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    Amazing Baby

    - „Rewild“

    Etikett gefällig? Amazing Baby gehören zu Brooklyns neo-psychedelischer Szene. MGMTs Tour-Drummer Will Berman ist als Produzent dabei. Auf „Rewild“ hört man Indie-Pop, der erweitert wird um Anleihen der späten Sixties – mit Floyd-artigem Wabern, bedröhntem Led Zep-Folk und kalifornischem Leuchten. Eine Spielwiese, auf der die Musikhistorie zu einem beliebigen Ort wird. Man fühlt sich hinterher […] mehr…

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    John Martyn - „Solid Air“

    „Grace & Danger“ konnte John Martyns „Blood On The Tracks“ nur werden, weil er sieben Jahre zuvor den mit „Solid Air“ als sicher erwarteten Durchbruch bei einem breiteren Publikum nicht schaffte. Alle Facetten seines Talents waren hier endlich in einem Meisterwerk vereint zu finden. Ob das ein sprichwörtlich schlackenloses war, interessierte nicht einmal. Ähnlich müßig […] mehr…

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    The Minus 5 - „Killingsworth“

    Der Mann lebt für die Musik, rund um die Uhr. Seit 28 Jahren führt Scott McCaughey die Young Fresh Fellows an. Darüber hinaus hilft er gern Freunden, live und im Studio, etwa R.E.M. seit „Monster“, Robyn Hitchcock, Mudhoney, den Walkabouts, Wilco, Pete Yorn oder John Wesley Harding. Und er fabriziert Songs wie andere Leute Twitter-Banalitäten. […] mehr…

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    Cliff Richard - The Time Machine Tour

    Bereits im letzten Jahr feierte Cliff Richard sein unfassbares 50. Berufsjubiläum, längst ist er auch wieder mit den Shadows unterwegs – eine Gnade, die Mando Diao wahrscheinlich nicht beschieden sein wird. In der 02-Arena in London feierte der Alterslose seine Unverwüstlichkeit im Entertainment-Stil der Siebziger: Die Anzeigetafel über der blitzblanken Rundbühne blätterte durch die Jahreszahlen, […] mehr…

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    Ape School - „Ape School“

    Auf seinem zweiten Album fröhnt der musikalische Alleskönner Michael Johnson (dieses Mal unter dem Pseudonym Ape School) wieder seiner Liebe zur Pop-Avantgarde und stellt einen neuen, psychedelisch anmutenden Mix aus den Spleens her, die er sich von Vorbildern wie Brian Wilson, Brian Eno, Syd Barrett und John Cale angeeignet hat. Manchmal klingt das – oh […] mehr…

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    Tom Tom Club - „Tom Tom Club“

    Während der aus-gedehnten Tournee nach „Remain In Light“ blieb einige Zeit für die Musiker der Talking Heads– David Byrne widmete sich „The Catherine Wheel“, und Tina Weymouth und Chris Frantz akzeptierten Chris Blackwells Vorschag, im Compass Point Studio auf den Bahamas zunächst eine Single aufzunehmen. Bassistin und Schlagzeuger, auch privat ein Paar, engagierten einen jungen […] mehr…

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    The Cave Singers - „Welcome Joy“

    Der rigorose Traditionalismus von Bands wie den Fleet Foxes oder den Felice Brothers hat ja Konjunktur – weshalb man ihn schon bald beargwöhnen wird. Nicht zu schnell eingeschnappt sein! Gelegentlich kommt eine Band aus dem Museum amerikanischer Volksmusik, der man zuhören sollte. Eine Band wie The Cave Singers. Auf dem zweiten Album erweitert sich das […] mehr…

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    Tiny Vipers - „Life On Earth“

    Jesy Fortino alias Tiny Vipers hält sich bei ihrem zweiten Album nicht mit den kleinen Fragen des Lebens auf. Sie sucht die Welt nach einem Sinn ab, findet viel Schatten und ein kleines bisschen Licht- und stellt schließlich überhaupt nicht zynisch fest: „The problem with life/ Is you can’t do it twice“. Analog, teilweise sogar […] mehr…

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    Local Girls - „Weapons“

    Vier Girls aus London mit rohem Punk auf sechs aggressiv zeternden Tracks, die mit allem abrechnen, was Hass erzeugt: Scheinheiligkeit, Militär, Musikgeschäft, Männer. „You’re like someone ejaculated and left it to dry“, höhnt Ginger Bitter in „Nick And Ben Are Cunts“, und ihre Mitstreiterinnen veranstalten dazu einen so wüst-ergötzlichen Lärm, dass man sich unwillkürlich im […] mehr…

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    Duke Special - „I Never Knew The Day…

    Am Anfang steht das Bekenntnis zum großen Gefühl: Der Held des Abends tritt vor den noch geschlossenen Vorhang und wünscht sich selbst in einem zärtlichen Vorspiel viel Glück: „I’m so unsure of myself/ I doubt my very heartbeat/ I’m like an immigrant/ Knockin‘ on a stranger’s door“, singt Peter Wilson im Couplet „Mocking Bird Wish […] mehr…

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    ZE Records - „ZE 1979-2009“

    Es gibt Musik, die ist sexy, aber strohdumm. Und es gibt Songs, die vor Kunstbeflissenheit und intellektuellem Anspruch kein Bein auf den Boden bekommen. Das New Yorker Label ZE Records dagegen wusste schon in den ganz frühen Achtzigern, die hier dokumentiert sind, wie man Kopf und Hintern gleichzeitig zum Tanzen bringt: „Tell Me That I’m […] mehr…

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    James Yorkston - „Folk Songs“

    Es war die Stimme von Anne Briggs, die den jungen James Yorkston zur Folkmusik brachte. Ein Genre, in dem er es dann selbst zu großer Meisterschaft brachte. Seine frühe Inspiration hat er dabei nie aus dem Auge verloren. Schon bevor er für das Domino-Label eigene Alben veröffentlichte, arbeitete er an einer Sammlung britischer Traditionals, die […] mehr…

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    Buffy Sainte-Marie - „Running For The Drum“

    Da ist sie wieder. Nach 16 Jahren. Das amerikanische Original aus Kanada. Das Waisenmädchen aus dem Piapot Cree Reservat in Saskatchewan. Die Songschreiberin, die schon 1963 in „Cod’ine“ den Körpergift-Teufelskreis der Hippies vorwegnahm. Die bereits 1964 mit „Universal Soldier“ (fast) alles zu Vietnam sagte, was zu sagen war – und knapp zwei Dekaden später ausgerechnet […] mehr…

  • Mark Bego - Elton John - Die Story

    Mark Bego - Elton John – Die Story

    Mehr als 50 Biografien über Rock-, Pop-, Country-, Film- und Sonstwas-Stars hat Mark Bego schon geschrieben. Man könnte also sagen: Er kann das. Oder auch: Empathie muss man hier nicht erwarten, sondern Routine, ohne großen Bezug zum Subjekt. Im Falle von Elton John ist die Geschichte allerdings so spannend, dass nicht viel schiefgehen kann. Komplexe, […] mehr…

  • Midlife: A Beginners Guide To Blur

    Blur - Midlife: A Beginner’s Guide

    Die Anthologie zur Wiederkehr der Cockney-Adepten und späteren Art-Pop-Angeber: Auf zwei CDs geraten die Songs munter durcheinander, angeführt von den Monsterhits „Beetlebum“, „Girls And Boys“, „For Tomorrow“ und „Coffee And TV“. Auch für „Blue Jeans“, „He Thought Of Cars“ und „Trimm Trabb“ ist Platz, und damit wird auch die gesamte Spannweite ihrer enormen Talente ausgeschöpft. […] mehr…

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    Fat Freddys Drop - „Dr. Boondigga & The Big…

    Das Debütalbum der achtköpfigen Band aus Neuseeland hat dort inzwischen achtfachen Platin-Status erreicht. Auch in Europa entwickelten sich Fat Freddys Drop in den letzten vier Jahren vom Geheimtipp zur sicheren Bank. „Dr. Boondiga…“ ist weniger dem Reggae verpflichtet als das Debüt, dafür werden die vitalen Jams der Konzerte auf ein neues Level gehoben. Funk, Jazz […] mehr…

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    Rob Thomas - „Cradlesong“

    Musik für alle! An das Werk von Rob Thomas muss man zunächst diese Messlatte anlegen, sonst schimpft man ständig über das Offensichtliche. Dass Thomas keine Melodie zu simpel ist. Dass es hier um glatte Oberflächen und leicht verständliche Hooks geht. Dass hier nicht die Seitengänge ausgeleuchtet, sondern der große Vorhang aufgezogen wird. Allerdings: Selbst innerhalb […] mehr…

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    Amanda Blank - „I Love You“

    Es sind Zeilen wie „I might like you better if we slept together“, die Amanda Blank mit aufreizender Coolness zum Besten gibt. Die 26-jährige Rapperin steht in der Tradition von Princess Superstar und Peaches, in den Texten geht es also saftig und unverblümt zu. Die Beats von Diplo und Switch sind ebenfalls nasty, spielen mit […] mehr…

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    Various Artists - „Destroy That Boy! More Girls…

    Mädchen mit Gitarren erfreuen sich seit einiger Zeit wieder ziemlicher Beliebtheit. Die wenigsten von ihnen finden aber, dass sie die Gitarre auch mal in einen Verstärker stöpseln und es einer Lucinda Williams gleichtun sollten. Das war in den 60er Jahren noch ganz anders. Da konnten clevere Entrepreneure und oft blutjunge Manager Mädchen tatsächlich davon überzeugen, […] mehr…

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    Mos Def - „The Ecstatic“

    Mit 36 Jahren ist der Rapper Mos Def fast schon ein alter Meister. Sein lyrisches Talent ist legendär, seine musikalische Neugierde immer noch enorm. Mit Hilfe von Produzenten wie Chad Hugo, dem seligen J Dilla und dem genialen Mad Lib entstand mit „The Ecstatic“ ein vielfältiges und außergewöhnlich gutes HipHop-Album. Höhepunkt ist das von Mad […] mehr…