• Ups..

    George Thorogood & The Destroyers – The Dirty Dozen

    Obwohl die Rhythm-Section noch dieselbe ist und Thorogood in den 30 Jahren seither keine Slide-Licks verlernt hat, haben die sechs neu aufgenommenen Boogie-Tracks hier nichts mehr vom Feuer der Anfangsjahre, während die sechs übrigen bereits veröffentlichten Platten entstammen. Schnöde. -emd The Brian Setzer Orchestra 3,0 Songs From Lonely Avenue Sein letztes Album war Pompadour mit […] mehr…

  • Ups..

    Brett Anderson – Slow Attack

    Der Weg führt vorbei am pastell erblühenden Flieder, an den Vogelscheuchen, die die Spatzen nicht vertreiben können, an den Weizenfeldern, durch die der Herbstwind seine Schneisen zieht, und an winterlich verschneiten Pfaden. Wie ein impressionistischer Maler entwirft Brett Anderson auf „SlowAttack“ mit sanften Pinselstrichen Stimmungsbilder aus den vier Jahreszeiten. Anderson sieht sich dabei in der […] mehr…

  • Bob Dylan - Christmas In The Heart

    Bob Dylan - Christmas In The Heart

    Dylans Karriere – so die Legende – ist voller seltsamer, nicht erwartbarer Kehren. Erst wurde er elektrisch, dann Country, dann kurzzeitig Christ. Und jedes Mal gab es einen Aufschrei. So auch jetzt. Ho ho ho, macht die Gemeinde, denn Bob Dylan wird nun Weihnachtsmann. Bereits Anfang Oktober, in der Woche des jüdischen Laubhüttenfestes (in den […] mehr…

  • Ups..

    The Black Heart Procession – Six

    Wenn du mit mir Schluss machst. Wenn du mich begräbst. Wenn du mich vermisst. Sag kein Wort. Werde mich los. Ertränke mich. Suche nicht nach mir. Berühre mich nicht. Besuche mich nicht. Sag kein Wort. Schließ Deine Augen. So weit Paul (Pall) Jenkins in „When You Finish Me“ zu Klavierspiel und flirrenden Streichern. Dann tönt […] mehr…

  • Mumford & Sons - Sigh No More

    Ein Brit-Folk-Debüt voll Dynamik und entwaffnender Harmonien mehr…

  • Ups..

    Newton Faulkner – Rebuilt By Humans

    Newton Faulkner hat es einem nicht leicht gemacht mit seinem Debüt, „Handbuilt By Robots“ (2007). Der Mann kam einem sympathisch vor, Gitarre spielen konnte er auch. Doch die Platte dazu schien trotz der gelegentlich guten Songs zweidimensional und oberflächlich. Zu wenig Zeit, sagt Faulkner jetzt und will mit diesem Album alles besser machen. „Rebuilt By […] mehr…

  • Ian Brown - My Way

    Ian Brown – My Way - Der Aufmucker

    Experten in Sachen lan Brown findet man längst nicht mehr bloß unter Musikkritikern, die häufig immer noch nur mit Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals vom Leben und Sterben der Stone Roses, bei den Brown einst Sänger war, erzählen können. Nein, inzwischen liest man über ihn auch in der „Gala“. Zum Beispiel, […] mehr…

  • Charlotte Hatherley - New Worlds

    Charlotte Hatherley – New Worlds

    Knapp 30, und doch: Die Londoner Gitarristin könnte schon so manche Folge von „Das war Ihr Leben“ füllen. Mit 15 wird sie auf eine „NME“-Anzeige hin Mitglied der Riot Grrrl-Combo Nightnurse, mit 17 betritt sie mit Ash Bühnen, vor denen 50 000 Leute ausharren. Courtney Love erteilt ihr die Absolution, Bryan Ferry tut selbiges bei […] mehr…

  • Grant-Lee Phillips - Little Moon

    Grant-Lee Phillips – Little Moon

    Der Kalifornier sucht das Glück nun in eher soften Gitarrensounds Darf, muss, kann man das Glück nicht manchmal zwingen? Erkennen und umarmen, wenn es denn mal vorbeischaut, reicht erst mal schon. Und dann lächelnd in den Tag blinzeln und mit aller Verve des Friiher-Vogel-Anbeters „Good Morning Happiness“ singen ein für ihn doch überraschend seliges Leitmotiv, […] mehr…

  • Ups..

    The Band Of Heathens – One Foot In The Ether

    Das texanische Kollektiv versteht sich auf vielseitige Americana Kaum biegt eine Americana-Band um die Ecke, die auch ein paar frech synkopierte Grooves kann und ein bisschen Slide-Gitarre noch dazu, kommt der unvermeidliche Little Feat-Vergleich auf den Tisch. Jenseits der genannten Primärreize hinkt er natürlich auch hier und allein schon deshalb, weil die personell-psychologische Konstellation so […] mehr…

  • Ups..

    Athlete – Black Swan

    Ganz am Anfang ihrer Karriere waren Athlete mal ein ganz heißer Scheiß. 2003 konnte man noch hoffen, die neuen Coldplay zu werden oder jedenfalls einen guten Startplatz im Rennen um die Gunst des britischen Publikums zu bekommen. Athlete empfahlen sich mit „VehiclesAndAnimals“, einer Platte mit unaufdringlicher Musik, die man allerdings bald vergessen hatte. Zwischendrin hat […] mehr…

  • Ups..

    Rebekka Bakken – Morning Hours

    Die Norwegerin ist berühmt für ihre Drei-Oktaven-Stimme. In den Morgenstunden, wenn das Leben erst langsam in Gang kommt, muss sie die glücklicherweise nicht mehr voll ausnutzen. Selbstbewusst, aber schön zurückhaltend erzählt sie vom „Powder Room Collapse“ und den „Contents Of My Heart“ – und hört sich jetzt manchmal fast wie Linda Perry an. Ihre Art […] mehr…

  • Ups..

    Cerys Matthews -Don’t Look Down

    Bei Catatonia übertrieb es Matthews mit ihrer allzu burschikosen Art manchmal, doch das ist lange her. Jetzt macht sie fast zu gesittete Popmusik, die in walisischer und englischer Version erhältlich ist. „l’m not looking for trouble, trouble always finds me“, weiß die Geläuterte heute, klingt aber leider gar nicht mehr so wild wie einst, auch […] mehr…

  • Ups..

    Chris Cacavas – Love’s Been Discontinued

    Neil Young ist wohl der Name, der in den Besprechungen der Alben von Chris Cacavas als Referenz am häufigsten fällt. Und wo der Alte seit Jahren auf Platte nur noch Mittelmäßiges veröffentlicht, sind dem ein oder anderen die fünf Jahre seit dem letzten Cacavas-Werk „Seif Taut „vermutlich arg lang geworden. Die in zerfranste Gitarren und […] mehr…

  • Ups..

    Dayna Kurtz – American Standard

    Der Albumtitel muss ein Witz sein, denn bei Dayna Kurtz gab es noch nie Standards – und auch diesmal spart sie sich Americana-Klischees. Ihre tiefe Stimme setzt sie mit Bedacht ein, besonders bei den vier Cover-Songs: Paul Westerbergs „Here Comes A Regular“ wird – mit Keren Ann im Hintergrund – zu einem allerletzten Toast auf […] mehr…

  • Ups..

    Archive - Controlling Crowds, Part IV

    Es gibt gar nicht so viele Musiker im UK, die den Grenzgang zwischen den Genres so konsequent betrieben haben wie Darius Keeler und Danny Griffiths. Bei Archive, einem über die Jahre kräftig gewachsenen Kollektiv, ging es von Anfang an um Elektro und Rock, TripHop und Prog, immer gleichzeitig. Die Vermengung ist bei Archive kein bloßes […] mehr…

  • Kiss - Sonic Boom

    Kiss - Sonic Boom

    Kiss blamieren sich nicht, bleiben aber ein paar Brüller schuldig. mehr…

  • Ups..

    Rickie Lee Jones - Balm In Gilead

    Wehmütige Rückschau einer großartigen Singer/Songwriterin mehr…

  • Ups..

    To Kill A Petty Bourgeoisie – Marione

    Da blähen sich die Samtvorhänge, und der Herbstwind weht einen ganz besonderen Klang ins Wohnzimmer: romantisch und experimentell zugleich, Songs aus einer anderen Welt. Das amerikanische Duo spielt mit seinen zahlreichen Gästen eine Art Shoegazer-Pop – ein Genre, das in letzter Zeit wieder stark nachgefragt ist. Zwischen My Bloody Valentine, Coil und etwas mehr als […] mehr…

  • Ups..

    Beak - Beak

    Was hat das Trio um Portishead Geoff Barrow da wohl im Studio gemacht? Gekifft und dann ein bisschen an den Instrumenten rumgespielt? „Beak“ hört sich an, als hätten die Young Marble Giants mit Bohren & der Club of Gore ein Lo-Fi-Dub-Album aufgenommen. Was sich als Idee vielleicht noch ganz passabel liest, klingt in der Praxis […] mehr…