• Ben Harper And Relentless7 - White Lies For Dark Times

    Ben Harper And Relentless7

    - White Lies For Dark Times

    Ben Harper hat eine neue Band namens Relentless7. Drei Herren aus Austin, Texas sind das, die schon auf Harpers letzter Platte zum Zuge kamen, allerdings nur bei einem Lied. Harper braucht offenbar Abwechslung von den Innocent Criminals, seiner Stammband. Freilich ändert die neue Band nichts an Harpers Klassizismus. Es wird ja immer die Kindheit im […] mehr…

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    Rod Stewart - „Some Guys Have All The…

    Auf zwei CDs: die nicht wenigen Hits und Gassenhauer des Schwerenöters, der sich in den Achtzigern endgültig auf Cover-Versionen verlegte, die nicht ein Gran Anstrengung forderten, nur seine patentierte Schmirgelstimme. Dazu eine DVD mit handelsüblichen Videos wie dem zu Rods letztem Brecher, „Baby Jane“, bevor er das „Great American Songbook“ nachsang. Er, der Schotte. (Warner) […] mehr…

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    The Alexandria Quartet - „The Alexandria Quartet“

    Vielleicht ist es wieder die relative skandinavische Abgeschiedenheit, die den Unterschied macht. Jedenfalls spielen die Norweger The Alexandria Quartet eine ganz eigene Musik zwischen Gitarren-Pop, Songwriter-Handwerk und subtilen Sixties-Reminiszenzen. Martin Skaalnes, Vormann dieses Vierers aus Bergen, schreibt seine Lieder sicher nicht ohne Bezugsquellen, doch sie sind gut versteckt. „The Dark Side Of The Blues“? Ein […] mehr…

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    Steve Earle & The Del McCoury Band - „The Mountain“

    Kaum zu glauben, aber wahr: Zehn Jahre hat es gedauert bis Earles berühmte Bluegrass-Platte nun endlich auf Vinyl zu genießen ist, aufwendig remastert und bei RTI auf vier LP-Seiten gestreckt. Das ändert nichts an der musikalischen Qualität, die bei Live-Darbietungen ohnehin eine andere war, weil vor Publikum mehr Reibungshitze entstand zwischen Earles bisweilen vulgärer Schnoddrigkeit […] mehr…

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    We Are The Fallen - „Bury Me Alive“

    We Are The Fallen sind im Grunde die neu formierten Überreste von Evanescence. Ben Moody, der 2003 nach einem Streit mit Amy Lee die Band verlies, hat nun mit den beiden Ex-Evanescence-Mitgliedern John LeCompt (Gitarre) und Rocky Gray (Schlagzeug) eine neue Band ins Leben gerufen. Hinter dem Mikro steht Carly Smithson, Finalistin der US-Castingshow „American […] mehr…

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    New York Dolls - „‚Cause I Sez So“

    Der Dilettantismus der Anfangstage ist passé, und man muss nicht mal traurig darüber sein. Ihr eröffnender Titelsong und der Rausschmeißer „Exocism Of Despair“ zitieren noch einmal die seligen Garagentage, da rieselt der Putz von der Decke, aber auch das wirkt schon so gut ausgeleuchtet und übertrieben mustergültig, als sei es nur die Kulisse für ein […] mehr…

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    Heaven & Hell - „The Devil You Know“

    Heaven & Hell ist Black Sabbath, jedenfalls ungefähr. Immer wenn Ozzy Osbourne nicht mag, ruft Tony Iommi die andere historisch wichtige Besetzung seiner Band zusammen- jener, der neben ihm und Geezer Butler noch Ronnie James Dio und dessen Trommler Vinnie Appice angehören. Auf eine neue Platte dieser Herren freut man sich, wenn man wenigstens ein […] mehr…

  • Beastie Boys Check Your Head Cover

    Beastie Boys – Check Your Head

    Bei diesem schwer rumpelnden, scratchenden und groovenden Werk von „Eklektizismus“ zu schreiben, wäre eine Untertreibung. Gitarren, Schlagzeug und Orgel wurden in die Sound-Collagen, Geschwätz-Kaskaden und Slogans gemischt, weshalb die Beastie Boys 1992 die Kritiker-Listen anführten. Heute nicht mehr so atemnehmend, aber mit Live-Versionen und anderen Fassungen auf einer zusätzlichen CD. mehr…

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    Duffy - Stay With Me Baby

    Duffys heftig tremolierende, adäquat dramatisierte Version des alten Lorraine Ellison-Hits aus der Feder von Jerry Ragovoy ist einzeln vorläufig nicht zu haben, nur in einem Box Set mit vier weiteren 7′-Singles anderer Interpreten. Als Teil des Soundtracks von „The Boat That Rocked“. der im UK erfolgreich laufenden Klamotte über das ach so frivole Leben an […] mehr…

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    Asher Roth - Asleep In The Bread Aisle

    Asher Roth wird ja derzeit überall gelobt als neues, vor allem: weißes Wunderkind des HipHop. Akon, Andre 3000, sogar 50 Cent zollten bereits Respekt. Und was ist im HipHop wichtiger als Respekt? Wenig, möchte man meinen. Nun ist der Gepriesene 23, blässlich, hühnerbrüstig, studierter Grundschullehrer, kommt aus der Peripherie Philadelphias und hat rote Haare. Was […] mehr…

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    Black Eyed Peas feat. 50 Cent - „Let The Beat Rock“ (Remix…

    Offenbar hat auch 50 Cent erkannt, worauf sich „Boom Boom“ reimt: Nämlich „Doom Doom“ oder auch „Zoom Zoom“. Weitere lyrische Glanzleistungen folgen. Dazwischen immer wieder „Let The Beat Rock“ auf stets denselben Beat, gemischt mit ein bisschen elektronischem Geklimper und Fergies Gesangseinlagen. In diesem Remix gibt es das Ganze dann auch noch auf eine volle […] mehr…

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    A. J. Croce - „Cage Of Muses“

    Vielleicht trägt er nicht so schwer am Vater wie andere Söhne dieser Zunft. Oder gerade doch? Adrian James war jedenfalls keine zwei Jahre jung, als Jim Croce in Louisiana mit einem Flugzeug vom Himmel fiel. Dabei war der Papa nach langem Anlauf mit Hits wie „Bad Bad Leroy Brown“ doch gerade erst durchgestartet. A.J. verliert […] mehr…

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    Magma - „Studio Zünd“

    Schon als Teenager war Christian Vander etwas sonderbar, aber auch ein leidenschaftlicher Fan von John Coltrane: „Wenn ein neues Album des Saxofonisten erschien, war das für mich die einzige Verbindung zum realen Leben. Als Coltrane 1967 starb, war ich 19 und stand vor dem Nichts. Ich glaubte, ich würde sterben, und das blieb so, drei […] mehr…

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    Chris Isaak - „Mr. Lucky“

    „A guitar will never leave you“, seufzt er im Booklet, der Mr. Unlucky. Man höre: Sein erstes Studioalbum seit sieben Jahren sei ein Songzyklus über die Wirrungen der Liebe, über ihre Höhen und Tiefen. Und findet schnell heraus, dass der Schwerpunkt bei Letzterem liegt, spätestens wenn „You Don’t Cry Like I Do“ gewimmert wird. Böse, […] mehr…

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    The Flamin‘ Groovies - „Flamingo/Teenage Head“

    Manchmal kann man den Kult-Status einer Band auch daran ermessen, wie begehrt ihre Bootlegs bei den Fans trotz lausiger Aufnahmequalität sind. Von denen gab es bei den Flamin‘ Groovies im Lauf der Jahre einige, noch bevor sie den Vertrag mit Sire Records unterschreiben- und danach noch weit mehr. Von den mehr als zwei Dutzend Kopplungen, […] mehr…

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    Eels - „Hombre Lobo – 12 Songs…

    Papa Hugh Everett III glaubte an parallele Wirklichkeiten. Wenn der Quantenphysiker richtig lag und das Universum außerdem, wie wir schwer hoffen, ausgleichende Gerechtigkeiten anstrebt, ist sein Sohn in anderen Realitäten berühmt, reich und glücklich. Hier nicht so. Sechs im ziemlich eigenen Klang-Kosmos navigierende Studioalben mit erlebter, grandios transzendierter Tragik und diversen hinreißenden LoFi-Freakshows haben Eels-Projektleiter […] mehr…

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    Jeff Beck - Live At Ronnie Scott’s

    Vor zwei Jahren gab der Gitarrist mehrere Konzerte im legendären Londoner Club, auf die Bühne kamen auch Joss Stone (der „People Get Ready“ erstaunlich gut gelingt), Imogen Heap und Eric Clapton. Der Mittelpunkt bleibt freilich der virtuose Jeff Beck, der so mühelos zwischen Rock, Jazz und Blues wechseln kann, dass einem schwindelig wird. Und sich […] mehr…

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    My Latest Novel - „Deaths & Entrances“

    Dem Debüt von My Latest Novel aus Greenock, Schottland konnte man alles Mögliche nachsagen. Viele wollten es der Herkunft wegen in der Nachfolge von Belle & Sebastian sehen, andere machten treffender ein Gemisch aus Tindersticks, Velvet Underground und Beach Boys aus. Auch Folklore steckte in den vielstimmigen Gesängen und formalen Akkordstrukturen. Für ihr zweites Album […] mehr…

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    Simon Reynolds - „Totally Wired“

    „Totally Wired“ von Simon Reynolds ist ein Compendium meist sehr interessanter Gespräche, die der britische Musikkritiker mit hochinteressanten Zeitgenossen wie John Peel, Tony Wilson, Edwyn Collins und Alan Vega führte. Sowie mit eigentlich weniger interessanten, denen Reynolds nichtsdestotrotz Interessantes entlockt. Was Gerald Casale von Devo über politischen Kampf erzählt oder David Thomas über radikale Kunst […] mehr…

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    The Maccabees - „Wall Of Arms“

    Da ist Verzweiflung, da ist Drama, da ist die Hoffnung der Hoffnungslosen: „Better get a coal on the fake fire“, singt Orladon Weeks und verspricht sich künftig mehr anzustrengen. Und obwohl ihn die Gitarren mit zackigen Durchhalteparolen unterstützen, scheint er längst zu wissen, dass nichts mehr draus werden wird, aus dieser erkalteten Liebe, von der […] mehr…