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    Das wandelnde Schloß

    - Start 1. 9.

    So sehr die computeranimierten Pionierwerke von Dreamworks Pixar und Dreamworks auch erstaunen -— einen letzten Magier des traditionellen Zeichentrick gibt es noch. Nachdem Miyazaki, die 64jährige Legende des japanischen Animefilms, mit seinen letzten Projekten „Prinzessin Mononoke“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ auch im Westen wahrgenommen wurde, hat er nun die heimische Fabelwelt verlassen und einen […] mehr…

  • Transporter 2

    Transporter 2 - Start: 1. 9.

    Wer heute noch beinharte, beeindruckende Actionszenen sehen will, der muß sich an asiatischen und französischen Filmen orientieren. John Woo und Luc Besson sind die Paten einer innovativen Ästhetik und imponierenden Kugeldichte, die mit mehr Geld und kalten digitalen Effekten Hollywood vergeblich zu kopieren versucht hat. Besson vor allem gelingt es, als Produzent trotz verschiedener Regisseure […] mehr…

  • Broken Flowers

    Broken Flowers - Start: 8. 9.

    Ob bei Sofia Coppola, Wes Anderson oder jetzt Jim Jarmusch – Bill Murray ist zur personifizierten micilife crisis geworden. ein leibhaftiger Vater-Komplex, den das Leben noch mal überraschend durchschüttelt und dennoch kaum zu einer äußerlichen Regung bringt. Seinen Minimalismus, sein immer tragikomisch nach innen gerichtetes Mienenspiel zeigt Murray nun in „Broken Flowers“ mit einer unnachahmlichen […] mehr…

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    Jimi Hendrix - The Man. The Music, The…

    „Jimi Hendrix – The Man. The Music. The Truth.“ von Sharon Lawrence ist so informativ wie spekulativ. Ersteres vor allem in Bezug auf Jimis verpfuschte Kindheit in zahllosen Heimen, seine Lehr- und Wanderjahre als Wasserträger in Show-Kapellen und sein nicht zu unterschätzendes Wirken im Swinging London der späten Sixties. Letzteres, weil Lawrence überzeugt davon ist, […] mehr…

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    The Man Who Was Screaming Lord Sutch

    „The Man Who Was Screaming Lord Sutch“ von Graham Sharpe ist ein tragisches, bizarres und erhebendes Buch über einen begnadeten Exzentriker. Als sich Dave Sutch das Leben nahm, weil er dessen über Jahre akkumulierte Lasten nicht mehr zu tragen imstande war, trauerte ganz England. Jedes Kind dort kannte ihn, den Spleen-Sammler, den Popstar ohne Hit, […] mehr…

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    Eddi Flegel – Dream A Little Dream Of Me – The Life Of ‚Mama‘ Cass Elliott

    „Dream A Little Dream Of Me – The Life Of ‚Mama‘ Cass Elliott“ von Eddi Flegel ist die erste umfassende Biographie einer Frau, von der jeder drei Dinge weiß: Sie war die maßgebliche Stimme der Mamas & Papas, sie war dick, sie erstickte an einem Schinken-Sandwich. Tatsächlich litt Cass ihr Lehen lang unter ihrer Leibesfülle, […] mehr…

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    Charles Mingus – Beneath The Underdog

    „Beneath The Underdog“ von Charles Mingus ist ein beunruhigender Seelen-Striptease, den das Improvisationsgenie bereits Anfang der 60er Jahre hinlegte, der indes erst knapp zehn Jahre später in Buchform veröffentlicht wurde. Über seine Musik äußert sich Mingus nur mißmutig, im Rahmen eines Interviews. Im Vordergrund stehen Bewältigungsversuche einer angstvollen Kindheit und einer noch problematischeren Phase des […] mehr…

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    B.B. King – Ein Leben mit dem Blues

    „Ein Leben mit dem Blues“ ist die Autobiographie von B. B. King, zu Papier gebracht von David Ritz, und wurde im amerikanischen Original 1996 veröffentlicht, unter dem Titel „Blues All Around Me“. Ein offenherziges, ja treuherziges Resümee eines übervollen Lebens. „Ich tue mich schwer mit Worten“, beginnt King die Einleitung, „konnte mich nie so ausdrücken, […] mehr…

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    Trotzki, Goethe und das Glück

    „Trotzki, Goethe und das Glück“ versammelt als immerhin schon vierten Band der neuen, nicht genug zu lobenden „Jörg-Fauser-Edition“ alle Gedichte und Songtexte. Ein paar Poeme kannte man noch nicht, aber dem Profil Fausers fügen sie kaum etwas hinzu, eines Lyrikers, der immer dann zu großer Forrm aufläuft, wenn er seine Vorbilder Benn, Burroughs und später […] mehr…

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    Rory & Ita

    „Rory & Ita“ von Roddy Doyle erzählt eine „irische Geschichte“, die seiner Eltern, die im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts geboren wurden, in ländlicher Umgebung aufwuchsen – und ein dermaßen durchschnittliches, unspektakuläres Leben fristeten, daß man ein Sittenbild der Zeit in den Händen zu halten glaubt. Mein ganzes Leben lang“, sagt Ita, „habe ich nur […] mehr…

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    Fröhlich traurig

    TIM BUCKLEY 1966 Lee Underwoods Beat-Gitarre, Jack Nitzsches barocke Streicherarrangements. Bei diesen noch recht einfachen Songs wirkt die inbrünstige Intonation des gerade mal 19jährigen wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Man merkte: Die Stimme war zu Höherem berufen, der Songwriter mußte zu den Ambitionen erst noch aufschließen. 3,0 GOODBYE AND HELLO 1967 Auch das zweite […] mehr…

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    Sonny Clark – Sonny’s Crib

    Sonny Clark, so Leonard Feather in den Liner Notes, war „a short, sad-eyed. pensive little man who comes alive when he sits at the piano“. Clarks Spiel war unaufgeregt und unspektakulär, in der Tradition von Bud Powell, aber mit größerer Zurückhaltung, Bebop-geladen, aber auch West-Coast-gelassen. Kein Stil mithin, der den Gang des Jazz beschleunigt oder […] mehr…

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    Elvis Presley – The King Of Western Bop

    Die legendären Sun-Sides, aufgefüllt mit Alternate Takes und einer Radio-Show-Live-Aufnahme von Bill Monroes „Blue Moon Of Kentucky“. Insgesamt 27 Cuts umfaßt diese Doppel-LP, entstanden vor gut 50 Jahren, an der Schnittstelle von Hillbilly und Rhythm & Blues. Danach war die Welt nicht mehr dieselbe. Musikalisch überwältigend natürlich, klanglich jedoch geglättet und via zuviel Rauschunterdrückung generalgesäubert. […] mehr…

  • Little Walter - The Best Of Little Walter

    Little Walter – The Best Of Little Walter

    Walter Jacobs aus Louisiana war noch ein Teenager, als ihn Muddy Waters in Chicago anheuerte. Als Little Walter revolutionierte er die Blues-Harp. indem er das unscheinbare Instrument vom Ruch ländlicher Einfalt befreite und durch einen Verstärker jagte. So furios und virtuos blies Walter in seine Harmonika, daß Muddy ihm immer mehr Gelegenheit zum Glänzen einräumen […] mehr…

  • Tudor Lodge - Tudor Lodge

    Tudor Lodge – Tudor Lodge

    Das Vertigo-Original dieser LP ist kaum unter 250 Euro zu bekommen, da trifft es sich gut, daß Akarma nicht an der Verpackung spart und den psychedelischen Folk der um Pentangle-Musiker verstärkten Brit-Band adäquat opulent anbietet, samt mehrfach ausklappbarem Cover und Text-Beilage. Nicht alles auf diesem Album verzaubert, einige Tracks ächzen unter Arrangement-Overkill, unter Bläsern und […] mehr…

  • Orange Juice - The Glasgow School

    Orange Juice – The Glasgow School

    Dies ist eine chronologisch kompilierte Platte, was dazu führt, daß der schrulligste Augenblick im Werk der Band Orange Juice gleich am Anfang kommt, zweimal hintereinander. „Moscow“, B-Seite der ersten Single, ein unbeholfen swingendes Indie-Shadows-lnstrumental, bei dem man den Draht auf den Gitarren hört, in der zweiten Version mit lustigen „Moscow!“-Rufen. Eine Hommage an den Kommunismus […] mehr…

  • The Times They Are a-Changin'  Dylan Cover

    Bob Dylan - Neue Editionen: Bob Dylan; The…

    Das Debüt und "The Times They Are A-Changin" in neuen Editionen mehr…

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    4,0 Spooky Tooth – It’s All About/The Last Puff

    Daß in Amerika das große Geld zu machen war, wußten nicht nur Animals, Beatles, Kinks, Rolling Stones und Who, sondern jedermann, der sich im Königreich eifrig darauf vorbereitete, es jenseits des Atlantik zu Star-Ruhm zu bringen. Als sich die Gruppe mit dem arg hochtrabenden Namen Art nach einem nur sehr mäßig erfolgreichen Erstling („Supernatural Farrytales“) […] mehr…

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    Van der Graaf Generator – The Least We Can Do Is Wave To Each Other/H To He Who Am The Only One/Fool’s Mate/Pawn Hearts/Godbluff/Still Life

    Keiner Band wurde so oft das Equipment gestohlen wie Van der Graaf Generator (auf daß sie endlich Ruhe gaben?). Keine Band nahm schneller längere Platten auf als Van der Graaf Generator. Und keine Band wurde so geschwind vergessen wie Van der Graaf Generator. Während Pink Floyd und Genesis und Yes in den 8oer Jahren, kaum […] mehr…

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    Plainsong – Amelia Earhart/Now We Are 3

    Als Bilanz seiner (sehr kurzen) Jahre bei Matthews Southern Comfort veröffentlichte die Teldec seinerzeit eine Doppel-LP mit dem ironischen Titel „One, Two, Three… Too Good!“ Letzteres stimmte auch für etliche Solo-Platten, die der ehemalige Frontmann und Sänger von Fairport Convention danach veröffentlichte. Für erstklassige Songs hochkarätiger Kollegen hatte er immer ein untrügliches Ohr. Bei den […] mehr…