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    The Senior Allstars – Hazard

    Die Münsteraner Instrumentalisten spielen, was sie selbst gern hören, verbinden mit leichter Hand Jazz und Reggae, Dub mit Ska und strotzen dabei vor Musikalität. Das klingt nach Easy Listening, hat aber Ecken und Kanten, eignet sich gleichermaßen zum Tanzen wie bei der Arbeit, zum Zuhören und Relaxen. Als fände sich Bert Kämpfert mit den Shadows […] mehr…

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    King Tubby & The Clancy Eccles All Stars – Sound System International DubLP

    3,5 wohl niemand hatte bislang Kenntnis von diesen obskuren frühen Dubarbeiten eines King Tubby, der die Songs von Produzentenlegende Clancy Eccles zu einem Album zusammenfasste. Tubbys Handschrift wird hier schon erkennbar: Seine Vorliebe, Songs auf die wesentlichen Elemente Drum und Bass runter zu strippen, Gesangparts nur gelegentlich ein- und auszublenden, und somit eine eigene Kunstform […] mehr…

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    Lee „Scratch“ Perry & Adrian Sherwood – Dubsetter

    Das kongeniale Duo hat für seine Dub-Reise alte Black Ark-Riddims, neue Sounds und viele Überraschungen eingepackt und lädt von Jamaika nach Indien, über Afrika nach Brasilien ein. Sie entführen in eine Welt der Schamanen, in der man wie in Trance Wolfs- und Kriegsgeheul, Geige und Melodika, Cello, sphärische Bläsersätze und ein Füllhorn an fremdländischen Details […] mehr…

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    Molina and Johnson – Molina and Johnson

    Selbst vom Blues ist nur ein Skelett übrig. Ein knochiges Riff‘ und eine singende Säge jammern, das Aufnahmeband rauscht, und Edgar Allen Poes Rabe flattert „Nimmer mehr“ flüsternd vorüber und verdunkelt den Himmel der LoFi-Tragödie „All Gone, All Gone“, die um die Vergeblichkeit allen Bemühens und von der Einsamkeit weiß, die einen am Ende erwartet. […] mehr…

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    Eamon McGrath – 12 Songs Of Whiskey And Light

    Der Albumtitel lasst zugegebenermaßen schon Schlimmes vermuten, doch trotzdem ist man nicht vorbereitet auf den Moment, in dem der kanadische füll time Trunkenbold und half time Songwriter Eamon McGrath seine Stimme eher erbricht als erhebt. „God is dead and l’m okay“ rülpst er zu Barpiano und klingt dabei wie eine partytaugliche Tom-Waits-Imitation von Ryan Adams. […] mehr…

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    Norah Jones – The Fall

    Er war nur zu verständlich, dieser ungläubige und fast verschüchterte Blick, mit dem sie 2003 im Blitzlichtgewitter der Weltpresse stand – mit ihren acht Grammys im Arm. Ausgerechnet sie, die leicht verhuscht wirkende Tochter von Sitar-Guru Ravi Shankar sollte gleich mit ihrem Debüt „Come Away With Me“die kränkelnde Musikszene im Alleingang aus ihrer Sinnkrise erlösen? […] mehr…

  • Lyle Lovett -  Natural Forces

    Lyle Lovett – Natural Forces

    Das ging ja fixer, als zuletzt geunkt (siehe RS 5/09). Nur gut sechs Monate liegt seine erste Live-Visite nach gefühlten 60 Jahren zurück, die in kleiner Besetzung ein altes Album seiner großen Band verkaufen sollte. Was auf kuriose Weise einer Karriere entsprach, die hier zuletzt nicht mehr wirklich stattfand. Gerade mal für seine Verhältnisse schlappe […] mehr…

  • Julian Casablancas - Phrazes For The Young

    Julian Casablancas – Phrazes For The Young

    „Phrases And Philosophies For The Use Of The Young“ ist ein Nebenwerk des Dichters und Hasardeurs Oscar Wilde. Eine Sammlung von Sinnsprüchen wider die restriktive Moral des viktorianischen Englands. In Anlehnung an Wilde posiert Julian Casablancas nun auf dem Cover seines ersten Solo-Albums als moderner Dandy mit Grammophon und Hund. Frei nach dem Wilde-Motto: „In […] mehr…

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    Old Canes - „Trust“ und „Little Bird Courage“

    Old Canes ist das Projekt Christopher Crisci, dem Sänger von The Appleseed Cast. Mit „Feral Harmonic“ erschien dieser Tage bei Saddle Creek das zweite Album des Herrn. Zwei Songs davon kann man nun auf der Labelseite herunterladen (einfach unter „Bands“ auf „Old Canes“ und dort unter „Downloads“ schauen). In „Little Bird Courage“ trabt Criscis Gesang […] mehr…

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    Lykke Li - „Will You Still Love Me…

    Die junge Schwedin war im vergangenen Jahr sicherlich eine der besseren Anwärterinnen für die Popsternchengalaxie. Was vor allem an dem dezenten Pathos ihres sphärischen Pop-Entwurfs lag und an der Ernsthaftigkeit, mit der sie ihre „Youth Novels“ (so hieß ihr Debüt) vortrug. Statt glatt poliertem Popstargehabe gab es bei ihren Konzerte bisweilen großartige und zeitgemäße Popmusik […] mehr…

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    Lyle Lovett - Natural Forces

    Das ging ja fixer, als zuletzt geunkt (siehe RS 5/09). Nur gut sechs Monate liegt seine erste Live-Visite nach gefühlten 60 Jahren zurück, die in kleiner Besetzung ein altes Album seiner großen Band verkaufen sollte. Was auf kuriose Weise einer Karriere entsprach, die hier zuletzt nicht mehr wirklich stattfand. Gerade mal für seine Verhältnisse schlappe […] mehr…

  • screw the RIAA

    The Killers - Live From The Royal Albert…

    Der pompöse Rahmen passt perfekt zu den Killers, denen man in jeder Sekunde ansieht, dass sie unbedingt beeindrucken wollen. Das gelingt Brandon Flowers bei diesem Auftritt vom Juli 2009 allerdings am besten, wenn er seine Ambitionen kurz vergisst und sich richtig in die Songs hineingräbt, beim akustischen Beginn von „Sam’s Town“ etwa, wenn er mal […] mehr…

  • David Peace - Tokio im Jahr Null, Cover

    David Peace - Tokio im Jahr Null

    Der innere Monolog eines kaputten, tablettensüchtigen, von den Erlebnissen im 2. Weltkrieg zutiefst traumatisierten, korrupten Bullen, dem seine Identität zwischen den dreckigen Fingern zerrinnt. Der Krimi-Plot ist nur ein Alibi für den Autor, um seinen Anti-Helden Inspektor Minami durch das verbrannte, physisch wie moralisch heruntergekommene Tokio nach der totalen Kapitulation schicken zu können. Peace malt […] mehr…

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    The Swell Season - „Daytrotter Session“

    Musikfreunden sind die „Daytrotter Sessions“ oft schon ein Begriff: Songwriter, Indie-, Punk- oder auch mal Britpop-Bands spielen vier originale Songs unplugged und packen noch eine Coverversion on top. Diesmal waren zu Gast: Markéta Irglová und Glen Hansard alias The Swell Season alias „die beiden aus ‚Once'“. Das Duo, das kürzlich noch Kollege Jörn Schlüter im […] mehr…

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    Final Fantasy“Lewis Takes Action“

    Owen Pallett hatte schon bei seinem Auftritt auf dem diesjährigen Haldern Pop neues Material angekündigt und angespielt – nun sind endlich die ersten Klänge aus dem dritten Final Fantasy-Album zu hören und zu haben. Sein neues Label Domino verschenkt für den Preis einer E-Mail-Adressenangabe den Song „Lewis Takes Action“, ein vertracktes, etwas überladenes Biest, das […] mehr…

  • Slumberland

    Paul Beatty - Slumberland

    Ferguson W. Sowell (geschrieben „so well“, gesprochen „Soul“) alias DJ Darky verdingt sich als Plattenaufleger und Gelegenheitskomponist von Porno-Soundtracks, darüber hinaus ist er ein sonisches Genie. Sein „phonographisches Gedächtnis“ vergisst niemals ein Geräusch, einen Sound, eine Note. Seinen Abschluss an der Musik-hochschule macht er mit einer Neufassung von Händels „Messias“, die er komplett aus Samples […] mehr…

  • Nirvana Bleach

    Nirvana - Bleach

    Aufrechte Indie-Apostel bevorzugen „Bleach“, wenn nicht „In Utero“. Der Beststeller „Nevermind“, von Butch Vig zum ebenso dichten wie glatten Rock-Rausch veredelt, gilt in diesen Kreisen als Hollywood. Auch die „Bleach“-Edition zum 20. Jubiläum klingt nun schundig und scheppernd – Jack Endino hatte die Aufnahme offenbar für 600 Dollar angefertigt, wie im Booklet vermerkt ist. Auch […] mehr…

  • Elvis Costello - Live At The El Mocambo

    Elvis Costello - Live At The El Mocambo

    Dieser Konzert-Mitschnitt von 1978 war stets ein Kuriosum in Elvis Costellos Katalog: die einzige kohärente Live-Aufnahme überhaupt – aber in einer Auflage von 500 Exemplaren nur zu Promotion-Zwecken an Radiosender verschickt. Als 1993 das Box-Set „2 1/2 Years“ mit Costellos ersten drei Platten erchien, lag „El Mocambo“ als Schmankerl bei. Bei den Rezensenten fand dieser […] mehr…

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    Violens - „Winter Mixtape“

    Auf das Debütalbum der New Yorker Band Violens wartet man noch vergeblich – was schade ist, da sie mit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP keinen schlechten ersten Eindruck hinterließen. Da mischte sich eine kalt schimmernde 80er-New-Wave-Produktion mit 60s-Pop-Einflüssen, die an The Zombies erinnern und einer klanglichen Remix- und Experimentierlust, die man eher bei aktuellen Elektroacts findet. Auch […] mehr…

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    Julian Casablancas - Phrazes For The Young

    „Phrases And Philosophies For The Use Of The Young“ ist ein Nebenwerk des Dichters und Hasardeurs Oscar Wilde. Eine Sammlung von Sinnsprüchen wider die restriktive Moral des viktorianischen Englands. In Anlehnung an Wilde posiert Julian Casablancas nun auf dem Cover seines ersten Solo-Albums als moderner Dandy mit Grammophon und Hund. Frei nach dem Wilde-Motto: „In […] mehr…

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