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    LenaLove

    - Regie: Florian Gaag

    Das Vorstadtidyll kann eine Hölle sein, vor allem wenn man wie Lena 16 Jahre alt ist, sich die beste Freundin dem nächstbesten It-Girl des Jahrgangs zuwendet, der heißeste Flirt nur heiße Luft ist und die Eltern mit sich selbst zu tun haben. Der Trost für die innere Einsamkeit wartet online. Bei LenaLove (so ihr Profilname […] mehr…

  • Jenny Hval - Blood Bitch

    Die Norwegerin mit einem Goth-Pop-Album über Menstruation mehr…

  • Warpaint - Heads Up

    Intelligenter Pop vom Frauenquartett aus L.A., das mit Discosounds und viel Bass wieder zwischen allen Stühlen spielt mehr…

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    Arne Reimer - American Jazz Heroes, Volume 2

    Die USA sind mit ihrer ureigensten Sound-DNA oft nachlässig umgegangen – signifikant, dass ein Ausländer dem Erbgut hier ein Denkmal setzt. In seinem zweiten Band über die Jazzhelden hebelt der deutsche Fotograf Arne Reimer die klassische Interviewsituation aus und findet zu den 50 Porträtierten einen tiefenscharfen Zugang, festgehalten in einer Fülle respektvoller, manchmal fast magisch […] mehr…

  • Prince - Batman

    Kritiker bemängeln am „Batman“-Soundtrack mangelnde Tiefe: Die Lieder würden nur alberne Filmsituationen beschreiben. Dabei lässt sich zwischen den Zeilen leicht erkennen, dass in dieser hochklassigen Song-Sammlung persönliche Erfahrungen stecken. mehr…

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    Serpil Turhan - Rudolf Thome – Überall Blumen

    Die Blumen, überhaupt die Natur hat es Rudolf Thome angetan. Das, was man so „die kleinen Dinge“ nennt: Wir sehen den Regisseur von „Rote Sonne“ und „Berlin Chamissoplatz“ in diesem Film viel im Garten arbeiten, auf seinem Hof außerhalb Berlins, der alles andere ist als eine von diesen Datschen für hippe Mitte-Berliner; wir sehen ihn […] mehr…

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    Rick Alverson - Entertainment

    Der Protagonist von Rick Alversons „Entertainment“ ist auf dem Flugzeugfriedhof in der kalifornischen Wüste gut aufgehoben. Zwischen den verrosteten Wracks fällt der verschwitzte Mann mit der gelben Truckermütze kaum auf. Die desolate Tristesse dieser Eröffnungseinstellung besitzt Symbolwert. So beginnen Komödien, die tragisch enden. Gregg Turkington spielt einen Komiker, der sich auf einer schier endlosen Tour […] mehr…

  • Bastille - Wild World

    Überwältigungs-Pop: Die Briten um Dan Smith baden weiter ungeniert in Pathos und Weltverbesserungsfantasien mehr…

  • Deap Vally - Femejism

    Rock’n’Roll-Feminismus: Deap Vally ist das heißeste Duo der Saison – und haut uns lustvoll ein paar Klischees um die Ohren mehr…

  • Ramones - Ramones

    Das Debüt der New Yorker in der „40th Anniversary Deluxe Edition“ mehr…

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    Chris Welch - David Bowie. Ein Leben in…

    Die Veröffentlichungsflut nach Bowies Tod machten bislang vor allem Bildbände aus. Auch dieser wirkt edel: Alles drin, von Ziggy Stardust bis zum „Let’s Dance“-Popper. Leider sind sämtliche Bilder längst bekannt und ausgerechnet die bekanntesten auf Doppelseite großgezogen. Chris Welchs („Melody Maker“) Essay vermag die zum Ende hin konfuse Foto-Chronologie (Ziggy, 1973, wird mit dem Goblin […] mehr…

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    J. C. Gabel/Jessica Hundley - Beyond the Beyond: Music From…

    Das Unheimliche in den Filmen von David Lynch wird schon seit seinem Regiedebüt, „Eraserhead“, über die akustische Ebene zumindest verstärkt. Heizungen brummen wie Miniaturfabriken, Streichhölzer explodieren mit ohrenbetäubendem Lärm. Auch die Wahl des popkulturellen Soundtracks ist bei Lynch gekonntes Kalkül: Rammstein verdanken ihre Weltkarriere wohl vor allem „Lost Highway“; auch hätte niemand vor „Blue Velvet“ […] mehr…

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    Widerfahrnis - Bodo Kirchhoff

    Der Frankfurter Bodo Kirchhoff operiert mittlerweile äußerst produktiv auf der Höhe seiner Kunst. Stets erzählt er dabei von Lebensfluchten, denen er mit der Novelle „Widerfahrnis“ nun auch die der Flüchtlinge hinzufügt. Wobei wir aus dem Kopf des Erzählers, Kirchhoffs Alter Ego, meist nur schwer ausbrechen können. Dieses entwirft darin Bilder von ergreifender Schönheit und Altersweisheit, […] mehr…

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    Die Welt im Rücken - Thomas Melle

    Irgendwann in dieser zwischen Selbstentblößung und Selbstbefreiung changierenden Prosa übernimmt die Ausweglosigkeit, die Thomas Melle seit Jahren empfindet, den Erzählrhythmus. Die Realität des Autors und Übersetzers, der sich als eine „Gestalt aus Gerüchten und Geschichten“ sieht und nun dagegen anschreibt, verschiebt sich erneut ins Zentrum der „monumentalen Verzerrung“ der Welt. In Bukowski-Manier stört er schließlich […] mehr…

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    Wie alle anderen - John Burnside

    Der Schotte John Burnside ist vielleicht der letzte Mystiker unserer Tage, zeigt er seinen Lesern doch in seinen düsteren, nicht selten apokalyptischen Romanen und seinen Gedichten, die nun endlich in dem jüngst erschienen zweisprachigen Band „Anweisungen für eine Himmelsbestattung“ auch in deutscher Übertragung vorliegen, die Geheimnisse hinter den Erscheinungen. Das gilt umso mehr für seine […] mehr…

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    Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters - Dmitrij Kapitelman

    Der nichtgläubige Spross einer Rabbinerdynastie Leonid Kapitelman kam Anfang der 90er-Jahre mit Frau und Sohn aus Kiew nach Leipzig. Die jüdischen Kontingentflüchtlinge fanden in einem der Plattenbauviertel eine Wohnung, Leonid eröffnet einen Russische-Spezialitäten- Laden, der mehr schlecht als recht läuft. Als Leipzigs Pegida- Ableger eine ganze Straße in einem linken Szeneviertel zerlegt, fragt sich Leonids […] mehr…

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    Onno Viets und der weiße Hirsch - Frank Schulz

    Für den nach „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ und „Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen“ dritten und zentralen Band um den liebenswürdigen Lebensversager Onno Viets schickt Frank Schulz seinen Protagonisten auf eine Landpartie. Nach seiner hanebüchenen Begegnung mit dem Irren vom Kiez leidet Hamburgs skurrilster Privatdetektiv an einer posttraumatischen Belastungsstörung und […] mehr…

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    Die Toten - Christian Kracht

    Christian Kracht mache in seinem Roman demokratiefeindliches Denken mainstreamfähig, schrieben Rezensenten zum Vorgänger, „Imperium“ – der Fall wurde so hitzig diskutiert, dass der Leinenanzug tragende Kosmopolit sich außerstande sah, nach Deutschland zu kommen, um daraus zu lesen. Auch in „Die Toten“ findet der Suchende wieder problemlos jene antimoderne Faszination für eine Zeit, in der noch […] mehr…

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    Elena Ferrante - Meine geniale Freundin

    Wer im vergangenen Jahr einen englischen Buchladen betreten hat, wird dort die Romane einer allem Anschein nach italienischen Autorin namens Elena Ferrante in der Auslage gesehen haben. Die Buchcover mit ihren ins Kitschige verfremdeten Fotografi en von Mädchen und Frauen, die dem Betrachter den Rücken zuwenden, gaben die Ahnung, es handle sich hier um sogenannte […] mehr…

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

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