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    The Fleshtones – The I.R.S. Years 1980-85

    Die frühen Glanzjahre der Surf- und Garagen-Primitivisten Die große Stunde der Fleshtones schien endlich zu schlagen, als Richard Gottehrer sie produzierte und „American Beat“ 1984 prominent im Soundtrack der Tom-Hanks-Komödie „Bachelor Party“ auftauchte. Das war die Vor-Studie zum letzthin so erfolgreichen „The Hangover“ – und von ähnlich vulgärem Geschmack, was die Witze angeht. Die Fleshtones […] mehr…

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    Neu! – Vinyl-Box

    Michael Rother und Klaus Dinger waren ihrer Zeit so weit voraus, dass Neu! noch heute als innovative Debütanten durchgehen würden. Ihre drei Alben, die alle in der ersten Hälfte der Siebziger-Jahre erschienen, hatten weder den unterkühlten Vorsprung-durch-Technik-Appeal von Kraftwerk, noch verfügten sie über den durchtrainierten Psycho-Funk von Can. Neu! kultivierten eher den Charme des Unperfekten […] mehr…

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    Galaxie 500 – On Fire/Today/Live

    Heute nennt man solche verschlurften, verhallten Gitarrenkreisel zum Beispiel „Dream Pop“; Ende der 80er-Jahre verstand man Galaxie 500 vor allem in der Tradition von Velvet Underground, bloß merkwürdig friedlich und schläfrig. Sänger und Gitarrist Dean Wareham machte nie einen Hehl aus seiner Bewunderung für Lou Reed, und dessen Gniedelei ahmte er kunstvoll nach. Sein Gesang […] mehr…

  • Nick Cave - Tender Prey / The Good Son / Henry's Dream

    Nick Cave - Tender Prey/The Good Son/Henry’s Dream

    Üppige Editionen von drei mittleren Alben des Dunkelmannes mehr…

  • The Temptations - Aufstieg in den Pop-Olymp

    The Temptations – Aufstieg in den Pop-Olymp

    Keine Dokumentation, sondern ein Fernsehfilm von 1989 in zwei abendfüllenden Teilen, inszeniert von Allan Arkush („Ally McBeal“, „Crossing Jordan“). In Hochglanz und exemplarischen Szenen entfaltet sich die Geschichte der Temptations als Kammer-und Singspiel entlang den 60er- und 70er-Jahren. Das Drama hat nur einen Pferdefuß: Es basiert auf den Memoiren von Otis Williams, dem letzten Lebenden […] mehr…

  • Tom Petty Damn The Torpedoes Cover

    Tom Petty - Classic Albums: Damn The Torpedoes

    Aus der Mammut-Dokumentation „Runnin‘ Down A Dream“ kennt man schon einige Ausführungen zum dritten Album von Tom Petty & The Heartbreakers (1979). Benmont Tench, Mike Campbell, Stan Lynch, Ron Blair und Petty erinnern sich an die Sessions, der laute Produzent Jimmy Lovine singt das Loblied auf Pettys Songwriting und seine eigenen Studio-Künste, erschöpfend wird der […] mehr…

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  • Madonna Sticky And Sweet

    Madonna – Sticky & Sweet Tour

    Ein etwas zähes Bonbon Ausgerechnet der trickreichen Aladonna gelingt es Live nicht, die Illusion von Leichtigkeit zu erzeugen. mehr…

  • Gisbert Zu Knyphausen - Hurra! Hurra! So nicht.

    Gisbert zu Knyphausen - Hurra! Hurra! So nicht.

    Ein süchtigmachendes Album voll magischer Songschreiber-Kunst mehr…

  • Paul Weller Wake Up The Nation Artwork

    Paul Weller - Wake Up The Nation

    Ausgeträumt: So aufgeweckt klang der Modfather lange nicht mehr…

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    Kenneth Minor – In That They Can’t Help It

    Nina, das Cover-Girl mit Sonnenbrille, hat mit Kenneth Minor gar nichts zu tun. Mit einem weiteren drolligen Taschenspieler-Trick leitet Songwriter Bird Christiani das Album musikalisch ein: „Hey, come close, lend me your ear/ You won’t believe what you will hear“, singt er in „Bird Case Scenario“ und übertreibt selbstverständlich. Tatsächlich erwartet einen hier „nur“ ein […] mehr…

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    Melissa Etheridge – Fearless Love

    Es ist ja nie richtig, einen Künstler auf sein Frühwerk zu reduzieren. Und doch hat man immer noch diesen Gedanken, dass Melissa Etheridge die beiden besten Alben ihrer Karriere zu Beginn derselben gemacht hat. Als die E-Gitarren kamen und die standardisierten Produktionen, war das eine Enttäuschung, weil man das Intime, Akustische lieb gewonnen hatte. Die […] mehr…

  • Foals Total Life Forever

    Foals - Total Life Forever

    Es gibt also doch ein Leben nach dem Afrobeat-Hype mehr…

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    Mardi Gras.BB – Von Humboldt Picnic

    Dass es bei Mardi Gras.BB stets um das Erkunden fremder Welten gegangen ist, kann man nicht bestreiten. Von Mannheim aus erkundeten Uli Krug und Jochen Wenz New Orleans und allerlei Musikstile, die man hierzulande eigentlich nicht spielen kann. Diese neue Platte ist nun unter Umständen die letzte, wie man hört – da ist es doch […] mehr…

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    QUICKIES

    von Jörn Schlüter & Birgit Fuß Broken Social Scene 4,0 Forgiveness Rock Record Nach fünf Jahren und diversen Soloalben endlich die neue Platte des kanadischen Kollektivs. Mit Produzent John Mc-Entire entsteht Post-Rock und Indie-Pop mit elektronisch klingenden Drums, weichen Frauengesängen (auch von Leslie Feist) und jenem Freigeist, der BSS zu einer kleinen Sensation machte. Neugierig, […] mehr…

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    The Hold Steady – Heaven Is Whenever

    Ärmel hochkrempeln. Schwitzen. Und jeden Akkord abfeuern, als ginge es gerade bei diesem um den Eintrag in die Rock-Annalen. The Hold Steady sind Musikarbeiter im besten Sinne. Fokussiert, leidenschaftlich und kompromisslos. Jeder Song brennt mit der Hitze des Mittachtziger-Postpunk, ist melodisch ausgefeilt, rhythmisch ambitioniert und raffiniert entworfen. „Ich werde nicht jünger, aber vielleicht kann ich […] mehr…

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    Harper Simon – Harper Simon

    Harper Simon Im klassischen Country-Folk-Rahmen zeigt Pauls Sohn sein Talent Ein verkrampftes Verhältnis zum Stammbaum kann man Harper Simon kaum attestieren. Papa Paul zeichnet auf „Harper Simon“ sogar als Co-Autor. Was für eine entspannte Vater-Sohn-Beziehung und ein gesundes Selbstbewusstsein des Sprösslings spricht. Vielleicht hätte dieses Album anders geklungen, wenn Harper es schon mit 23 gemacht […] mehr…

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    Jakob Dylan – Women And Country

    Wenn einer seine Platte „Women And Country“ nennt, meint er es ernst. Jakob Dylan hat die Wallflowers entlassen, weil er zu den Wurzeln zurückkehren wollte. Zuerst zu den eigenen, jetzt zu denen seines Genres. Auf diesem zweiten Soloalbum ist alles grundsätzlich: die Akkordfolgen, die Themen, die Klänge. Für letztere hat Dylan nach Rick Rubin wieder […] mehr…

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    Cory Chisel & The Wandering Sons – Death Won’t Send A Letter

    Ach herrje, der Vater ist ein Pfarrer. Wenn Cory Chisel jetzt noch Brüder hätte, könnte er… Schade, die Kings Of Leon gibt es ja schon. Chisel hat allerdings auch gar keine familiäre Unterstützung nötig. Sein Debüt „Death Won’t SendA Letter“ ist ein amerikanischer Monolith. Hier und da spinkst der Boss um die Ecke, die Referenzen […] mehr…