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    Ocean’s Twelve

    Eine Frechheit, die sich nur Soderbergh zutraut und leisten kann. Mit 60 Millionen Dollar in der Tasche scheint er seine Freunde George Clooney, Brad Pitt, Julia Roberts und andere Top-Schauspieler zum Urlaub in Europa eingeladen und dabei mit der Videokamera gefilmt zu haben. Von Amsterdam über einen Abstecher in Paris geht es nach Rom. Am […] mehr…

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    Short Cuts

    Basta. Rotwein oder Totsein (Start28.4.) von Pepe Danquart mit Henry Hübchen, Corinna Harfouch: Wiener Profikoch und Spitzenkiller soll mit zwei Mafiadeppen einen letzten Job erledigen. Danquart, Gewinner des Kurzfilm-Oscars, versucht sich mit viel Prominenz leidlich an einer makabren Gangsterkomödie. 3,0 Max und Moritz Reloaded (Start 28.4.) von Thomas Freydetzki mit Ben Becker, Franziska Petri: Schwule […] mehr…

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    Mondovino - Start 28.4.

    Zwölf Todesdrohungen hat der Journalist Robert Parker bereits in seiner Karriere erhalten. Der wortgewaltige Amerikaner aber schreibt nicht über Mafiosi, Terroristen oder korrupte Politiker. Er ist Weinkritiker. Er verkostet und verreißt, und seine Stimme hat so viel Macht, daß wir Kollegen ihn beneiden müßten. Parker ist nur ein, aber ein gewichtiger Aspekt in Nossiters umfangreich […] mehr…

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    Melinda und Melinda - Start 28. 4.

    Es war nie mehr als eine einträgliche Täuschung, daß Komik die Kehrseite der Tragik wäre. Keiner hat dies konsequenter – und komischer – vorgeführt als Woody Allen, der New Yorker Stadtneurotiker, Womanizer und Unglücksrabe. In seinem bereits 35. Film läßt er nun in seiner pfiffigphilosophischen Manier zwei intellektuelle Paare darüber sinnieren, weshalb manche Menschen immer […] mehr…

  • The Statement

    The Statement - Start 12. 5.

    „Cincinnati Kid“, „In der Hitze der Nacht“, „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ – Jewison, 78, hat in den 60er Jahren einige unvergessliche Klassiker des amerikanischen Films gedreht, war aber auch später in immer wechselnden Genres erfolgreich und für den Regie-Oscar nominiert Dabei blieb er immer Handwerker, der seinen Stil dem Stoff anpaßte. Einer zutiefst […] mehr…

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    The Life & Death Of Peter Sellers - Start 28. 4.

    Er war der Mann mit tausenden Gesichtern. Keiner hat das besser erkannt als Stanley Kubrick, indem er Peter Sellers 1964 für „Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ in drei Rollen besetzte. In seiner Karriere als Komiker hatte Sellers zwar immer schon mehrere Parts übernommen, auch in Kubricks „Lolita“. Es war das […] mehr…

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    They Could Have Been Bigger Than EMI

    „They Could Have Been Bigger Than EMI“ von Joachim Gaertner ist „a discography of now defunct independent record labeis that released vinyl“, so die Synopsis des Herausgebers. Eine löbliche Fleißarbeit, auch wenn nur die jüngere Vergangenheit ab 1976 dokumentiert wird. Dennoch umfaßt Gaertners Releases-Liste mehr als 2000 Labels. Ein work in progress freilich, denn es […] mehr…

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    Mr. Tambourine Man – The Story Of The Byrds‘ Gene Clark

    „Mr. Tambourine Man – The Story Of The Byrds‘ Gene Clark“ von John Einarson ist, schwer zu glauben, die erste Biographie über einen der brillantesten amerikanischen Songwriter und Sänger schlechthin, über einen Mann, dessen kreativer Input bei den Byrds gern unterschlagen wird und dessen beste Musik erst entstand, nachdem er die Band verlassen hatte. Der […] mehr…

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    Dylan & Cohen – Poets Of Rock And Roll

    „Dylan & Cohen – Poets Of Rock And Roll“ von David Boucher ist eine angestrengte, stellenweise anstrengende Analyse der Gemeinsamkeiten und des Trennenden im Werk der beiden Dichter mittels Exegese und, wo es nichts zu deuteln gibt, reiner Spekulation. Natürlich hebt Boucher auf das jüdische Erbe ab, bemüht hebräische Semantik und zaubert so tatsächlich verblüffende […] mehr…

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    Elvis Sessions III – The Recorded Music Of Elvis Aaron Presley 1953-1977

    „Elvis Sessions III – The Recorded Music Of Elvis Aaron Presley 1953-1977“ von Joseph A.Tunzi ist nicht das erste, jedoch mit 636 Seiten das momentan umfassendste Nachschlagewerk für Musikologen und Sammler. Tunzi läßt nichts aus, weder illegal mitgeschnittene Live-Gigs noch TV-Commercials. Eine Faktenfülle, die dank eines sehr übersichtlichen Layouts indes benutzerfreundlich geordnet ist. Dazu hat […] mehr…

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    Elvis: A Musical Inventory 1939-1955

    „Elvis: A Musical Inventory 1939-1955“ von Richard Boussiron bedient das andere Ende des Elvis-Universums: den Forscher. Der sich auf einige neue Erkenntnisse freuen darf. Boussiron verfolgt den musikalischen Werdegang des späteren Weltverbesserers von seiner Jugend bis zu den alles verändernden Sessions in den Sun Studios. Jeder Song, den Elvis lernte und öffentlich performierte, wird auf […] mehr…

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    The Elvis Archives

    „The Elvis Archives“ von Todd Slaughter und Anne E. Nixon ist mißverständlich betitelt. Wer eine systematische Bewältigung des Nachlasses erwartet, wird enttäuscht. Dies ist kein enzyklopädisches Werk, sondern eine über weite Strecken sehr persönliche Einführung in das Phänomen Elvis, mit analytischen Versuchen, durchaus faktentreu, doch dürften Elvis-Kenner die Nase rümpfen: alles sattsam bekannt. Fündig werden […] mehr…

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    Short CutS von Arne Willander

    Kirsty MacColl Kite/Electric Landlady Einige englische Kritiker halten die MacColl für eine große Songschreiberin. Sie schrieb tatsächlich grandiose Texte – „What Do Pretty Girls Do?“, „Don’t Come The Cowboy With Me Sonny Jim!“ —, doch die von ihrem Ehemann Steve Lillywhite produzierten Alben leiden an schlagerhaften Tunes, auch Fan Johnny Marr konnte wenig retten. „Kite“ […] mehr…

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    Scritti Politti – Early

    Als wir Unwissenden Green Gartside das erste Mal zu Gesicht bekamen, hatte er sich schon per Mimikry in einen Popper verwandelt: Im Mai 1985 war das, als er im „Formel Eins“-Videoüberblick auftauchte, weil sein Cocktail-Reggae „The Word Girl“ auf Platz sechs der britischen Charts war. Ein Song darüber, daß die Liebe seit Erfindung der Sprache […] mehr…

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    Gene Vincent – The Road Is Rocky – The Complete Studio Masters 1956-71

    Der eine badboy des Rock’n‘ Roll war Larry Williams, Lennons wohl größtes Idol neben Elvis und mit seinem Hit „Short Fat Fanny“ übrigens auch zitiert in diesem wunderbar wüsten Rolling Stones-Song „Rip This Joint“. Der andere bad boy – Eugene Vincent Craddock aus Norfolk, Virginia – zeichnete sich wie dieser durch einen gewissen Hang zur […] mehr…

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    The Pentangle – Basket Of Light

    Auf dem Vorläufer-Album „Sweet Child“ Tcoverten die virtuosen Folkies um Bert Jansch und John Renbourn noch Charles Mingus und machten in Elegie,“Basket Of Light“ brachte dann eine kleine Wende zu mehr Prägnanz und Pop. „Light Flight“ schaffte es gar in die Singles-Charts, als Theme-Song der TV-Serie „Take Three Girls“. Leichter goutierbar wurde die Band dadurch […] mehr…

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    Emerson, Lake & Palmer – Emerson, Lake & Palmer

    Die zweite LP der Klassik-beflissenen Prog-Rocker titels “ Tarkus“ war bereits klotziger, protziger Schrott, doch ist das Debüt-Album nicht ganz ohne Meriten. Vor allem „Take A Pebble“, ein lyrisches, Piano-beflügeltes Stückchen Wohlklang, hat den Zahn der Zeit ohne größere Schäden überstanden, „Knife Edge“ ist nicht völlig stumpf, und „Lucky Man“ hat gar Pop-Appeal. Der Rest […] mehr…

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    Doc Watson – Southbound/Home Again

    Zwei Folk-Klassiker, vorübergehend vergriffen, nun wieder lieferbar: „Southbound“ und „Home Again“ erschienen beide erstmals 1966 und bannen Doc Watson in der Übergangsphase vom Blues- und Balladensänger zum Country-Folk-Stilisten und Flatpicker extraordinaire. An Docs Seite spielte bereits sein (inzwischen verstorbener) Sohn Merle, das Repertoire umfaßt so disparate Songs wie das altenglische „Matty Groves“, Jimmie Rodgers‘ „Never […] mehr…

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    John Lennon – Plastic Ono Band

    Der Unfinished-Music-Quarkund das lachhafte „Wedding Album“ einmal nicht mitgerechnet (wir schlagen sie großzügig dem Werk Yoko Onos zu, das damit aufgewertet wird), war „Plastic Ono Band“ Lennons erste LP nach dem Zerwürfnis der Beatles. Ein verstörendes Album, voller Bekenntnisse und Bitternis, musikalisch hart und ohne Rücksicht auf die Erwartungen der Fans. Aber auch ein Album […] mehr…

  • Charles Mingus - Oh Yeah

    Charles Mingus – Oh Yeah

    Es gibt gewiß bessere und wichtigere Mingus-LPs,au- denen der Meister mit melismatischen Improvisationen glänzt, doch ist „Oh Yeah“ von 1961 ein höchst vergnügliches, weil verschrobenes und geradezu abenteuerlich lautmalerisches Werk. Gleich der erste Track, „Hog Callin‘ Blues“, beginnt atemlos und wächst sich zu einem hektischen, phasenweise chaotischen Trip durch eine Farm-Fauna aus, bei dem Saxophonist […] mehr…