• Paterson von Jim Jarmusch - Ein Film wie ein Gedicht

    Die Filme von Jim Jarmusch hatten nie eine Handlung, waren immer Fotografien, die sich (manchmal) bewegten und Fremde zeigten, die sich in ihrem coolen Wissen in Bezug auf Musik und Literatur eingerichtet hatten, weil ihnen das Außen­seitersein ein gutes Zuhause war. Auch „Paterson“ ist so ein Film. Man sieht einen stoischen, gutmütigen Mann, der Paterson […] mehr…

  • Café Society - Regie: Woody Allen

    Der junge Bobby Dorfman (Jesse Eisenberg) will nicht länger im Familiengeschäft, einem Juwelierladen in der Bronx, arbeiten und beschließt, seinen Onkel Phil (Steve Carell) zu besuchen, der als Agent in Hollywood lebt. Das Geschäft läuft gut, schließlich befinden wir uns in den Dreißigern, der Goldenen Ära des US-Kinos – die Cocktail­partys sind glamourös, und die Sonne […] mehr…

  • Bruce Springsteen - Chapter and Verse

    Unveröffentlichtes und Bekanntes: Das Album zur Autobiografie mehr…

  • Sting - 57th & 9th

    Solide Rocksongs – was vielleicht mehr ist, als man erhoffen durfte mehr…

  • Bon Jovi - This House Is Not For…

    Malen nach Zahlen, aber doch ziemlich guter Mainstream-Rock mehr…

  • Lambchop - Flotus

    Wenn man an Lambchop denkt, assoziiert man noch immer Nash­ville und wogende Weizenfelder, auch wenn man weiß, dass dieses wundersame Kollektiv niemals nach einem Americana-Reinheitsgebot musiziert hat, sondern von Krautrock bis Soul schon viele Stile und Genres in ihre Musik einfließen ließ. Doch die unvergleichliche Brummbassstimme von Kurt Wagner legt halt immer Schaukelstuhl, Pfeifchen und […] mehr…

  • Madness - Can’t Touch Us Now

    Sie sagen es sogar selbst, man muss nur zuhören: Madness, die erfolgreichste, langlebigste, (vielleicht weil) gefälligste, weißeste Band des End-70er-Ska-Revivals, erklären auf ihrem elften Album ganz gut, was los ist. Gleich im Titelstück, „Can’t Touch Us Now“, das man textlich als trotziges „Ihr könnt uns mal!“ verstehen darf, in „Where Did All The Good Times […] mehr…

  • Joan As A Police Woman & Benjamin Lazar Davis - Let It Be You

    Vor ein paar Jahren war Joan Wasser in Äthiopien. Damon Albarn hatte die New Yorkerin eingeladen, im Rahmen seines Projekts Africa Express mit einheimischen Musikern zu jammen. Später schwärmte sie in einem Interview von ihrer bisher „schönsten musikalischen Erfahrung“. Dabei hat die ausgebildete Violinistin schon allerhand erlebt; sie spielte bei Antony & The Johnsons, bei […] mehr…

  • Leonard Cohen - You Want It Darker

    Die Orgel schliert und schwillt feierlich, der Bass brummelt, ein Kirchenchor setzt ein, und dann raspelt die finsterste Grabes­stimme von allen: „If you are the dealer/ I’m out of the ­game/ If you are the healer/ I’m broken and ­lame/ You want it darker, we kill the ­flame.“ Dann fleht ein Muezzin. „I’m ready, Lord.“ […] mehr…

  • Agnes Obel - Citizen Of Glass

    Manchmal ist weniger mehr, aber bei Agnes Obel ist das Wenige ja so viel. Die dänische Liedermacherin braucht für ihre schwebenden Melodien nur Klavier, Streicher, hier und da eine Harfe und ihre filigrane Stimme. So war es bei ihrem mehrfach mit Platin gekrönten Debüt, „Philharmonics“ von 2010, so war es bei dem noch beachtlicheren Nachfolger, […] mehr…

  • Heinz Rudolf Kunze - Meisterwerke: Verbeugungen

    Wer sich zu tief verbeugt, riskiert ­eine blutige Nase. Oder er will sehen, um nicht zu rutschen. Gut so, denn „Ganz in Weiß“, der erste Song auf Kunzes Coveralbum, war, ist, bleibt eine glitschige Entgleisung. Rockfan Roy hasste den. Zum Glück legt der Fehlgriff die falsche Schleimspur. Ignorieren wir also ihn und zu viel Münchener […] mehr…

  • Der Junge und das Biest - Regie: Mamoru Hosoda

    Spannendes Animé-Abenteuer um einen Waisenjungen, der sich in einem Fantasy-Reich mit einem schwertkämpfenden Tiermonster anfreundet. mehr…

  • Jamie Lidell - Building a Beginning

    Lidells soulfuler Elektropop klingt inzwischen allzu amtlich mehr…