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    The Boomtown Rats – The Boomtown Rats

    Manchmal klangen sie zunächst wie Flamin‘ Groovies auf Speed. Erinnerungen an „Angie“ (bei „I Can Make It“), frühen David Bowie und Cars gab’s überall. Manches schien von diesem neuen Rock’n’Roll-Wunderkind Graham Parker inspiriert. Neben Springsteen-Arrangements boten sie auch jede Menge cleverer Anspielungen und Zitate. Zumindest hatte der ehemalige Musikjournalist Bob Geldof anfangs einen ausgesprochen guten […] mehr…

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    Dinosaur Jr. – You’re Living All Over Me/Dinosaur Jr./Bug

    So, wie das Label SST längst Legende ist, sind es auch die frühen Platten von Hüsker Du und Dinosaur Jr., jene Vinyls mit den kühnen Cover-Entwürfen und der wunderbar abenteuerlichen Typographie, damals Kleinodien in den großstädtischen Plattenläden und Schätze für Bescheidwisser. Noch heute raunen Fans der ersten Stunde, etwa die Filmregisseurin Allison Anders, über die […] mehr…

  • Ozzy Osbourne Prince Of Darkness Cover

    Ozzy Osbourne - Prince Of Darkness

    Die größten Hits und viele irre Coverversionen vom Metal-Knallkopf. Er verstellt einem den Blick, dieser tapsige Alte, der an jeder Fernbedienung scheitert, dem die Hunde auf die Couch machen und den seine Frau dauernd herumkommandiert. Jüngst ließ sich der Reality-TV-Star auch noch die Nase operieren. Dabei handelt es sich hier doch um Ozzy fuckin‘ Osbourne. […] mehr…

  • Nick Cave & The Bad Seeds B-Sides & Rarities Cover

    Nick Cave & The Bad Seeds - B-Sides & Rarities

    Vom Grölen zum Sublimen: Der Karton mit drei CDs dokumentiert mit Songs der vermeindlichen B-Kategorie Caves Promotion zum großen Songschreiber mehr…

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    Nirvana – Nevermind

    Man kann es ja nicht abstreiten: Das Album gehört nun mal in die „Classic Albums“-Reihe, auch wenn Kurt Cobain vielleicht kotzen würde. In der 75minütigen Dokumentation geben Krist Novoselic und Dave Grohl ausführlich Auskunft – und lassen einen dank ihrer Begeisterung für das eigene Werk fast vergessen, wie alt sie inzwischen aussehen. Butch Vig erklärt […] mehr…

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    The Mamas & The Papas – California Dreamin‘

    Zum 40. Geburtstag von“California Dreamin'“ wird noch einmal die Geschichte von The Mamas & The Papas aufgerollt – mit wunderbaren TV-Aufnahmen, die bisher nur im Archiv lagen und etlichen Interviews, viele davon allerdings schon älter. Cass Elliot und John Phillips konnten sich freilich nicht mehr äußern, dafür sind Denny Doherty und Michelle Phillips umso redseliger. […] mehr…

  • Ramones End Of The Century Cover

    The Ramones - End Of The Century

    Johnny Ramone konnte sich die Dokumentation anschauen, bevor er zu Joey und Dee Dee ging. Er staunte nicht schlecht: „It’s accurate. It left medisturbed.“ Tatsächlich bleibt man nach fast zwei Stunden etwas verstört zurück, was vor allem am Ende liegt: Da weiß keiner mehr etwas Positives über den anderen zu erzählen, und Dee Dee Ramone […] mehr…

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    Graham Parker – At Rockpalast

    Zwei Konzerte, von 1978 und, im größeren Rahmen, von 1980. Der Begriff „Pub Rock“, den Graham Parker stets ablehnte, erwies sich bald als Stigma, die Platten wurden danach auch nicht erfolgreicher.Dabei mischte Parker seine Songs doch clever aus Rock und R&B, die Texte schön vitriolisch, für NewWave allerdings zu altmodisch. In der Grugahalle spielte Nicky […] mehr…

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    Sixteen Horsepower – 16 HP

    So faszinierend David Eugene Edwards‘ beseelte Gesänge von Gott, Sünde und Teufel sind, so verwirrend zusammengestellt sind diese beiden DVDs, die zudem verwechselt wurden. Auf der ersten (hier „Disc 2“) gibt es Videos und Live-Aufnahmen sowie eine chaotische Dokumentation des belgischen Fernsehens, auf der zweiten etwas anstrengende und redundante Gespräche mit der Band, abrupt verschnitten […] mehr…

  • Sting - Bring On The Night

    Sting – Bring On The Night

    Als Gordon Sumner 1985 glaubte, die populäre Musik zu revolutionieren, mußte es natürlich ein veritabler Film sein, inszeniert von Michael Apted „über die Gründung einer Band“, wie er prahlte, tatsächlich über die Proben für ein Konzert im Theatre Mogador in Paris, die Geburt seines Sohnes und immer wieder: Sting, der Große. In einem Schloß bei […] mehr…

  • Mary Lorson & Saint Low - Realistic

    Mary Lorson & Saint Low – Realistic

    Die „Tricks For Dawn“ brauchte Mary Lorson plötzlich dringender denn je, als ihr 15 Monate nach der Geburt von Sohn Roman plötzlich Brustkrebs diagnostiziert wurde. Das Stück „Born Knowing“ erzählt davon. Mittlerweile ist die Sängerin zum Glück wieder weitestgehend genesen und veröffentlicht mit „Realistic“ ihre mit Abstand beste Platte. Die sonst zumeist sinister gestimmte Lorson […] mehr…

  • Tracy Bonham - Blink The Brightest

    Tracy Bonham – Blink The Brightest

    Die Bürde, aufrecht zu sein. So betitelte die junge Frau aus Oregon vorahnungsvoll ihr ’96er Debüt („The Burdens Of Being Upright“). Im Kielwasser von Alanis‘ „Jagged Little Pill“ sollte sie vor allem Dollars auf die Haben-Seite des Labels schaufeln, und brav rockte sie „Kisses“ oder „Sharks Can’t Sleep“, kassierte für den heißblütigen Kampfruf „Mother Mother“ […] mehr…

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    Vic Chesnutt – Ghetto Bells

    Der Aufkleber! Neben Chesnutts Gesicht, auf dem sich wieder dieses maliziöse Grinsen andeutet, prangt die Ankündigung: „New album featuring Van Dyke Parks, Bill Frisell, Don Heffington“. Eine Abschreckung, zunächst. Natürlich sind diese Männer an sich großartig, aber Chesnutt hat sich in letzter Zeit zu oft von Fremden ins Handwerk pfuschen lassen: von Widespread Panic, von […] mehr…

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    Greg Trooper – Make It Through This World

    Der Gast aus Nashville war nervös. Dieses Studiodate hat man nur einmal im Leben. Also empfahl der Hausherr, sich doch bitte einen Stuhl zu suchen. „Du willst doch hier nicht die ganze Woche stehen, oder?“ Ja, so ist das, wenn man mit Soul-Legende Dan „l’m Your Puppet“ Penn zum 16-Spur-Analog-Rendezvous verabredet. Greg Trooper setzte sich, […] mehr…

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    Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion – Exploration

    Wird Country-Rock anno 2005 noch besser? Kaum. „Exploration“ klingt, als hätte Mark Olson vor zehn Jahren doch noch das grüne Gras bei den Jayhawks mit einer Gast-Sängerin und nicht in der Wüste mit Frau Williams gesehen. Prompt machten Arlos schöne Tochter und ihr liebster Johnny oben im winterlichen Minneapolis gemeinsame Sache mit Gary Louris. Der […] mehr…

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    The Redlands Palomino Co. – By The Time You Hear This…

    Auf der anderen Seite des Atlantiks empfiehlt sich dieses Londoner Quintett als rauheres UK-Pendant. Ähnliche Inspirationsquellen, ähnliche Personalkonstellation mit singendem/schreibendem (Ehe)Paar, fast so gutes Ergebnis. Doch hat Alex Elton-Wall eher Whiskey denn Milch mit Honig gegurgelt, was das Gefälle zur lieblichen Gattin Hannah steiler macht. David Rothon läßt sie unterm blauen Himmel seiner Pedal Steel […] mehr…

  • Tom Russell - Hotwalker

    Tom Russell – Hotwalker

    Als wäre er nicht vorher schon ein respektierter Songwriter gewesen, schaltete Tom Russell ab 1999 mit der Immigranten-Saga „The Man From God Knows Where“ noch mal einen Gang rauf Mit dieser 60’s-Außenseiter-Hommage & Montage ist der Kalifornier nun bei einer Spielform akustischen Feuilletons gelandet, die zwischen Song, Soundbite, Rezitativ ihresgleichen sucht. Der „Beat, der aus […] mehr…

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    The Revolutionaires – Earthquake Dub

    Zwei Vormittage für den Mix einer Dub-LP? Kein Problem. Der Keyboarder und Produzent Ossie Hibbert war drei Stunden im Channel One Studio und arrangierte mal eben eine Seite von „Earthquake Dub“, die andere am nächsten Tag: schnelle, treibende Riddims mit Sly Dunbar an den Drums. 1976 erschien die Platte in kleiner Stückzahl auf Jamaica und […] mehr…

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    Shivaree – Who’s Got Trouble

    Wer den Ärger hat? Nun, es gibt ja die Theorie, wonach eine Menage a trois – gemischtgeschlechtlich zumal – nicht wirklich funktionieren kann. Nicht in der Praxis jedenfalls, und nicht mal in Kalifornien, wo sonst ja alles gehen solL Dort, zwischen womöglich doch nicht ewiger Sonne und großem Earthquake-Schatten, trafen aber pünktlich zum Millennium Duke […] mehr…

  • Magnolia Electric Co - What Comes After The Blues

    Magnolia Electric Co – What Comes After The Blues

    Was nach dem Blues kommt, ist so ziemlich dasselbe, was neulich auf Jason Molinas Live-Platte „Trials & Errors“ kam: brennende elektrische Gitarren, emphatische Epen, Nachfolge von Neil Young leider auch in der Tradition, grelle weibliche Stimmen einzubinden, hier die von Jennie Benford. Bei „The Night Shirt Lullaby“, einem eigentlich schönen Country-Rock-Traktat, schmalzt Molina im Duett […] mehr…