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    „I Hate Myself And Want To Die – The 52 Most Depressing Songs You’ve Ever Heard

    „I Hate Myself And Want To Die – The 52 Most Depressing Songs You’ve Ever Heard von Tom Reynolds ist ein Zusammenstellung von deprimierenden Liedern – natürlich sehr subjektiv, absolut beliebig und höchst amüsant. Es geht Reynolds nicht um traurige Stücke, nein, sie müssen einen schon richtig fertigmachen. Das funktioniert bei herzzerreißenden Geschichten („Tell Laura […] mehr…

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    Kids In The Riot: High And Low with The Llbertines

    „Kids In The Riot: High And Low with The Llbertines“ von Pete Welsh erzählt die Geschichte der Chaos-Band bis zum Oktober 2004, dann war Welsh auch mit den Nerven fertig. Immerhin hatten die Libertines selbst die Idee gehabt, daß er eine Biografie schreiben solle, deshalb besteht das Buch hauptsächlich aus langen Zitaten von Musikern, Kollegen […] mehr…

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    Giftige Ekstasen

    FIRE OF LOVE THE GUN CLUB 1981 Damals das Geschrumm der Stunde, die Struktur vom Blues, das Ungestüm vom Punk, die Songs mit simplem LauMeise-Schema, Pierces Krakeelen mit viel Hall. „Sex Beat“, „She Is Like Heroin To Me“ und „For The Love Of Ivy“ erschütterten mit Fatalismus und dem notorischen „We can fuck forever, but […] mehr…

  • The Undertones - Teenage Kicks

    The Undertones - Teenage Kicks

    Der Markt für Vinyl-Wiederveröffentlichungen expandiert, nun kommen verstärkt 7inch-Reissues hinzu, die nicht mehr nur für hermetische Marktsegmente wie Reggae, Rockabilly oder Northern Soul gemünzt sind, sondern auf eine breitere Nachfrage abzielen. Labels wie Norton oder Sundazed kommen mit dem Pressen kaum nach, da ist es nur logisch, daß lange vergriffene, unter Sammlern sündhaft teuer gehandelte […] mehr…

  • John Lennon - Mind Games

    John Lennon - Mind Games

    Mind Games Das Vorläufer-Album, „Sometime In New York City“, so ambitioniert wie erratisch, verkaufte sich schlecht. Es brauchte ein solides Songwriter-Werk, mit dem wieder an .Imagine „angeknüpft werden konnte, um alte Fans zu befrieden. Was am Ende nicht gelang, weil keiner der neuen Songs das Zeug hatte, populär zu werden, ja nicht einmal der Titelsong, […] mehr…

  • Simon And Garfunkel Bridge Over Troubled Water

    Simon & Garfunkel - Bridge Over Troubled Water

    Noch 35 Jahre danach fordert dieses Album Respekt ab, und sei es nur für die enorme stilistische Bandbreite und den Umstand, daß so extrem unterschiedliche Tracks sich zu etwas Ganzem vereinigen, das größer ist als die Summe seiner einzelnen Cuts. Obwohl ein paar der Songs für sich genommen ungenießbar sind – das frischwärtig bollernde „Cecilia“ […] mehr…

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    Ron Haydock & The Boppers – 99 Chicks

    Es gab eine Zeit, ein paar Monate nur während des Rock’n’Roll-Goldrauschs, als Ron Haydock zum nächsten großen Ding ausgerufen wurde, zu Chicagos Antwort auf Gene Vincent. Er schien die Stimme zu haben, den hungrigen Look und mit den Boppers eine Band, die zwar nicht den Blue Caps das Wasser reichen konnte, aber doch recht formidabel […] mehr…

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    The Byrds – Another Dimension

    Es war eine Ära des Aufbruchs und heilloser Verwirrung, und die Byrds brachen verwirrter auf als die meisten. Schön nachzuhören auf diesen Outtakes der Sessions zu „Fiffh Dimension“ auf Instro-Tracks und alternativen Mixes, oft aus Jams geboren oder experimentell angelegt. Schön auch nachzulesen auf der Innenseite dieser vorbildlich ausgestatteten 10inch-Doppel-LP. Dort findet sich das Transscriptum […] mehr…

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    Diverse – The Only Doo-Wop Collection You’ll Ever Need

    Für ein Popmusik-Genre, das spätestens Ende der 50er Jahre mausetot war und allenfalls gelegentlich in den frühen Aufnahmen der Jackson Five und mancher boy groups später wieder auflebte, ist es schon verblüffend, welche Popularität diese Gesänge von farbigen und italoamerikanischen Teenie-Ensembles immer noch genießen. Die meisten von ihnen kamen, wie Billy Vera in den Liner […] mehr…

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    Chocolate Watch Band The Complete Recordinqs

    Standells und Blues Magoos, Cryan Shames, Count Five und andere Garagenrock-Bands der ersten Stunde brachten es zu beträchtlichem Hitparadenerfolg, manche auch wenigstens einmal in die Top Ten. Die Chocolate Watch Band weder mit „Sweet Young Thing“ (das nach „Baby Please Don’t Go“ trifft, „Paint It Black“ klang und vom Sänger so vorgetragen wurde, daß damit […] mehr…

  • Sandy Denny - Sandy

    Sandy Denny – Sandy

    Da mochte man bei Island Records offensichtlich doch nicht hintanstehen und reicht nach der wunderbaren Werkschau „A Boxful Of Treasures“ jetzt auch die schon vor fünf Jahren in Amerika bei A&M unter dem Titel „No More Sad Refrains“ erschienene Retrospektive nach – 34 Aufnahmen von der gerade mal 18 Monate dauernden Fairport Convention-Ära über das […] mehr…

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    Short CutS von Arne Willander

    Son Volt A Retrospective 1995-2000 Nur auf dem Aufkleber dieser Compilation ist die Karriere von Son Volt „critically acclaimed“. Der glück- und erfolglose Ableger von Uncle Tupelo unter Leitung von Jay Farrar spielte überwiegend hausbackene, oft krachlederne Country-Rock-Weisen ohne Raffinesse, zu schweigen von Genius. Fünf unveröffentlichte Tracks, (rhi-NO) 2,0 Huey Lewis Live At 25 Bret […] mehr…

  • Paul Weller - Stanley Road

    Paul Weller - Stanley Road

    Wieso Paul Weller mit diesem Album alle Grundgesetze der LoFi-Ästhetik unterschrieb, ist ein Rätsel. Die Luxusausgabe änderte daran klanglich auch so gut wie nichts. Das war auch wahrscheinlich überhaupt keinerlei Priorität bei dem ganzen Projekt. Das ist – über jede Vorstellung von einem director’s cut hinaus – Wellers Ehrgeiz zu verdanken, diese Platte mal so […] mehr…

  • The Cure - Seventeen Seconds

    The Cure - Seventeen Second/Faith/Pornography

    Der Nihilismus der wilden Jahre: die drei frühen Alben in sogenannten Deluxe-Editionen - als Doppel-CDs mit Demos, Live-Aufnahmen und Liner Notes (nicht von Robert Smith) mehr…

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    Jackie Edwards – This Is My Story

    Nichts gegen den cool ruler Gregory Isaacs. Wenn der weithin als das Maß aller Dinge in Sachen Lovers Rock gilt, verdankt er das auch dem Umstand, daß er in seinen produktivsten Zeiten bisweilen angeblich sechs Singles in einer Woche veröffentlichte und von ihm derzeit mehr als 100 CD-Titel im Handel zirkulieren. So ein workaholic war […] mehr…

  • Billie Holiday The Ultimate Collection Cover

    Billie Holiday - The Ultimate Collection

    Wieder eine ultimative Sammlung mit dem Besten von Lady Day. Natürlich gibt es von ihr unter dem Titel „Lady Day“ seit 2001 die Columbia-Aufnahmen der Jahre 1933 bis 1944 im schönsten Box-Set aller Zeiten (neben dem gleichermaßen phänomenalen „The Complete Hank Williams“ jedenfalls). Und schon in den frühen 90er Jahren waren, zur Gänze gebündelt in […] mehr…

  • Jamiroquai - Dynamite

    Jamiroquai – Dynamite

    Zwei interessante Sachen, die mir beim zurückgelehnten Hören der sechsten Jamiroquai-Piatte eingefallen sind: Es gibt diesen sonderbaren Zeitpunkt ab dem ein Künstler hier nur noch Zwei-Sterne-Besprechungen kriegt und sich sogar in der Tengelmann-Kassenschlange alle einig sind, daß er in Wahrheit immer ziemlich blöd war, obwohl man ihn mal für gut gehalten hat Wann und warum […] mehr…

  • Shelby Lynne - Suit Yourself

    Shelby Lynne – Suit Yourself

    Die Heimkehr der Shelby Lynne, Teil zwei. Nach dem von Glen Ballard grausam verstümmelten „Lone, Shelby“ und ihrer bekannten Orientierungslosigkeit aus alten Nashville-Tagen war klar: So konnte und sollte es bitte nicht weitergehen. Der Wechsel zu Capitol tat Shelby Lynne hörbar gut, auch wenn das erste Album dort „Identity Crisis“ hieß. Der Katharsis nächster Schritt […] mehr…

  • Hobotalk - Notes On Sunset

    Hobotalk – Notes On Sunset

    Ein bißchen schlumpfig sieht er aus, so als habe er wieder einmal sein Zuhause nicht gefunden und zu wenig Schlaf bekommen. Er trägt Ringelpullis und komische Kappen, eine Brille auch. Kein Rockstar-Typ, dieser Marc Pilley. Aber ein großer Songschreiber! Daß das Debüt seiner Band Hobotalk, „Beauty In Madness“, im Jahr 2000 weitgehend übersehen wurde, gehört […] mehr…

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    Paul McCartney – Live In Red Square

    Vor zwei Jahren durfte der Mann, der 1968 „Back In The USSR“ schrieb, endlich in Moskau spielen. Mitten auf dem Roten Platz wurde die Bühne aufgebaut, 100 000 Zuschauer kamen, darunter auch Wladimir Putin. Vor dem Konzert radelt Macca noch vor dem Kreml herum, bis man ihm mitteilt, daß man das gar nicht darf. In […] mehr…