• Grant-Lee Phillips - Little Moon

    Grant-Lee Phillips – Little Moon

    Der Kalifornier sucht das Glück nun in eher soften Gitarrensounds Darf, muss, kann man das Glück nicht manchmal zwingen? Erkennen und umarmen, wenn es denn mal vorbeischaut, reicht erst mal schon. Und dann lächelnd in den Tag blinzeln und mit aller Verve des Friiher-Vogel-Anbeters „Good Morning Happiness“ singen ein für ihn doch überraschend seliges Leitmotiv, […] mehr…

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    The Band Of Heathens – One Foot In The Ether

    Das texanische Kollektiv versteht sich auf vielseitige Americana Kaum biegt eine Americana-Band um die Ecke, die auch ein paar frech synkopierte Grooves kann und ein bisschen Slide-Gitarre noch dazu, kommt der unvermeidliche Little Feat-Vergleich auf den Tisch. Jenseits der genannten Primärreize hinkt er natürlich auch hier und allein schon deshalb, weil die personell-psychologische Konstellation so […] mehr…

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    Athlete – Black Swan

    Ganz am Anfang ihrer Karriere waren Athlete mal ein ganz heißer Scheiß. 2003 konnte man noch hoffen, die neuen Coldplay zu werden oder jedenfalls einen guten Startplatz im Rennen um die Gunst des britischen Publikums zu bekommen. Athlete empfahlen sich mit „VehiclesAndAnimals“, einer Platte mit unaufdringlicher Musik, die man allerdings bald vergessen hatte. Zwischendrin hat […] mehr…

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    Rebekka Bakken – Morning Hours

    Die Norwegerin ist berühmt für ihre Drei-Oktaven-Stimme. In den Morgenstunden, wenn das Leben erst langsam in Gang kommt, muss sie die glücklicherweise nicht mehr voll ausnutzen. Selbstbewusst, aber schön zurückhaltend erzählt sie vom „Powder Room Collapse“ und den „Contents Of My Heart“ – und hört sich jetzt manchmal fast wie Linda Perry an. Ihre Art […] mehr…

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    Cerys Matthews -Don’t Look Down

    Bei Catatonia übertrieb es Matthews mit ihrer allzu burschikosen Art manchmal, doch das ist lange her. Jetzt macht sie fast zu gesittete Popmusik, die in walisischer und englischer Version erhältlich ist. „l’m not looking for trouble, trouble always finds me“, weiß die Geläuterte heute, klingt aber leider gar nicht mehr so wild wie einst, auch […] mehr…

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    Chris Cacavas – Love’s Been Discontinued

    Neil Young ist wohl der Name, der in den Besprechungen der Alben von Chris Cacavas als Referenz am häufigsten fällt. Und wo der Alte seit Jahren auf Platte nur noch Mittelmäßiges veröffentlicht, sind dem ein oder anderen die fünf Jahre seit dem letzten Cacavas-Werk „Seif Taut „vermutlich arg lang geworden. Die in zerfranste Gitarren und […] mehr…

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    Dayna Kurtz – American Standard

    Der Albumtitel muss ein Witz sein, denn bei Dayna Kurtz gab es noch nie Standards – und auch diesmal spart sie sich Americana-Klischees. Ihre tiefe Stimme setzt sie mit Bedacht ein, besonders bei den vier Cover-Songs: Paul Westerbergs „Here Comes A Regular“ wird – mit Keren Ann im Hintergrund – zu einem allerletzten Toast auf […] mehr…

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    Archive - Controlling Crowds, Part IV

    Es gibt gar nicht so viele Musiker im UK, die den Grenzgang zwischen den Genres so konsequent betrieben haben wie Darius Keeler und Danny Griffiths. Bei Archive, einem über die Jahre kräftig gewachsenen Kollektiv, ging es von Anfang an um Elektro und Rock, TripHop und Prog, immer gleichzeitig. Die Vermengung ist bei Archive kein bloßes […] mehr…

  • Kiss - Sonic Boom

    Kiss - Sonic Boom

    Kiss blamieren sich nicht, bleiben aber ein paar Brüller schuldig. mehr…

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    Rickie Lee Jones - Balm In Gilead

    Wehmütige Rückschau einer großartigen Singer/Songwriterin mehr…

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    To Kill A Petty Bourgeoisie – Marione

    Da blähen sich die Samtvorhänge, und der Herbstwind weht einen ganz besonderen Klang ins Wohnzimmer: romantisch und experimentell zugleich, Songs aus einer anderen Welt. Das amerikanische Duo spielt mit seinen zahlreichen Gästen eine Art Shoegazer-Pop – ein Genre, das in letzter Zeit wieder stark nachgefragt ist. Zwischen My Bloody Valentine, Coil und etwas mehr als […] mehr…

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    Beak - Beak

    Was hat das Trio um Portishead Geoff Barrow da wohl im Studio gemacht? Gekifft und dann ein bisschen an den Instrumenten rumgespielt? „Beak“ hört sich an, als hätten die Young Marble Giants mit Bohren & der Club of Gore ein Lo-Fi-Dub-Album aufgenommen. Was sich als Idee vielleicht noch ganz passabel liest, klingt in der Praxis […] mehr…

  • Jay-Z The Blueprint Cover

    Jay-Z - The Blueprint

    Jay-Z ist bereits so lange im Geschäft, da hat man den 2003 großmäulig angekündigten Abschied fast schon wieder vergessen. Macht aber nichts: „The Blueprint 3“ ist ein sehr gelungenes, mit prominenten Gästen und reichlich Pop-Hooks beladenes Album. Die Reime des 39-Jährigen sind brillant wie immer: „Grown men want me to sit ‚em on my lap/But […] mehr…

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    The Unthanks – Here’s The Tender Coming - Zeitlupen-Folk

    Es hat sich einiges verändert seit dem dunklen Meisterwerk „The Bairns“, auf dem Rachel Unthank & The Winterset alte unheilvolle Folksongs spielten und beglückende Versionen von Bonnie „Prince“ Billys „Minor Place“ und Robert Wyatts „Sea Song“ darboten. Aus dem Damen-Quartett ist eine gemischtgeschlechtliche Band mit Schlagzeug und Bass geworden. Doch da der Gesang von Rachel […] mehr…

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    The Swell Season – Strict Joy

    Das 2006 veröffentlichte Debüt von The Swell Season hatte ganz klare Themen. Erstens: Glen Hansard stellte seine Inbrunst aus, nackter noch als bei The Frames. Zweitens: Hansard hatte in Marketa Irglova eine Muse an Klavier und Gesang gefunden. Drittens: Hansard und Irglovä spielten ihre Lieder akustisch, streicherverziert und eben ohne die elektrische Band. „The Swell […] mehr…

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    Dizzy Rascal – Tongue Cheek

    Mit „Bonkers“, der ersten Single-Auskopplung und Zusammenarbeit mit Armand van Helden, stürmte Dizzee Rascal bereits im Juni von Null auf Platz 1 der englischen Charts. Auch das fantastische, mit Calvin Harris aufgenommene „Dance Wiv Me“ hatte den Mercury-Prize-Träger an die Spitze der Insel-Charts befördert. Und der Rest von „Tongue Cheek“ passt hervorragend zu diesen Hits: […] mehr…

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    Mary Epworth & The Jubilee Band – Black Doe

    Ein schwarzes Reh, das Mary aus East Anglia bei einem „foray into the wild“ gewahrte, wirft einen bedrohlichen Schatten über die zweite Single der Sängerin. Ohnehin mit Antennen für das Anderweltliche ausgestattet, geheimnist sie viel hinein in diese Begegnung, zu dämonisch-verwunschenem Folk-Rock aus Fuzz-Gitarren, Banjo, Bläsern und donnernden Drums. Fesselnd, wie auch die Orgeltraurige Schmerzballade […] mehr…

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    Jimmy Webb & The Webb Brothers – Cottonwood Farm

    Es sei, schreibt Jimmy Webb, „die beste Entscheidung, die ich je geschehen ließ“ gewesen. Als der Schöpfer von „Mac Arthur Park“ und „Wichita Lineman“ etc.pp. da am Küchenfenster auf die alten Eichen rausschaute und sich an die Baumwollfarm der Ahnen in Oklahoma erinnerte, bis von ganz oben diese Stimme flüsterte, er müsse nun endlich ein […] mehr…

  • Alexi Murdoch - Time Without Consequence

    Alexi Murdoch – Time Without Consequence

    Sollten Sie kürzlich Sam Mendes‘ Film „Away We Go“ gesehen haben: Die Musik im Hintergrund stammt größtenteils von Alexi Murdoch. Sechs Songs des Soundtracks sind auch auf dieser Platte; L.A.-Session-Cracks wie Greg Leisz, Jay Bellarose und Jim Keltner umspielen den schottischen Songwriter, der seine Vorliebe für Nick Drake nicht verleugnen kann. Doch Murdoch ist einer […] mehr…

  • Simon Joyner - Out Into The Snow

    Simon Joyner – Out Into The Snow

    Simon Joyner, der große Unbekannte aus Nebraska, hat eine neue Platte gemacht, und sie ist sehr gut. Joyner hat eine narrative Souveränität, die manche mit der Leonard Cohens vergleichen. Und es stimmt ja – Joyner ist enorm präsent, verliert sich nicht in angsf oder emo, sondern steht als Erzähler über den Dingen. Die Musik dazu […] mehr…