• British Sea Power

    British Sea Power

    - Zeus

    Die britischen Naturfreunde von British Sea Power planen Anfang 2010 den Release eines neuen Albums und schicken in dieser Woche eine EP voraus. Den Titeltrack „Zeus“ kann man sich momentan für den Preis einer Mailadresse herunterladen. Der klingt anfangs tatsächlich, als hätte man „Lust For Life“ in der verhallten Rumpelkammer des Olymps aufgenommen, während der […] mehr…

  • Erdmöbel - Krokus

    Erdmöbel - Krokus

    Sprechende Namen, besserwisserische Gefühle, Wörter aus dem falschen Kanon, die im exakt richtigen Song landen. Lieder wie Fotos, auf denen man eminent wichtige Dinge erkennt, die man im Vorbeiweg nur verschwommen gesehen hatte. Musik, die ebenso gut der Blauaugen-Soul einer besonders genialen Rheindampfer-Band sein könnte wie ein unbekanntes Beatles-Album (vor allem, weil hier ja wohl […] mehr…

  • Chief - Modern Rituals

    Chief - Modern Rituals

    Mit einem sommerlichen Fiepen eröffnen Chief ihr sehnend schwelgendes Debüt „Modern Rituals“. Bemerkenswert fokussiert und stilsicher, zwischen klassischem Folk und kalifornisch geprägtem Rock oszillierend spielen sich Evan Koga, die Brüder Danny und Michael Fujikawa sowie Mike Moonves in harmonische Höhen. Drei- und vierstimmige Chöre hauchen schmeichelnde Melodien, die Gitarre schwebt oft ruhend darüber, und der […] mehr…

  • V.A. - A Complete Introduction To Sugar Hill Records

    V.A. - A Complete Introduction To Sugar…

    „And what you hear is not a test – I’m rapping to the beat/ And me, the groove and my friends are gonna try to move your feet.“ So unschuldig, fast ein wenig unbeholfen begann vor 31 Jahren die Tonträger-Karriere des Rap. Das 14-minütige „Rappers Delight“, eine Bearbeitung des Chic-Hits „Good Times“, holte die Block-Partys […] mehr…

  • Get Cape. Wear Cape. Fly - Get Cape. Wear Cape. Fly

    Get Cape. Wear Cape. Fly - Get Cape. Wear Cape. Fly

    Kaum hat sich Sam Duckworth in „Hand Me Downs“ zur Akustikgitarre im Kreis gedreht und davon gesungen, wie er mal schneller rannte als seine eigenen Füße, da überholt er sich mit „Collapsing Cities“ schon wieder selbst. Und als man schon taumelt angesichts dieses Mash-up aus Big Beats, Britpop und Folklore, aus M.I.A., Billy Bragg und […] mehr…

  • The Charlatans - Who We Touch

    The Charlatans - Who We Touch

    „Who We Touch“ nennen die Charlatans ihr mittlerweile elftes Studioalbum. Das Präsens scheint dabei bewusst gewählt, auch wenn manch Britpop-Nostalgiker einwenden wird, dass diese berührenden Momente im Laufe der Zeit weniger wurden. Aber wenn ihre Songs den (Gänse-)Hautkontakt schafften, dann wurden es oft Begleiter auf Lebenszeit: „Hey country boy/ What are you sad about/ Everyday […] mehr…

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    Michael Heatley - Die Lieder kennt man. Die…

    Lola, Rita und Rikki Das Mädchen aus dem Song Boy meets girl, das ist natürlich die meisterzählte Geschichte in der Popmusik. Im Leben womöglich. Jedem fallen auf Anhieb etliche Lieder ein, in denen Frauennamen vorkommen, doch nicht immer kennt man den Hintergrund dazu. Deshalb gibt es jetzt „Das Mädchen aus dem Song“. Michael Heatley hat […] mehr…

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    Das amerikanische Hospital - von Michael Kleeberg

    Im Eingangsbereich des Amerikanischen Hospitals in Paris, für das während des Ersten Weltkriegs Ernest Hemingway und John Dos Passos Ambulanzen fuhren, treffen Anfang der 90er-Jahre in einer dramatischen Szene der US-Soldat David Cote und die Französin Hélène aufeinander. Cote ist stark traumatisiert und von Anfällen geschüttelt von der Operation Desert Storm heimgekehrt und lässt sich […] mehr…

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    Vengeance - Regie: Johnnie To

    Costello (Johnny Hallyday) war einst Frankreichs bester Auftragskiller. Als in Macao die Familie seiner Tochter ermordet wird, sucht er mit drei chinesischen Profis die Täter. Altmeister To („Fulltime Killer“) hat einen fulminanten Action-Thriller der Hongkong-Schule inszeniert. Extras: Making-of. (KOCH) Regie: Feo Aladag Deutschtürkin Umay (Sibel Kekilli) flüchtet mit ihrem kleinen Sohn vor ihrem gewalttätigen Ehemann […] mehr…

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    Ich & Orson Welles - Tobias Moretti, Moritz Bleibtreu

    Jud Süß – Film ohne Gewissen ++¿ Regie: Oskar Roehler Start: 23. 9. Ob das Gift des Antisemitismus, der manipulierende, menschenverachtende Ton des Originals auch heute die Massen erreichen würde, kann man zwar bezweifeln. Veit Harlans Machwerk von 1940 ist nach filmischen Kriterien aber zu perfekt, um es dem Vergessen überantworten zu können. Er ist […] mehr…

  • Doris Duke

    Doris Duke - I’m A Loser

    Ein fast durchweg großartiges Deep-Soul-Album, eine Seltenheit mithin. Schluchzend adressiert die Diva im Opener „He’s Gone“ himmlische Mächte, andere Herzensbrecher sind geerdeter, wiewohl nicht weniger ergreifend. Es geht ums Fremdgehen und Eifersucht, um Scham im Spiegel und Täuschung. Klanglich leider ein wenig nivelliert und basslastig. (kent) mehr…

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    Lightnin‘ Hopkins - Country Blues

    Im Gespräch, so berichtete sein Schüler Townes Van Zandt, war Sam Hopkins humorig, aber auf eher einsilbige Art. Umso eloquenter war sein tief in East Texas verwurzelter Blues, den der Autodidakt zu spartanischem Picking vortrug, auf „Country Blues“, seiner zweiten LP für Tradition Records von 1959, ganz unter dem Eindruck bedrohlicher Naturgewalten. Der äußeren wie […] mehr…

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    Westbam - A Love Story 89-10

    Umfassende Karriere-Anthologie des deutschen Techno-Pioniers Seinen Abschied von der Loveparade hatte Westbam aka Maximilian Lenz lange vor dem Duisburger Umzug verkündet. Zum letzten Mal wollte er bei dem Großereignis auflegen, das er wie kein zweiter DJ von Anfang an begleitet und mitgeprägt hat – dass es so ein Abschied werden sollte, hatte niemand ahnen können. […] mehr…

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    A Complete Introduction To Chess Records - Anthologie mit großen Songs aus…

    Von den beiden Bio- pics „Cadillac Records“ und „Who Do You Love“, die Aufstieg und Fall der Brüder Chess weithin abseits historisch verbürgter Tatsachen nacherzählten, kam das zweite Machwerk bei uns erst gar nicht ins Kino. Dabei war das, was die Porträts von Leonard und Phil angeht, viel mehr um authentische Darstellung bemüht. Starke Worte […] mehr…

  • Placebo Covers Cover

    Placebo - Covers

    Noch einmal separat: die Adaptionen der britischen Eklektiker Der Titel verbirgt es nicht: „Covers“ ist eine Zusammenstellung von Adap- tionen. Die Stücke wurden im Laufe der Jahre bereits auf diversen B-Seiten, limitierten Kassetten für den Fanclub, Soundtracks oder ähnlichen Tonträgern veröffentlicht. Die komplette Sammlung lag der Sonderedition von „Sleeping With Ghosts“ bei. Und die Anthologie […] mehr…

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    Words And Music by P.F. Sloan And Steve Barri - Compilation mit Songs des in…

    So harmonisch wie die Zusammenarbeit von Jerry Lei-ber/Mike Stoller, Doc Pomus/Mort Shuman oder Gerry Goffin/Carole King war die von Phil „P.F.“ Sloan und Steve Barri auf Dauer vielleicht auch deswegen nicht, weil ersterer (bürgerlich Philip Gary Schlein) die erfahrenere Songschreiber-Kapazität war, während Barri (geboren als Steven Barry Lipkin in Brooklyn) mehr die Ideen für die […] mehr…

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    A Complete Introduction To Sugar Hill Records - Eine umfassende Retrospektive des Hip-Hop-Labels…

    „And what you hear is not a test – I’m rapping to the beat/ And me, the groove and my friends are gonna try to move your feet.“ So unschuldig, fast ein wenig unbeholfen begann vor 31 Jahren die Tonträger-Karriere des Rap. Das 14-minütige „Rappers Delight“, eine Bearbeitung des Chic-Hits „Good Times“, holte die Block-Partys […] mehr…

  • John Fogerty Centerfield Anniversary

    John Fogerty - Centerfield (Anniversary Edition)

    Das Comeback-Album von 1985 nach langen Rechtsstreitigkeiten. Als John Fogerty 1972 alle Rechte an seinen Songs an Fantasy Records abtrat, hatte er vermutlich nicht den vollen Durchblick, was das letztlich für sein weiteres Schaffen bedeuten würde. Zehn Jahre nach seinem Solo-Einstand „John Fogerty“ und endlose juristische Querelen später hatte er immer noch nicht wieder so […] mehr…

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    a-ha - Hunting High And Low

    Die beiden ersten Alben, erweitert – und ein Best-Of-Destillat Heute ist natürlich alles mit Erinnerungen geflutet und in die Farben der Nostalgie getaucht, doch muss man gerecht sein: Wir hassten a-ha 1985, als „Take On Me“ die Charts anführte und man den üblen Verdacht hegte, dass drei Norweger die besten Songs der Stunde schrieben. Leider […] mehr…

  • R.E.M. Fables Of The Reconstruction - 25th Anniversary Deluxe Edition

    R.E.M. - Fables Of The Reconstruction: 25th…

    Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht. Über die Aufnahmen zu ihrem dritten Alben wurden jahrelang finstere fables of deconstruction erzählt – vor allem von R.E.M. selbst. Aus Athens, Georgia waren sie ausgerechnet im Winter nach London aufgebrochen, um mit Produzent Joe Boyd „Fables Of The Reconstruction“ aufzunehmen. Sie hatten kaum fertige Songs dabei, das Wetter war […] mehr…