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    tm SHORT CUTS

    - Stage Beauty ß

    von Richard Eyre („Iris“) mit Billy Cudrup, Ciaire Danes, Rupert Everett: Als noch im 17. Jahrhundert nur Männer im Theater spielen durften, drängt mit Hilfe der königlichen Mätresse ein Garderobenmädchen auf die Bühne – und nimmt damit einem umjubelten Frauen-Darsteller die Existenz. Erinnert etwas an „Shakespeare In Love“, ist aber ein famos gespieltes Drama über […] mehr…

  • A History Of Violence

    A History Of Violence - Start 13.10.

    Drei Schüsse in die Brust, einer in den Kopf- das sieht nach der Arbeit eines kaltblütigen Profis aus. Doch Tom (Viggo Mortensen), der so gerade zwei üble Typen umgelegt hat, in dem Diner eines kleinen Ortes irgendwo in der amerikanischen Provinz, ist jedem nur als sanfter, zurückhaltender Restaurantbesitzer bekannt. Ein Held wider Willen — oder […] mehr…

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    Kiss Kiss, Bang Bang - Start 20.10.

    Als Drehbuchautor von „Lethal Weapon“ wurde Black 1987 als Wunderkind gelobt. Doch dann beerdigten seine Skripts zu Tony Scotts „Last Boy Scout“ und John McTiernans, „Last Action Hero“ beinahe die Karrieren der beiden Actionstars Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger. Und nach Renny Harlins Totalflop „The Last Kiss Goodnight“ von 1996 war es auch mit Black […] mehr…

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    Alles was ich an euch liebe - Start 13. 10.

    „Only Human“ heißt der englische Titel dieser spanischen Komödie – und das trifft auch besser die Intention der Regisseure Teresa de Pelegri und Dominic Harari. Darin stellt die junge Leni (Marian Aguilera) aus Barcelona ihren Verlobten Rafi (Guillermo Toledo) ihrer Familie in Israel vor. Heikel daran: Er ist ein Palästinenser. Die Mutter reagiert darauf mit […] mehr…

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    Paradise Now - Start 29. 9.

    Kahled hat sich ein Palästinensertuch umgehängt, stemmt eine Maschinenpistole hoch und versucht einen entschlossenen Blick zu machen. Vor ihm steht ein Mann mit einer Videokamera, als Kahled zu einer vorformulierten pathetischen Ansprache über den Dschihad anhebt, immer wieder stockt und von vorne beginnt. Schließlich bricht er genervt den Text ab – und erinnert seine Mutter […] mehr…

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    Andrew Sandoval – The Monkees

    „The Monkees“ von Andrew Sandoval ist eine weitere penibel recherchierte Chronik der Ereignisse: „The Day-by-Day Story Of The 60s TV Pop Sensation“, so der Untertitel. Zu unrecht als gecastete Plastik-Combo geschmäht, machten die Monkees während ihrer kurzen Lebensdauer gute, zuweilen großartige Musik. Freilich nicht allein. Session-Musiker bürgten für instrumentale Qualität: AI Casey, Earl Palmer, Glen […] mehr…

  • Jeremy Collingwood Bob Marley, His Musical Legacy

    Jeremy Collingwood – Bob Marley: His Musical Legacy

    „„Bob Marley – His Musical Legacy“ von Jeremy Collingwood ist eines jener seltenen Bücher über Leben und Werk eines Musikers, das auch den Nicht-Fan und Skeptiker in seinen Bann zu ziehen weiß. Ein Prachtband zudem, der auch ästhetischen Ansprüchen genügt. Collingwood, ausgewiesener Marley-Kenner und Herausgeber des Fanzines „Distant Drums“, erklärt Marleys Wirken vor dem Hintergrund […] mehr…

  • Doug Hinman The Kinks Buch-Cover

    Doug Hinman - The Kinks: All Day And…

    „The Kinks – All Day And All Of The Night“ von Doug Hinman holt für die Kinks nach, was es längst für die Beach Boys, Beatles und Stones gibt: ein chronologisches Karriere-Kompendium. Sämtliche Aktivitäten der Band von 1961 (Präliminarien) bis 1996 (Abgesang) werden kolportiert, von Konzerten samt Setlist über Aufnahme-Sessions und Plattenveröffentlichungen bis zu Broadcasts […] mehr…

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    Ein Mann namens Cash

    „Ein Mann namens Cash“ von Steve Turner ist die einzige „autorisierte Biographie“ des großen Künstlers und als solche mit besonderer Vorsicht zu genießen. Im Vordergrund steht nicht der Musiker, sondern der Christenmensch Cash. Dafür sorgte schon der bigotte Clan, der Cashs Erbe verwaltet und das Manuskript „auf Richtigkeit überprüfte“. Kein Zufall also, daß das Wort […] mehr…

  • Rock Around The Clock - The Record That Started The Rock Revolution!

    Rock Around The Clock – The Record That Started The Rock Revolution!

    „Rock Around The Clock – The Record That Started The Rock Revolution!“ von Jim Dawson ist intelligenter und informierter, als der reißerische und überdies falsche Titel suggeriert. Natürlich weiß Dawson um den Hillbilly Bop der frühen 50er Jahre und um Jackie Brenstons „Rocket 88“, aber es wurmte ihn, daß Bill Haleys Stellenwert in der Musikologie […] mehr…

  • Coitus

    Coitus

    „Coitus“ von David Means kompiliert, erstmals auf deutsch, 20 Stories dieses abgefeimten, beeindruckend bildsicheren, sprachlich exakten Wenigschreibers. Und 20 sind denn auch zuviel. Diese stimmungshaften, bei aller gelegentlichen Drastik – hier wird gemeuchelt, gezündelt und immer wieder passioniert gestorben doch eher handlungsarmen Beobachtungsetüden hätte man besser in einem schmalen Band präsentiert. Der Leser weiß das […] mehr…

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    Der Mann, der aus dem Fenster sprang

    „Der Mann, der aus dem Fenster sprang“ von Ludwig Lugmeier schildert ein Leben, sein eigenes nämlich, das schon früh so durchdrungen war von Kolportageliteratur, von Gauner- und Seeräubergeschichten zumal, daß es beinahe unweigerlich in die Kriminalität führte. Lugmeier gehörte in den tollen 70er Jahren, als Gangster noch mythenträchtig waren und ein gewisses Erregungspotential in der […] mehr…

  • No Place Like Home

    No Place Like Home

    „No Place Like Home“ von Claudia Reinhardt zeigt in Text und Bild eine Heimat, die schon längst keine mehr ist. Reinhardt fotografiert die biographisch aufgeladenen Lokalitäten der Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, und über diesen tristen, durch das intensitätsschluckende Chamois-Papier noch einmal ergrauten Aufnahmen liegt der ewige Herbst. Diese Postkästen und Zigarettenautomaten gleich neben […] mehr…

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    Abwärts – Move Under Ground

    „Abwärts – Move Under Ground“ von Nick Mamatas läßt zwei Mythen der Popkultur gegeneinander antreten: H.P. Lovecrafts Cthulhu, den „schwarzen Träumer“, das Böse an sich, das hier allerdings nicht so richtig zu erschrecken vermag, gegen Jack Kerouac, den Hipsten der Hipster, den exemplarischen Beat-Generator, den „Barden des stinkenden Steinhaufens“. Mamatas schlüpft als Ich-Erzähler in die […] mehr…

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    The Delmonas – Do The Uncle Willy

    Sarah, Hilary und Louise mögen ihre Karriere als Groupies der Milkshakes begonnen haben, doch bald schon sangen die Grazien auf deren Platten und machten gar eigene zwischen Sixties-Girl-Group-Sound und Eighties-Garage-Beat, aufgelockert durch Anleihen von so disparaten Acts wie Lesley Gore und den Monkees. Eine burschikos-charmante Mixtur ohne Finessen, aber mit jeder Menge Elan und Enthusiasmus. […] mehr…

  • Neil Young - Greatest Hits

    Neil Young – Greatest Hits

    Wenn es um Klangtreue geht, ist mit Neil Young nicht zu spaßen. Kaum ein anderer Künstler bringt soviel Zeit und Unbestechlichkeit auf, keiner gilt als so kompromißlos in Sachen Sound-Produktion und -Reproduktion. Was dem grantelnden Genauigkeitsfanatiker den Ruf eines audiophilen Kauzes eingetragen hat, freilich nur unter Menschen ohne Ohren („klingt doch eh alles gleich“) sowie […] mehr…

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    Television – Adventure

    Wäre „Marquee Moon“ nicht ein so monolithisches Monster von einer Platte gewesen, hätte man die unzweifelhaften Meriten von „Adventure“ 1978 nicht so leicht überhört. Denn auch wenn Televisions zweite LP keinen direkten Vergleich mit dem epochalen Vorgänger-Album aushält, steht es sehr stabil für sich allein: Die Feuer-und-Wasser-Gitarren von Tom Verlaine und Richard Lloyd zeitigen schöne, […] mehr…

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    Millie – Melting Pot

    Der Fluch des Novelty-Hits: „My Boy Lollipop“ ging 1964 um die Welt, doch wußte letztere noch nichts von Ska. weshalb die bahnbrechende Crossover-Single als eine Art karnevalistischer Unfall abgetan wurde. Millies gellend hohe, etwas quäkende Stimme half auch nicht gerade, Ska als eigenständigen Stil wahrzunehmen. Das Follow-Up, ein „Lollipop“-Remake titels „Sweet William“, floppte, und als […] mehr…

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    The Alpha Band – Interviews

    The Alpha Band waren T-Bone Burnett, Steven Soles und David Mansfield. Von Bob Neuwirth für Dylans legendäre „Rolling Thunder“-Tour zusammengetrommelt, beschlossen die drei, nach dem zirzensischen Festbetrieb eine Band zu gründen. Drei Alben veröffentlichte das Trio in den Jahren 1976-78, alle sehr hörenswert, wenngleich erratisch, mit meist halbakustischen Arrangements zu intelligenten Songs eigener Bauart. „A […] mehr…

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    La Düsseldorf/Viva/Inidviduelios

    Krautrock darf man das nicht nennen, obwohl die Leute dann wenigstens wissen, was gemeint ist. „Der Soundtrack für das Disco-Volk der 80er“, dichtete David Bowie 1979, als er einem englischen Interviewer die deutsche Band La Düsseldorf erklären sollte, die seine halbelektronischen Berlin-Alben angeblich so sehr beeinflußt hatte. Das Disco-Volk hörte natürlich andere Platten – die […] mehr…