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    Amy Macdonald – A Curious Thing

    Eine komische Sache, der Erfolg von Amy Macdonald. Insbesondere das europäische Festland verliebte sich auf den ersten Blick in die gerade mal 20-jährige Schottin und deren eigentlich unscheinbare Musik. Die schnellen Lieder, der tiefe Gesang – Macdonald weckte offenbar jene romantischen Gefühle, die man gemeinhin mit Schottland und Irland verbindet. Und es stimmt ja: Vieles […] mehr…

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    Fanfarlo – Reservoir

    Man denkt zunächst, sie hätten ihren Namen im Sortiment eines Süßwarenherstellers gestohlen, doch Fanfarlo beziehen sich auf Baudelaire. Sie sind eine dieser immer zahlreicher werdenden Bands, die sich eher in Pfarrbüchereien als in Kunsthochschulen formierten. Man hat gleich ein Klischeebild im Kopf, wenn man sie zum ersten Mal hört: Sie sind weiß, kommen aus dem […] mehr…

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    MGMT – Congratulations - Lost in Space

    Irgendwann muss es ein Treffen gegeben haben. Vermutlich telefonierten MGMT aus Malibu, wohin sie sich mit dem Produzenten Pete Kember (Spacemen 3) zurückgezogen hatten, und meldeten Vollzug. Woraufhin sich jemand von der Plattenfirma erwartungsfroh auf den Weg gemacht haben könnte. Denn natürlich hoffte Sony auf eine Fortsetzung jener spektakulären Erfolgsgeschichte des Jahres 2008, als zwei […] mehr…

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    The Avett Brothers – I And Love And You

    Für manchen Fan, der den Weg von Scott und Seth Avett schon die letzte Dekade mitgegangen ist, sind die Brüder aus North Carolina nach „I And Love And You“ so gut wie erledigt. Dabei war das Trio (mit Bassist Bob Crawford) selbst dann schon kein Fall mehr für Puristen, als es noch zur großen New-Bluegrass-Hoffnung […] mehr…

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    Graham Parker – Imaginary Television

    Ebenso kompaktes wie variables Werk voller Parkerismen Wer sonst knarzt und quengelt, schmilzt und ächzt, ätzt und grantelt wie dieser britische Sturkopf, der sich in den USA niedergelassen hat, um seine unpopulären Zeitkommentare aufzunehmen? Und zwar auf schätzungsweise 25 Alben – Live-Mitschnitte und Kompilationen nicht inbegriffen. Eine Grundsympathie für Graham Parker hindert den Rezensenten daran, […] mehr…

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    The Candles - „Here Or Gone“

    Josh Lattazi ist so ein Name, der sicher erst einmal nur eifrigen Booklet-Lesern bekannt sein dürfte. Der Multiinstrumentalist hat nämlich schon an Platten mitgewirkt von Künstlern wie den Lemonheads, Ben Kweller, Juliana Hatfield und Albert Hammond Jr. Nun hat er für den Mai sein Solodebüt unter dem Namen The Candles angekündigt. Den ersten hörbaren Song […] mehr…

  • Bonnie 'Prince' Billy &: The Cairo Gang - The Wonder Show Of The World

    Bonnie „Prince“ Billy & The Cairo Gang - „The Wonder Show Of The…

    Nach Jahren mit wechselnden Pseudonymen veröffentlicht der amerikanische Songwriter Will Oldham seit 1999 seine Lieder unter dem Namen Bonnie „Prince“ Billy. „The Wonder Show Of The World“ ist des Prinzen zehnte Langspielplatte (Live-Alben nicht mitgerechnet). Eine Palette von Tiefschwarz bis Hellblau. Nach vorsichtigen Schätzungen sind mindestens drei Alben für die Ewigkeit darunter („I See A […] mehr…

  • Jamaica I Think I Like U 2 Cover

    Jamaica – I Think I Like U 2

    Wenn man bei Google nicht gefunden werden will, nennt man sich Jamaica. Und um das Ganze noch komplizierter zu gestalten, nennt man dann seine Single „I Think I Like U 2“. Aber beides passt zum Humor von Antoine Hilaire und Flo Lyonnet, die demnächst unter dem Namen Jamaica ihr Debüt veröffentlichen – und im sehr […] mehr…

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    Kaki King - „Junior“

    Berühmte Fans hat Kaki King schon mal. Dave Grohl lud sie ins Studio ein und pries die 30-Jährige als Foo Fighters-Bühnengast – und vor Jimmy Page im Publikum – mit der Ankündigung, es gebe gute Gitarristen und wirklich verdammt gute Gitarristen, „and then there’s Kaki King“. Das war 18 Monate, nachdem die US-Ausgabe dieses Magazins […] mehr…

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    Smoke Fairies - Gastown

    Katherine und Jessica kannten sich von der Schule, dann verließen sie Sussex, ihren Brit-Folk im Gepäck, um in Amerika den Blues zu finden. Jack White gelang es in Nashville, das Pastorale mit Mississippi-Schlamm anzureichern, das züchtig-weiche Timbre der Fairies mit wunderbar natürlichem Gitarren-Vibrato. Die Tunes sind bittersüß, die Texte zentrieren um Verlust und Verlangen: darkness […] mehr…

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    Warren Zevon et al. - „Original Album Series“

    Haptiker, Archivare und Leser von Kleingedrucktem auf Plattenhüllen, aber auch Freunde des geschriebenen Wortes werden an dieser Serie keinen Gefallen finden. Von 39 Künstlern und Bands wurden je fünf Alben zu einem schmalen Päckchen zusammengefasst; die CD ist verpackt in dünnen Pappen, zu lesen sind gerade noch die Songtitel. Man muss sich also anderweitig über […] mehr…

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    Born Ruffians - „Sole Brother“

    Die Born Ruffians mögen ihr zweites Album „Say It“ erst Ende Mai via Warp veröffentlichen, machen einem selbiges aber schon ab sofort schmackhaft. Auf der Website ihres Labels verschenken sie den Track „Sole Brother“. Viereinhalb verspielte Minuten, die mal funky, mal popverliebt rüberkommen und nur beim ersten Hören wirr erscheinen. Aber mit der unkonventionellen Melodieführung […] mehr…

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    James Yuill - „Give You Away“

    James Yuill ist nicht der erste junge Brillenträger, der sich mit Gitarren an den Laptop setzt, um Folk und Elektronica zusammenzudenken. Dennoch muss man ihm zugestehen, dass er diesen Folktronica-Sound auf seinem Debüt „Turning Down Water For Air“ sehr gekonnt darreichte und mit „This Sweet Love“ und „No Pins Allowed“ sogar ein paar veritable Hits […] mehr…

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    Bright Eyes - „Happy Accident“

    Re-Releases sind meistens nicht sonderlich spannend, es sei denn, es handelt sich um die komplette Beatles-Kollektion in Mono, oder aber um eine Kollaboration von Bright Eyes und Neva Dinova. 2004 als EP erschienen, kommt „One Jug Of Wine, Two Vessels“ jetzt als Album daher. Vier komplett neue Songs, zwei davon sind die neusten Lebenszeichen von […] mehr…

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    Die Sterne - „Nach Fest Kommt Lose“

    Schuhe schnüren, Licht verdunkeln, Stroboskop an, die neue Sterne-Platte in die Anlage, und los geht die Disco. „24/7“, der neue Tonträger der wundervollen Hamburger Band, Die Sterne, knallt es einem ordentlich vor den Latz. Wer hätte es gedacht: Hier regiert der Beat! Das heute präsentierte Stück „Nach Fest Kommt Lose“ hat zweifelsohne das Potential zum […] mehr…

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    Beach House - „Teen Dream“

    Ihr drittes Album haben Beach House in einer ehemaligen Kirche aufgenommen. Das tut nichts zur Sache – es handelte sich offenbar um ein komplett umgebautes, nun nicht mehr kirchliches Gebäude. Man möchte trotzdem gern einen Zusammenhang sehen zwischen Raum und Werk, denn es liegt etwas Sakrales über diesen Liedern. Woher kommt es? Und wie gelang […] mehr…

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    Lou Rhodes - „There For The Taking“

    „There’s a homework waiting right there for you“, haucht die ehemalige Lamb-Sängerin Lou Rhodes am Anfang des Stückes in das Mikrofon. Ein bisschen unsicher, sehnend wirkt sie tatsächlich. Ihre Stimme wird untermalt von zart gezupften Akkorden, bricht ein und fängt sich wieder. Wenn dann die Streicher einsetzen ist es tatsächlich um einen geschehen. Dieses Lied […] mehr…

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    Joanna Newsom“Have One On Me“

    Die Preisfrage zuerst: Klingt Joanna Newsoms neue Platte wie a) die überambitionierte Semesterarbeit einer Waldorfschülerin, b) ein auf authentischen Instrumenten gepicktes König-Arthur-Musical oder c) ein majestätisch geflochtener Songzyklus, der endlich alle Grenzzäune zwischen Popmusik, Volkslied und Outsider-Art zu flüssigem Pamp schmelzen lässt? Einige Missverständnisse hat die Kalifornierin ja schon vorab aus der Welt geräumt. Als […] mehr…

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    Final Fantasy XIII - Game des Monats

    Die Intervalle, in denen die Ableger dieser bereits seit Ewigkeiten bestimmenden Rollenspiel-Reihe erscheinen, haben sich merklich ausgedehnt. Schon fast vier Jahre ist es her, dass Teil zwölf in die Läden kam, damals jedoch nur für die Playstation 2 (!). Verfolgt man jetzt indes die ersten Sequenzen von „Final Fantasy XIII“, wird klar: Das Warten hat […] mehr…