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    Amanda Blank

    - „I Love You“

    Es sind Zeilen wie „I might like you better if we slept together“, die Amanda Blank mit aufreizender Coolness zum Besten gibt. Die 26-jährige Rapperin steht in der Tradition von Princess Superstar und Peaches, in den Texten geht es also saftig und unverblümt zu. Die Beats von Diplo und Switch sind ebenfalls nasty, spielen mit […] mehr…

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    Various Artists - „Destroy That Boy! More Girls…

    Mädchen mit Gitarren erfreuen sich seit einiger Zeit wieder ziemlicher Beliebtheit. Die wenigsten von ihnen finden aber, dass sie die Gitarre auch mal in einen Verstärker stöpseln und es einer Lucinda Williams gleichtun sollten. Das war in den 60er Jahren noch ganz anders. Da konnten clevere Entrepreneure und oft blutjunge Manager Mädchen tatsächlich davon überzeugen, […] mehr…

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    Mos Def - „The Ecstatic“

    Mit 36 Jahren ist der Rapper Mos Def fast schon ein alter Meister. Sein lyrisches Talent ist legendär, seine musikalische Neugierde immer noch enorm. Mit Hilfe von Produzenten wie Chad Hugo, dem seligen J Dilla und dem genialen Mad Lib entstand mit „The Ecstatic“ ein vielfältiges und außergewöhnlich gutes HipHop-Album. Höhepunkt ist das von Mad […] mehr…

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    Procol Harum - „A Salty Dog“

    Manchmal bewahrt auch leger praktizierter Obskurantismus nicht vor Hitparadenerfolg. Wenn es einen Song gibt, der diese These untermauert, dann ist das „A Whiter Shade Of Pale“, einer der so überhaupt nicht kaputtbaren Ohrwürmer der Popmusik. Da war im Text von einem wegfliegenden Dach die Rede und von 16 jungfräulichen Priesterinnen der Göttin Vesta (das war […] mehr…

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    Dave Matthews Band - „Big Whiskey And The GrooGrux…

    Dass Dave Matthews in den USA viele Millionen Platten verkauft und einer der erfolgreichsten Tourneekünstler ist, kann man von hier aus nur schwer nachvollziehen. Matthews bekommt einen erstaunlichen Spagat aus musikalischer Elaboriertheit und Mainstream hin, spielt introspektiven Jazz-Rock über Funkrock-Grooves und scheint kaum Zugeständnisse zu machen. Die Fans folgen dem Matthews-Tross durch die Staaten wie […] mehr…

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    Marc Canter & Jason Porath - „Guns N‘ Roses – It’s…

    Vom kalauernden Titel, den auch die müde Unterzeile „Der steinige Weg zum Erfolg“ nicht rettet, bitte nicht abschrecken lassen- dies ist das einzig wahre Buch, wenn man noch etwas nicht tausendmal Erzähltes über die Anfänge von Guns N’Roses erfahren will. Marc Canter hat schon Fotos von der Band gemacht und Memorabilia (Flyer, Poster, Zeichnungen) gesammelt, […] mehr…

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    Fever Fever - „Keys In The Bowl“

    Drei Girls aus Norwich mit nicht unmelodisch paradierendem Punk und passendem Namen. Keifende Gitarren, tough geschlagener Beat und Imperative, die keinen Widerspruch dulden: „Stop! Hold it, right there!“ Auch die riffige Rückseite „Stage Shoes“ ist ganz formidabel, das Vinyl weiß, doch von süßer Unschuld kündet hier nichts. (Cherryade) Wolfgang Doebeling mehr…

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    Placebo - „The Hut Recordings“

    Zu oft hat Brian Molko in den vergangenen 13 Jahren von diversen Katastrophen und Körperflüssigkeiten gesprochen, man mochte es irgendwann nicht mehr hören. Mit dem jüngsten Album „Battle For The Sun“ haben Placebo nun gerade wieder die Kurve bekommen, heraus aus der Nervensägen-Ecke, zurück zur Popmusik. Mit dem Debüt „Placebo“ (1996, ****) hat damals ja […] mehr…

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    The Mars Volta - „Octahedron“

    Eine Orgel und ein Synthesizer seufzen eine gefühlte Ewigkeit unisono um die Wette. „How much do you make/ In that death factory?“, fragt Cedric Bixler Zavala, bevor „Luciforms“ zum zornigen Bluesrockshuffle mutiert. Später ist vom Chor der Fingernägel die Rede, und als keine Worte mehr da sind, wird John Frusciantes Gitarrensolo die Story zu Ende […] mehr…

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    The Duke & The King - „Nothing Gold Can Stay“

    Von einer New Yorker Straßenjugend in den Achtzigern zu singen, von dem Parkplatz, den Jesus vergessen hat, und den schlechten Pillen von Mama, und dabei musikalisch so tief in den (frühen) Siebzigern verwurzelt zu sein, unterwegs auf dem großen Country-Soul-Fluss inklusive Swamp-Abstecher („Suzanne“) oder mit einer kleinen Psychedelia-Wolke („Lose Myself“) oben drüber, und das alles […] mehr…

  • Paul Weller Just A Dream 22 Dreams Live Cover

    Paul Weller - Just A Dream :: 22…

    Bei der BBC gehört Paul Weller schon zur Belegschaft. Und so stellt er auch seine „22 Dreams“ dort vor, die Band ergänzt um eine Bläser-Sektion und ein Streicher-Ensemble von aparten Musikerinnen. Für beiläufige Auftritte kommen Little Barrie, Graham Coxon und Gem Archer auf die Bühne, knuddeln den Routinier, stöpseln die Gitarre ein und aus. Nur […] mehr…

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    Pete Yorn - „Back & Fourth“

    Mal wieder so richtig schön abweinen! Am helllichten Tag ungeniert drauflosflennen, weil man sonst nichts mehr tun kann, damit es einem hernach eventuell ein klitzekleines bisschen weniger schmerzt. Solcherart sind die Pläne, die Pete Yorn gleich im ersten Stück von „Back & Fourth“ unterbreitet und damit den trüben Grundton für sein viertes Album (beachten Sie […] mehr…

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    Alexandra - „Die Stimme der Sehnsucht“

    Sie hieß Doris Treitz und war ein Flüchtlingskind aus dem Memelland, aber für die Deutschen der 60er Jahre war sie unter dem Namen Alexandra der InBegriff des Slawischen, der russischen Seele, des melancholischen Bären. Dabei musste die Familie gerade vor der Roten Armee nach Kiel flüchten. Doris heiratete mit 19 einen „30 Jahre älteren Russen“, […] mehr…

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    A-ha - „Foot Of The Mountain“

    70 Millionen verkaufte Tonträger- das ist die Zahl, mit der die Plattenfirma von A-ha dieser Tage gerne um sich wirft. Norwegens Beitrag zu den Achtzigern muss nicht zum Auftritt in den „Heidepark Soltau“ oder zu Olli Geissen aufs Sofa, und mit den Millionen kann man da schon durcheinander kommen. Aber Willemsens Lieblingssendung- die hat dem […] mehr…

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    Magnolia Electric Co - „Jospehine“

    Ein Cover, auf dem nur der Band-Name steht. Oder ein Cover, auf dem nur der Plattentitel steht. Anstelle eines Booklets: ein Zettel. Die Songtitel und Musiker-Namen in schlamperter Handschrift. Etwaige Lyrics in Kladde hingeworfen. Und der Band-Name mal so, mal so geschrieben. Das ist, auf das Sichtbare verkürzt, die Strategie des Songschreibers Jason Molina, seit […] mehr…

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    Regina Spector - „Far“

    Drei Alben lang kannte man sie als die Klavier spielende, leicht verhuscht wirkende Strokes-Freundin und Anti-Folk-Kollaborateurin – sofern man sie überhaupt kannte. Die Musik auf diesen Platten hatte etwas Fragiles, Unfertiges und auf der besten von ihnen, „Soviet Kitsch“, ein geheimnisvoll-exotisches Moment. Dann nahm Regina Spektor das größer gedachte „Begin To Hope“ auf – und […] mehr…

  • Morrissey - Maladjusted

    Morrissey - Maladjusted

    Nach Spanien hatte er sich zurückgezogen, wo ihm Hundehaltung und Stierkampf nicht behagen konnten, und dann nach Los Angeles, wo er die Sonne, die Landschaft, die Läden, das Lebensgefühl und vor allem die Menschen gefürchtet haben müsste. Bei der Gelegenheit führte Morrissey ein Gespräch mit der von ihm bewunderten JoniMitchell, die ähnlich rigoros und unversöhnlich […] mehr…

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    The Robocop Kraus - „Sometimes I Wonder If You’d…

    Statt Synthie-Rock präsentieren The Robocop Kraus bei diesem Song eher Synthie-Pop, der schwer an The Cure erinnert. Der lange Titel erklärt sich erst zum Ende des Songs, als eine Frauenstimme eben jenen Text wütend in Richtung des Sängers schleudert. Daniela Reichert >>>> Hier geht’s zum Download mehr…

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    Geheimakte 2 – Puritas Cordis

    Endlich mal wieder die Welt retten! Die zweite „Geheimakte“ heißt „Puritas Cordis“ – der Name eines fiesen Geheimbundes, der die Apokalypse herbeizaubern möchte, um die Macht über alle Menschen zu erlangen. Auf einem Kreuzfahrtschiff, in Paris und Indonesien kämpft man als tapfere Nina oder mutiger Sam gegen die Bösen. Nicht allzu Gewiefte brauchen des öfteren […] mehr…

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    Red Faction – Guerilla

    Im dritten Teil der brachialen Ego-Shooter-Reihe muss man auf dem Mars allerlei aggressives Maschinen-Gerät aus dem Weg räumen. Das Symbol der hier handelnden Rebellengruppe ist ein Hammer, mit dem man von kleinen Hütten bis zu riesigen Lagerhallen so ziemlich alles in einen Haufen Schrott verwandeln kann. Notfalls tun es aber auch Gewehre und Sprengladungen. Damit […] mehr…