• Elvis Costello - National Ransom, Cover

    Elvis Costello

    - Secret, Profane & Sugarcane

    Elvis Costellos Liebe zum amerikanischen Süden und zur Country Music reicht zurück bis ins Jahr 1981- und man kann sagen, dass sie nicht immer erwidert wurde. Seine schönste Arbeit dieser Art bleibt „King Of America“ von 1986, die Platte, die er mit Elvis Presleys Musikern aufgenommen hatte und die von T Bone Burnett produziert wurde. […] mehr…

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    Patrick Wolf - „The Bachelor“

    Wolfsjunge mit Geige, androgyner Naturbursche, lover in Technicolor– Patrick Wolf hat in den letzten sechs Jahren so manche Inkarnation durchgespielt. Als er vor zwei Jahren den liebestrunkenen Synthie-Pop von „The Magic Position“ aufführte, war er mit dem Kopf schon wieder ganz woanders. Er trug zwar noch die gleiche rote Mähne wie auf dem Albumcover, doch […] mehr…

  • Lenny Kravitz - Let Love Rule

    Lenny Kravitz - Let Love Rule

    Im Herbst des Jahres 1989 geschah es das eine Mal, dass der Traum aller Waschzettelschreiber, Plattenfirmenschwätzer und Marketingschwengel wahr wurde: Auf die Bühne trat der 25-jährige Lenny Kravitz, ein Multikulti-Weltenkind aus New York, ausgebildet im Kirchenchor, firm an allen Instrumenten, geschult an Otis Redding, Jimi Hendrix und Sly Stone, vor allem aber auch an John […] mehr…

  • Iggy Pop - Preliminaires

    Iggy Pop - Preliminaires

    Vor einigen Jahren sah es kurz so aus, als hätte der alte Rostpisser Iggy Pop tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, in Würde zu altern. Pop veröffentlichte damals mit „Avenue B“ ein ambitioniertes Album, auf dem er der Straße im New Yorker East Village mit spoken words undgediegenen Balladen respektvoll huldigte. Danach ließ der Veteran mit grotesken […] mehr…

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    Barbara Streisand - The Concerts

    Die Abwesenheit von Eitelkeit kann es nicht sein, die Barbra Streisand den Vergleich zweier Konzerte von 1994 und 2006 gestatten lässt. Nun ist das Werk von Kosmetikern, Chirurgen, Kostümbildnern und Stylisten auch ungewöhnlich gelungen, weshalb die Sängerin bei dem späteren Auftritt souverän mit ihrem Alter kokettieren kann- gegenüber den schmierigen Knödeltenören von Il Divo, die […] mehr…

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    The Who - „Sell Out“ (Deluxe Edition)

    Wenn eine Band jemals de facto pleite war und trotzdem nicht Insolvenz anmeldete, dann die Who circa 1967/68. Beatles, Kinks und Rolling Stones spielten zu der Zeit zumal in Amerika längst in einer ganz anderen Liga, während die frühen Who-Singles und -LPs dort allen Tourneen zum Trotz gnadenlose Flops blieben. So konnte man den Popstar-Lebensstil, […] mehr…

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    The Lemonheads - „Varshons“

    Es hat etwas wunderbar Nerdiges, Mixtapes für eine gehobene Kunstform zu halten. Man liebt es, wie ein Lied mit dem anderen in Kontakt treten zu scheint, wie stilistische Übereinstimmungen sich durch ein Repertoire ziehen und eine Geschichte erzählen. Ein schöner Zeitvertreib! Gibby Haynes (Butthole Surfers) macht solche Tapes offenbar schon seit Jahren für seinen Kumpel […] mehr…

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    Manic Street Preachers - „Journal For Plague Lovers“

    Kann das gehen? 14 Jahre, nachdem Richey Edwards spurlos verschwand, kramen die Manic Street Preachers noch einmal ein paar Texte des Verschollenen hervor. Bassist Nicky Wire hatte die Notizbücher, die sein Freund ihm einst gab, stets aufbewahrt, aber nicht gewagt, sie in eine musikalische Form zu bringen. Nun, 15 Jahre nach „The Holy Bible“, ist […] mehr…

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    Albert Kümmel-Schnur - „Sympathy For The Devil“

    Sympathy For The Devil, herausgegeben von Albert Kümmel-Schnur, ist eine Sammlung mal gelehrt blendender, mal nachdenklich-gelehriger Aufsätze, die sich jeweils einer Zeile des Stones-Klassikers annehmen und diese dann auf Teufel komm‘ raus deuten: literarisch, philosophisch, erkenntnistheoretisch, theologisch, historisch, kulturkritisch, politisch oder biografisch. Oder völlig verkrampft. Unter denen, die von den Autoren als Zeugen bemüht werden, […] mehr…

  • Clapton Winwood Live Madison Square Garden Cover

    Eric Clapton & Steve Winwood - Live From Madison Square Garden

    Die beiden Musiker lernten sich kennen, als Steve Winwood 16 und Eric Clapton 18 Jahre alt war. Damals swingte London, und beide galten als Wunderknaben: der eine noch mit der Spencer Davis Group, der andere bei John Mayall’s Bluesbreakers. Als Clapton 1967 Cream gründete, war Winwood mit Traffic beschäftigt. Die gemeinsame Arbeit bei Blind Faith […] mehr…

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    Marilyn Manson - The High End Of Low

    Die wenigsten Leute hören ja Platten von Marilyn Manson. Man beschäftigt sich mit dem Medienphänomen, macht sich eine Meinung zu Schock, Schmock und Bürgerschreck. Ist die Musik wichtig? Immerhin hat es in der Vergangenheit gelegentlich Singles geben, die nicht nur nachrangiges Element der Selbstinszenierung war. Der düstere Schlamm ist nicht per se attraktiv, wirklich nicht. […] mehr…

  • Morrissey Southpaw Grammar Cover

    Morrissey - Southpaw Grammar

    Diese Edition ist die Therapierung einer narzisstischen Kränkung. 1995 wurde „Southpaw Grammar“ auf RCA Victor veröffentlicht, dem Label, auf dem die Alben von Elvis Presley erschienen waren. Der in England seit dem „Madstock“-Vorfall 1992 verfemte Morrissey wurde zuletzt mit „Vauxhall & I“ verwöhnt, einem überall gelobten Album. „Southpaw“ begegnete die Kritik- und nicht nur die […] mehr…

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    Sonic Youth - „The Eternal“

    Bis Mitte Mai lief in der Kunsthalle Düsseldorf die von Sonic Youth konzipierte Ausstellung „Sensational Fix“. Über 20 000 Besucher sahen dort unter anderem Vorlagen für Plattencover, frühe Konzertflyer, Fanzines, Poster, Texte der Bandmitglieder und Bandfotos von James Welling, Sofia Coppola oder Richard Kern. Seit 28 Jahren gibt es diese Band nun schon, und dennoch […] mehr…

  • Jarvis Cocker - Further Complications

    Jarvis Cocker - Further Complications

    Zur Erinnerung: Jarvis Cocker ist der Mann, der vor nun auch schon wieder mehr als zehn Jahren die Devise „Irony is over“ ausgegeben hatte, auf der Platte „This Is Hardcore“ von Pulp, die sehr ironisch war und gar nicht witzig. Dass Cocker, längst von Pulp getrennt und mit einer erratischen Solo-Platte nicht sensationell gefeiert worden, […] mehr…

  • Green Day 21st Century Breakdown Cover

    Green Day - 21st Century Breakdown

    Green Day waren die Rotznasen der 90er Jahre, von denen kein Mensch annahm, sie würden je erwachsen. Seither überraschen sie uns ständig. Was ist bizarrer: dass ihr achtes Album so ambitioniert, so mutig ist- oder dass sie überhaupt bis zum achten Album gekommen sind? „I got no motivation“ sang Billy Joe Armstrong 1994 in „Longview“. […] mehr…

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    Palm Springs - „Free Atlas“

    Ein weiteres Geschenk von den Melancholikern aus Brighton, wieder mit Liebe verpackt in akustischem Samt und lyrischer Seide, doch schultert der Inhalt das Leid wie Atlas einst die Welt. „Hold me when I’m weak/ Now hold on to you/ To your arms I’ll retreat/ To hide and heal my wound“, barmt D.C. Cane, umtost von […] mehr…

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    Placebo - „Battle For The Sun“

    Noch immer erzählt Brian Molko von Leidenden, Besessenen, zwanghaft Getriebenen. Doch die Musik, mit der er seine introvertierten Psychodramen vertont, war noch nie so wenig widerspenstig. Dem Mainstream sind Placebo noch nie so nahe gekommen wie auf ihrem sechsten Album „Battle For The Sun“. Und das, obwohl sie nach dem Erfolgsalbum „Meds“(2006) vom Major Virgin […] mehr…

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    Big Star – #1 Record

    Wer seinerzeit „The Ballad Of El Goodo“ im Radio hörte, hätte sein letztes Hemd darauf verwettet, dass die Byrds wieder auferstanden sein mussten in alter Pracht, vollends, nachdem die Presse berichtet hatte, eine Byrds-Reunion in Urbesetzung stünde unmittelbar bevor. Stattdessen nahm man ungläubig zur Kenntnis, dass diese magischen Klänge einer Band namens Big Star aus […] mehr…

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    Steve Earle & The Del McCoury Band – The Mountain

    Kaum zu glauben, aber wahr: Zehn Jahre hat es gedauert bis Earles berühmte Bluegrass-Platte nun endlich auf Vinyl zu genießen ist, aufwendig remastert und bei RTI auf vier LP-Seiten gestreckt. Das ändert nichts an der musikalischen Qualität, die bei Live-Darbietungen ohnehin eine andere war, weil vor Publikum mehr Reibungshitze entstand zwischen Earles bisweilen vulgärer Schnoddrigkeit […] mehr…

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    Janis Martin – Love And Kisses

    Vor sechs Jahren zu einem Zeitpunkt aufgelegt, als Vinyl-Reissues eher ein Schattendasein fristeten und der CD-Markt noch satte Profite versprach, erscheint diese Compilation nun unter anderen, ungleich günstigeren Vorzeichen, in einer Reihe mit Platten von Joe Clay und Charline Arthur. Fifties Rock’n’Roll, im Falle von Janis Martin sehr flott, indes Backfisch-ungefährlich. Sie hatte weder das […] mehr…