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    Jacques Palminger – Tüdeldub Remixe

    Wir erinnern uns an das famose Debüt von Jacques Palminger and the Kings of Dub Rock aus dem letzten Jahr und schieben diese Remixe erwartungsfroh in den Player. Schon das Dubstep-Fest von Skull-Disco-Betreiber Shackleton ist das Kleingeld wert. Auch die Minimal-Tauchfahrt von Lawrence und die anderen Exkursionen entführen uns in andere, sicherlich bessere Welten. Der […] mehr…

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    Amanda Blank – Love You

    Es sind Zeilen wie „I might like you better if we slept together“, die Amanda Blank mit aufreizender Coolness zum Besten gibt. Die 26jährige Rapperin steht in der Tradition von Princess Superstar und Peaches, in den Texten geht es also saftig und unverblümt zu. Die Beats von Diplo und Switch sind ebenfalls nasty, spielen mit […] mehr…

  • Mos Def - The Ecstatic

    Mos Def – The Ecstatic

    Mit 36 Jahren ist der Rapper Mos Def fast schon ein alter Meister. Sein lyrisches Talent ist legendär, seine musikalische Neugierde immer noch enorm. Mit Hilfe von Produzenten wie Chad Hugo, dem seligen J Dilla und dem genialen Mad Lib entstand mit „The Ecstatic“ ein vielfältiges und außergewöhnlich gutes HipHop-Album. Höhepunkt ist das von Mad […] mehr…

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    Dave Matthews Band – Big Whiskey And The GrooGrux King - Porentief rein

    Dass Dave Matthews in den USA viele Millionen Platten verkauft und einer der erfolgreichsten Tourneekünstler ist, kann man von hier aus nur schwer nachvollziehen. Matthews bekommt einen erstaunlichen Spagat aus musikalischer Elaboriertheit und Mainstream hin, spielt introspektiven Jazz-Rock über Funkrock-Grooves und scheint kaum Zugeständnisse zu machen. Die Fans folgen dem Matthews-Tross durch die Staaten wie […] mehr…

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    Die Söhne Mannheims – IZ ON

    „Wir sind verrückt“ heißt der letzte Song dieses Albums, und sicher gibt es einige Leser, die jetzt nicken und sagen: Klar, habe ich doch schon immer gesagt. Das Raunen vom Armageddon und der heiligen Stadt Mannheim förderte die Zurückhaltung vieler Kritiker, die in den Söhnen Mannheims ohnehin nur ein „Team Naidoo“ sahen. Doch im Ideenpool […] mehr…

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    Fat Freddys Drop – Dr. Boondigga The Big BW

    Das Debütalbum der achtköpfigen Band aus Neuseeland hat dort inzwischen achtfachen Platin-Status erreicht. Auch in Europa entwickelten sich Fat Freddys Drop in den letzten vier Jahren vom Geheimtipp zur sicheren Bank. „Dr. Boondiga…“ ist weniger dem Reggae verpflichtet als das Debüt, dafür werden die vitalen Jams der Konzerte auf ein neues Level gehoben. Funk, Jazz […] mehr…

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    The Bombettes – You Have No Chance, Lance!

    Fünf Girls aus Umea, Schweden, mit punky Pop zwischen Penetration, Talulah Gosh und einer Tonne Attitüde. Vier Cuts birgt die EP, alle adrenalinfördernd und fettfrei, mit Songs, die das andere Geschlecht thematisieren, mal läufig wie in „Eye Candy“, mal gemein wie in „Oh Boy“ mit Zeilen wie „Every time in bed I fake it“. Ernüchternd […] mehr…

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    Local Girls – Weapons EP

    Vier Girls aus London mit rohem Punk auf sechs aggressiv zeternden Tracks, die mit allem abrechnen, was Hass erzeugt: Scheinheiligkeit, Militär, Musikgeschäft, Männer. „You’re like someone ejaculated and left it to dry“, höhnt Ginger Bitter in „Nick And Ben Are Cunts“, und ihre Mitstreiterinnen veranstalten dazu einen so wüst-ergötzlichen Lärm, dass man sich unwillkürlich im […] mehr…

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    Pete Yorn – Back & Fourth

    Traurige Thematik, in etwas zu glatten Folk-Rock umgesetzt Mal wieder so richtig schön abweinen! Am helllichten Tag ungeniert drauflosflennen, weil man sonst nichts mehr tun kann, damit es einem hernach eventuell ein klitzekleines bisschen weniger schmerzt. Solcherart sind die Pläne, die Pete Yorn gleich im ersten Stück von „Back & Forth“ unterbreitet und damit den […] mehr…

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    Tiny Vipers – Life On Earth

    Jesy Fortino alias Tiny Vipers hält sich bei ihrem zweiten Album nicht mit den kleinen Fragen des Lebens auf. Sie sucht die Welt nach einem Sinn ab, findet viel Schatten und ein kleines bisschen Licht – und stellt schließlich überhaupt nicht zynisch fest: „The problem with life/ Is you can’t do it twice“. Analog, teilweise […] mehr…

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    Franz Nicolay – Major General

    Franz Nicolay ist der Keyboard- und Akkordeon-Spieler von The Hold Steady. Seien wir ehrlich: Von Keyboardern erwartet man keine großen Soloalben. Doch dieses Debüt ist anders, es ist überhaupt kein Muckerwerk und nicht eine Minute langweilig. Das erste Stück, „Jeff Penalty“, erinnert zwar in seiner Dringlichkeit noch an manches der Stammband (oder halt an die […] mehr…

  • Zoot Woman - Things Are What They Used To Be

    Zoot Woman – Things Are What They Used To Be

    Weil Stuart Price in den letzten Jahren vor allem damit beschäftig war, die Superstars des Pop aufzumischen, etwa Madonnas „Confessions On A Dancefloor“ oder „Day & Age“ von den Killers zu produzieren, hat er seine eigene Band etwas vernachlässigt. Sechs Jahre hat er gebraucht, um mit Zoot Woman ein neues Album hinzukriegen. Das Timing könnte […] mehr…

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    The Minus 5 – Killingsworth

    Der Mann lebt für die Musik, rund um die Uhr. Seit 28 Jahren führt Scott McCaughey die Young Fresh Fellows an. Darüber hinaus hilft er gern Freunden, live und im Studio, etwa R.E.M. seit „Monster“, Robyn Hitchcock, Mudhoney, den Walkabouts, Wilco, Pete Yorn oder John Wesley Harding. Und er fabriziert Songs wie andere Leute Twitter-Banalitäten. […] mehr…

  • Alamaailman Vasarat - Huuro Kolkko

    Alamaailman Vasarat – Huuro Kolkko

    „Die Hammer aus der Unterwelt“ sind keine Metalband, doch sie musizieren mit ähnlichem Testosteronspiegel: Rock, Klezmer, Punk, New-Orleans-Jazz und cineastische Details bieten den rein instrumentalen Background für die Lebensgeschichte eines obskuren Forschers, der um 1900 als Biologe und Kartograph unterwegs war. Es grunzen Kontrabass-Saxofone, es wirbeln Klarinetten, ein Harmonium keucht, und wilde Violoncelli – Finnland […] mehr…

  • OMFO - Omnipresence

    OMFO – Omnipresence

    Hinter OMFO, dem Kürzel für „Our Man From Odessa“, versteckt sich der Wahl-Amsterdamer Krim-Mann German Popov, über dessen stupende Studiokonstrukte man staunen muss: Tadschikische Feldaufnahmen sampelt er in flubbernde Dubs, er lässt Keyboards, die aus alten Science-Fiction-Filmen geklaut sein könnten, mit arabesken Streichern turteln, und dann schwebt da noch diese Ricky-King-Gitarre durch den Raum. Hohe […] mehr…

  • Legends Of Benin

    Legends Of Benin

    Jenseits des Salsa-Hypes regierte in etlichen westafrikanischen Staaten in den Siebzigern auch funky aufgeladener Pop mit Derivaten aus traditionellen Rhythmen: James-Brown-Epigonen lassen sich von irrem Akkordeon anheizen, Blech-Asthma trifft auf hypnotisch kreisende Gitarren-Riffs, Hammonds schweben unter den beschwörenden Vocals. Afrobeat-Verwandtschaften haben sich in diese atemberaubende Kompilation ebenfalls reingeschmuggelt. Mit fettem Booklet für Detail-Nerds und auch […] mehr…

  • Apkass -  En Marchant Vers Le Soleil

    Apkass – En Marchant Vers Le Soleil

    Der kongolesische Spoken-Word-Artist baut souljazzige Grooves mit knackigen Bassriffs, hyperventilierender Flöte, verträumter Trompete und Sax-Satz, Hand in Hand mit Kora- und Balafon-Patterns. Prominente Stimmen (Lumumba, Senghor) werden gesampelt, Geschichten über Waffenhandel, über die Verzweiflungstaten eines Hungernden und die Schatten des Neokolonialismus mit kristallklarer Diktion zu bezwingender Slam-Poetry geformt. Durchaus im Geiste von Gil Scott-Heron. mehr…

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    The Cave Singers – Welcome Joy

    Berückender, nicht epigonaler Retro- und Roots-Sound aus Seattle Der rigorose Traditionalismus von Bands wie den Fleet Foxes oder den Feliee Brothers hat ja Konjunktur – weshalb man ihn schon bald beargwöhnen wird. Nicht zu schnell eingeschnappt sein! Gelegentlich kommt eine Band aus dem Museum amerikanischer Volksmusik, der man zuhören sollte. Eine Band wie The Cave […] mehr…

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    Maplewood – Yeti Boombox

    Schon auf ihrem Debüt zelebrierte die All-Star-Gruppe aus Mitgliedern von Nada Surf, Campale und Koester klassischen Westcoast-Sound mit CSN-Harmonien, Byrds-Gitarren und dem Soft-Pop von America. Nun haben haben sie gar am Comeback-Album der „Horse with No Name“-Combo mitgewirkt und zudem ein zweites Album aufgenommen, auf dem Americas Gerry Beckley mitsingt. Wohltemporierter Folkpop, manchmal arg weichgespült, […] mehr…

  • Joe Henry - Blood From Stars

    Joe Henry – Blood From Stars

    Kennen Sie den auch? Diesen Typen, den keiner kennt? Der einfach die Piratenflagge hisst und da plötzlich in fremden Zungen aus einem selbst spricht? „Somebody used my mouth and laughed out loud“, und – ja, wirklich – unerhörte Dinge flüstert er. Um dann – in aller Konsequenz – natürlich auch noch das Herz zu kapern […] mehr…