• Patrick Wolf - The Bachelor

    Patrick Wolf – The Bachelor

    Wolfsjunge mit Geige, androgyner Naturbursche, lover in Technicolor -Patrick Wolf hat in den letzten sechs Jahren so manche Inkarnation durchgespielt. Als er vor zwei Jahren den liebestrunkenen Synthie-Pop von „The Magic Position“ aufführte, war er mit dem Kopf schon wieder ganz woanders. Er trug zwar noch die gleiche rote Mähne wie auf dem Albumcover, doch […] mehr…

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    Simone White – Yakiimo

    Jung zu sein ist zu aufregend, um den Soundtrack des Erwachsenwerdens Miley Cyrus, Tokio Hotel oder „High School Musical“-Albernheiten zu überlassen. „Who in the world do you think that I am?/ I suppose it depends on who you ask“, flüstert Simone White in der Akustikballade „Bunny In A Bunny Suit“ und verrät, dass sie jetzt […] mehr…

  • Julia Marcell - It Might Like You

    Julia Marcell – It Might Like You

    Die Polin nennt ihre Musik „classical punk“, tatsächlich ist es eher Piano-Pop – mit großen Gefühlen, einigen Streichern und einer Stimme, die Cocktailgläser springen lassen könnte, wenn sie wollte. Doch Julia Marcell erzählt lieber zärtlich wispernd bis verzweifelt klagend (und mit putzigem Akzent) von der Angst vorm Fliegen, von Tänzern und Karussellen, vom Horror der […] mehr…

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    Robin tom Rink – The Dilettante (Viva Hate/Cargo

    Der 27-Järige aus Münster suchte in Berlin sein Glück und fand erst mal nur zu viele Drogen, dann ging er nach Paris und wurde krank, doch jetzt scheint sich das Blatt endlich zu wenden: Ein fabelhaftes, sofort zu Herzen gehendes Debüt hat der Songschreiber aufgenommen, dem man zwar die üblichen Vorbilder – Nick Drake, Elliott […] mehr…

  • Brett Dennen - Hope For The Hopeless

    Brett Dennen – Hope For The Hopeless

    Schon klar, dass Jason Mraz begeistert ist von Brett Dennen: Der kann auch Popsongs mit einem Hauch Folk schreiben, die fluffig wie Sahneschnittchen sind. Allerdings singt er sie weniger gefällig. Dennens hohe Stimme kippt manchmal ins Irritierende, so dass man noch genauer auf die rührenden Verse hört, die nie den Anspruch des Albumtitels aus den […] mehr…

  • Pretenders - Break Up The Concrete

    Pretenders – Break Up The Concrete

    Was will sie uns damit sagen? Womöglich dies: Ich, Chrissie Hynde, spiele das Spiel alle Jahre wieder immer noch mit. Aber ich spiele es auch 30 Jahre nach „Pretenders“ immer noch nach meinen Regeln. Ein „Best Of‘ als Mogelpackung, aufgehübscht mit zwei neuen Song-Nichtigkeiten, als Kaufanreiz für die harte Fan-Gemeinde? Nicht mit mir. Dieses „The […] mehr…

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    House Of Riddim – Für alle

    Die Band House Of Riddim aus Österreich liefert die druckvollen Roots & Culture-Grundlagen für den zurzeit besten Überblick über den deutschsprachigen Reggae zwischen Spaßfaktor und anti-babylonischer Lyrik. Das beginnt mit Tombos „An alle“ („Das geht an alle, die sich sagen: Ich mach mich nicht länger krumm“) und landet beim Brüller des Sommers „Grosse Fresse“ von […] mehr…

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    Easy Star All Stars – Easy Star’s Lonely Hearts Dub Band

    Die Beatles in Dub – das dürfte so manchen Pilzkopf verwirren, aber die Komplettcoverversion des „Sgt. Pepper“-Albums verblüfft vor allem durch gekonnte Umsetzung. Den Dreadheads aus New York gelingt die Metamorphose vom LSD-Trip zu einer Ganjaschwaden umwaberten Reggae-Zeitreise. Auch wenn so mancher ursprünglich komplizierte Taktwechsel hier im Offbeat glatt gebügelt wird, bleiben die Songs respektvoll […] mehr…

  • Placebo - Battle For The Sun

    Placebo - Battle For The Sun

    Brian Molkos Psychodramen waren noch nie so wenig widerspenstig Noch immer erzählt Brian Molko von Leidenden, Besessenen, zwanghaft Getriebenen. Doch die Musik, mit der er seine introvertierten Psychodramen vertont, war noch nie so wenig widerspenstig. Dem Mainstream sind Placebo noch nie so nahe gekommen wie auf ihrem sechsten Album „Battle For The Sun“. Und das, […] mehr…

  • Madness - The Liberty Of Norton Folgate

    Madness – The Liberty Of Norton Folgate

    Primrose Hill, Roastbeef an Sonntagen, das Haus in der Straßenmitte, das blauhäutige Biest aus dem Fernsehen: Das war „The Rise & Fall“, Erinnerungen an die Kindheit im Norden von London, ein Album von Madness aus dem Jahr 1982. Wir in Deutschland begriffen, dass England zwar glorios, aber in Wahrheit genauso spießig ist wie unser Dorf— […] mehr…

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    The Lemonheads – Varshons

    Es hat etwas wunderbar Nerdiges, Mixtapes für eine gehobene Kunstform zu halten. Man liebt es, wie ein Lied mit dem anderen in Kontakt treten zu scheint, wie stilistische Übereinstimmungen sich durch ein Repertoire ziehen und eine Geschichte erzählen. Ein schöner Zeitvertreib! Gibby Haynes (Butthole Surfers) macht solche Tapes offenbar schon seit Jahren für seinen Kumpel […] mehr…

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    Dubblestandart, Lee „Scratch“ Perry & Ari Up – Return From Planet Dub

    Das nunmehr elfte Album der Wiener kann mit einer Reihe interessanter Gäste aufwarten. Allen voran Lee Perry, und ausgerechnet der selbsternannte Madman gibt den sphärischen Ambient-Dubs eine Andockstation, ohne die sich Dubblestandart in den Weiten des Dub-Universums verlieren würden. Perry hat seine Stimme zum Instrument gemacht, er fabuliert in kurzen Statements über Jah und endet […] mehr…

  • DJ Andy Smith - Greensleeves Document

    DJ Andy Smith - Greensleeves Document

    Der Tour-DJ von Portishead hat das Greensleeves-Archiv durchstöbert und entführt in die Zeit des Rub A Dub und der Anfänge des Dancehall. Dieses Dokument präsentiert der versierte Club- DJ in endloser Folge von Songs mit rewinds, shout outs und reverb-Effekten. Der Londoner Toaster Brother Culture leitet in die einzelnen Songs über und vermittelt einen authentischen […] mehr…

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    Kopfgeld: Ein Dollar

    Ähnlich wie Clint Eastwood startete Burt Reynolds seine Karriere mit einer Hauptrolle in einem Italo-Western – glaubte allerdings vorher, er würde mit Sergio Leone arbeiten, der auch 1966 „Zwei glorreiche Halunken“ drehte. Als Navajo Joe kämpft er gegen eine Banditenbande, die seinen Stamm abgeschlachtet hat und nun eine kleine Stadt terrorisiert. Corbucci machte den Rachetrip […] mehr…

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    Lakeview Terrace

    Idyllisch in den Hügeln von Los Angeles liegt das neue Haus von Chris (Patrick Wilson) und Lisa (Kerry Washington). Nebenan lebt mit seinen zwei Kindern der Cop Abel (Samuel L. Jackson), dessen Nachtpatrouillen die Bewohner ruhig schlafen lassen. Der verwitwete Ordnungshüter entpuppt sich aber als manischer Wächter der Moral. Besonders missbilligt er die Ehe der […] mehr…

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    Sam Mendes – Zeit des Aufruhrs

    Leonardo DiCaprio und Kate Winslet sind mittlerweile über 30, aber für viele noch immer das Traumpaar aus „Titanic“. Winslets Gatte Sam Mendes („American Beauty“) kann dieses Bild nun zertrümmern mit dem Psychogramm einer gescheiterten Ehe in den 50er Jahren. Als Frank und April heiraten, glauben sie anders zu sein als die Spießer um sie herum. […] mehr…

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    David Fincher – Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Der große Verlierer der diesjährigen Oscar-Verleihung. Mit zehn Nominierungen als Favorit gestartet, erhielt das epische Melodram nach einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald nur für die Nebenkategorien Szenenbild, Make-Up und visuelle Effekte die Trophäe – und das zu Recht. Die Kunstfertigkeit, mit der Brad Pitt in der Titelrolle vor detailliert malerischen Kulissen aus mehreren Jahrzehnten […] mehr…

  • Woody Allen - Vicky Cristina Barcelona

    Als beste Komödie mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde Aliens 40. Film in 42 Jahren. Zwar ist der vitale Sommersexreigen um ein Vierecks-Verhältnis seine leichteste Regiearbeit seit langem. Die Pointen über Liebe, Ehe und Affären aber sind derart geistreich, ironisch und erfrischend, als hätte der 73-Jährige darüber noch nie Witze gemacht. Die Studentinnen Vicky (Rebecca […] mehr…

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    Shopping Center-King - Start: 18.6.

    Richtig, einen ähnlichen Filmtitel gab es in diesem Jahr bereits. „In „Der Kaufhaus-Cop“ spielte Kevin James den Wachmann eines Einkaufszentrums, der noch bei seiner Mutter lebt, in eine Verkäuferin verknallt ist, gerne ein echter Polizist wäre — und sich schließlich Respekt verschafft. Ähnlich sind die Eckdaten auch hier – nur der Tonfall ist extrem unterschiedlich. […] mehr…

  • State of Play

    State of Play - Start: 18.6.

    „Sie werden eine Zeit lang der Buhmann für alles sein, was in der Politik falsch läuft“, sagt ein eilig engagierter PR-Stratege. Eine junge Frau ist vor die U-Bahn gestürzt, sie war die Geliebte des verheirateten Kongressabgeordneten Collins (Ben Affleck), die Presse schlachtet den Fall als tragischen Selbstmord aus. Nur der Reporter Cal (Russel Crowe) zweifelt […] mehr…