• Queen + Paul Rodgers - Live In Ukraine

    Queen & Paul Rodgers

    - Live In Ukraine

    Wenn sich eine Band mit Superlativen auskennt, dann ja wohl Queen. Und doch ist Brian May an diesem Abend sichtlich beeindruckt. 350 000 Menschen fanden auf dem Riesenplatz in Charkiw zusammen, sie kennen jedes Wort zu jedem Song. Dass sich trotzdem kein Gefühl des Triumphes einstellt, liegt natürlich daran, dass bei dem, was sich heute […] mehr…

  • Rod Stewart - Atlantic Crossing

    Rod Stewart - Atlantic Crossing

    Nie wieder sollte er sich zu den Höhen seiner frühen Jahre aufschwingen, seit er sich Tom Dowd anvertraute und sein Sangestalent immer öfter an Vorlagen zu verschwenden begann, die er in seinen Anfängen achselzuckend abgelehnt hätte. Die Sessions fanden in fünf verschiedenen Studios statt; verworfen wurde noch mehr von dem, was man dort aufnahm, unter […] mehr…

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    Brakes - „Touchdown“

    Auf ihrem dritten Album lassen die Brakes, eine Art Indie-Supergroup mit Musikern von u.a. Electric Soft Parade, British Sea Power und Tenderfoot, ihren Projektstatus weiter hinter sich- und werden eine richtige Band. Jedenfalls ist das die Botschaft, die die saftige, kraftvolle Produktion von Delgados Paul Savage aus seinem Chem-19-Studio in Glasgow sendet. Seht her, die […] mehr…

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    Chris Darrow - Under My Own Disguise

    Noch ein unbesungener Held. Darrow war Gründungsmitglied von Kaleidoscope, der abenteuerlichsten Combo ihrer Zeit, gehörte zur Nitty Gritty Dirt Band, spielte für La Ronstadt und Len Cohen. Und machte eine Reihe vorzüglicher Solo-LPs, so eklektisch wie exzentrisch. Zwei davon, „Chris Darrow“ und „Under My Own Disguise“, finden sich im Schuber dieser luxuriösen Box, exquisit remastered, […] mehr…

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    Franz Nicolay - Major General

    Franz Nicolay ist der Keyboard- und Akkordeon-Spieler von The Hold Steady. Seien wir ehrlich: Von Keyboardern erwartet man keine großen Soloalben. Doch dieses Debüt ist anders, es ist überhaupt kein Muckerwerk und nicht eine Minute langweilig. Das erste Stück, „Jeff Penalty“, erinnert zwar in seiner Dringlichkeit noch an manches der Stammband (oder halt an die […] mehr…

  • Zoot Woman - Things Are What They Used…

    Weil Stuart Price in den letzten Jahren vor allem damit beschäftig war, die Superstars des Pop aufzumischen, etwa Madonnas „Confessions On A Dancefloor“ oder „Day & Age“ von den Killers zu produzieren, hat er seine eigene Band etwas vernachlässigt. Sechs Jahre hat er gebraucht, um mit Zoot Woman ein neues Album hinzukriegen. Das Timing könnte […] mehr…

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    Maplewood - Yeti Boombox

    Schon auf ihrem Debüt zelebrierte die All-Star-Gruppe aus Mitgliedern von Nada Surf, Campale und Koester klassischen Westcoast-Sound mit CSN-Harmonien, Byrds-Gitarren und dem Soft-Pop von America. Nun haben haben sie gar am Comeback-Album der „Horse With No Name“-Combo mitgewirkt und zudem ein zweites Album aufgenommen, auf dem Americas Gerry Beckley mitsingt. Wohltemporierter Folkpop, manchmal arg weichgespült, […] mehr…

  • George Jones - 'A Good Year For The Roses'

    George Jones - A Good Year For The…

    Mit der Behauptung, das Ende seiner Musicor-Ära sei eine entscheidende Zäsur in seiner Sangeskarriere gewesen, weil es der Anfang vom Ende seiner größten Jahre als Sänger war, hängt man sich diesmal bei Bear Family sehr weit aus dem Fenster. Denn das („Es gab zwar weitere Hits, aber George Jones klang nie wieder so gut wie […] mehr…

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    Discovery - LP

    Endlich mal ein Albumtitel, der nicht um den Brei herum schwätzt. „LP“ ist der erste LongPlayer von Discovery, einem New Yorker Duo, das aus Rostam Batmanglij und Wes Miles besteht. Batmanglij ist der Keyboarder von Vampire Weekend, Miles singt normalerweise bei Ra Ra Riot. Ein Hobby-Projekt also, aber ein durch und durch gelungenes. Die beiden […] mehr…

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    Joe Henry - Blood From Stars

    Kennen Sie den auch? Diesen Typen, den keiner kennt? Der einfach die Piratenflagge hisst und da plötzlich in fremden Zungen aus einem selbst spricht? „Somebody used my mouth and laughed out loud“, und- ja, wirklich- unerhörte Dinge flüstert er. Um dann- in aller Konsequenz- natürlich auch noch das Herz zu kapern und daraus einfach einen […] mehr…

  • Michael Jackson - The Collection

    Michael Jackson - The Collection

    Den Schuber mit Deckel gab es bereits mit fünf Alben von Leonard Cohen. Ohne Ausstattung zwar (die Credits- keine Texte!- in einem dünnen Begleitheft), aber den „Album Classics“ vorzuziehen, die auch fünf Platten beinhalten, jedoch keinen Deckel haben. Auf diesen Topf passt allerdings auch keiner: Die Meisterwerke „Off The Wall“ (1979) und „Thriller“ (1982), das […] mehr…

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    Peter Kemper - „Jimi Hendrix“

    In der „BasisBiographie“-Reihe von Suhrkamp wird nun Leben, Werk und Wirkung von Jimi Hendrix untersucht. Es beginnt natürlich alles in Woodstock, und auch im Folgenden sind keine Überraschungen zu erwarten. Die wohlbekannte Biografie liest sich allerdings erfreulich kurzweilig, die Discografie gibt einen ordentlichen Überblick. Über manche Deutung kann man freilich streiten- etwa, ob es sich […] mehr…

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    Jacques Palminger - Tüdeldub Remixe

    Wir erinnern uns an das famose Debüt von Jacques Palminger and the Kings of Dub Rock aus dem letzten Jahr und schieben diese Remixe erwartungsfroh in den Player. Schon das Dubstep-Fest von Skull-Disco-Betreiber Shackleton ist das Kleingeld wert. Auch die Minimal-Tauchfahrt von Lawrence und die anderen Exkursionen entführen uns in andere, sicherlich bessere Welten. Der […] mehr…

  • Aretha Franklin - Unforgettable

    Aretha Franklin - Unforgettable

    „That girl has got soul“, schwärmte Dinah Washington, nachdem sie im Oktober 1963 Zeugin eines Auftritts der blutjungen Aretha geworden war. Wenige Wochen später starb die Jazz-Diva und Columbia ließ seine Nachwuchshoffnung „A Tribute To Dinah Washington“, so der Untertitel des Albums, mit Oktett-Besetzung aufnehmen. Noch stand Arethas gospelinformierter Gesang nicht im Verdacht des Manierismus, […] mehr…

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    The Temper Trap - Conditions

    Endlich das sehnlich erwartete Debüt des Quartetts aus Melbourne. The Temper Trap machen eine ungewöhnliche Musik aus dreamy emo pop und Eighties-Electronica – denken Sie mal eine Mischung aus Coldplay, Erasure und eigenartigen Neo-Prog-Bands wie Mew. TTT spielen mit diesen Versätzen, vermählen klingelnde Indie-Gitarren mit Keyboard und Falsett. Das Ergebnis ist berührend, weil TTT lautmalern […] mehr…

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    Nick Lowe - The Brentford Triology

    Nachdem der letzte große Versuch der Starwerdung mit „Party Of One“ (1990) und dem unglücklichen Intermezzo mit Little Village (1991) gescheitert war (und er keinen Vertrag mit dem Label Reprise mehr hatte), musste Nick Lowe sich neu justieren. Der Trommler Bobby Irwin kehrte gerade aus San Antonio, Texas zurück und brachte Lowe (der ja selbst […] mehr…

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    The Bombettes - You Have No Chance Lance!

    Fünf Girls aus Umea, Schweden, mit punky Pop zwischen Penetration, Talulah Gosh und einer Tonne Attitüde. Vier Cuts birgt die EP, alle adrenalinfördernd und fettfrei, mit Songs, die das andere Geschlecht thematisieren, mal läufig wie in „Eye Candy“, mal gemein wie in „Oh Boy“ mit Zeilen wie „Every time in bed I fake it“. Ernüchternd […] mehr…

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    Carrie Rodriguez - She Ain’t Me

    Nach dem geglückten Abschied von Mentor Chip Taylor mit ihrem Solodebüt „Seven Angels On A Bicycle“ ist die schöne Texanerin längst für verwegen-verzweifelte Vergleiche gut, wovon „imagine a Courtney Love fronted-Uncle Tupelo, minus the heroin“ („Groove“) zweifelsfrei mein Favorit ist. Ohne Stoff ist Carrie Rodriguez wohl auch durch die Produktion ihres zweiten Albums gekommen, nicht […] mehr…

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    Söhne Mannheims - „IZ On“

    „Wir sind verrückt“ heißt der letzte Song dieses Albums, und sicher gibt es einige Leser, die jetzt nicken und sagen: Klar, habe ich doch schon immer gesagt. Das Raunen vom Armageddon und der heiligen Stadt Mannheim förderte die Zurückhaltung vieler Kritiker, die in den Söhnen Mannheims ohnehin nur ein „Team Naidoo“ sahen. Doch im Ideenpool […] mehr…

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    Amazing Baby - „Rewild“

    Etikett gefällig? Amazing Baby gehören zu Brooklyns neo-psychedelischer Szene. MGMTs Tour-Drummer Will Berman ist als Produzent dabei. Auf „Rewild“ hört man Indie-Pop, der erweitert wird um Anleihen der späten Sixties – mit Floyd-artigem Wabern, bedröhntem Led Zep-Folk und kalifornischem Leuchten. Eine Spielwiese, auf der die Musikhistorie zu einem beliebigen Ort wird. Man fühlt sich hinterher […] mehr…