• Elbow - Leaders Of The Free World

    Elbow – Leaders Of The Free World

    Für ihr Debüt „Asleep In The Back“ hatten sich Elbow mehr als zehn Jahre Zeit gelassen. Beziehungsweise lassen müssen, denn ganz freiwillig war die lange Wartezeit natürlich nicht. Da wären etwa die Querelen mit dem Label Island, das die Band aus den Verträgen entließ, noch bevor irgendetwas veröffentlicht werden konnte. Ein neuer Deal mit V2 […] mehr…

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    The Rolling Stones – A Bigger Bang

    Jetzt kriegt er uns am Ende wohl doch noch, der Blues, die alte Lederhand, die freilich wieder nur ein Handschuh ist, in dem die Knochenklaue von Keith Richards steckt. Man kann ja durchaus Stones-Freund sein, ohne größeres Interesse an langen Slide-Gitarren-Improvisationen und Harp-Gehoppel zu haben, doch hier kommt „Back Of My Hand“: ein knirschendes, trödelndes […] mehr…

  • Tracy Chapman - Where You Live

    Tracy Chapman – Where You Live

    Auf dem letzten Album von Tracy Chapman, dem 2002 erschienenen „Let It Rain“, ging es ums Familiäre. In einem leerstehenden Haus ein, zwei Autostunden von San Francisco, kam viel hochkarätiges Personal zusammen, um aus einer gemeinschaftlichen Atmosphäre heraus einen besonderen Vibe hinzubekommen. Während das mit dem Familiären laut Künstlerin funktionierte, fiel die Musik hinten über; […] mehr…

  • Jackie Leven - Elegy For Johnny Cash

    Jackie Leven – Elegy For Johnny Cash

    Nein, Rick Rubin hat diese Platte nicht produziert (der kümmert sich gerade nach Kräften um die künstlerische Reinkarnation von Neil Diamond). Doch viel hätte Rubin den stets mit einem tonnenschweren Gemüt ausgestatten Songs von Jackie Leven wohl auch nicht zufügen können. Den Plattentitel hat Leven aber natürlich nicht ohne Grund gewählt. Er ist nicht nur […] mehr…

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    Alvin Youngblood – Hart Motivational Speaker

    Er hat uns alle ganz schön an der Nase rumgeführt. Wie sehr, reibt uns Alvin Youngblood Hart gleich zum Auftakt seines fünften Albums unter selbige. Da recycelt der 42jährige Freigeist aus den Mississippi Hills mal eben den Titelsong seines Debüts „Big Mamas Door“, welches ihn 1996 als große Akustik-Blues-Hoffnung etabliert hatte. Und zwar als „Might […] mehr…

  • Jem - Finally Woken

    Jem – Finally Woken

    Finally woken, so muß Jem Griffith sich wirklich fühlen: Stramme sechs Jahre ist es her, daß die Waliserin an ihrem Debüt-Album zu arbeiten begann. Unterwegs zur Musikkarriere entstanden ein Song für Madonna („Nothing Fails“ von „American Life“), viele Demos dies- und jenseits des Atlantik sowie augenscheinlich ein gutes Maß an Produzentenkontakten vor allem in New […] mehr…

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    Freddie McGregor – Comin‘ in Tough

    Gleich mit seinem ersten Album, „Bobby Babylon“, nahm Freddie McGregor einen Meilenstein der Reggae-Historie auf, den er wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr toppen wird. Aber es ist ihm gelungen, jeden Stilwechsel im Reggae mitzugehen und ihn nachhaltig mit zu prägen. Mittlerweile ist der ewig junge Freddie 50 und seine sonore Stimme um eine Nuance […] mehr…

  • Anthony B - Black Star

    Anthony B – Black Star

    Wie bereits auf seinem letzten Album hat Anthony B wieder mit Frenchie für Maximum Sound Productions zusammengearbeitet – und diesmal ein viel erdigeres, mit mehr Retro-Feeling eingespieltes Werk geschaffen, das dem Zeitgeist auf Jamaika Tribut zollt. Ein Intro mit Nyahbinghi drums & chants. dem eine Coverversion von Ini Kamozes großem Hit „World A Reggae Music“ […] mehr…

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    Studio One Roots Vol. 2

    Rund 200 unveröffentlichte Studio One-Songs durfte Soul Jazz Records aus den Archiven des Clement „Coxsone“ Dodd kurz vor dessen Ableben im Mai 2004 mitnehmen. Das sichert dem Londoner Label interessante Releases auf Jahre hinaus. Sieben dieser Perlen befinden sich auf „Roots Vol.2“, und endlich gibt es weitere Versionen zu „Door Peeper“ (im Original von Burning […] mehr…

  • Death Cab For Cutie - Plans

    Death Cab For Cutie – Plans

    Jetzt kommen wieder die Weicheier-Vorwürfe gegen Death Cab For Cutie. aber weil wir die kleine Band aus Seattle nicht unbedingt ärgern wollen und zudem einen höchst differenzierten Tag haben: Das Gelände ist doch so voller Weicheier, ganz unterschiedlicher Weicheier, daß dieses Plattwalz-Argument allein gar nichts aussagt. Und die sechste Death Cab-Platte (die erste bei einem […] mehr…

  • Nada Surf - The Weight Is A Gift

    Nada Surf - The Weight Is A Gift

    Die rührend naiven Amerikaner sind etwas zu harmoniesüchtig mehr…

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    Mick Harvey – One Man’s Treasure

    Seit 30 Jahren steht Mick Harvey nun schon im Schatten von Nick Cave: von der ersten Glam-Rock infizierten Schülerband über Boys Next Door und das Inferno von Birthday Party bis zur epischen Weite der Bad Seeds. Es muß eine tiefe Männerfreundschaft sein, bei der die Rollen jedoch klar verteilt sind. Cave ist das Genie, der […] mehr…

  • Richard Hawley - Coles Corner

    Richard Hawley - Coles Corner

    Gleichförmige Schaukelstuhlmusik für den sanften Schlummer mehr…

  • Eric Clapton - Back Home

    Eric Clapton - Back Home

    Mit Soul-Schlagseite: Der Gitarrist erzählt von seinem Zuhause mehr…

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    Gus Black – Autumn Days

    Gus Black ist ein Mann nach unserem Geschmack. Während andere Songwriter bereits ekligen Ausschlag kriegen, wenn sie die Worte „klingt wie“ hören, läßt Gus per Presseinfo verkünden, daß er nichts dagegen hat, mit dem einen oder anderen Musiker verglichen zu werden. Und damit die Journalisten auch wissen, wer für solche Vergleiche in Frage kommt, werden […] mehr…

  • Keren Ann - Nolita

    Keren Ann – Nolita - Noita

    Nach vier Alben ist die 30jährige Keren Ann Zeidel in vielen Ländern Europas und in den USA schon fast so etwas wie ein kleiner Star – zumindest unter den Kritikern. Die zwischen Paris und New York pendelnde Israelin wurde bekannt durch ihre Zusammenarbeiten mit dem Posterboy des Neo-Chansons, Benjamin Biolay, an dessen Debüt sie ebenso […] mehr…

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    Erdmöbel – Für die nicht wissen wie

    So beglückend gelungen das letzte Erdmöbel-AIbum „Altes Gasthaus Love“ auch war, hatte man danach doch ein wenig Angst, wie es weitergehen würde. War mit der neuen Leichtigkeit und textlichen Lakorae auch die alte Sperrigkeit, die den Charme des geheimnisvoll melancholischen „Erste Warte nach Bad mit Delfinen“ ausmachte, flöten? Wer „Für die nicht wissen wie“ zum […] mehr…

  • Bonnie Raitt Souls Alike Cover

    Bonnie Raitt - Souls Alike

    Die Dame läßt schreiben: Raitt interpretiert Songs hoffnungsvoller Kollegen. Nach ihrem letzten Album „Silver Lining“ war Bonnie Raitt – zusätzlich zur obligatorischen Tournee und der Promo für ein „Best Of“ schwer beschäftigt. Soundtrack-Songs für Disney, ganz andere Songs für Wim Wenders‘ Blues-Film „The Soul Of A Man“, Gastspiele bei Toots & The Maytals und Ray […] mehr…

  • Sigur Ros - Takk...

    Sigur Ros – Takk…

    Cineasten kennen das als Kuleschow-Effekt: Weil Bedeutung vor allem vom Kontext generiert wird, läßt sich Wahrnehmung da auch manipulieren. Bei den suggestiven Platten von Sigur Ros landet man darum ständig in der Kuleschow-Falle. Weil die wichtigste Information, die es über die Band zu geben scheint, die ist, dass sie aus Island kommt, phantasiert man in […] mehr…

  • David Gray Life - In Slow Motion

    David Gray Life – In Slow Motion

    Finden Sie nicht auch? Die Elektronik, die David Gray bislang oft unter seinen ansonsten glasklaren Songwriter-Pop mischte, klang doch künstlich. Da wuchs nicht zusammen, was nicht zusammengehörte; die Retorten-Beats von handelsüblichen Sample-CDs gab’s zwar wohl günstig im Musikgeschäft, und Gray schlug mit ihnen zwei Klappen – er sparte Studiobudget, das er bis zum letzten Album, […] mehr…