• Def Leppard - Pyromania

    Def Leppard – Pyromania

    Ob es einem gefällt oder nicht: Def Leppard setzten Standards. Mitte der 80er Jahre gab es keine erfolgreichere Hardrock-Band, und niemand saß so lange im Studio, um perfekt produzierte Alben zu fabrizieren. Auch gibt es kaum Bands, die schlimmere Kleidung trugen. Und keine, die mehr Schicksalsschläge einsteckte und trotzdem immer wieder aufstand. Zwei Alben, die […] mehr…

  • Richard Thompson - Walking On A Wire

    Richard Thompson – Walking On A Wire

    Eine konventionelle Werkschau des genialen englischen Gitarristen und Songschreibers Richard Thompson mehr…

  • R.E.M. - Reckoning

    R.E.M. – Reckoning

    Nachträglich betrachtet, war das verwegen bis atemberaubend, wie sich diese kleine Band aus Athens, Georgia, in den wenigen Jahren ihrer Anfänge bei I.R.S. mit jeder der fünf LPs praktisch neu erfand und sich nicht genierte, die Band-Identität auch schon mal auszuwechseln. Von „Murmur“ bis „Document“ markierte jede neue Platte mehr eine andere „Periode“ denn eine […] mehr…

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    Anne Clark – Live In Germany

    Die britische Dichterin hat sich seit ihren großen Tagen in den 80er Jahren kaum verändert – im Äußeren nicht und nicht in der Ernsthaftigkeit, mit der sie ihre Lyrik cum Musik vorträgt. In Deutschland hat Clark eine größere Gemeinde als in England, und das Publikum in Mainz begrüßt sie vertraut mit „Guten Abend!“. Auch einige […] mehr…

  • Neil Diamond - Hot August Night/NYC

    Neil Diamond – Hot August Night/NYC

    Im August 2008 kehrte Neil Diamond in seine Heimatstadt New York zurück,fuhr mit der U-Bahn nach Brooklyn, dessen Straßen er besungen hat, und suchte das Haus seiner Kindheit. Unterwegs wünschten ihm Passanten, Gott möge ihn segnen, er erklärte ein paar schwarzen Jungs, dass er ein Sänger sei, und als er „Red, Red Wine“ erwähnte, fiel […] mehr…

  • Rufus Wainwright Milwaukee At Last DVD-Cover

    Rufus Wainwright - Milwaukee At Last!!! :: DVD

    Vielleicht würde man Rufus Wainwright noch lieber mögen, wenn er sich nicht selbst so toll fände. Ausgerechnet in Milwaukee, Wisconsin – im nördlichen Mittelwesten der USA – ließ der Künstler ein Konzert filmen; das plüschige Pabst Theatre ist allerdings auch der glamouröseste Saal, der sich denken lässt. Hinter der Bühne sind Rufus und seine Musiker […] mehr…

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    Michael Wadleight – Woodstock. Ultimate Collector’s Edition - Auf Yasgurs Farm

    Seit Woodstock ist jedes öffentliche Tun in der Natur zum Klischee verurteilt, als Zitat erkennbar. Der Kerl mit der Haschpfeife, der aus dem Toilettenhäuschen stolpert; der Polizist, der den jungen Leuten staatsbürgerliche Gesinnung attestiert und dann erklärt, er sei kein Polizist, sondern Polizeichef; das Pärchen, das sich umständlich auszieht und dann ungelenk hinter einem Strauch […] mehr…

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    Jamie T – Kings And Queens

    „When there’s no one left to fight, boys like us don’t shine so bright.“ Wegen solcher Zeilen muss man Jamie T einfach lieben. Auch auf dem Nachfolger seines bemerkenswerten Debüts „Panic Prevention“ kann der 23-Jährige aus Wimbleton einfach nicht die Schnauze halten. Und das ist gut so. Weil Jamie T ganz genau weiß, wie viel […] mehr…

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    Scarlett Johansson & Pete Yorn -Break Up - Kein Knistern

    Dass die Jungs alle von Scarlett Johansson schwärmen, hat offensichtliche Gründe. Keiner davon aber zwingt einen dazu, diese einigermaßen begabte Jungschauspielerin auch singen zu lassen. Und der Job als Woody Aliens Muse passte besser zu ihr als der einer Duettpartnerin von Pete Yorn in diesem Rollenspiel namens „Break Up“, das genauso niedioker gerät wie Johanssons […] mehr…

  • Mark Knopfler - Get Lucky

    Mark Knopfler – Get Lucky

    Der Grübler spielt alles, was er kann - mit Folklore als roten Faden mehr…

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    Dawn Landes – Sweet Heart Rodeo

    „Diese Sounds genauso aufs Band bekommen, wie ich sie in meinem Kopf gehört hatte“, nein, das ist auch für Dawn Landes „keine leichte Sache“. Doch ist sie wohl doch etwas leichter für eine Künstlerin, die schon fast alles über die Realisierung von Sounds wusste, als sie ihre ersten Songs probierte. Ihre Expertise in Studiotechnik, die […] mehr…

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    The Low Anthem – Oh My God, Charlie Darwin

    Rausch der Entschleunigung: Folkrock von der Ostküste Wahrscheinlich hat den Witz schon jemand gebracht, aber: So low ist die Hymnik der diesjährigen Fleet Foxes gar nicht. Ähnlich wie bei jener Folk-Konsensband ist es auch hier ein stetes meditatives Schwelgen, ein Rausch der Entschleunigung. Bei „Cage The Songbird“ etwa oder bei „To Ohio“. Natürlich kommen The […] mehr…

  • Simian Mobile Disco - Temporary Pleasure

    Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure

    Aus der vierköpfigen Indie-Band Simian entwickelte sich ein DJ-Duo, über dem seit zwei Jahren unaufhörlich die Disco-Kugel kreiselt. Das Debütalbum „Attack Decay Sustain“ ‚war eine einzige exzessive Party: ein von Techno, Euro-Dance und Rave gesäugtes Inferno, ein analoges Schaumbad mit eingebauter Bassmassage. Mit „Temporary Pleasure“ sind James Ford und James Antony Shaw wieder ein Stückchen […] mehr…

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    Blue October – Approaching Normal

    Natürlich hat Amerika ein Problem mit Blue October. Einst eine eindeutig erkennbare Post-Grunge-Band, setzt sich das texanische Quintett mittlerweile gekonnt zwischen die Stühle, schreibt Hits, aber stilistisch uneinheitliche Platten. Das letzte Werk, „Foiled“, erhielt trotzdem Platin, weil der Hit „Hate Me“ mit einer einfachen Formel direkt zur Sache ging. Es ist die irre Intensität von […] mehr…

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    Chuck Prophet – Let Freedom Ring!

    Ein politisches Emo-Album für unpolitische Leute Mexiko Stadt also. Acht Aufnahme-Tage im weltberühmten Estudio 19 inklusive Schweinegrippe-Gesichtsmasken, Erdbeben (6,4), Stromausfall. Genau der richtige Ort, um von dort zuzuschauen, „as the bottom falls out of the big lie here at home“. Eine, so Chuck Prophet weiter, „Emo-Platte“ schwebte ihm vor, „quasi-politisch“, aber für „unpolitische Leute wie […] mehr…

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    Karpatenhund – Der Name dieser Band ist Karpatenhund 8Wanderlust/BMG)

    Das Bild ist schön: Der Karpatenhund ist in dem gleichnamigen Hörspiel der „???“-Reihe eine in einem Pool versteckte Glas-Skulptur. Man kann das Kölner Quartett also nur erkennen, wenn man genau hinsieht. Dabei ging es dem Vernehmen nach beim Debüt doch eben darum nicht: Karpatenhund wollten erkannt werden, erfolgreich sein, am großen Rad drehen. Nur ging […] mehr…

  • Yo La Tengo - Popular Songs

    Das Trio betört mit vielen Pop-Spielarten und heiligem Lärm Wer von „Fuckbook“, dem zergniedelten Cover-Album, das Yo La Tengo vor wenigen Monaten unter dem Pseudonym Condo Fucks veröffentlichten, noch etwas verschreckt ist, kann nun wieder aufatmen. Nach spätestens einer Minute „Populär Songs“ ist die Welt wieder in Ordnung. Ein paar atmosphärische Space-Sounds, ein zerfranster-Bass, tänzelnde […] mehr…

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    The Dodos – Time To Die

    Nach ihrem letzten Album musste das Duo aus San Francisco sein musikalisches Konzept – laute Drums und eine gepickte Gitarre – verändern, sonst wäre es langweilig geworden. Auftritt Keaton Snyder: Der Vibrafonist erweitert The Dodos um eine Klangvariante. Die neuen Songs klingen weniger schroff, dafür weit schweifender und klangtechnisch besser organisiert. Die aufgeregten Rhythmen indes […] mehr…

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    Jet – Shaka Rock

    „Seventeen“ heißt der Opener, der wohl auch die Zielgruppe von Jet ganz hübsch umreißt. Aber bevor man den leicht melancholisch temperierten Schönklang der Bubblegum-Sparte auch schon wieder ausstellen will, kommt das ziemlich unbehandelte Gitarrenbrett, nur geölt, nicht lackiert. Und man hört dann eben doch, dass die ideelle High School, für die sich Jet musikalisch ins […] mehr…