• Ups..

    Carl Barât

    - Carl Barât

    Das Solo-Debüt überrascht mit Sprechgesang und Melancholie. „Keep your wits about you and you’ll see the cabaret“, singt Barât im Eröffnungsstück „The Magus“ und eröffnet damit ein Varieté, das man von ihm so nicht erwartet hat und das zunächst an jemanden wie Marc Almond erinnert – allein schon wegen der Textzeile „Where have the flowers […] mehr…

  • Ups..

    Jimmy Eat World - Invention

    Mehr Pop als Indie-Rock, doch die Amerikaner bleiben anständig. Ganz am Anfang ihrer Karriere waren Jimmy Eat World eine Indie-Band. Nicht nur faktisch, auch im Geist gehörten die US-Amerikaner nicht in den Mainstream, sondern verbanden die klaren Melodien mit Härte und Kante. Der neue Rock! Doch dann gingen zwei, drei Platten durch die Decke, die […] mehr…

  • Ups..

    Shelby Lynne - Tears, Lies, And Alibis

    Die schonungslose Schmerzensfrau hat Nashville wieder satt. Zum zweiten Mal in einer bewegten Karriere zeigt Shelby Lynne dem Nashville-Geschäft ihre kalte Schulter. Beim ersten Mal gab’s dafür 2001 mit dem großartigen Album „I Am Shelby Lynne“ den spätesten Best-New -Artist-Award der Grammy-Geschichte. Jetzt gründete sie für „Tears, Lies, And Alibis“ ihr Label Everso, als Lost […] mehr…

  • Ups..

    Mutter - Trinken Singen Schießen

    Die Berliner wehren sich weiter gegen die Zumutungen des Alltags. Trotz Fans wie Jochen Distelmeyer und Tocotronic sind die fünf Musiker der Berliner Band Mutter nach wie vor Außenseiter. Für die einen sind sie schwierige Sonderlinge, für andere hintersinnige Genies. „Wenn man nicht mehr verstehen kann, was man nicht verstehen will/ Wenn der Fortschritt, den […] mehr…

  • Ups..

    Tricky - Mixed Race

    Nicht schwarz, nicht weiß: Tricky tanzt im flackernden Zwielicht. Tricky, der „Knowle West Boy“ mit dem rachitischen Sprechgesang als Markenzeichen, nahm in seiner Jugend sowohl die Musik der vorwiegend von Schwarzen besuchten jamaikanischen Clubs wahr als auch – befeuert von seinen früheren Mitstreitern bei Massive Attack – die Tradition „weißer“ Rockmusik. Auf seinen Alben begegnen […] mehr…

  • Ups..

    Belle & Sebastian - Write About Love

    Stuart Murdoch und sein Traum vom schwerelosen Pop Man will ja nicht immer wieder denselben Versuchungen erliegen. Bei den Schotten von Belle & Sebastian fiel das bisher schwer. „Dog On Wheels“, „A Century Of Fakers“ und „Lazy Line Painter Jane“ waren bittersüße Kleinode, die sensible Jünglinge auf ihr Mixtape für die Angebetete in Klasse 10a […] mehr…

  • Ups..

    Fran Healy - Wreckorder

    Der Schotte schreibt auch ohne Travis schwelgerische Popsongs. Man sucht vergeblich den Haken, wieder einmal. Fran Healy singt so schön, kein Zynismus beschwert seine Stimme. Der Schotte ist immer noch ganz bei sich und schreibt die schwelgerischsten aller schwelgerischen Popsongs, offensichtlich braucht er seine Band Travis dafür nicht. Er schwärmt von „Buttercups“ (Butterblumen), das muss […] mehr…

  • Ups..

    Selig - Von Ewigkeit zu Ewigkeit

    Songs für die Unendlichkeit: Deutschrock, der hoch hinaus will „Ich hoffe, wir haben noch Zeit“, singt Jan Plewka am Ende und scheint doch am Unendlichkeitsanspruch zu zweifeln, von dem Selig seit ihrem Comeback 2009 besessen sind. Auf „Und endlich unendlich“ folgt nun „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“, und mit großer Lust am Überdimensionalen und Bedeutungsvollen erzählen […] mehr…