• The Statement

    The Statement

    - Start 12. 5.

    „Cincinnati Kid“, „In der Hitze der Nacht“, „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ – Jewison, 78, hat in den 60er Jahren einige unvergessliche Klassiker des amerikanischen Films gedreht, war aber auch später in immer wechselnden Genres erfolgreich und für den Regie-Oscar nominiert Dabei blieb er immer Handwerker, der seinen Stil dem Stoff anpaßte. Einer zutiefst […] mehr…

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    The Life & Death Of Peter Sellers - Start 28. 4.

    Er war der Mann mit tausenden Gesichtern. Keiner hat das besser erkannt als Stanley Kubrick, indem er Peter Sellers 1964 für „Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ in drei Rollen besetzte. In seiner Karriere als Komiker hatte Sellers zwar immer schon mehrere Parts übernommen, auch in Kubricks „Lolita“. Es war das […] mehr…

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    They Could Have Been Bigger Than EMI

    „They Could Have Been Bigger Than EMI“ von Joachim Gaertner ist „a discography of now defunct independent record labeis that released vinyl“, so die Synopsis des Herausgebers. Eine löbliche Fleißarbeit, auch wenn nur die jüngere Vergangenheit ab 1976 dokumentiert wird. Dennoch umfaßt Gaertners Releases-Liste mehr als 2000 Labels. Ein work in progress freilich, denn es […] mehr…

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    Mr. Tambourine Man – The Story Of The Byrds‘ Gene Clark

    „Mr. Tambourine Man – The Story Of The Byrds‘ Gene Clark“ von John Einarson ist, schwer zu glauben, die erste Biographie über einen der brillantesten amerikanischen Songwriter und Sänger schlechthin, über einen Mann, dessen kreativer Input bei den Byrds gern unterschlagen wird und dessen beste Musik erst entstand, nachdem er die Band verlassen hatte. Der […] mehr…

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    Dylan & Cohen – Poets Of Rock And Roll

    „Dylan & Cohen – Poets Of Rock And Roll“ von David Boucher ist eine angestrengte, stellenweise anstrengende Analyse der Gemeinsamkeiten und des Trennenden im Werk der beiden Dichter mittels Exegese und, wo es nichts zu deuteln gibt, reiner Spekulation. Natürlich hebt Boucher auf das jüdische Erbe ab, bemüht hebräische Semantik und zaubert so tatsächlich verblüffende […] mehr…

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    Elvis Sessions III – The Recorded Music Of Elvis Aaron Presley 1953-1977

    „Elvis Sessions III – The Recorded Music Of Elvis Aaron Presley 1953-1977“ von Joseph A.Tunzi ist nicht das erste, jedoch mit 636 Seiten das momentan umfassendste Nachschlagewerk für Musikologen und Sammler. Tunzi läßt nichts aus, weder illegal mitgeschnittene Live-Gigs noch TV-Commercials. Eine Faktenfülle, die dank eines sehr übersichtlichen Layouts indes benutzerfreundlich geordnet ist. Dazu hat […] mehr…

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    Elvis: A Musical Inventory 1939-1955

    „Elvis: A Musical Inventory 1939-1955“ von Richard Boussiron bedient das andere Ende des Elvis-Universums: den Forscher. Der sich auf einige neue Erkenntnisse freuen darf. Boussiron verfolgt den musikalischen Werdegang des späteren Weltverbesserers von seiner Jugend bis zu den alles verändernden Sessions in den Sun Studios. Jeder Song, den Elvis lernte und öffentlich performierte, wird auf […] mehr…

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    The Elvis Archives

    „The Elvis Archives“ von Todd Slaughter und Anne E. Nixon ist mißverständlich betitelt. Wer eine systematische Bewältigung des Nachlasses erwartet, wird enttäuscht. Dies ist kein enzyklopädisches Werk, sondern eine über weite Strecken sehr persönliche Einführung in das Phänomen Elvis, mit analytischen Versuchen, durchaus faktentreu, doch dürften Elvis-Kenner die Nase rümpfen: alles sattsam bekannt. Fündig werden […] mehr…

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    Short CutS von Arne Willander

    Kirsty MacColl Kite/Electric Landlady Einige englische Kritiker halten die MacColl für eine große Songschreiberin. Sie schrieb tatsächlich grandiose Texte – „What Do Pretty Girls Do?“, „Don’t Come The Cowboy With Me Sonny Jim!“ —, doch die von ihrem Ehemann Steve Lillywhite produzierten Alben leiden an schlagerhaften Tunes, auch Fan Johnny Marr konnte wenig retten. „Kite“ […] mehr…

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    Scritti Politti – Early

    Als wir Unwissenden Green Gartside das erste Mal zu Gesicht bekamen, hatte er sich schon per Mimikry in einen Popper verwandelt: Im Mai 1985 war das, als er im „Formel Eins“-Videoüberblick auftauchte, weil sein Cocktail-Reggae „The Word Girl“ auf Platz sechs der britischen Charts war. Ein Song darüber, daß die Liebe seit Erfindung der Sprache […] mehr…

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    Gene Vincent – The Road Is Rocky – The Complete Studio Masters 1956-71

    Der eine badboy des Rock’n‘ Roll war Larry Williams, Lennons wohl größtes Idol neben Elvis und mit seinem Hit „Short Fat Fanny“ übrigens auch zitiert in diesem wunderbar wüsten Rolling Stones-Song „Rip This Joint“. Der andere bad boy – Eugene Vincent Craddock aus Norfolk, Virginia – zeichnete sich wie dieser durch einen gewissen Hang zur […] mehr…

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    The Pentangle – Basket Of Light

    Auf dem Vorläufer-Album „Sweet Child“ Tcoverten die virtuosen Folkies um Bert Jansch und John Renbourn noch Charles Mingus und machten in Elegie,“Basket Of Light“ brachte dann eine kleine Wende zu mehr Prägnanz und Pop. „Light Flight“ schaffte es gar in die Singles-Charts, als Theme-Song der TV-Serie „Take Three Girls“. Leichter goutierbar wurde die Band dadurch […] mehr…

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    Emerson, Lake & Palmer – Emerson, Lake & Palmer

    Die zweite LP der Klassik-beflissenen Prog-Rocker titels “ Tarkus“ war bereits klotziger, protziger Schrott, doch ist das Debüt-Album nicht ganz ohne Meriten. Vor allem „Take A Pebble“, ein lyrisches, Piano-beflügeltes Stückchen Wohlklang, hat den Zahn der Zeit ohne größere Schäden überstanden, „Knife Edge“ ist nicht völlig stumpf, und „Lucky Man“ hat gar Pop-Appeal. Der Rest […] mehr…

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    Doc Watson – Southbound/Home Again

    Zwei Folk-Klassiker, vorübergehend vergriffen, nun wieder lieferbar: „Southbound“ und „Home Again“ erschienen beide erstmals 1966 und bannen Doc Watson in der Übergangsphase vom Blues- und Balladensänger zum Country-Folk-Stilisten und Flatpicker extraordinaire. An Docs Seite spielte bereits sein (inzwischen verstorbener) Sohn Merle, das Repertoire umfaßt so disparate Songs wie das altenglische „Matty Groves“, Jimmie Rodgers‘ „Never […] mehr…

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    John Lennon – Plastic Ono Band

    Der Unfinished-Music-Quarkund das lachhafte „Wedding Album“ einmal nicht mitgerechnet (wir schlagen sie großzügig dem Werk Yoko Onos zu, das damit aufgewertet wird), war „Plastic Ono Band“ Lennons erste LP nach dem Zerwürfnis der Beatles. Ein verstörendes Album, voller Bekenntnisse und Bitternis, musikalisch hart und ohne Rücksicht auf die Erwartungen der Fans. Aber auch ein Album […] mehr…

  • Charles Mingus - Oh Yeah

    Charles Mingus – Oh Yeah

    Es gibt gewiß bessere und wichtigere Mingus-LPs,au- denen der Meister mit melismatischen Improvisationen glänzt, doch ist „Oh Yeah“ von 1961 ein höchst vergnügliches, weil verschrobenes und geradezu abenteuerlich lautmalerisches Werk. Gleich der erste Track, „Hog Callin‘ Blues“, beginnt atemlos und wächst sich zu einem hektischen, phasenweise chaotischen Trip durch eine Farm-Fauna aus, bei dem Saxophonist […] mehr…

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    4,0 Gene Clark – Set You Free 1964-74

    Sundazed will uns in Kürze ein paar buchstäblich unerhörte Outtakes der „Fifth Dimension“-Sessions der Byrds bieten – ausgerechnet auf 25-Zentimeter-Vinyl. Bei Sony Music wiederum werkelt man offenbar immer noch an der klangtechnisch generalrenovierten, schon mehrfach verschobenen Neuauflage des Box-Sets der Band. Nach der Doppel-CD „Flying High“ und diversen hervorragend remastered neu aufgelegten Solo-LPs präsentiert jetzt […] mehr…

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    4,0 Drive-By Truckers – Ganqstabilly/Pizza Deliverance

    Stünde der Schreibtisch des Chefs neben meinem Laptop, ich würde draufspringen und wie ein Rufer im Hyde Park deklamieren: Die Drive-By Truckers sind die verdammt beste Rock-Band, die sich je zwischen Mississippi und Alabama herumgetrieben hat! Keine andere jedenfalls hat es geschafft, diesen ganzen gewaltigen Southern-Mythos so detailliert auseinanderzunehmen, ohne ihm dabei den Respekt zu […] mehr…

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    David Bowie – David Live/Staqe

    Man kann hier noch einmal nachhören, wie Bowie binnen vier Jahren vom Eklektiker zum Visionär wurde, ein wenig übertrieben gesprochen. Zwischen „David Live“, 1974, und „Stage“, 1978, lagen die Alben „Station Tb Station“, „Low“ und „Heroes“, die freilich Bowies größte geblieben sind, dazwischen lagen auch Los Angeles, Berlin, Brian Eno und ein Drogenrausch von Station […] mehr…

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    The Rolling Stones – Singles 1968-1971

    Die Wiedergeburt der Rolling Stones aus dem Geiste von Muddy Waters und Hank Williams, Martha & The Vandellas und Johann Sebastian Bach war so ziemlich das erstaunlichste second coming, das je eine Band erlebte. Nicht daß sich da jemand am eigenen Schopf aus dem kreativen Sumpf gezogen hätte. Das war mehr ein Akt der Rückbesinnung […] mehr…