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    Eels

    - „End Times“

    „Well, it’s a pretty bad place outside this door/ I could go out there but I don’t see what for/ And I’m happy living in the dark/ On the edge of my mind/ And it’s nobody else’s business.“ Während draußen der Weltuntergang stattfindet, die Stadt brennt und der Geruch von verkohltem Fleisch die Luft verpestet, […] mehr…

  • Peter Gabriel Scratch My Back Cover

    Peter Gabriel - Flume (Bon Iver-Cover)

    Peter Gabriel veröffentlicht Anfang März sein Cover-Album „Scratch My Back“, auf dem er Songs von alten Helden wie David Bowie, Neil Young und Lou Reed, aber auch von Acts wie Radiohead, Elbow, Arcade Fire und Bon Iver covert. Seine Arbeitsanweisung lautete dabei: „No Drums. No Guitars. Only Orchestra“. Die Story dazu kann man hier oder […] mehr…

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    Phoenix - „Fences (Delphic Remix)“

    Eine Kooperation der besonders delikaten Art ist der heutige Download des Tages absolut. Phoenix’s „Fences“ wird von den Newcomern Delphic, die schon als Vorband auf der letzten Bloc Party-Tour für Begeisterung sorgten, zu einem nicht enden wollenden, sphärisch, verträumten Tanzstück des modernen Dandys. Man kann die hippen Beine in engen Hose tanzen spüren, Champagner schmeckt […] mehr…

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    David Byrne & Fatboy Slim feat. Santigold - „Please Don’t“

    Aus dem Netz und direkt auf den Dancefloor. David Byrne hat zusammen mit Fatboy Slim ein Album um die ehemalige Firstlady und Schönheitskönigin der Philippinen, Imelda Marcos, aufgenommen. Auf „Here Lies Love“ versammelt sich neben der im Stück „Please Don’t“ mitwirkenden Santigold eine wahre Phalanx an illustren Gästen. „Please Don’t“ geht definitiv in die Beine, […] mehr…

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    Boxharp - „Rainbirds“

    Ein Download aus der Reihe: „David Bowies neue Lieblingsband“. Falls sich jemand gefragt haben sollte, wer denn diese Boxharp sind. Der Name dieses Duos aus North Carolina tauchte nun im britischen Guardian auf, dem David Bowie einen Blick in seine aktuelle Playlist gewährte. Bowie nannte dort den Song „All These Deserters“, der auf der Myspace-Präsenz […] mehr…

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    Seasick Steve - „Man From Another Time“

    Dafür hat’s schon mal gereicht. Stolz wie Bolle posiert Steve Wold alias Seasick Steve im Booklet/Inlay neben seinem neuen, alten John Deere, Jahrgang 1960, den er natürlich jedem Ferrari und Porsche vorziehe, wie er im Trecker-Boogie „Big Green And Yeller“ verkündet. Nachdem sich vor Jahresfrist „I Started Out With Nothing…“ in der UK-Top-Ten platzierte und […] mehr…

  • Paul McCartney - Good Evening New York City

    Paul McCartney - Good Evening New York City

    Die Live-Alben und -DVDs, die Paul McCartney in den letzten 20 Jahren veröffentlicht hat, gehen auf keine Kuhhaut. Um Anlässe nie verlegen, nutzte er den Abriss des Shea Stadiums, in dem die Beatles im August 1965 aufgetreten waren (und im Gekreische nicht zu hören waren), um auf demselben Grund, Citi Field genannt, die Stadt New […] mehr…

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    Daniel Johnston - „Is And Always Was“

    Die Alben von Daniel Johnston fallen in zwei Kategorien. Die praktisch unproduzierten, mit großer kindlicher Naivität ausgeführten, LoFi-Werke, die ihm unter Eingewehten den Ruf eines Genies – einer Art Mischung aus Cy Twombly und Brian Wilson vielleicht – einbrachten. Und dann gibt es die Alben, die von berühmten Fans wie etwa Sparklehorse-Mastermind Mark Linkous polierten […] mehr…

  • Neil Young Dreamin' Man Live '92 Cover

    Neil Young - „Dreamin‘ Man Live ’92“

    Niemand sonst kann so sentimental und doch erschütternd singen: „No one can kill me like you do“, fistelt Neil Young in „Such A Woman“, dem zweiten Song des Konzerts, vorgetragen zur Klaviermusik. Der Auftritt des Träumers ist nichts anderes als die Darbietung des Albums „Harvest Moon“, das 1992 erschien – und nach den rustikalen Gewittern […] mehr…

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    John Wayne’s - „West In Music“

    Einmal diktierte John Wayne wohl doch, was er in „seinem“ Film an Musik hören wollte. Für das Regie-Debüt „The Alamo“ engagierte er nach dem Erfolg von „Rio Bravo“ denselben Dimitri Tiomkin, der für den Main Title die aus letzterem schon bekannte Melodie von „The Deguello“ mit dem Evergreen „The Green Leaves Oof Summer“ zu einem […] mehr…

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    Frankie Rose - Thee Only One

    Bis neulich noch ein Vivian Girl und maßgebliches Mitglied einer Combo mit dem programmatischen Moniker Shitstorm, derzeit aktiv bei den Crystal Stilts, weiß Frankie Rose aus Brooklyn um die Wonnen mädchenhaft ungeschminkter Giftspritzerei. Auf ihrer Solo-Single „Thee Only One“ optiert sie für Fuzz-Punk-Arsen mit melodischem Spitzenhäubchen, den Ronettes ebenso verpflichtet wie dem Bravado früher Blondie-Aufnahmen, […] mehr…

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    Effi Briest - Chromes On It

    Brooklyn zum zweiten und dritten, denn hier handelt es sich um eine Split-Single: Vorne covert das vielköpfige Mädchenkollektiv Effi Briest den Telepathe-Song „Chromes On It“ höchst Dub-motiviert und Postpunk-abstrakt, hinten wird ihr großartiges „Mirror Rim“ vom Girl-Duo Telepathe Synth-Pop-verblubbert. Eine gegenseitige Verbeugung wohl, womöglich auch nur ein solidarisch-sentimentaler Akt von kulturellem Lokalpatriotismus. mehr…

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    Brightblack Morning Light - Another Reclaimation

    Brooklyn zum vierten, abermals als Split-Single, diesmal jedoch im Dienste einer guten Sache: „This is an Anti-War release“, verkündet das Label, wider „the ongoing wars overseas“. Brightblack Morning Light stellten dafür eine siebenminütige, wenig zielgenau ausufernde, elektronisch verfremdete, ja beinahe kraut-rockige Live-Version von „Another Reclaimation“ zur Verfügung, Lungfish machten großzügig das lärmige „You Are The […] mehr…

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    Turin Brakes - „Apocolips“

    Ein klassischer Fall von „Gibt’s die noch?“ oder „Was macht eigentlich?“: Die Herren Olly Knights und Gale Paridjanian, seit Anfang des Jahrtausends unter dem Namen Turin Brakes firmierend, machen noch immer Musik, auch wenn man sie nach ihrem zweiten Album „Ether Song“ (200) ein wenig aus den Augen und Ohren verloren hat. Vielleicht waren einfach […] mehr…

  • Tindersticks - Falling Down A Mountain

    Tindersticks - Falling Down A Mountain

    Dieses Album erscheint auf 4AD, dem Label, das von Anfang an eine gute Heimstatt für die Tindersticks gewesen wäre. Von der Band des Jahres 1993 ist freilich nur der Kern geblieben; mit dem Gitarristen David Kitt und dem Schlagzeuger Earl Harvin wurden zwei Musiker integriert. „Falling Down The Mountain“ ist ein statisches, sich beständig steigerndes […] mehr…

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    Vampire Weekend - „Contra“

    Nachdem Revolutionen prophezeit und – zumindest im erwarteten Umfang – ausgeblieben sind, bleibt immer noch: eine überaus begabte, originelle und interessante Band. Die sich in der Wahl ihrer musikalische Mittel nicht von ideologischen, politischen oder sonstigen Grenzen einschränken lässt und weit mehr zu bieten hat als nur jenen viel beschriebenen Afrobeat des Debüts.Eine Band zudem, […] mehr…

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    Martha Wainwright - „Sans Fusils, Ni Souliers, A…

    Wie singt man mit einem Geist und zugleich auch ein bisschen gegen ihn? Zumal wenn es ein Geist ist, der einen seit der Kindheit verfolgt hat? Der zuvor schon überlebensgroß und unwirklich war und zuletzt dann auch noch Hollywood-kompatibel wurde? Kurz: Wie gewinnt man, wenn man eigentlich keine Chance hat gegen eine der größten aller […] mehr…

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    Them Crooked Vultures - „Them Crooked Vultures“

    John Paul Jones wird nach der gescheiterten längerfristigen Led Zeppelin-Reunion keine großen Probleme gehabt haben, sich einzugewöhnen. Josh Homme und Dave Grohl rollen ihm hier den roten Teppich aus. Grohl, offenbar der Spiritus rector der Kollaboration, hatte mit seinen „Probot“-Sessions vor Jahren bereits den extremistischen Achtziger-Metal reanimiert. Jetzt startet er mit Them Crooked Vultures ein […] mehr…

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    Josh Rouse - „I Will Live On Islands“

    Josh Rouse hat die spanische Sonne im Herzen. Und nun auch zunehmend in seiner Musik. Nachdem der Songwriter vor einigen Jahren von Nashville in die Nähe von Valencia gezogen ist, klingen zwischen dem gewohnten melancholischen Country-Folk zusehends mediterrane Klänge durch. Dass das fürchterlich in die Hose gehen kann, konnte man schon im November 2008 erleben, […] mehr…

  • Tocotronic - Schall Und Wahn

    Tocotronic - Schall & Wahn

    Traumhaft, traumhaft. Jedes Mal glauben wir, Tocotronic könnten keine bessere Platte (als die letzte) mehr machen, und jedes Mal machen sie eine noch bessere. Unter Redakteuren von Musikzeitschriften gibt es einen müden Witz, der so geht, dass am Anfang eines neuen Jahres bereits „die Platte des Jahres“ ausgerufen wird. „Schall & Wahn“ ist diese Platte […] mehr…

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