• Elvis Costello The Right Spectacle Cover

    Elvis Costello

    - The Right Spectacle

    The Right Spectacle (Warner) 27 Videos aus der Zeit zwischen 1978 und 1994 – das erste ist „(I Don’t Want To Go To) Chelsea“, das letzte „13 Steps Lead Down“. Wunderbar, wie scheußlich die Filme zu „Everyday I Write The Book“, „The Only Flame In Town“ und „Sulky Girl“ sind: Doppelgänger von Charles und Diana, […] mehr…

  • Ups..

    Dusty Springfield - Live At The Royal Albert…

    Zehn Jahre nach dem triumphalen „Dusty In Memphis“ trat die Springfield in der königlichen Halle auf, Prinzessin Margaret wurde mit Kratzfüßen und Dienern begrüßt und bezog ihre Loge. Dustys Bienenkorb war zum Gewuschel auf dem Kopf entstellt, der Hosenanzug nahm die späten Siebziger ebenso unvorteilhaft auf wie ein Disco-Medley mit „We Are Family“, aber die […] mehr…

  • Johnny Cash Live In Austin TX Cover

    Johnny Cash, John Hiatt, Dwight Yoakam - Austin City Limits: Live In…

    Die Südstaaten, die Weiber und der Fusel: Johnny Cash, der 1987 bei „Austin City Limits“ auftrat, sang die üblichen Klassiker „Ring Of Fire“ „I Walk The Line“, „Big River“ -, aber auch Kris Kristoffersons fatalistisches „Sunday Mornin‘ Comin‘ Down“ und Guy Clarks noch schwärzeres „Let Him Roll“ über einen Kerl, dessen Leben von einer Hure […] mehr…

  • Franz Ferdinand

    Franz Ferdinand - Franz Ferdinand

    (Domino) Ein einziges Album und ein paar Singles liefern das Repertoire für eine Doppel-DVD: Franz in aller Welt, Franz in Brixton, Franz in San Francisco. Bei drei Mitschnitten, amateurhaft aufgenommen in Australien, hört man schön den Lärm des tobenden Publikums, weniger die Songs von Franz Ferdinand. „Take Me Out“ gibt es mindestens viermal, immerhin einmal […] mehr…

  • Ups..

    Nickel Creek Why Should The Fire Die?

    Vom Bluegrass-Folk über urbanere Spielweisen und Pop-Einflüsse sind Nickel Creek nun da angelangt, wo Rock kein Schimpfwort ist und Elektronik nicht fremd. Nugrass nennt sich das und ist keineswegs zu verwechseln mit dem Newgrass der späten Siebziger. Jene Wiesen sind längst verdorrt, Nickel Creek beweisen ihre Virtuosität auf Kunstrasen. Dabei ist das Trio noch jung, […] mehr…

  • Billy Joe Shaver

    Billy Joe Shaver - The Real Deal

    Texas-Legenden, die zweite und ältere: Shaver scheint sich vom Tod seines Sohnes mit Arbeit ablenken zu wollen. Das würde immerhin erklären, warum er seither mit einer Regelmäßigkeit Platten veröffentlicht, zu der er sich in seiner kreativen Blütezeit, in den 70er Jahren also, nicht aufraffen mochte. Da sein letztes Album recht trist geriet, dröhnend pathetisch und […] mehr…

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    Jimmie Dale Gilmore – Come On Back

    Nachdem das jahrelange Bemühen um eine Reunion der semilegendären Flatlanders keine Früchte trug, weder künstlerisch noch kommerziell, wendet sich der darob etwas frustrierte Texaner noch älteren Erinnerungen zu: den Honky Tonk Songs, die sein Vater liebte, von Jimmie Rodgers und Ernest Tubb, von Marty Robbins und den Hanks Williams und Snow. Gilmore singt gewohnt songdienlich, […] mehr…

  • Shakira

    Shakira - Oral Fixation Vol. 2

    Sehr, sehr schade, daß die Platte nicht gut ist. Es wäre die phantastische Gelegenheit gewesen, diese Frau überschwenglich in Schutz zu nehmen gegen die naheliegenden Verwechslungen: die Verwechslung mit HIPHOP von lüreen Ziemer Ballermann-Latina Jennifer Lopez, die Verwechslung mit der verzweifelt den Schwitzbauch zeigenden Christina Aguilera, die Verwechslung mit allen singenden Nachrichtensprecherinnen aus Satellitenschüssel-Staaten. Shakira […] mehr…

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    Tortoise And Bonnie „Prince“ Billy – The Brave And The Bold

    Die schönste Kooperation seit Mann und Adorno, ein Coveralbum Vielleicht haben Sie das Weihnachtsfest schon hinter sich gebracht, wenn Sie das hier lesen. Falls nicht: Frohes Fest! Ich werde mir in diesem Jahr „The Brave And The Bold“ über die Feiertage mit nach Hause nehmen (das vielgenannte, aber seltene Privileg des Kritikers), weil ich hoffe, […] mehr…

  • Ups..

    Xavier Naidoo - Telegramm für X

    Eine Lobpreisung des Moments, leider zu antiseptisch produziert mehr…

  • Warren G

    Warren G - In The Mid-Nite Hour

    Es hätte schlimmer kommen können. Der alte Westcoast-Nuschler Warren G hat sein fünftes Album aufgenommen, und es schaukelt fast wieder so entspannt wie das Debüt „Regulate“. Selbstverständlich ist das nicht. Letztes Jahr aktivierte Dr. Dres Halbbruder noch einmal 213, seine Teenager-Band mit Snoop Dog und Nate Dogg. Die Verkäufe des Albums hielten sich in Grenzen, […] mehr…

  • Twista - The Day After

    Twista – The Day After

    Keiner war schneller: Sein Debütalbum „Running Off At Da Mouth“ bescherte Carl Mitchell 1991 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde – als schnellster MC der Welt, seitdem hat sich einiges geändert: Aus Tongue Twista wurde Twista, und 2004 kam endlich der lang ersehnte Durchbruch mit den (im Vergleich zu früher) fast gemütlich vorgetragenen Songs […] mehr…

  • Juelz Santana Whats The Game's Been Missing Cover

    Juelz Santana - What The Game’s Been Missing

    Keine Verwandtschaft mit dem Gitarristen, auch kein „Samba Pa Ti“: Das zweite Album des Rappers Juelz Santana ist nicht entspannt tänzelnd, sondern brodelnd, hektisch und wild. Hysterische Musik für wortverliebte Teenager, gewalttätige Proleten und Menschen, die sich sowas aus rein ästhetischen Gründen antun. Hier wird nicht lange reflektiert, hier wird gemacht: Der Killerbaß von „Make […] mehr…

  • Stevie Wonder - A Time To Love

    Stevie Wonder – A Time To Love

    Ein typisches Wonder-Werk: Groove, Schmelz und die ewige Botschaft mehr…

  • Calla

    Calla - Collisions

    „Wird im Gegensatz zu den meisten anderen Blütenpflanzen durch Schnecken bestäubt“, weiß Wikipedia zur Calla, vulgo: Drachenwurz, zu berichten. Und: „Bei Aufnahme größerer Mengen kommt es zu Durchfall und Lähmungen des zentralen Nervensystems.“ Tatsächlich bezieht der komprimierte Sound des Trios aus New York seine Wirksamkeit vor allem aus der Abwesenheit von Geschwindigkeit und Vorwärtsdrang. Wie […] mehr…

  • Ups..

    James McMurtry - Childish Things

    Es muß diese Stimme sein. Diese monotone, wenig modulationsfähige, ungnädig leiernde Stimme. Sie ist vermutlich sein größter Feind auf dem Weg zu einem größeren Publikum. Aber sie ist auch auf seinem siebten Studio-Album das wichtigste Instrument des Texaners geblieben. Denn wie James McMurtry singt, erzwingt erst recht den Blick auf das, was er singt. Das […] mehr…

  • INXS - Switch

    INXS – Switch

    Natürlich findet man das zunächst verwerflich: INXS haben ihren neuen Sänger im Rahmen einer TV-Casting-Show namens „RockStar“ ermittelt – INXSSDS, so ungefähr. Wenn man sich dann beruhigt hat, denkt man aber: Ob ein Album ohne Michael Hutchence ehrenrührig oder ganz angebracht ist, wissen nur INXS selbst. Und zu dieser scheußlichen Casting-Idee: Waren INXS nicht immer […] mehr…

  • Ups..

    The Soundtrack Of Our Lives – A Present From The Past

    Natürlich ist Rock’n’Roll eine ziemlich unkultivierte Angelegenheit. Aber manchmal läßt er sich trotzdem sehr gut vergleichen mit den Resten eines im Kühlschrank vergessenen Abendessens. Die Zutaten sind noch immer dieselben, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt – doch leider fehlt die Frische, das Knackige, das Spektakuläre. Die Sixties-Reminiszenzen von The Soundtrack Of Our Lives haben mehr […] mehr…

  • Jenny Wilson - Love And Youth

    Jenny Wilson – Love And Youth

    Zu Beginn ihrer Karriere hat die ebenfalls aus Schweden stammende Jenny Wilson PJ Harvey nachgemacht und diesen dunklen, biologistischen Grundton ins Werk der Band First Floor Power überführt. Die erste Soloplatte ist von einem etwas 80s-lastigen, dezent elektronischen Ambiente geprägt, in das Wilson stimmakrobatische Vokal-Arrangements und Kunstsinn mischt. Sie liebt jetzt Kate Bush und die […] mehr…

  • Home Of The Lame

    Home Of The Lame - Here Of All Places

    Hinter Home Of The Lame steckt ein Mann namens Felix Gebhard, der hier Gitarre spielt und singt. Schön und karg trauernde Lieder sind das, und der Schwede durfte sie schon im Vorprogramm von Tomte und Walter Schreifels singen. Auf der ersten Platte kommen zum Lied außer der Gitarre dezente Trommeln, Rhodes-Pianos und sonst kaum was, […] mehr…