• Cowboy Junkies - The Trinity Sessions

    Cowboy Junkies – The Trinity Sessions

    Ein einziges Mikrofon, ein Bandgerät, die leicht verhallte Akustik einer Kirche und unerhört intime, instrumental reduzierte Versionen von Songs, die von den Velvets, von Hank Williams oder Patsy Cline so ganz anders geklungen hatten: Sessions, die 1988 in Bann schlugen. Eine Erfahrung, die in dieser exquisiten Edition noch gewinnt. Warum man dafür das Cover-Design modifizierte, […] mehr…

  • Willie Nelson Red Headed Stranger Cover

    Willie Nelson – Red Headed Stranger

    Die anderen beiden Hauptwerke der Texas-Ikone, „Shotgun Willie“ und „Phases And Stages“, als Original-Pressungen auf Atlantic bereits vorzüglich, sind gerade von Rhino mit nur marginal höhenlastigem Klangbild wieder aufgelegt worden, doch dürfte dieses Reissue von Nelsons ingeniösem Konzept-Album von 1975 schon deshalb auf mehr Interesse stoßen, weil die schlampige Pressung der Columbia-Orginale den Genuss der […] mehr…

  • Bob Dylan - Self Portrait

    Bob Dylan - Self Portrait

    Was ist nicht alles an Hohn und Spott über diese launige, indes keineswegs schlechte Platte ausgeschüttet worden. Dylans Motive für das Konglomerat aus ein paar eigenen Tunes, etlichen Fremdkompositionen und diversen Live-Tracks bleiben im Dunkeln, seine Einlassungen dazu sind so widersprüchlich wie die Musik selbst. „All The Tired Horses“ verspricht Großes, Gordon Lightfoots „Early Mornin‘ […] mehr…

  • Ray Charles - Modern Sounds In Country & Western Music

    Ray Charles - Modern Sounds In Country &…

    Nicht die beste, wohl aber wichtigste LP des Pioniers, der 1962 mancherorts noch nicht überwundenen Segregation ein Fanal musikalischer Integration entgegenhaltend. Nicht unbedingt so intendiert, doch lässt die Rezeptionsgeschichte dieses Albums eine solche Deutung zu. Charles selbst pflegte Fragen zur Wirkung seiner Musik auszuweichen, er habe mit seinen Country-Adaptionen lediglich einem Dutzend großer Songs Ehre […] mehr…

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    Manassas – Pieces

    Genau genommen war er nie ein Teamplayer, auch wenn die Liner Notes gleich zu Beginn behaupten, zu seinen vielen Talenten habe es immer gehört, sich mit den feinsten Musikern zu umgeben. Was ja nicht dasselbe ist. Viel zu viel Schnaps, Koks und Egotrips haben seinem Ruf über die Jahre mehr geschadet, als man – in […] mehr…

  • Frank Sinatra - New York

    Frank Sinatra – New York

    Box-Set mit Konzert-Mitschnitten auf vier CDs und einer DVD. Er kam zwar von drüben, aus New Jersey, und seine gößten Triumphe feierte er in Hollywood und in Las Vegas. Dennoch charmiert Frank Sinatra bei einem Konzert in der Carnegie Hall, 1980, mit der Bemerkung, hier verstehe man ihn wenigstens, während man ihm in Arizona mit […] mehr…

  • BoDeans - Love & Hope & Sex & Dreams

    BoDeans – Love & Hope & Sex & Dreams

    Am Ende seiner Liner Notes drückt sich Dave Marsh nicht um die ganz große Frage, die sich bei den BoDeans immer stellte, nämlich: Haben sie jemals eine bessere Platte gemacht? Er ist überzeugt: Sie mussten es gar nicht. Da kann man auch ganz anderer Meinung sein. Auf dem Mitte der 80er Jahre sehr angesagten Slash-Label […] mehr…

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    Pere Ubu – Datapanik In The Year Zero

    Ob das heute noch jemanden interessiert? Hoffentlich! Pere Ubu sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der aggressiven Pop-Art von Velvet Underground und dem ambitionierten Post-Punk der späten Siebziger. Den Budenzauber des englischen Punk-Rock hat die 1975 gegründete „Avant-Garage“-Band aus Cleveland weniger gemocht: zu kindisch, modisch und destruktiv. „Datapanik In The Year Zero“ enthält die ersten fünf […] mehr…

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    The Gun Club – Miami/Death Party/The Las Vegas Story - Sexy Bestie

    Jeffrey Lee Pierce war die Gestalt, auf die das neue Jahrzehnt gewartet hatte. Das Debüt „Fire OfLove“ führte Blues und Punk zusammen; der Gun Club war 1981 eine Sensation in der Musik-Szene von Los Angeles. Pierce, ein drogensüchtiger Freak aus Salt Lake City, übertraf sogar die Glam-Metal-Typen an Lebensverachtung, Zerstörungswut und sexuellem Appetit. Doch der […] mehr…

  • Nirvana - Bleach

    Nirvana - Bleach

    Deluxe-Edition zum 20. Jahrestag - mit einem Konzert-Mitschnitt mehr…

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    The Killers - Live From The Royal Albert…

    Der pompöse Rahmen passt perfekt zu den Killers, denen man in jeder Sekunde ansieht, dass sie unbedingt beeindrucken wollen. Das gelingt Brandon Flowers bei diesem Auftritt vom Juli 2009 allerdings am besten, wenn er seine Ambitionen kurz vergisst und sich richtig in die Songs hineingräbt, beim akustischen Beginn von „Sam’s Town“ etwa, wenn er mal […] mehr…

  • Nirvana - Live At Reading

    Nirvana – Live At Reading

    Der Auftritt beim Festival in Reading zeigt die Band am Rande der Auflösung — eine der Sternstunden der Rochmusik. mehr…

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    Max Raabe – Heute Nacht oder nie - Heute Nacht oder nie

    Als „künstlerischer Leiter“ des Konzertmitschnitts im Berliner Admiralspalast wurde Michael Ballhaus engagiert, der das Licht setzte und die Kameras positionierte. Der weltberühmte Scorsese-Partner erinnert sich bei den Schlagern an seine Kindheit im Berlin der 30er Jahre, wie er im „Making Of“ erzählt. Der liebenswürdig-ironische, wie aus dem Ei gepellte Herr Raabe führt durch diese Schlager […] mehr…

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    Kettcar – Live auf Kampnagel – 5:43 a.m.

    Die Uhrzeit deutet schon an, dass hier 2008 etwas Außergewöhnliches passiert: ein Konzert am frühen Morgen, der Schlusspunkt eines Sommerfestivals. Eine Rockband, die mit einem Streichquartett auftritt – in Anzügen, was Marcus Wiebusch so kommentiert: „Kompensation! Wir werden kurz spielen, aber sehen geil aus.“ Eine Stunde nur, aber was für eine! Die Streicher unterstützen Balladen […] mehr…

  • Devendra Banhart - What Will We Be

    Devendra Banhart - What Will We Be

    Was ist bloß los mit unserem Lieblingskauz? Hübsch, aber irgendwie brav poppig kommt „Can’t Help“ daher, mit dem das Album „What Will We Be“ beginnt. Auch „Angelika“ klingt einen Tick weniger verschroben und leichtgewichtiger, als wir den Freakfolk-Zottelbart in Erinnerung haben. Dann diese unerhört groovende Single „Baby“ mit der funky hibbelnden Gitarre und dem „Choochoo“-Train-Refrain; […] mehr…

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    Robbie Williams – Reality Killed The Video Star

    Wie bewertet man die Morgensonne, wieviele Sterne vergibt man an den Mond? Das sind die Fragen, die Robbie Williams zu Beginn von „Reality Killed The Video Star“ stellt, aber natürlich geht es hier um viel mehr. Nach einer – für ihn unendlich langen – Pause will es Williams noch einmal wissen. Das ganz große Pop-Album […] mehr…

  • Rod Stewart - Soulbook

    Rod Stewart - Soulbook

    Wonnige Wiederholungen, diesmal allerdings mit mehr Seele mehr…

  • Joss Stone - Colour Me Free

    Joss Stone – Colour Me Free

    Ja, ihre Stimme ist toll. Für eine gerade 22-jährige sowieso. Das Wunderkind aus Devon, so etwas wie eine Aretha Franklin light, kann es mit den Alten aus Memphis, Detroit und Miami aufnehmen, keine Frage. Dass Joss Stone sich auf ihrem vierten Album etwas mehr aktuellen R&B-Strömungen angepasst und mit Nas und Raphael Saadiq gearbeitet hat […] mehr…

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    Cliff Richard & The Shadows – Reunited

    Wären diese Hit-Remakes zur Farewell-Tour peinlich ausgefallen, hätte kaum jemand gestaunt, immerhin gelang Cliff Richard in der zweiten Hälfte seiner über 50-jährigen Karriere nichts Hörenswertes mehr, und seine glanzvolle Zeit mit den Shadows liegt noch viel weiter zurück. So überrascht, dass sich die Britpop-Pioniere anständig aus der Affäre ziehen. Der Bass hüpft zu agil, Hank […] mehr…

  • Slayer, World Painted Blood, Cover

    Slayer - World Painted Blood

    „World painted blood, no sanctuary“, belfert Tom Araya im Titelsong, einer neuerlichen Hackepeter-Etüde über die Apokalypse, die man so gegen 2012 zu erwarten habe, aber frage nicht nach Sonnenschein. Das ist wieder mal etwas für die Stammkunden an der Marmortheke. Darf es noch etwas mehr sein? Ja, abgesehen davon gehe es, gab Araya vorab zu […] mehr…