• Paul Simon & Friends - Gershwin Prize For Popular Song

    Paul Simon & Friends – Gershwin Prize For Popular Song

    Den „Gershwin Price For Popular Song“ der „Library Of Congress“ erhielt Paul Simon im Jahr 2007, und damals fand auch dieses Konzert in Washington statt. Eine eklektische Schar von Musikern war erschienen, um seine Lieder vorzutragen. Nur wenigen indes gelang die Anverwandlung so gut wie Lyle Lovett, der mit Shawn Colvin und Alison Krauss ebenso […] mehr…

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    Eskimo Joe - „Inshalla“

    Mit ihrem vierten Album versuchen die Australier von Eskimo Joe einen Neuanfang. Die drei vorigen Werke haben daheim einigen Ruhm gebracht, auch Kanada schaltete ein. Nun ist alles anders im Leben des Trios: Träume wurden wahr, Ehen geschlossen, Kinder geboren. In einem Café in Kairo befürchtete Bandleader Kavyen Temperley die Wiederholung und beschloss, dem relativen […] mehr…

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    John Coltrane - „Giant Steps“

    John Coltranes erstes Album für Atlantic erschien Anfang 1960, entstand unmittelbar nach den Sessions für „Kind Of Blue“ und beschäftigt mit Paul Chambers, James Cobb und Wynton Kelly auch Musiker, die auf Miles‘ Meisterwerk brillierten. Alle sieben Kompositionen entstammen Tranes Reflexion und zentrieren um seine Tenor-Sax-Soli, hitzig-dramatisch, freigeistig-komplex oder elegant-sophisticated, als souveräne Antithesen zum Easy […] mehr…

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    Thomas Denenberg - „Backstage Pass“

    Am Anfang stand die Ausstellung. Das Portland Museum of Art zeigte im Winter die Foto-Sammlung eines anonymen Mäzens titels „Backstage Pass: Rock & Roll Photography“ mit so positiver Resonanz bei Publikum und Medien, dass Kurator Thomas Denenberg nun einen gleichnamigen Band herausgab, der neben einer Vielzahl vielsagender Fotos auch kluge Kommentare enthält. Von Greil Marcus […] mehr…

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    Delta Spirit - „Ode To Sunshine“

    Und nun doch noch auch hier im Laden: Die etwas andere „Surf“-Band. Aus San Diego, was immer noch in Kalifornien liegt, aber im Geiste und Roots-technisch auch im Delta ein bisschen zu Hause ist. Wo die Pianos immer so schön klimpern, die Tamburins selbst im Dreivierteltakt kräftig geschüttelt werden, auch mal Bläser jubilieren oder eine […] mehr…

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    Cursive - „Mama I’m Swollen“

    Die ins formlose Dunkel blutende Abendsonne auf dem Cover führt nicht in die Irre. Lebensangst, Weltschmerz und tiefes Misstrauen allem Menschlichen gegenüber lauern hier im Übermaß, zehn noisige Lieder und 40 ermüdende Minuten lang. „We are the sons of butchers, all in all we are pawns, the darkness of mankind stirs in us all“, wirft […] mehr…

  • Rolling Stones - Some Girls

    The Rolling Stones - „Some Girls“

    Eine Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln, die der El Mocambo-Mitschnitt vom März 1977 zu signalisieren schien, war wohl nur sentimentale Konzession an die Ian Stewart-Fraktion unter den Rolling Stones-Fans gewesen. Aber zu dem Zeitpunkt hatte Mick Jagger alle Verbindungen zu den Anfängen innerlich gekappt. Bei den endlosen Vergnügungsreisen mit Ahmet Ertegun durch die Nobel-Discos von […] mehr…

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    Shakira - „She-Wolf“

    Shakira meets Bee Gees meets Das Modul. Wer sich eine solche Kompination nicht vorstellen kann, der sollte sich unbedingt dieses Lied anhören. Der Track beginnt als eine Art Elektro-Funk -die Black Eyed Peas lassen grüßen – entwickelt sich dann aber zu einer Mischung aus computerverzerrtem Gesang und Wolfsgeheul. Die hochgepitchte Stimme von Shakira erinnert dabei […] mehr…

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    The Chapman Family - Kids

    Zwischen all den Feedback-Attacken und wüsten Verzerrungen reckt unverdrossen ein Song sein Haupt, der Townshends uralten Schulterschluss ins Reich der Nostalgie verweist: „The kids are not all right!“ Kulturkritik mit Punk-Attitüde, getragen von beherztem Lärm: nichts Neues, mind you, aber immer wieder aufs Neue mitreißend. mehr…

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    Cass McCombs - „Catacombs“

    Achtung, der Löwentöter von „Dropping The Writ“ (2007) ist zurück. Aber er hat geheiratet. Vermutlich dieses „Dreams Come True Girl“, dem Cass McCombs da gleich zum Auftakt seines vierten Albums huldigt, als wolle er doch noch dem überlieferten Pop-Ideal seines Geburtsstaates Kalifornien erliegen. Doch wie singt er dann später? „I wonder how anyone in their […] mehr…

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    The Dead Weather - „Horehound“

    Auf dem Papier natürlich eine Traumkombination: Derwisch Jack White und die rätselhaft schlangenbeschwörerische Kills-Sängerin Alison Mosshart- in einer Band! Kennengelernt hatte man sich auf einer gemeinsamen Tournee. Man war sich sympathisch, jammte ein wenig -und jetzt sind wieder alle ganz begeistert, in was für einem atemberaubenden Tempo „Horehound“ schließlich fertig gestellt wurde. Auch bei den […] mehr…

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    The XX - Crystalised

    Hochspannung mit minimalistischen Mitteln, so subtil wie subversiv: Das Londoner Quartett kontrastiert leise, entrückte Stimmen mit tiefergelegten Frequenzen, die Gitarre skeletiert und verloren wie in „A Forest“ von The Cure, die Harmonies von Romy und Oliver nicely out of tune. Und auf der Flipside lässt man diese untergründige Dialektik „Hot Like Fire“ angedeihen, einem Song, […] mehr…

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    Gemma Ray - „Lights Out Zoltar!“

    Sie wolle mit ihrem neuen Album die Welt umarmen, sagt Gemma Ray. Das ist eine Neuigkeit, weil das vorangegangene Debüt, „The Leader“, eine düstere Platte war. Die Sängerin aus Essex kämpfte mit einer mysteriösen Krankheit und schrieb ihre Lieder im Delirium. Jetzt, ein gutes Jahr später, sei nicht alles gut, jedenfalls aber sehr viel besser. […] mehr…

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    Crosby, Stills & Nash - „Demos“

    Demos im Rahmen eines neu vorgelegten LP-Klassikers oder einer umfangreichen Werkschau zu veröffentlichen, ist oft reizvoll, wenn diese Ur-Aufnahme die ganze Klasse der Komposition mehr als nur andeutet. Ein ganzes Album nur mit Demos zu präsentieren, zeugt eher von ziemlich Selbstüberschätzung und Eitelkeit. Beim hier vorliegenden Dutzend handelt es sich bei näherem Hinsehen auch weniger […] mehr…

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    Jónsi & Alex - „Boy 1904“

    Jónsi & Alex ist ein Nebenprojekt von Sigur Rós-Sänger Jón Birgisson und Alex Sommers. „Boy 1904“ klingt – um es vorsichtig auszudrücken – wie der melodische Anfang von „Ave Maria“, nur dass der Gesang nicht einsetzt. Vielleicht auch wie Sigur Rós ohne instrumentale oder gesangliche Untermalung. Sehr ambitioniert und sehr sphärisch – nur auf Dauer […] mehr…

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    Dream Theater - „Dark Clouds And Silver Linings“

    Waren nicht auch Dream Theater einst charmant? Die musiktechnischen Überflieger entwickelten mit ihrer extremen Virtuosität einen Prog-Metal, dem absolut niemand das Wasser reichen konnte. Die neue Platte aber beginnt ganz und gar unsittlich mit düsterem Gefauche und grausig tief gestimmten SOAD-Gitarren-Riffs. Anderswo ist das Pathos am US-Metal der späten 80er Jahre geschult – und entsprechend […] mehr…

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    Cortney Tidwell - „Boys“

    Die britische Presse druckte mit den üblichen Reflexen mal wieder die tollsten Etiketten für die Spätstarterin aus Nashville. „Post-Rock Alison Krauss“ war schon schön, „Country Björk“ durfte auch nicht fehlen. Käme Cortney Tidwell aus Portland oder Liverpool, niemand würde das Genre bemühen, nicht mal mit Fragezeichen oder „Alt“-Alibi. Zugleich scheint die Musik der Mittdreißigerin undenkbar […] mehr…

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    God Help The Girl - „God Help The Girl“

    Dieses Girl hat mindestens einen kleinen Schuss: Es fragt Hunde nach dem Heimweg, wird hysterisch, weil die Haare nicht liegen, verschlingt Bücher wie andere Leute Sahnetorten und flicht Wörter, Sätze, Zitate zu verbalen Blumenketten. Für „God Help The Girl“ klebt Belle & Sebastian-Gründer Stuart Murdoch alle diese Mädchenwunderlichkeiten seiner imaginären Heldin in ein Sammelalbum. Sein […] mehr…

  • Grateful Dead - Winterland 1973

    Grateful Dead - Winterland 1973

    Das im November ’70 vorgelegte Meisterwerk „American Beauty“ enthielt zehn Songs mit der gängigen LP-Spieldauer von knapp 43 Minuten, das ein halbes Jahr zuvor erschienene „Workingman’s Dead“ ganze acht Songs, bei denen man nach 36 Minuten die LP gleich wieder umdrehte, um sie von vorn zu spielen. Das war zwar nicht so ganz die Ökonomie, […] mehr…

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    Franz Ferdinand - „Can’t Stop Feeling“ (Who Made…

    Dieser Remix ist mal wieder ein klassisches Beispiel, wie man aus einem passablen Pop/Rocksong die typische Hintergrund-Kaufhausmusik machen kann. Immer dieselbe Soundschleife mit ausgeschnittenen „You Can’t Feel It“-Gesang darüber und zwischen durch stets den gleichen Beat. Dann doch lieber das Original. Daniela Reichert >>>> Hier geht’s zum Download mehr…