• Public Enemies DVD/CD

    Public Enemies

    - Start: 6.8.

    Sie wurden als Staatsfeinde gejagt und als Volkshelden im Amerika der Großen Depression gefeiert: Während es Arthur Penn 1967 mit „Bonnie und Clyde“ gelang, ein Gangsterpärchen zu Ikonen der Ausgebeuteten zu stilisieren, misslang dies John Milius mit „Jagd auf Dillinger“ (1973), bei dem es um einen nicht minder brutalen Bankräuber ging. Michael Mann hätte es […] mehr…

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    Coco Chanel - Start: 13.8.

    Die Mädchenjahre einer Modekönigin: Regisseurin Fontaine („Nathalie“) erzählt, wie Anfang des 19. Jahrhunderts die Waise Gabrielle Chasnel zu Coco Chanel (Audrey Tautou) wurde. Die gelernte Näherin arbeitet als Sängerin in einem Gasthaus, wo sie den Bonvivant Balsan (Benoit Poelvoorde) kennenlernt. Sie folgt ihm auf seinen Landsitz und wird seine Geliebte. Obwohl er das eigensinnige Mädchen […] mehr…

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    Pedro Almodovar – Zerrissene Umarmungen - Zwischen Kunst und Kitsch/Start: 6.8.

    Seine Liebesgeschichten sind der reinste Kitsch, und eigentlich müsste sich kein Schreiber für Telenovelas mehr schämen, wenn er dieses hemmungslose Rührstück von Pedro Almodovar gesehen hat. Statt dessen wird er verzweifeln müssen. Denn der Spanier meistert mal wieder den schmalen Grat zwischen trivialen Gefühlen und melodramatischer Grandezza, plumpem Pathos und großer Theatralik, in der immer […] mehr…

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    Maria, ihm schmeckt’s nicht - Start: 6.8.

    Okay, die Deutschen sind etwas verklemmt, aber immerhin vernünftig. Und die Italiener sind zwar chaotisch, aber haben eben viel Temperament. Wenn beide zusammenkommen, gibt es Missverständnisse. Das sind die Klischees, die Jan Weiler in seinem Bestseller „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ beschreibt – und bei seiner eigenen Hochzeit in Apulien tatsächlich erlebt haben will. Jan (Christian […] mehr…

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    Jose Padilha

    Padilha wurde 1967 in Rio de Janeiro geboren und studierte Politikwissenschaften in Oxford. Beim Film begann er als Produzent der Dokumentationen „Boca de Ouro“(199O) und“The Charcoal People“ (1999). Sein Kinodebüt als Regisseur gab er 2002 mit „Bus 174“ über die Entführung eines Linienbusses in Rio, das die „Director’s Guild of America“ als besten Dokumentarfilm nominierte. […] mehr…

  • Destroy That Boy! More Girls With Guitars

    Destroy That Boy! More Girls With Guitars

    Mädchen mit Gitarren erfreuen sich seit einiger Zeit wieder ziemlicher Beliebtheit. Die wenigsten von ihnen finden aber, dass sie die Gitarre auch mal in einen Verstärker stöpseln und es einer Lucinda Williams gleichtun sollten. Das war in den 60er Jahren noch ganz anders. Da konnten clevere Entrepreneure und oft blutjunge Manager Mädchen tatsächlich davon überzeugen, […] mehr…

  • Rod Stewart - Atlantic Crossing/A Night On The Town

    Rod Stewart - Atlantic Crossing/A Night On The…

    Zwei populäre Stewart-Alben aus den mittleren 70er Jahren mehr…

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    Arthur Doyle – Alabama Feeling

    „Freejazz soul music is what I play“, so die Selbstdiagnose des Avant-Saxofonisten, „l’m happy Underground“. Das freigeistige, waghalsig-verschrobene Element seiner Musik war hernach auch im von Doyle nicht unbeeindruckten New Yorker No Wave virulent, nur das Glücklichsein beim Spielen geriet ein wenig in Verruf. Diese Aufnahmen von 1977 künden noch davon, ob in manischer Ensemble-Raserei […] mehr…

  • Carly Simon - No Secrets

    Carly Simon – No Secrets

    „You’re So Vain“ war das perfekteste Stück Pop einer Ära, die lieber Rock ausschwitzte: höllisch eingängig, dramaturgisch brillant, die Worte wohlgesetzt. Und mit Jaggers Innuendo, das die Spekulation über die Identität des Verhöhnten zusätzlich schürte. Natürlich hat kein anderer Song auf „No Secrets“ ein ähnliches Kaliber, jedoch künden die meisten von weiblicher Intelligenz und bereiten […] mehr…

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    Chris Darrow – Under My Own Disguise

    Noch ein unbesungener Held. Darrow war Gründungsmitglied von Kaleidoscope, der abenteuerlichsten Combo ihrer Zeit, gehörte zur Nitty Gritty Dirt Band, spielte für La Ronstadt und Len Cohen. Und machte eine Reihe vorzüglicher Solo-LPs, so eklektisch wie exzentrisch. Zwei davon, „Chris Darrow“ und „Under My Own Disguise“, finden sich im Schuber dieser luxuriösen Box, exquisit remastered, […] mehr…

  • Robert Pete Williams - With Big Joe Williams

    Robert Pete Williams – With Big Joe Williams

    Eine nachmittägliche Recording Session in Kopenhagen am 20.März 1972 zeitigte diese LP des wohl unbesungensten Großen des Blues, nicht so krude und LoFi wie etwa seine 70er-Aufnahmen im heimischen Louisiana und sicher nicht so detailgenau wie die von John Fahey produzierten, aber jederzeit packend. Musikalisch, weil Robert Pete Williams einen spontan-unorthodoxen, völlig unverwechselbaren Zugriff auf […] mehr…

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    Goffin & King – Honey & Wme – Another Gerry Goffin & Carole King Collection

    Einer stramm auf Roots & Blues-Kurs eingeschworenen Truppe wie den Rising Sons ausgerechnet einen Pop-Song des berühmten Brill-Building-Teams Gerry Goffin/Carole King nahezulegen, war schon leicht hirnrissig. Produzent Terry Melcher sah darin wohl die ideale Vorlage, mit der Taj Mahal, Ry Cooder & Co. sich bei einer Debüt-Single zumindest ein gewisses Hit-Potenzial ausrechnen konnten. In dieser […] mehr…

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    Procol Harum – A Salty Dog/Procol Harum/Shine On Brightly/Home

    Manchmal bewahrt auch leger praktizierter Obskurantismus nicht vor Hitparadenerfolg. Wenn es einen Song gibt, der diese These untermauert, dann ist das „A Wliiter Shade Of Pale“, einer der so überhaupt nicht kaputtbaren Ohrwürmer der Popmusik. Da war im Text von einem wegfliegenden Dach die Rede und von 16 jungfräulichen Priesterinnen der Göttin Vesta (das war […] mehr…

  • Queen - Singles 2

    Queen - Singles 2

    Die nicht so üppigen (und doch immens erfolgreichen) Jahre: „Another One Bites The Dust“, „Flash’s Theme“, „Under Pressure“, „Radio Ga Ga“ und „I Want To Break Free“ brannten sich ein, machten Queen aber nicht ein Jota seriöser. Freddie Mercury schrieb mit „Love Of My Life“ und „Crazy Little Thing Called Love“ die wahrscheinlich besten Queen-Songs […] mehr…

  • Lou Reed - Live In New York 1972

    Lou Reed - Live In New York 1972

    Über welche abenteuerlichen Kanäle uns solche historischen Live-Aufnahmen erreichen, ist ja am Ende ohne Bedeutung. Nicht einmal ein Booklet liegt dem Digipak bei, auf der Seitenfalz steht „Lou Redd“ – aber das Programm poltert und scheppert, dass es eine Lust ist: „White Light, White Heat“, „Vicious“, „Heroin“, „Satellite Of Love“, „Walk On The Wild Side“, […] mehr…

  • George Harrison - Let It Roll

    George Harrison - Let It Roll

    Eine leider inkonsequente Sammlung mit den bekanntesten Stücken des oft genervten Beatles, der in beinahe unfasslicher Weise unterschätzt wurde. „While My Guitar Gently Weeps“, „Here Comes The Sun“ und „Something“ gibt es in Live-Versionen, dazu „When We Was Fab“ und „Got My Mind Set On You“, „My Sweet Lord“ und „Isn’t It A Pity“. Wunderbare […] mehr…

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    Nick Lowe – The Brentford Trilogy

    Nachdem der letzte große Versuch der Starwerdung mit „Party Of One“ (1990) und dem unglücklichen Intermezzo mit Little Village (1991) gescheitert war (und er keinen Vertrag mit dem Label Reprise mehr hatte), musste Nick Löwe sich neu justieren. Der Trommler Bobby Irwin kehrte gerade aus San Antonio, Texas zurück und brachte Löwe (der ja selbst […] mehr…

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    ZE Records – ZE Records 1979-2000

    Es gibt Musik, die ist sexy, aber strohdumm. Und es gibt Songs, die vor Kunstbeflissenheit und intellektuellem Anspruch kein Bein auf den Boden bekommen. Das New Yorker Label ZE Records dagegen wusste schon in den ganz frühen Achtzigern, die hier dokumentiert sind, wie man Kopf und Hintern gleichzeitig zum Tanzen bringt: „Teil Me That I’m […] mehr…

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    Alexandra – Die Stimme der Sehnsucht

    Sie hieß Doris Treitz und war ein Flüchtlingskind aus dem Memelland, aber für die Deutschen der 60er Jahre war sie unter dem Namen Alexandra der Inbegriff des Slawischen, der russischen Seele, des melancholischen Bären. Dabei musste die Familie gerade vor der Roten Armee nach Kiel flüchten. Doris heiratete mit 19 einen „30 Jahre älteren Russen“, […] mehr…

  • John Martyn - Solid Air

    John Martyn – Solid Air

    „Grace & Danger“ konnte John Martyns „Blood On The Tracks“ nur werden, weil er sieben Jahre zuvor den mit „Solid Air“ als sicher erwarteten Durchbruch bei einem breiteren Publikum nicht schaffte. Alle Facetten seines Talents waren hier endlich in einem Meisterwerk vereint zu finden. Ob das ein sprichwörtlich schlackenloses war, interessierte nicht einmal. Ähnlich müßig […] mehr…