• Carl Perkins - Carl Rocks

    Carl Perkins

    - Carl Rocks

    Stets unterschätzt: der Songschreiber mit den „Blue Suede Shoes“ Unter allen One Hit Wonder-Phänomenen war er ja zweifellos das größte, bewundert, geliebt, verehrt von Kollegen mit einer Unbedingtheit, die er so fassungslos wie dankbar registrierte. Ein Held für George Harrison, John Fogerty, Dave Edmunds, Eric Clapton und andere, die ihm durch ihre Ehrerbietung seine Selbstachtung […] mehr…

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    Johnny Ace – The Chronological Johnny Ace 1951-54

    Erst in B.B. Kings Band, dann mit Bobby Bland Begründer der Beale Streeters, hatte John Marshall Alexander, Jr. einige seiner größten Hits, als er (wie später auch Buddy Holly) nicht mehr unter den Lebenden weilte. Der Mann mit dem Künstlerpseudonym Johnny Ace, der mit Mitte 20 angeblich Russisches Roulette spielte und verlor, wurde zur Legende. […] mehr…

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    Diverse – Phil’s Spectre II

    „Möglicherweise die größte Pop-Platte überhaupt“, meinte Nik Cohn mal zu „River Deep – Mountain High“, und damit steht er nicht ganz einsam da. Aus der Reportage von Tom Wolfe über den „First Tycoon Of Teen“ konnte man auch entnehmen: Phil Spector war wohl ein Irrer. Aber einer mit Visionen. Also auch ein Visionär. Einer, der […] mehr…

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    Rosanne Cash – The Anthology 1979-96

    Ihr Ariola-Debüt zierten hübsche Fotos von Didi Zill. Art Director Manfred Vormstein war für die Gestaltung des aufwendigen Klapp-Covers verantwortlich. Begleitet wurde sie unter anderem von den Gitarristen Siggi Schwab, Mats Björklund und Frank Baum. George Jones‚J’m Ragged, But I’m Right“ sang sie allemal stilvoller, als das irgendwelche DSDS-Probanden je getan hätten. So übel war […] mehr…

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    June Carter Cash – Keep On the Sunny Side – Her Life In Music

    Als die Gruppe Spirit ihrem Zweiten Album den sinnigen Titel „The Family That Plays Together“ gab, implizierte das logischerweise „…Stays Together“. Genau dieses Selbstverständnis hatte die Carter-Dynastie geprägt und damit auch die Tochter der berühmten Mutter Maybelle. Kurios nur, wenn man’s nachträglich recht bedenkt: Carlene Carter und Rosanne Cash haben mehr LPs vorzuweisen als June […] mehr…

  • Bob Dylan - No Direction Home

    Bob Dylan - No Direction Home: The Soundtrack.…

    Die Musik zu Martin Scorseses Dylan-Film: alternative Versionen der bekannten Songs und bisher unveröffentlichte Tracks aus den Jahren 1959 bis '66 auf einer Doppel-CD mehr…

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    The Alpha Band – The Arista Albums

    Man kann schon seit langem davon ausgehen, daß Qualität drin ist, wo T-Bone Burnett im Kleingedruckten draufsteht. Er ist mehr eine graue Eminenz denn ein Superstar unter den Kollegen vom Produzenten-Gewerbe, und experimentierlustig geht er hörbar an alle von ihm betreuten Projekte ran. Auch schon an das Projekt Alpha Band, das er 1976 mit Steven […] mehr…

  • Die Fantastischen Vier Viel Live Cover

    Die Fantastischen Vier - Viel Live

    In der Hamburger Color Line Arena haben Die Fantastischen Vier dieses Konzert aufgenommen – was an sich schon recht mutig ist, sind doch die Hanseaten nicht gerade als Stimmungsmacher berühmt. Bei all den Hits – „Was geht“, „Sie ist weg“ „MfG“, „Tag am Meer“, „Troy“ – gehen sie dankenswerterweise trotz dem „ab wie die Sau“, […] mehr…

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    Hootie & The Blowfish – Summer Camp With Trucks/A Series Of Short Trips

    Warum Hootie keinen Hund mehr hinterm Ofen vorholen, wird jetzt ausgiebig gezeigt – beim Konzertfilm „Summer Camp With Trucks“ in zwei sehr drögen Stunden. Die sind einfach zu nett, zu gefällig, zu egal. Da schlafen einem (selbst bei den Hits „Let Her Cry“ und „Only wanna Be With You“) die Füße ein, wenn sich bei […] mehr…

  • Austin City Limits Music Festival

    Austin City Limits Music Festival

    Zusammenschnitte von Festivals können nur selten die Atmosphäre, oft nicht einmal die besten Momente der Musiker einfangen (wenn sie nicht gerade „Woodstock“ heißen), und das ist hier leider auch so. Je ein Song von bunt gemischten Bands – das ergibt zwei etwas zu abwechslungsreiche Stunden. Die Blind Boys Of Alabama mit den Pixies auf eine […] mehr…

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    The Police - Synchronicity Concert

    Sting in einem Indianer-Patchwork-Wams mit blanker Brust: Prahlerischer und selbstgewisser war der Triumph nicht vorzuführen als auf der Bühne in Atlanta, 1983. Bald danach gab es The Police nicht mehr, aber hier spielte das Trio noch einmal mit der brillanten Nonchalance von „Synchronicity“, im Rücken ein Dutzend Hits und die unwiderstehliche Verführungskraft von „Every Breath […] mehr…

  • Jimi Hendrix Live At Woodstock

    Jimi Hendrix - Live At Woodstock

    Falls es noch der Entzauberung von „Woodstock“ bedarf, so kann dieser Film ernüchtern. Man sieht die bekannten Bilder von Hendrix auf der Holzbühne, seine Musiker mit Feudeln um den Kopf, bei Stücken wie „Spanish Castle Magic“ ein paar Phrasen rufend und schnell in furiose, aber leere Improvisation ausbrechend. Eine zweite Version enthält amateurhafte Schwarzweiß-Aufnahmen aus […] mehr…

  • Bruce Springsteen - VH1 Storytellers

    Bruce Springsteen - VH1 Storytellers

    Zunächst eine Enttäuschung: Nur acht Songs erläutert Springsteen, und das Programm folgt offenbar keinem Ordnungsprinzip. Doch genau besehen betreibt der Songschreiber hier eine Art Demystifikation, indem er etwa „Devils & Dust“, „Nebraska“ und „Jesus was An Only Son“ in Entstehung, Intention und Konstruktion offenlegt. Dabei dekonstruiert er auch die bekannte Springsteen-Persona: Mit Ironie und Understatement, […] mehr…

  • Sheryl Crow Wildflower Cover

    Sheryl Crow - Wildflower

    Ernsthafter Seelenputz, musikalisch leider nicht stringent umgesetzt. Sheryl Crow hat ihre Dämonen satt: Nachdem das letzte Album krampfhaft unbeschwert war, geht es auf dem neuen um musikalische und inhaltliche Ehrlichkeit. Crow hatte eine schwere Zeit, war depressiv und unglücklich über das Alterwerden, aber jetzt soll nicht mehr weggerannt, sondern ein umfassender Seelenputz vorgenommen werden. Tatsächlich […] mehr…

  • Simple Minds Black And White Cover

    Simple Minds - Black & White 050505

    Freier Fall gestoppt: Kerr und Kollegen erinnern an bessere Zeiten. Es ist nicht nur guter Wille und nostalgischer Reflex, wenn man den Simple Minds für ihr Lebenswerk Respekt entgegenbringt. Immerhin sind da in den 8oer Jahren Lieder entstanden, die das Radiohören schöner machten und zur Mainstream-Stunde in der Indie-Disco nicht unangenehm auffielen, sondern wichtig waren […] mehr…

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    Ween – Shinola Vol. 1

    Das Schönste ist natürlich, wenn man über einen Witz gar nicht erst lachen muß, sondern ihn gleich als ein Stück gelungener Literatur goutieren kann. Womit man schon bei den beiden Scherzkeksen von Ween wäre, also diese beiden Buben, die einfach aus der Hüfte eine Bubblegum-Nummer heraushauen können, die aber – in ihre Einzelteile zerlegt – […] mehr…

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    The Earlies – These Were The Earlies

    Beerdigungen sind bei den Earlies keine von Regentropfen durchnäßten Veranstaltungen. Bei ihrer Trauerfeier scheint die Sonne, die Vögel zwitschern, die Chorsänger räuspern sich und stimmen dann von ihrem Dirigenten eingezählt einen kleinen Choral an: „Mother Mary and the morning wonder/ Take me home!“ Diese „In The Beginning“ betitelte Beerdigungsszene leitet das wehmütig-warmherzige Debüt des Kollektivs […] mehr…

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    Kevin Devine – Split The Country, Split The Streets

    Ein Spaß ist das nicht. Kevin Devine war ja nie eine Frohnatur, seine ersten beiden Alben haben schon viel von allgemeinen Mißständen und ganz persönlichen Katastrophen erzählt, aber jetzt haut der Brooklyner mal richtig auf den Putz. „Split The Country, Split The Streets“ stampft von einem Protestlied zum nächsten, gnadenlos, aber nie aufdringlich. Im Grunde […] mehr…

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    The Dead 60s – The Dead 60s

    Fragen Sie mal den Mann auf der Straße, was ihm zu den Dead 6os einfällt. Die Chancen stehen gut, daß er Ihnen als Antwort „The Clash“ und „Tanzmusik für Mädchen“ hinnuschelt. Obwohl das Liverpooler Quartett nämlich ein Album aufgenommen hat, das kein bißchen nach Mersey Beat klingt, hat man für ihr Debüt trotzdem schon eine […] mehr…

  • Devendra Banhart - Cripple Crow

    Devendra Banhart – Cripple Crow

    Echt abgefahren, dieser Devendra Banhart. Mehr Hippie-Gefühl, mehr Vollmond-Begeisterung, mehr zärtlich verschwurbelte Schwärmereien findet man momentan kaum. Nicht einmal bei Coco Rosie, bei denen Devendras Freundin Bianca so traumhaft durchgeknallt singt, ‚wenn nicht gerade ihre Spielzeuginstrumente tuten und rasseln. Der Bärtige, der sich auf seinem vierten Album zum ersten Mal von einer Band begleiten läßt, […] mehr…