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    The Chesterfield Kings – Up And Down EP

    Stolz darauf, ihre Garage in New York seit gut 30 Jahren nicht verlassen zu haben, beweisen die Kings auf dieser 7″-EP abermals, dass sie nichts verlernt haben. Zwar gehört „Up And Down“, das hier in Studio- und Live-Versionen gebannt ist, nicht zu ihren mitreißenderen Sides, doch macht das „There’s A Time“, ein nicht nur melodisch […] mehr…

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    Brimstone Howl – European Tour Box EP

    Wem der regulär veröffentlichte Lärm der Garage-Punks aus Nebraska noch zu HiFi ist, dürfte sich darüber freuen, dass die exklusiv zur letzten Euro-Tour fabrizierte Doppel-7″ nun auch über den aufgeklärten Handel zu beziehen ist: sechs Tracks in einem bedruckten braunen Versandkarton, zumeist Demo-Versionen von Favoriten wie „Heartattack“ oder „Damned To Judge“, räudiger und rotziger noch […] mehr…

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    Richard Hawley - Truelove’s Gutter

    Göttliche Tragödien: ein zeitloses, angenehm dunkles Album mehr…

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    Lisa o Piu – When This Was The Future

    Die Geschichte zu diesem Debüt klingt so putzig wie ausgedacht: Die Schwedin Lisa Isaksson fand einst eine alte Gitarre auf dem Dachboden, so kam sie zur Musik. Ihr Folkpop hat nun allerdings nichts Konstruiertes an sich. Isaksson erzählt mit Kleinmädchenstimme von kleinen Geheimnissen, Verrätern und Parties, zu denen sie nicht eingeladen wurde. Ihre Band hat […] mehr…

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    Wlllard Grant Conspiracy – Paper Covers Stone

    Die Idee, alte Songs einfach mal wieder neu aufzunehmen, ist natürlich nicht sonderlich orginell, aber Robert Fisher und David Curry machen das Beste daraus. So minimalistisch wie möglich sollten die Folk-Stücke präsentiert werden ohne Schlagzeug, dafür mit Steve Wynn als Gast. Und diese Kargheit passt gut zu tragischen Geschichten wie „Ghost Of The Girl In […] mehr…

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    Brendan Benson – My Old, Familiar Friend

    Es gibt Rezensionen zu dieser ersten Soloplatte von Brendan Benson seit 2005, in denen der Songwriter als „Gitarrist der Raconteurs“ vorgestellt wird. Ha! So geht es einem, wenn man mit Jack White um die Häuser zieht und aus Versehen zu einer Art Star wird. Natürlich ist Benson aber vor allem Benson, ein Mann nach seinem […] mehr…

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    The Cribs – Ignore The Ignorant

    Sympathische Band, keine Frage. Wenn man den vom Songwriter Jeffrey Lewis gezeichneten Comic zum Album betrachtet, möchte man die Brüder Ryan, Gary und Ross Jarman sowieso am liebsten gleich adoptieren: Echte Brit-Pop-Knuffel sind das. Und jetzt haben sie sich auch noch den leibhaftigen Johnny Marr als Gitarristen und viertes Bandmitglied geangelt. Seine perlglänzenden Läufe verleihen […] mehr…

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    Julian Plenti -Julian Plenti Is… Skyscraper

    Bereits 1998, also zur selben Zeit, als er Interpol beitrat, begann Paul Banks unter dem Moniker Julian Plenti zu schreiben und vereinzelte Konzerte in New Yorker Clubs zu geben. Später hat er die Schattierungen jener Songs in abendlichen Entspannungsübungen am heimischen Computer ausgemalt, verfeinert, das Ergebnis mit Hilfe einiger Freunde aufgenommen. Und ja: „Only If […] mehr…

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    Tommy McCook & The Supersonics – Pleasure Dub

    Das letzte aus einer Serie von drei Treasure Isle-Dub-Alben sieht zum ersten Mal seit den Siebzigern wieder das Licht der Welt. McCook & The Supersonics waren seinerzeit die Hausband von Produzent Duke Reid, der seine Dubs zu Songs von den Paragons oder Alton Ellis mit wohl dosierten Hallund Echo-Effekten anlegte. Die Stücke funktionierten fast wie […] mehr…

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    Sonia Pottinger – Orange Street Special

    Mrs. Pottinger war die erste weibliche Produzentin Jamaikas, die sich 1974 noch nebenbei das Treasure Isle Label von Duke Reid einverleibte. Ihre Ska- und Rocksteady-Schätze aus einer Zeit, die an Kreativität überquoll und von Aufbruchstimmung geprägt war, sind echte Kostbarkeiten. Diese Ansammlung warmherziger und teils skurriler Songs wie die erste Aufnahme von Junior Murvin (damals […] mehr…

  • Rocksteady - The Roots Of Reggae

    Rocksteady – The Roots Of Reggae

    Der Soundtrack zum gleichnamigen Film, der sich mit den noch lebenden Legenden der jamaikanischen Musik auf eine Reise zurück in die Zeiten des Rock Steady begeben hat. Künstler, die sich zum Teil seit 40 Jahren nicht mehr gesehen haben, musizieren und singen erneut unter der Leitung von Ernest Ranglin und spielen Hits einer aufregenden Epoche […] mehr…

  • Queen Ifrica -  Montego Bay

    Queen Ifrica – Montego Bay

    Derrick Morgans Tochter ist der neue weibliche Star am Kingstoner Nachthimmel, der zwischen Singen und ruppigem Sprechgesang unbequeme Wahrheiten ausspricht. So thematisiert sie im Song „Daddy“ Inzest. Im Spannungsfeld von Reggae und Dancehall bleibt sie einem Roots-Ambiente treu, das durch ihre Erziehung in einem streng gläubigen Haushalt geprägt wurde. Oie Songs sind dezent und unaufdringlich […] mehr…

  • Son Volt - American Central Dust

    Son Volt – American Central Dust

    Die Unterschiede zwischen den Alben des Songwriters Jay Farrar sind subtil, doch hat man das Gefühl, er nähere sich in der zweiten Inkarnation seiner Uncle Tupelo-Nachfolge-Band Son Volt nun langsam dem starken Debüt „Trace“ von 1995 an. Niedertouriger als die letzten beiden Alben stellt „American Central Dust“ die Folk- und Country-Roots wieder stärker aus und […] mehr…

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    Six Organs Of Admittance – Luminous Light

    Gut zehn Jahre nimmt uns Ben Chasny nun schon mit auf seine psychedelischen Sound-Erkundungen zwischen John-Fahey-Gitarren und indischen Drones. über die Jahre wurde seine Musik immer leichtgängiger, ja, zugänglicher. Die ersten drei Streicher- und flötenseligen Tracks des neuen Werks grenzen nun allerdings schon an Körperverletzung, so kitschig kommen sie daher. Das verzerrte „Cover Your Wounds […] mehr…

  • Soulsavers - Broken

    Soulsavers – Broken

    Ach, der schon wieder. Denkt man sich nur kurz – um dann doch wieder mal verblüfft zu sein, darüber wie wenig sich die große Grabesstimme des Mark Lanegan, äh, totgelaufen hat. Trotz Tour nach dem letzten Werk „It’s Not How Far You Fall…“ stehen Soulsavers immer noch im Schatten seiner Duos mit Isobel Campbell und […] mehr…

  • Element Of Crime - Immer da wo du bist bin ich nie

    Element Of Crime – Immer da wo du bist bin ich nie

    Eine Element Of Crime-Platte zieht man an wie ein speckiges, an den Ärmeln zerschlissenes Jackett, in dessen Taschen noch Kinokarten und Kronkorken aus der Studentenzeit überlebt haben. Man zählt dabei wehrlos all die verlorenen Jahre und sieht sich in der Erinnerung traurig, träge und trunken in einer dunklen Kaschemme sitzen, wie auf einem dieser Fotos, […] mehr…

  • Arctic Monkeys -  Humbug

    Arctic Monkeys - Humbug

    Schwergewichtig: die Wiedergeburt des Stoner-Rock aus dem Geiste des Brit-Punk. Es wird finster in der Welt der Arctie Monkeys. Zwar waren deren Songs auch schon früher bevorzugt Nachtstücke. Aber die Dunkelheit jetzt ist nicht mehr Schutzraum für den Frust und adoleszenten Triebstau, der sich spätabends auf Tanzflächen oder bei Trinkgelagen entlädt. Die Finsternis, in die […] mehr…

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    Dolores O’Riordan - No Baggage

    Zumindest zwei Lieder hat man sich von O’Riordans 2007 erschienenen Solodebüt gemerkt. „Ordinary Day“ und „When We Were Young“ hatten jene melodischen Bögen, die die Cranberries merkfähig machten. O’Riordan meldete sich zurück, nachdem sie in der kanadischen Provinz das normale Leben neu erlernt und das Star-Dasein hinter sich gelassen hatte. Natürlich kann es hier nicht […] mehr…

  • Goffin & King  - Honey & Wine - Another Gerry Goffin & Carole King Collection

    Goffin & King - Honey & Wine – Another…

    Einer stramm auf Roots & Blues-Kurs eingeschworenen Truppe wie den Rising Sons ausgerechnet einen Pop-Song des berühmten Brill-Building-Teams Gerry Goffin/Carole King nahezulegen, war schon leicht hirnrissig. Produzent Terry Melcher sah darin wohl die ideale Vorlage, mit der Taj Mahal, Ry Cooder & Co. sich bei einer Debüt-Single zumindest ein gewisses Hit-Potenzial ausrechnen konnten. In dieser […] mehr…

  • Queen + Paul Rodgers - Live In Ukraine

    Queen & Paul Rodgers - Live In Ukraine

    Wenn sich eine Band mit Superlativen auskennt, dann ja wohl Queen. Und doch ist Brian May an diesem Abend sichtlich beeindruckt. 350 000 Menschen fanden auf dem Riesenplatz in Charkiw zusammen, sie kennen jedes Wort zu jedem Song. Dass sich trotzdem kein Gefühl des Triumphes einstellt, liegt natürlich daran, dass bei dem, was sich heute […] mehr…