• XTC

    - Oranges & Lemons

    Der Auftakt ist eine Einladung in einen musikalischen Gemischtwarenladen. In den 15 Songs, die auf den orientalisch angehauchten Opener, „Garden Of Earthly Delights“, folgen, spaziert die britische Band – Kennzeichen: „spleenig“ – durch die Pop-Geschichte, zwischen üppigen Beach-Boys-Gesangsharmonien und perfekt komponierten und arrangierten Kleinoden, als hätten Lennon und McCartney gemeinsam New-Wave-Songs geschrieben. 1989 veröffentlicht, stellt „Oranges & Lemons“ […] mehr…

  • Fleetwood Mac - Tusk

    „Rumours“ (1977) legte die gescheiterten Liebesbeziehungen der Bandmitglieder offen, es blieb ein Scherbenhaufen. Das zwei Jahre später erschienene „Tusk“ war der Versuch, die Scherben unauffällig unter den Teppich zu kehren: nervöse Stille, leise Wut, dazwischen überfallartige Euphorie, ein „Geht doch!“, wie im Titelstück. Dafür engagierte Lindsey Buckingham die berühmten Marschmusikanten von Spirit Of Troy, und der […] mehr…

  • „Akte X Season 1-9 Complete Collection“ ist seit dem 21.12. auf Blu-ray erhältlich

    Akte X - Season 1-9 Complete Collection (Blu-ray)

    Vor dem Start der 10. Staffel im neuen Jahr gibt es noch einmal alle früheren Seasons von „Akte X“ auf Blu-ray. Und so viel sei vorab gesagt: Mulder, Scully und die unheimlichen Fälle des FBI sahen nie besser aus. mehr…

  • Elvir Omerbegovic (Hg.) und Jan Wehn - Selfmade Records

    2005 schuf Elvir Omerbegovic mit dem Label Selfmade Records eine Plattform für vornehmlich im Ruhrgebiet angesiedelte und mit harter Vergangenheit geschlagene deutsche Rapper. Jetzt feiert das „erfolgreichste deutsche HipHop-Label“ mit diesem Buch zehnjähriges Jubiläum. Zahlreiche Interviews lassen den Leser ganz nah an die Künstler ran. Omerbegovic und Zugpferd Kollegah sind voll des Lobes über sich […] mehr…

  • Willie Nelson - Mein Leben: Eine lange Geschichte

    Ein Song brauche nicht mehr als drei Akkorde und die Wahrheit, zitiert Willie Nelson den großen Country-Songwriter Harlan Howard. Doch um ein Leben mit Wahrhaftigkeit zu Papier zu bringen, reichten ein paar Reime und Gitarrengriffe wohl nicht aus. Mit dem rockstarbiografieerprobten Koautor David Ritz an seiner Seite erzählt er von einem Leben, das vom ersten […] mehr…

  • Oren Movermann - Time Out Of Mind

    Hypnotischer Film über einen Obdachlosen in New York – inspiriert und gespielt von Richard Gere mehr…

  • Zaza Burchuladze - adibas

    Kaukasuskrieg 2008, Zeit, um über Ninas Möse zu reden, denn „die erinnert mich immer an das Bermudadreieck: unscheinbare Oberfläche, doch voller Überraschungen“. So sieht es der georgische Icherzähler in „adibas“, dem hochgestylten Pop-Projekt von Zaza Burchuladze. Die Sprache der Hipster aus Tiflis ist mit Panzervokabeln duchsetzt, der Krieg ist längst Alltag geworden, aber für Politik […] mehr…

  • Baroness - Purple

    Weniger progressiver, aber immer noch wuchtiger Metal aus Georgia mehr…

  • Jamie Woon - Making Time

    Er habe sich von D’Angelo inspirieren lassen, sagt Jamie Woon. Was erstaunt, denn wenn dieser smarte britische Dubstep-Ästhet eines nicht ist, dann funky. Woons Soul lehnt sich eher an Ambient an. Stets getupft, sauber und klar, zehn Songs, deren Titel jeweils aus einem Wort bestehen: „Sharpness“, „Lament“, „Dedication“ … Unter denen „Forgiven“, wenn nicht das schönste […] mehr…

  • Jeffrey Lewis & Los Bolts - Manhattan

    Wir sind draußen. Auf der Straße. Stimmen, Sirenen, Hupen, quietschende Reifen. Und mittendrin Jeffrey Lewis, der einst mit Adam Green und Kimya Dawson das erfand, was man Antifolk nennt. Er erzählt vom „Scowling Crackhead Ian“, der ihm schon zu Schulzeiten das Leben schwer machte und der sich immer noch – genau wie Lewis selbst – […] mehr…

  • Paul Rees - Robert Plant: Ein Leben

    Bisher gab es wenig biografisch Fundiertes über Plant zu lesen. Der Musikjournalist Paul Rees nimmt ihn auf 350 Seiten etwas genauer unter die Lupe, nicht so sehr weil er sich von dessen Musik übermäßig angezogen fühle, sondern weil ihn die Aura des großen Rocksängers fasziniere, wie er im Vorwort schreibt. Rees versucht Plants musikalische Sozialisierung zu […] mehr…

  • Carol - Regie: Todd Haynes

    Der Frauenregisseur schlechthin überzeugt mit einer Patricia-High­smith-Adaption mehr…

  • A-ha - Memorial Beach

    Ein allerletzter Versuch: Ab nach Amerika in die Paisley Park Studios. Mit "Memorial Beach" scheitern A-ha grandios. Jetzt erhältlich in einer Deluxe-Version. mehr…

  • Tobias Sommer - Jagen 135

    Der Kriegsfotograf Konrad Jagen hat den Auftrag erhalten, dem Geheimnis eines Waldstücks näherzukommen, in dem sich seit Jahrhunderten Menschen das Leben nehmen. Er erzählt, wie dieser mysteriöse Ort auch ihn in den Bann zieht, eine Frau, die dort ihren Sohn verloren hat, ihn auf seinen Streifzügen begleitet – und sie bald einen weiteren Wanderer bemerken, […] mehr…

  • Witold Gombrowicz - Kronos

    „Montag: Ich. Dienstag: Ich. Mittwoch: Ich. Donnerstag: Ich“, so beginnt das tausend Seiten zählende „Tagebuch“, das der polnische Exilliterat Witold Gombrowicz von 1953 bis zu seinem Tod 1969 führte. Es ist eines der großartigsten Dokumente des literarischen Antikonformismus, in dem das schreibende „Ich“ immer mehr in der „künstlerischen Kontemplation“ über Kunst, Philosophie und das Leben […] mehr…

  • Sunn O))) - Kannon

    Quietsch. Fiep. Brumm. Grdldrhrrrg. Üüüp! Auch im 18. Jahr seiner Karriere flicht das kalifornische Duo Sunn O))) die schönsten und kontemplativsten Gitarrenrückkopplungen auf diesem Planeten, im Genre des melodiefreien Krachs sind Greg Anderson und Stephen O’Malley längst zu Superstars aufgestiegen. Als sie Mitte des letzten Jahrzehnts erstmals auf deutschen Bühnen zu sehen waren, verirrten sich nur ein paar […] mehr…

  • Jono McCleery - Pagodes

    „Pagodes“ ist ein makellos produziertes Album. Die klassischen Gitarren klingen kristallklar, die Streicher schwingen erdig und schwer, dazu der sorgfältig abgenommene Gesang und elektronische Spielereien, Loops und Verfremdungen, die selten Selbstzweck sind und meist willkommene Dekonstruktionen der erwartbaren Akkordfolgen. Robert Wyatts „The Age Of Self“ wird in McCleerys Version zu wunderbarer Kammermusik. Den stolpernden Beat […] mehr…

  • Jennylee - Right On!

    Verhallter Dreampop: Die Warpaint-Bassistin klingt solo düsterer mehr…

  • Robbie Williams - Sing When You’re Winning

    Das dritte Solo-Album von Robbie Williams: Langsam befreit er sich aus seiner Drogensucht, das Songwritertandem mit Guy Chambers festigt sich. Der Brite steigt zum Superstar auf. mehr…