• Hank Williams - The Unreleased Recordings

    Hank Williams

    - The Unreleased Recordings

    Audio-Schnappschüsse, 1951 auf Acetate gebannt, lange verschollen geglaubt und nun wiederentdeckt: der größte aller Songwriter als Marktschreier für Mehl und Biskuits. Für Hank Williams waren die 15-minütigen Radio-Spots für „Mother’s Best“ eine willkommene Einnahmequelle zwischen Tourneen, und er ließ es weder an Emphase fehlen beim Lobpreisen der Sponsorenprodukte noch bei jenem des Herrn in Hymnen […] mehr…

  • Moondog - Moondog

    Moondog – Moondog

    Moondogs früheste Musik erschien auf 78er Schellacks, seine spätere auf einer verwirrenden Vielzahl von Vinyi-Formaten, oft postum veröffentlicht. Dieses erste Album für Prestige datiert von 1956, wurde mit dem Titel „Snaketime Series By Moondog“ und differentem Cover erst neulich wieder zugänglich gemacht und entfaltet auf 16 kurzen Tracks die unerhörte Klangwelt des blinden Straßenmusikers und […] mehr…

  • Haggard, Merle

    Merle Haggard - Mama Tried

    Als Capitol unlängst seine Vaults für Vinyl-Reissues öffnete, geschah das als Geste des guten Willens gegenüber der wachsenden Anzahl von Klangpuristen, die nunmal analog reproduzierte Töne bevorzugen. Zwei Dutzend Alben waren angedacht, streng limitiert, doch inzwischen wächst das Programm stetig, die Auflagen steigen, die Nachfrage freilich auch. Weshalb es gilt, schnell zuzugreifen, erst recht, wenn […] mehr…

  • Jimi Hendrix - Live At Woodstock

    Jimi Hendrix - Live At Woodstock

    Was sich hier in fast 100 Minuten auf den sechs Seiten dreier LPs spreizt, war im Kontext der Festivalerfahrung fraglos far out, lädt indes als Tonkonserve nur ausnahmsweise zu Instant Replay ein, etwa mit dem deftigen Blues-Workout „Red House“, dem erfrischend heftigen „Fire“ und natürlich mit der Dekonstruktion des „Star Spangled Banner“. Dazwischen lässt Jimi […] mehr…

  • Ups..

    Jerry Reed – When You’re Hot… The Very Best Of 1967-1983

    Er gab gerne den Redneck in den Filmen mit seinem Kumpel Burt Reynolds, aber im Gegensatz zu denen von Randv New man („We don’t know our ass from a hole in the ground…“) auch gern den Spaßvogel. Ein good old boy, der als Session-Crack viele Jahre gern anderen weit prominenteren Kollegen an der Gitarre zu […] mehr…

  • Woody Guthrie -  My Dusty Road

    Woody Guthrie - My Dusty Road

    Aufnahmen von Guthrie und Freunden aus dem Jahr 1944 in bestechendem Klangbild. mehr…

  • Tim Buckley

    Tim Buckley - Live At The Folklore Center…

    Dokument aus den frühen Tagen des großartigen Songschreibers mehr…

  • Ups..

    The Feelies – Crazy Rhythms/The Good Earth

    Das Debüt der New Yorker – edel verpackt, immer noch einzigartig Es sind ein paar seltsame Vögel, die einen da vom Cover aus angucken: Streber mit zu großen Brillen, zu engen Pullundern und unmöglichen Frisuren. Das dominante Himmelblau drückt die Band fast aus dem Bild. Bestimmt waren die Vier stets die Letzten beim Aufstellen der […] mehr…

  • Steve Vai - Where The Wild Things Are

    Steve Vai - Where The Wild Things Are

    Die Achtziger sind jetzt auch schon seit fast 20 Jahren vorbei, aber Steve Vai kratzt das offensichtlich nicht. Er gniedelt unbeirrt weiter, hier fast drei Stunden lang. Beim Konzert in Minneapolis aus dem Jahre 2007 sieht man zunächst die fluoreszierende Gitarre, daran hängt der alterlose Vai, die beiden sind immer im Mittelpunkt. Manche Bandmitglieder dürfen […] mehr…

  • Jack Johnson - En Concert

    Jack Johnson – En Concert

    Ach, einmal so zufrieden wie Jack Johnson sein. Der Songschreiber reist durch Europa und freut sich über all die Zuschauer, die er auf Wiesen und in Amphi-Theatern sieht. Blitz und Donner können dem Naturburschen nichts anhaben, er singt nach kurzer Unterbrechung weiter seine sanften Weisen, als surfte er in Gedanken auf der schönsten Welle Hawaiis. […] mehr…

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    Patricia Kaas – Kabaret – Live

    Das genaue Konzept dieses Programms bleibt auch nach Ansicht rätselhaft: Die Kaas singt Lieder der großen Diven, zuvörderst also aus den 30er und 40er Jahren – das stimmt insofern nicht ganz, als ja auch die Diven vor allem Lieder andere Diven sangen und ein Chanson von Hildegard Knef natürlich nicht in die avisierte Ära passt. […] mehr…

  • ABBA - In Japan

    ABBA - In Japan

    Bizarre Dokumentation des Zusammenpralls zweier Welten mehr…

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    Kevin Devine – Brother’s Blood - Tod und Teufel

    „All Of Everything, Erased“ heißt das erste Stück. Das klingt nicht gut. Doch Kevin Devine singt zwar von Tod und Teufel, aber seine immer noch so sanfte Stimme erzählt eine ganz andere Geschichte, und am Ende jubiliert er fast: „Oh what a joy/ To be free.“ Devine hat die inzwischen fast übliche Karriere hinter sich: […] mehr…

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    Maurenbrecher – Hoffnung für alle / Heinz Rudolf Kunze – Räuberzivil

    Natürlich ist es ungerecht, die Platten dieser beiden Songschreiber gemeinsam zu besprechen, weil sie zufällig zur selben Zeit erscheinen. Andererseits werden sie in den sogenannten Feuilletons eher gar nicht rezensiert. Das passt zu einigen Sottisen auf dem Album von Heinz Rudolf Kunze, an deren Ende er fragt, weshalb eigentlich alles immer beschissener werden muss nur […] mehr…

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    R.E.M. – Live At The Olympia

    „This is not a show!“ Die Ansage steht am Beginn dieser Aufzeichnung wie eine Warnung. Aber wann wäre bei R.E.M. je etwas Show gewesen? Die fünf Auftritte im Olympia zu Dublin waren allerdings tatsächlich keine gewöhnlichen Konzerte, sondern eine Art Probe. 2007 schlug sich das Trio noch mit den neuen Songs herum, die dann zum […] mehr…

  • Muse - The Resistance

    Muse - The Resistance

    Konzept, Bombast, herrlicher Kitsch: der Gipfel der Exzentrik mehr…

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    George Thorogood & The Destroyers – The Dirty Dozen

    Obwohl die Rhythm-Section noch dieselbe ist und Thorogood in den 30 Jahren seither keine Slide-Licks verlernt hat, haben die sechs neu aufgenommenen Boogie-Tracks hier nichts mehr vom Feuer der Anfangsjahre, während die sechs übrigen bereits veröffentlichten Platten entstammen. Schnöde. -emd The Brian Setzer Orchestra 3,0 Songs From Lonely Avenue Sein letztes Album war Pompadour mit […] mehr…

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    Brett Anderson – Slow Attack

    Der Weg führt vorbei am pastell erblühenden Flieder, an den Vogelscheuchen, die die Spatzen nicht vertreiben können, an den Weizenfeldern, durch die der Herbstwind seine Schneisen zieht, und an winterlich verschneiten Pfaden. Wie ein impressionistischer Maler entwirft Brett Anderson auf „SlowAttack“ mit sanften Pinselstrichen Stimmungsbilder aus den vier Jahreszeiten. Anderson sieht sich dabei in der […] mehr…

  • Bob Dylan - Christmas In The Heart

    Bob Dylan - Christmas In The Heart

    Dylans Karriere – so die Legende – ist voller seltsamer, nicht erwartbarer Kehren. Erst wurde er elektrisch, dann Country, dann kurzzeitig Christ. Und jedes Mal gab es einen Aufschrei. So auch jetzt. Ho ho ho, macht die Gemeinde, denn Bob Dylan wird nun Weihnachtsmann. Bereits Anfang Oktober, in der Woche des jüdischen Laubhüttenfestes (in den […] mehr…

  • Ups..

    The Black Heart Procession – Six

    Wenn du mit mir Schluss machst. Wenn du mich begräbst. Wenn du mich vermisst. Sag kein Wort. Werde mich los. Ertränke mich. Suche nicht nach mir. Berühre mich nicht. Besuche mich nicht. Sag kein Wort. Schließ Deine Augen. So weit Paul (Pall) Jenkins in „When You Finish Me“ zu Klavierspiel und flirrenden Streichern. Dann tönt […] mehr…