• Tocotronic - Wir kommen um ums zu beschweren

    Tocotronic - Wir kommen um uns zu…

    Das Nölen, die stets schlechte Laune und das Missvergnügen nehmen epische Dimensionen an auf der dritten Platte von Tocotronic: „Wir kommen um uns zu beschweren“, „Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst“, „Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren“ und „Ich werde mich nie verändern“ wurden geradezu sprichwörtlich, „So jung kommen wir nicht mehr […] mehr…

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    God Help The Girl - „Come Monday Night“

    Ein Exzerpt aus Stuart Murdochs neuestem Werk, gefertigt aus Zuckerwatte und Honig, ganz allerliebst und unwiderstehlich. Catherine Ireton singt die A-Seite wie beglückt, zu zirpenden Streichern, und rezitiert die Rückseite mit dem verschämten Bekenntnis „Howard Jones Is My Mozart“ arglos zu Violinen, Saxofon und Piano. „He’s like buttered toast“, verrät sie, aber: Bitte nicht weitersagen! […] mehr…

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    La Roux - „Quicksand“

    Zum Erscheinen von La Roux‘ Debütalbum gibt sich Universal spendabel und verschenkt diesen Remix. Sehr viel hat sich an dem Originalsongabernicht geändert. Ein paar elektronische Spielereien im Hintergrund, ein bewusst langsamer Rhythmus, dessen Tempo im Gegensatz zu Sängerin Elly Jacksons Gesang steht. Im Original ist der Track zwar besser, dennoch bleibt ein guter Remix eines […] mehr…

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    Catherine MacLellan - „Water In The Ground“

    Es scheint unerschöpflich da oben in Kanada, das Reservoir junger Frauen, die nichts weiter haben als eine alte Akustik-Gibson, eine Stimme zum Umarmen (wenn nicht Verlieben), eine kleine, fein begleitende Band und auch ein bisschen was zu sagen. Catherine MacLellan- mit „Water In The Ground“ bei Album Nr. 3 angekommen- ist dabei gleich in die […] mehr…

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    Marshall Crenshaw - „Marshall Crenshaw“

    Nochmal Powerpop, aber Jahre später, nicht primär Sixties-Beat-motiviert, sondern bereits Einflüsse wie Nick Lowe und The Shoes absorbierend. Crenshaws erste LP ist randvoll mit prägnanten Melodien, schnippischen Worten und lennoneskem Charme. Halfspeed-Mastering, hochwertige Ausstattung, limitiert auf 3000 Exemplare. (Mobile Fidelity) Wolfgang Doebeling mehr…

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    Chickenfoot - „Chickenfoot“

    Auch diese Herren gehören eigentlich schon der Vergangenheit an: Joe Satriani, Chad Smith (Chili Peppers), Michael Anthony und Sammy Hagar (Ex-Van Halen) gründen eine L.A.-Supergroup, wie man sie aus den späten Achtzigern kennt. Die Musik schwankt zwischen klassischem Hardrock, Sleaze und jenen lustig protzigen Power-Riffs, die man von Van Halen und Mr. Big kennt. Hagar […] mehr…

  • Ben Harper And Relentless7 - White Lies For Dark Times

    Ben Harper And Relentless7 - White Lies For Dark Times

    Ben Harper hat eine neue Band namens Relentless7. Drei Herren aus Austin, Texas sind das, die schon auf Harpers letzter Platte zum Zuge kamen, allerdings nur bei einem Lied. Harper braucht offenbar Abwechslung von den Innocent Criminals, seiner Stammband. Freilich ändert die neue Band nichts an Harpers Klassizismus. Es wird ja immer die Kindheit im […] mehr…

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    Rod Stewart - „Some Guys Have All The…

    Auf zwei CDs: die nicht wenigen Hits und Gassenhauer des Schwerenöters, der sich in den Achtzigern endgültig auf Cover-Versionen verlegte, die nicht ein Gran Anstrengung forderten, nur seine patentierte Schmirgelstimme. Dazu eine DVD mit handelsüblichen Videos wie dem zu Rods letztem Brecher, „Baby Jane“, bevor er das „Great American Songbook“ nachsang. Er, der Schotte. (Warner) […] mehr…

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    Fanfarlo - „I’m A Pilot“

    Musik für Träumer wäre wohl die passendste Bezeichnung für diesen Song der britischen Band Fanfarlo. Der Bandname ist auch zugleich Programm, denn unterlegt von einem gleichmäßigen Stampfen steigen und fallen Geige, Gitarre, Klavier und Schlagzeug von einem Höhepunkt zum nächsten. Übrigens: Das komplette Album „Reservoir“ von Fanfarlo kann für einen US-Dollar über die Website der […] mehr…

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    Tom Liwa - „Eine Liebe ausschließlich“

    Tom Liwa hat eine Platte aufgenommen, auf der nur er zu hören ist. Eine Stimme, eine Gitarre, sonst nichts. Man hat bald den Eindruck, das sei eine ganz selbstverständliche Entscheidung. Liwas Persönlichkeit als Liedschreiber und Sänger tritt mit dieser Produktionsweise deutlicher zutage, wird nicht verwischt von anderer Leute Stil und Spielart. Jetzt ist deutlicher zu […] mehr…

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    The Alexandria Quartet - „The Alexandria Quartet“

    Vielleicht ist es wieder die relative skandinavische Abgeschiedenheit, die den Unterschied macht. Jedenfalls spielen die Norweger The Alexandria Quartet eine ganz eigene Musik zwischen Gitarren-Pop, Songwriter-Handwerk und subtilen Sixties-Reminiszenzen. Martin Skaalnes, Vormann dieses Vierers aus Bergen, schreibt seine Lieder sicher nicht ohne Bezugsquellen, doch sie sind gut versteckt. „The Dark Side Of The Blues“? Ein […] mehr…

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    Steve Earle & The Del McCoury Band - „The Mountain“

    Kaum zu glauben, aber wahr: Zehn Jahre hat es gedauert bis Earles berühmte Bluegrass-Platte nun endlich auf Vinyl zu genießen ist, aufwendig remastert und bei RTI auf vier LP-Seiten gestreckt. Das ändert nichts an der musikalischen Qualität, die bei Live-Darbietungen ohnehin eine andere war, weil vor Publikum mehr Reibungshitze entstand zwischen Earles bisweilen vulgärer Schnoddrigkeit […] mehr…

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    We Are The Fallen - „Bury Me Alive“

    We Are The Fallen sind im Grunde die neu formierten Überreste von Evanescence. Ben Moody, der 2003 nach einem Streit mit Amy Lee die Band verlies, hat nun mit den beiden Ex-Evanescence-Mitgliedern John LeCompt (Gitarre) und Rocky Gray (Schlagzeug) eine neue Band ins Leben gerufen. Hinter dem Mikro steht Carly Smithson, Finalistin der US-Castingshow „American […] mehr…

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    New York Dolls - „‚Cause I Sez So“

    Der Dilettantismus der Anfangstage ist passé, und man muss nicht mal traurig darüber sein. Ihr eröffnender Titelsong und der Rausschmeißer „Exocism Of Despair“ zitieren noch einmal die seligen Garagentage, da rieselt der Putz von der Decke, aber auch das wirkt schon so gut ausgeleuchtet und übertrieben mustergültig, als sei es nur die Kulisse für ein […] mehr…

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    Heaven & Hell - „The Devil You Know“

    Heaven & Hell ist Black Sabbath, jedenfalls ungefähr. Immer wenn Ozzy Osbourne nicht mag, ruft Tony Iommi die andere historisch wichtige Besetzung seiner Band zusammen- jener, der neben ihm und Geezer Butler noch Ronnie James Dio und dessen Trommler Vinnie Appice angehören. Auf eine neue Platte dieser Herren freut man sich, wenn man wenigstens ein […] mehr…

  • Beastie Boys Check Your Head Cover

    Beastie Boys – Check Your Head

    Bei diesem schwer rumpelnden, scratchenden und groovenden Werk von „Eklektizismus“ zu schreiben, wäre eine Untertreibung. Gitarren, Schlagzeug und Orgel wurden in die Sound-Collagen, Geschwätz-Kaskaden und Slogans gemischt, weshalb die Beastie Boys 1992 die Kritiker-Listen anführten. Heute nicht mehr so atemnehmend, aber mit Live-Versionen und anderen Fassungen auf einer zusätzlichen CD. mehr…

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    Duffy - Stay With Me Baby

    Duffys heftig tremolierende, adäquat dramatisierte Version des alten Lorraine Ellison-Hits aus der Feder von Jerry Ragovoy ist einzeln vorläufig nicht zu haben, nur in einem Box Set mit vier weiteren 7′-Singles anderer Interpreten. Als Teil des Soundtracks von „The Boat That Rocked“. der im UK erfolgreich laufenden Klamotte über das ach so frivole Leben an […] mehr…

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    Asher Roth - Asleep In The Bread Aisle

    Asher Roth wird ja derzeit überall gelobt als neues, vor allem: weißes Wunderkind des HipHop. Akon, Andre 3000, sogar 50 Cent zollten bereits Respekt. Und was ist im HipHop wichtiger als Respekt? Wenig, möchte man meinen. Nun ist der Gepriesene 23, blässlich, hühnerbrüstig, studierter Grundschullehrer, kommt aus der Peripherie Philadelphias und hat rote Haare. Was […] mehr…

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    Black Eyed Peas feat. 50 Cent - „Let The Beat Rock“ (Remix…

    Offenbar hat auch 50 Cent erkannt, worauf sich „Boom Boom“ reimt: Nämlich „Doom Doom“ oder auch „Zoom Zoom“. Weitere lyrische Glanzleistungen folgen. Dazwischen immer wieder „Let The Beat Rock“ auf stets denselben Beat, gemischt mit ein bisschen elektronischem Geklimper und Fergies Gesangseinlagen. In diesem Remix gibt es das Ganze dann auch noch auf eine volle […] mehr…