• Mr. & Mrs. Smith

    Mr. & Mrs. Smith

    - Start 21.7.

    Der Film, der die Ehe von Brad Pitt und Jennifer Aniston gekillt haben soll. Seit Wochen spekuliert die Klatschpresse darüber, ob Pitt und Angelina Jolie, allgemein als Hollywoods erotischste Stars eingeschätzt, bei den Dreharbeiten eine Affare hatten. Das passt so treffend zum Thema des Films – man könnte es für einen PR-Kalauer halten. Pitt und […] mehr…

  • Bad Santa

    Bad Santa

    Der beste Film für den Sommer. Nur Kindern sollte man ihn nicht zeigen. Denn „Bad Santa“ ist keine flockige Weihnachtskomödie und Willie (Billy Bob Thornton) auch kein echter Nikolaus. Der Typ ist völlig kaputt, säuft, flucht und haßt geradezu Kinder, die er in Kaufhäusern auf den Schoß nehmen muß. Das Kostüm trägt er nur, um […] mehr…

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    Sideways

    Daß Payne hierfür den Regie-Oscar gewinnen könnte, war nicht zu erwarten. Die Trophäe fürs beste Drehbuch aber ist allemal gerecht. Mit einem weiteren Meisterstück knüpft er an seine subtile Tragikomödie „About Schmidt“ an. Zentrale Figur ist wieder ein Durchschnittstyp, an dem sein in Ritualen erstarrtes Leben bisher freudlos vorübergezogen ist. Der geschiedene, depressive Lehrer Miles […] mehr…

  • Hautnah

    Hautnah

    Ob man Natalie Portman jemals wieder so verletzlich und aufreizend zugleich erlebt wie hier als Stripperin mit Liebeskummer, kann man bezweifeln. Nichols sesziert nach einem Theaterstück von Patrick Marber mit schonungslosen, scharfzüngigen Dialogen die Lügen der Liebe. Niemand kann sich seiner Gefühle und der der anderen sicher sein, Triebe und Bedürfnisse nach Sicherheit und Nähe […] mehr…

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    Short Cuts - So was wie üebe (23.6.)

    von Nigel Cole mit Ashton Kutcher, Amanda Peet: Junges Pärchen hat bei einer Zufallsbekanntschaft Sex auf dem Flugzeugklo, trifft sich aber erst nach Jahren wieder. Seit „Harry und Sally“ erprobtes Romantik-Konzept, dem es hier jedoch an klugen Pointen mangelt. 1,5 Bin ich sexy (Start23.&) von Katinka Feistl mit Marie-Luise Schramm, Birge Schade: Pummelige 15jährige aus […] mehr…

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    An deiner Schulter - Start 7.7.

    Einet, der mal nicht stört: Kevin Costner spielt unaufgesetzt und eindringlich ebenfalls einen vom Leben desillusionierten Trinker und knüpft damit an seine beste Leistung in „Annies Männer“ an – vielleicht liegt das am Baseball, worum es allerdings nur am Rande geht Hauptfigur ist die gutsituierte, alternde Terry (Joan Allen), Ehefrau und vierfache Mutter. Seit ihr […] mehr…

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    Lovesonq für Bobby Long - Start 21. 7.

    Einer, der immer stört: Seit John Travolta mit „Pulp Fiction“ ungeahnt, in dieser Rolle aber verdient sein Comeback erlebt hat, spielt er affektiert und aufgeblasen. Als kettenrauchender Säufer und ehemaliger Literaturprofessor Bobby Long vermag er der Figur keine spürbare Tragik einzuhauchen. Selbst wenn er wimmernd mit dem nackten Hintern im Badezimmer auf dem Boden kauert, […] mehr…

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    Madagascar - Start 14.7.

    Noch immer sind die CGI-Filme kaum zu schlagen. Obwohl „Madagascar“, die neue Produktion von Dreamworks, nicht ganz die hohe Qualität von „Shrek“ oder Pixars „Die Unglaublichen“ erreicht, kann man sich vorbehaltlos dieses amüsante Animations-Abenteuer ansehen. Darin geht es um vier handzahme Zootiere, für die der Ruf der Freiheit zum lehrreichen Albtraum wird. Löwe Alex, ein […] mehr…

  • Batman Begins

    Batman Begins - Start 16.6.

    Alles auf Anfang: Rund 16 Jahre nach seinem ersten Kinoauftritt, zwei Regisseuren, drei Hauptdarstellern und vier Filmen ist Batman an einem weiteren Wendepunkt in seiner Karriere als Superheld angekommen. Christopher Nolan soll ihm neues, echtes Leben einhauchen mit einem Blick in dessen geschundene Seele. Dabei war schon Tim Burtons Interpretation dem Warner-Studio zu düster. Es […] mehr…

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    Essential Waters

    THE REAL FOLK BLUES 1949-58 Die stilprägenden Aufnahmen der 40er und 50er Jahre sind im Original kaum erschwinglich, doch bleiben als Optionen die 6LP-Chess-Box sowie diese bereits in den Sixties veröffentlichte Compilation legendärer Sides wie „Mannish Boy“ und „Rollin‘ & Tumblin'“, an Muddys Seite Willie Dixon, Jimmy Rogers, Otis Spann und Little Walter. Harter Stoff. […] mehr…

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    Pocket Edition Eno

    HERE COME THE WARM JETS 1973 Glam-Rock, Proto-Punk, Amphetamin-Psychedelk: Brian Enos erstes Solo-Album ist auch sein schillerndstes. Alle Roxy-Musiker außer Ferry haben Gastauftritte, ebenso Robert Fripp und Chris Spedding. „Baby’s On Fire“ ist wunderbar obszön, und das bedrohliche „Driving Me Backwards“ zieht einem noch 30 Jahre später den Boden unter den Füßen weg. 5,0 TAKING […] mehr…

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    Golden Nose Slim

    Jeepster 1971 T. Rex Bolans feinste vier Minuten und die Krönung eines triumphalen Jahres. Nicht nur, weil es der vierte No.l-Hit in Folge wurde und weil dieser lustvoll-derangierte Boogie die Fans zu Veitstänzen zwang, sondern auch, weil niemand damit rechnete. Fly Records hatte „Jeepster“ als LP-Track verplant und eilig auf den Weihnachts-Singles-Markt geworfen, als ruchbar […] mehr…

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    Short CutS von Arne Willander

    Jefferson Airplane TheEssential Eine konzentrierte Werkschau auf zwei CDs, unüblicherweise mit drei Live-Tracks, die das bizarre Bühnen-Schaffen der Band illustrieren. Nichts für Hippies und Komplettisten. (SONY BMG) 3,0 The Pearlfishers The Young Picnickers Eine Neuauflage des Albums von 2000. Harmoniegesänge, jingelnde Gitarren, Piano und schwelgerische Melodien in Beach Boys-Manier, ein wenig auch The Left Bänke […] mehr…

  • Spooky Tooth - Spooky Two

    Spooky Tooth – Spooky Two

    Das Gesellenstück hatten sie, damals noch unter dem etwas präpotenten Band-Namen Art und unter der Fuchtel von Guy Stevens und Chris Blackwell, mit dem Album „Supernatunral Fairy Tales“ abgeliefert. Das klang schon absolut heavy (aber alles andere als schwermetallen), was sie aus der Young Rascals-Vorlage „Come On Up“ machten. Ein gewöhnungsbedürftiger, weil völlig origineller Gospel-Blues-Afro-Rock-Mix. […] mehr…

  • Stefan Grossman - Those Pleasant Days

    Stefan Grossman – Those Pleasant Days

    Niemand hat je davon gehört, daß John Fahey, Ry Cooder oder Jorma Kaukonen irgendwann Lehr-Material mit Titeln wie „Fingerpicking Guitar Techniques“ oder „How To Play Ragtime Guitar“ in Form von Vinyl-LPs veröffentlicht hätten. Derlei akademischen Ehrgeiz entwickelten die nie. Der aus Amerika nach England emigrierte Gitarrist Stefan Grossman, im zarten Teenager-Alter Fan von Woody Guthrie […] mehr…

  • Johnny Adams - Heart & Soul

    Johnny Adams – Heart & Soul

    Adams wurde 1932 in New Orleans geboren, sang in Gospelchören und veröffentlichte in den 60er Jahren diverse Singles, die jedoch nur ausnahmsweise ihre Produktionskosten einspielten. Erst 1969 erschien mit „Heart And Soul“ seine erste LP auf Shelby Singletons SSS International Label, eine vitale Mixtur aus Country, Soul und Funk mit Louisiana-Flair. Aufgenommen allerdings in Nashville […] mehr…

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    Thelonious Monk & Gerry Mulligan – Mulligan Meets Monk

    Es schien absonderlich, als Riverside 1957 ausgerechnet Monk und Mulligan im Studio aufeinander ansetzte: Eastcoast vs. Westcoast, Bop vs. Cool, Besessenheit vs. Abgeklärtheit. Als hätte man zehn Jahre später die Velvets und The Grateful Dead aufeinander losgelassen. Gerry Mulligan kam zwar ursprünglich aus New York City, hatte mit Miles Davis gearbeitet, war aber Anfang der […] mehr…

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    Muddy Waters – Folk Singer

    Ein unfreiwilliger Klassiker des Blues, Ende 1963 von Chess Records anberaumt, weil man am Folk-Boom partizipieren wollte. Während Muddy mit Atavismus und Akustikgitarre jedoch bei Festival-Auftritten in den USA abräumte, wollte ihn das Publikum im UK lieber mit Telecaster. Dort hatten die Rolling Stones gerade sein „I Want To Be Loved“ gecovert und als Rückseite […] mehr…

  • Jeff Beck - Truth

    Jeff Beck - Truth

    Eine weithin unterschätzte Pionierleistung des Hard Rock. Das geflügelte Wort, demzufolge gilt, daß „all in love and war is fair“, meint ja das genaue Gegenteil. Ziemlich unfair geht es manchmal auch bei der Geschichtsschreibung in Sachen Rockmusik zu. Andernfalls hätte man mittlerweile wirklich zu dem Konsens finden müssen, daß „Truth“ die Mutter von allern Heavy […] mehr…

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    Diverse – The Jack Nitzsche Story „

    Sein Arrangement zu Neil Youngs „Expecting To Fly“ war ähnlich genial wie das zu Randy Newmans „Let’s Burn Down The Cornfield“. Phil Spector heimste den Ruhm für viele Pop-Evergreens von „He’s A Rebel“ bis „River Deep – Mountain High“ ein, der weithin eigentlich jenem gebührte: Jack Nitzsche. Denn ohne seine Streicher-Arrangements wären der Crystals-Hit „Then […] mehr…