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    Roger McGuinn’s Thunderbyrd

    In der ersten von so vielen „Rockpalast“-Nächten triumphierte im Juli 1977 der Byrds-Mann Roger McGuinn mit seiner Band um Rick Vito. Rockpalast: West Coast Legends Vol. 4 Es war die Nacht vom 23. auf den 24. Juni 1977 – einer der Momente, den später so viele miterlebt haben wollen. In immerhin sieben europäischen Ländern wurde […] mehr…

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    Diverse - Valeu – 5 Years Of…

    Man kann Daniel Haaksmann gar nicht genug danken. Seit fünf Jahren veröffentlicht der Berliner DJ auf seinem Label Man Recordings brasilianischen Baile-Funk. Das wilde Kind von Samba, Hip-Hop und Klingeltonmelodien ist eine der innovativsten und frischsten Formen von Club-Music – auch wenn das deutsche Publikum das noch immer nicht ganz nachvollziehen kann. Die Fans von […] mehr…

  • Hellsongs

    Hellsongs - Minor Misdemeanors

    Mehr VW-Bus-Lagerfeuer-Strandmusik-Versionen von alten Metal-Songs. Judas Priest, AC/DC, Alice Cooper, Slayer, W.A.S.P. (!), hier alles niedlich akustisch und von Siri Bergnéhr charmant skandinavisch gesungen. Und, Tusch: Auch die erste Eigenkomposition ist dabei. (tapete) mehr…

  • Laura Jansen

    Laura Jansen - Bells

    Die in L.A. lebende Holländerin spielt auf ihrem Debüt aparten Pianopop, der gut neben die Platten von Sara Bareilles, Ingrid Michaelson und Sara Lov passt. (Laserlaser) mehr…

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    Philipp Poisel - Bis nach Toulouse

    So schön schludrig und poetisch war der bubenhafte Songwriter-Folk auf dem Debüt von Philipp Poisel, dass man gern zuhörte. Auf dem zweiten Album hat der LEA-Preisträger wieder gelungene Songs, singt aus tiefem Herzen und erweitert das auf dem Debüt etwas zu enge Spektrum. (Grönland) mehr…

  • Los Lobos

    Los Lobos - Tin Can Trust

    Elf neue Aufnahmen der L.A.-Virtuosen um David Hidalgo. TexMex, Blues und Wüsten-Americana, nur selten unzeitgemäß, dafür mit der stilistischen Authentizität, die Los Lobos vor vielen Jahren zu Botschaftern ihrer Kultur machten. Alte Garde, nicht altes Eisen. (Proper) mehr…

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    The Truffauts - The Pleasures Of Life

    Neue Lieder von unseren Lieblings-Frankophilen. Die Truffauts nehmen jetzt schon seit 23 Jahren schöne Platten auf, zuletzt lobte gar das Feuilleton der „Zeit“. Wir loben auch, zumal auf dem zehnten Album wieder dieser spröde, charmante, linkische, melancholische, schwarzweiße Indie-Poprock ist. (TP9) mehr…

  • Skunk Anansie

    Skunk Anansie - Wonderlustre

    Engagierter Mainstream-Rock mit Drang zum großen Wurf. Das klingt über weite Strecken überbordend („God Loves Only You“, „The Sweetest Thing“) und nur vereinzelt bemüht („It Doesn’t Matter“). Skunk Anansie gelingt hier mal wieder der Spagat zwischen solidem Songwriting und Charts-Kompatibilität. (ear Music/Edel) mehr…

  • YOAV

    YOAV - A Foolproof Escape Plan

    Der Singer-Songwriter Yoav ist in Israel geboren, in Kapstadt aufgewachsen und wohnt seither in London und Montreal. Aus diesen Lebensstationen speist sich sein Akustik-Experimental-Pop. Nur leider ist das alles eine Spur zu konstruiert. Fast wären wir darauf herein gefallen. (You Are Here/ADA-Warner) mehr…

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    The R.G. Morrison - Farewell, My Lovely

    Eine Prise Whiskeytown, eine Prise Felice Brothers und ein Schuss Bon Iver – fertig ist das Herzschmerzgericht. Das lässt sich am besten aus einer rostigen Blechtasse genießen. Die Briten musizieren in schönster amerikanischer Folk-Tradition und haben ein paar hübsche Melodien. (Loose/Rough Trade) mehr…

  • Diane Birch

    Diane Birch - Bible Belt

    Die Pfarrerstochter hat ihr Debüt mit versierten Musikern wie Lenny Kaye und Adam Blackstone (The Roots) aufgenommen, klingt selbst allerdings wie die Älteste von allen, obwohl sie doch erst 27 ist. Ihr Country-Soul-Blues-Folk hat viel Charme, vor allem wenn sie weniger frustknödelt („Forgiveness“) und mehr Spaß hat („Valentino“). (EMI) mehr…

  • Fallulah

    Fallulah - The Black Cat Neighbourhood

    Die Dänin Maria Apetri weist gern auf ihre Balkan-Wurzeln hin, doch ihr Debüt ist geografisch kaum einzuordnen – es ist einfach überbordender Pop mit lustigen Beats, Marimba und Glockenspiel. Bloß keine Langeweile! (Sony) mehr…

  • Earl Greyhound

    Earl Greyhound - Suspicious Package

    Sehen aus wie Hippies und haben Songs, die „The Eyes Of Cassandra“ heißen und in zwei Teile zerfallen. Das New Yorker Trio Earl Greyhound stellt die Geduld des Hörers erst mal auf die Probe, aber dann stellt man fest, dass hier zwischen ein bisschen Pomp, Prog und Psychedelik sehr viel klassischer Rock zu finden ist, […] mehr…

  • Dylan LeBlanc

    Dylan LeBlanc - Paupers Field

    Dieser Typ aus Louisiana ist gerade mal 20 Jahre alt, hat aber all die traumhaften Folk-Songs auf seinem Debüt selbst geschrieben und produziert. Papa arbeitete in den Muscle-Shoals-Studios, da hat LeBlanc wohl schon als Teenager ein Gespür für Melodien und Arrangements mitbekommen. Den sehnsüchtigen Gesang hat er sich – wie einiges andere auch – wohl […] mehr…

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    Allo Darlin‘ - Allo Darlin‘

    Diese Band um die australische Songwriterin Elizabeth Morris spielt Twee-Pop zum Reinlegen. Ein niedliches Stimmchen, putzige Arrangements und Texte über neurotische Lover, die alle keine Woody Allens sind, und tagträumende Mädchen, die leider alle nicht Diane Keaton sein wollen. (Fortuna Pop/Cargo) mehr…

  • Fotos

    Fotos - Porzellan

    Auf ihrem ersten Album setzten die Fotos zum großen „Neon“-Magazin-Befindlichkeits-Rave an, schlitterten in die Identitätskrise und suchten auf dem Nachfolger großen europäischen Pop im Sinne von Phoenix. Und jetzt kommt die Kunst (das merkt man daran, wenn Songtitel nur noch aus einem Wort bestehen: „Nacht“, „Mauer“, „Angst“ etc.), das Geheul und das Feedback. Doch auch […] mehr…

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    Katze - Du bist meine Freunde

    Man hat sich eingestellt auf eine weitere Platte naiver jingelnder und jangelnder Indie-Pop-Songs des Sängers mit der infantilen Stimme. Und in der Tat beginnt „Du bist meine Freunde“ auch genauso. „Franzi, wir wollen, dass du bei uns in der Band mitmachst“, quäkt Klaus Cornfield. Doch dann setzt die Katze – mit Hilfe von Produzent Tobias […] mehr…

  • Perfume Genius

    Perfume Genius - Learning

    Dieses Album klingt wie das Werk eines empfindsamen Stubenhockers, der noch bei seinen Eltern wohnt. Damit wäre die Ahnengallerie von Nick Drake bis Daniel Johnston schon mal eröffnet, und da passt der 26-jährige Mike Hadreas aus Seattle, der sich hinter dem Pseudonym Perfume Genius versteckt, tatsächlich sehr gut hinein. Zehn Songs zu verstimmtem Klavier und […] mehr…

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    Mogwai - Special Moves/Burning

    Wer schon mal ein Konzert dieser Post-Rock-Zauberer gesehen hat, wird die seltsame Erfahrung gemacht haben, dass es durchaus reizvoll sein kann, im Nebel stehenden, nicht besonders hübschen, schwitzenden Schotten mittleren Alters beim Musizieren zuzusehen. Die Wucht und Präzision, mit der Mogwai zu Werke gehen, ist von großer Schönheit und Erhabenheit. Nur konsequent, dass sie als […] mehr…

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    Zulya - Tales Of Subliming

    Die musikalische Welt der Tatarin, die in Australien lebt, lässt sich weder mit Folk noch mit Jazz oder Songwriting ganz umschreiben. Nach einer verstärkten Orientierung hin zum Russischen mit ihrer Band The Children of The Underground betritt sie nun mit neuem Ensemble trilingual das Reich der Märchen und hat dafür neuartige Klangfarben angerührt. Zu wehmütigen […] mehr…