• M.I.A. - A.I.M.

    Höhnisch, zärtlich oder zornig: Die Britin scheut sich nie, ihre Meinung zu sagen – und ihre Musik bleibt ebenso spannend mehr…

  • 04. Wilco – „Schmilco“.
Diese Band bewegt sich so virtuos und zugleich leichtfüßig im klassischen Songformat wie kein

    Wilco - Schmilco

    Das beste Wilco-Album seit mehr als zehn Jahren: Jeff Tweedy wacht aus dunklen Träumen auf – und seine Band brilliert mehr…

  • Simple Minds - New Gold Dream (81–82–83–84)

    Das fünfte Album der Schotten mit zahlreichen Alternativversionen mehr…

  • Angel Olsen - My Woman

    Live wurde man oft Zeuge, wie Angel Olsen über den Köpfen des Pu­blikums einen Punkt im Nirgendwo fixierte und während des Auftritts nicht mehr aus den Augen ließ. Auf ihrem vierten Album zeigt sich die ehemalige Backgroundsängerin von Bonnie „Prince“ Billy dagegen zugänglich wie nie. Ihr introvertierter Folk war schon auf „Burn Your ­Fire For […] mehr…

  • The Divine Comedy - Foreverland

    Ein sechsjähriges Kind kann immerhin gestern von morgen unterscheiden – Neil Hannon hat in dem Alter schon daran gedacht, dass er irgendwann sterben muss, genau wie seine Eltern und sein Hund. Als Teenager gründete Hannon dann eine Band und nannte sie nach dem Hauptwerk des Dichters Dante Ali­ghieri (1265–1321), der darin einige Kreise der Hölle beschreibt. […] mehr…

  • The Bevis Frond - New River Head

    Ein wenig Hendrix, ein bisschen Byrds und eine gute Portion British-ness: Mit diesen zugegebenermaßen simplen Ingredienzien startete Nick Saloman sein Musikprojekt The Bevis Frond. „New River Head“ wird nun glücklicherweise 25 Jahre nach Erscheinen und zum 30‑jährigen Bestehen der Formation endlich in einer mustergültigen Fassung veröffentlicht und um interessantes Bonusmaterial ergänzt. Ursprünglich wurde es von der […] mehr…

  • New Order - Get Ready

    New Order - Get Ready

    Erstaunlich gelungenes Comeback samt Billy Corgan und alter Kraft. mehr…

  • Andrea Schroeder - Void

    Natürlich ist Schwarz ihre ­Farbe. Andrea Schroeder klingt wie ein Nachtgebet, und es gibt in Deutschland niemand anderen, der so klingt – eine Hildegard Knef der Schwermut, Federboa um die Schulter, unterstützt von einer Band, die gleich im Titelstück dunkel und schwer, bassig und breitbeinig einen Boden bereitet, auf dem Schroe­der schreiten kann. „Whatever you share/ It […] mehr…

  • Cass McCombs - Mangy Love

    Mit dem Doppelalbum „Big Wheel And Others“ hatte er sich zuletzt etwas übernommen. Dass er einer der besten und leider unterschätztesten US-Songschreiber ist, dürfte zum einen an McCombs vermeintlich blasser Stimme liegen, zum anderen an seinen Texten, in denen er nicht mit Sozialkritik spart – was im gesellschaftspolitischen Klima seines Landes anscheinend zusehends weniger goutiert wird. […] mehr…

  • Beginner - Advanced Chemistry

    Rapper und DJs feiern heute gern den Zauber der Old School. Leichter wird es für die Beginner dadurch nicht. Sie haben nicht nur 24 gemeinsame Jahre auf dem Buckel, sondern auch ein Comeback zu schultern: Das letzte Album, „Blast Action Heroes“, erschien 2003, Jan Delay tanzte lange allein im glamourösen Herr-von-Eden-Outfit über große Bühnen und durch […] mehr…

  • Frank Ocean - Endless + Blond

    Hier werden mal eben Beyoncé im Chor, Kendrick Lamar im Geplauder und James Blake ganz am Schluss eines späten Tracks verheizt. Mit "Endless" und "Blond" legt Frank Ocean zwei würdige Nachfolger seines Debüts "Channel Orange" vor. mehr…

  • Lisa Hannigan - At Swim

    Wenn die Irin über Schnee, Vögel und das Ertrinken singt und sich selbst vergisst, erinnert sie manchmal an Melanie mehr…

  • Descendents - Hypercaffium Spazzinate

    Jede Menge Old-School-Punk und ein paar erwachsene Erkenntnisse mehr…

  • Bear’s Den - Red Earth & Pouring Rain

    Atmosphärischer Synthiefolk-Soundtrack für Regennächte mehr…

  • Pearl Jam - No Code

    Eddie Vedder fühlt sich klein, er fühlt sich klein als einer unter vielen. „My Small Self … Like A Book Amongst The Many On A Shelf“, singt er mit zerbrechlich klingender Stimme in „Sometimes“. Anders als auf den bisherigen drei Pearl-Jam-Alben droht der Sänger diesmal jedoch nicht mit einem Ausbruch ab Minute zwei, es gibt […] mehr…

  • Jack & Amanda Palmer - You Got Me Singing

    Vor einigen Jahren, auf einer Bühne in Washington/D.C., sang Amanda Palmer gemeinsam mit ihrem Vater ein Lied von Leonard Cohen; You­Tube berichtete. Das war ein sonderbar wohltuender Moment, kannte man Tochter Amanda doch eher als krasse Provokateurin. Nun wird aus diesem Moment ein Duett­album mit Coversongs, die beide lieb ­haben. „You Got Me Singing“ entstand […] mehr…

  • Health&Beauty - No Scare

    Health&Beauty, das Chicagoer Trio um Songschreiber und Sänger Brian J Sulpizio, verdient für sein sechstes Album endlich die Aufmerksamkeit, die ihm längst gebührt. „Back To The Place“ startet energetisch wie ein Stück von Delta Spirit, nur ungestümer, archaisch im ­E‑Gitarren-Gestrüpp wuchernd. „Wartime“ bollert melodiös los, wird von elegischen Pedal-Steel-­Harmonien gebremst und entfaltet in einem grandiosen, […] mehr…

  • JaKönigJa - Emanzipation im Wald

    Toller Titel. Tolles Cover. Die ­Musik? Hält stand. Semiakustisch, fast beatlos (bis auf das Instrumental-­Intermezzo „Bitte sagen Sie jetzt nichts“). Gitarren, Cello, Klavier, Posaune, Perkussion, auch mal rückwärts Laufendes. Nach langer Sendepause klingen Ebba und Jakobus Durstewitz wie Connaisseure kalifornischen Edelpop-Handwerks, die in der norddeutschen Tief­ebene zelten – wo Fragen wie „Woher kommst du, und was […] mehr…

  • Friederike Gösweiner - Traurige Freiheit

    Just in dieser Minute entschließt sich eine junge Frau oder ein junger Mann aus der Provinz dazu, nach Berlin oder Hamburg oder München zu ziehen, um dort vielleicht ein Volontariat in einer Zeitungsredaktion zu beginnen oder als Trainee in einem großen Unternehmen anzufangen. Es ist ein Schritt, der natürlich mit großer Hoffnung verbunden ist – […] mehr…