seit Black Francis vor 17 Jahren diese Band auflöste, hat er gefühlte 100 Soloalben veröffentlicht – mal als Frank Black, […] mehr…

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    She & Him - Volume Two

    Charmante, manchmal zu polierte Popmusik von Zooey und M. Ward mehr…

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    Dr. Dog – Shame, Shame

    Es hat lange gedauert bis sich Dr. Dog daheim in Philadelphia vor die eigene Haustür gewagt und ein echtes Aufnahmestudio gebucht haben. Seit 2001 macht die Band um Scott McMicken und Toby Leaman Platten. Für „Shame, Shame“ hat sie sich nun in die Obhut des Produzenten Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith) begeben, ließ sich von […] mehr…

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    Caribou – Swim

    Der kanadische Bedroom-Musiker (gern auch: Tüftler, Frickler, Bastler etc.) Daniel V. Snaith hat die erste Platte schon vor zehn Jahren veröffentlicht, die meisten haben ihn trotzdem erst mit seinem 2007er-Album „Andorra“ entdeckt. Ein Liebesgarten aus vollsaftigen Syd-Barrett-Beach-Boys-Züchtungen war das zum größten Teil – und daher nicht wirklich repräsentativ für Snaiths Werk. Sein Interesse an Big […] mehr…

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    Nicolai Dunger – Play

    Seine Lieder seien fahrig, hat Nicolai Dunger einmal gesagt. Das stimmt natürlich; Dunger hat seinen Kopf in den Wolken und wandert durch die Stile wie ein Nomade durch die Wüste. Manchmal wurden die Grenzen des Konsumerablen überschritten, meist aber hängt man an den Lippen des Schweden. Jazz (mit dem Esbjörn Svensson Trio), Americana (mit Will […] mehr…

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    John Hiall – The Open Road

    Das 20. Album in 35 Jahren. Der Meister weiß vorher: Die Gemeinde wird jubilieren und die Musiköffentlichkeit wieder vorbeihören – bis ein Star wie Dylan, Bonnie Raitt oder Emmylou Harris einen der Songs vielleicht doch interessant macht, irgendwie. Hey, who gives a damn. Hiatt kommt gut klar. Der Alk hängt ihm nicht mehr so an […] mehr…

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    Amy Macdonald – A Curious Thing

    Eine komische Sache, der Erfolg von Amy Macdonald. Insbesondere das europäische Festland verliebte sich auf den ersten Blick in die gerade mal 20-jährige Schottin und deren eigentlich unscheinbare Musik. Die schnellen Lieder, der tiefe Gesang – Macdonald weckte offenbar jene romantischen Gefühle, die man gemeinhin mit Schottland und Irland verbindet. Und es stimmt ja: Vieles […] mehr…

  • Goldfrapp - Head First

    Goldfrapp - Head First

    Kein Witz: Eine Original-Eighties-Platte ohne jeglichen Humor mehr…

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    Fanfarlo – Reservoir

    Man denkt zunächst, sie hätten ihren Namen im Sortiment eines Süßwarenherstellers gestohlen, doch Fanfarlo beziehen sich auf Baudelaire. Sie sind eine dieser immer zahlreicher werdenden Bands, die sich eher in Pfarrbüchereien als in Kunsthochschulen formierten. Man hat gleich ein Klischeebild im Kopf, wenn man sie zum ersten Mal hört: Sie sind weiß, kommen aus dem […] mehr…