• The Clash - London Calling

    The Clash

    - London Calling

    Was im UK als letzter Geniestreich der Siebziger gefeiert wurde, als Farewell-Fanfare des Punk, geblasen von seinen vornehmsten Vertretern, läutete in den USA die nächste Dekade ein und wurde dort, kein Witz, zur wichtigsten LP der Achtziger gekürt. Vom amerikanischen ROLLING STONE. Ein Beweis für die Ungleichzeitigkeit popmusikalischer Evolution beiderseits des Atlantik. Ein Beleg aber […] mehr…

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    Johnny Burnette – Crazy Date/Wampus Cat

    Die Windfall-Begeisterung für Musik aus Memphis war enorm in den Jahren nach Elvis Presleys Durchbruch, die daran geknüpfte Aufbruchstimmung in der Stadt muss mit Händen zu greifen gewesen sein. Johnny Burnette, sein Bruder Dorsey und Gitarrist Paul Burlison sollten schon bald als The Rock’n’Roll Trio Furore machen, doch bevor sie mit „Train Kept A-Rollin'“ oder […] mehr…

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    The Who – Who’s Next

    In den vergangenen Jahren bereits in guter Qualität auf Vinyl verlegt, erfährt der umstrittene Rock-Monolith nun die höchsten Reissue-Weihen des Nobel-Labels Classic Records: exquisit gemastered von analogen Original-Tapes und gepresst auf High-Profile-200g-Vinyl. Ein wahrhaft audiophiler Genuss, von Daltreys Urschrei bis zu Nicky Hopkins‘ feinem Piano-Anschlag auf „Song Is Over“. Was freilich die kleinen inhärenten Schwächen […] mehr…

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    King Coleman – It’s Dance Time!

    „Mashed Potatoes, Yeah!“ -— es waren die Rattles, deutsche Vorzeige-Beatband ohne Exportchancen, die diesen Heuler Mitte der 60er Jahre für die hiesige Dorfjugend domestizierten und damit einen bescheidenen Hit landeten. Hier ist das rabenschwarz rockende Original von Nat Kendrick & The Swans. Ein Name nur, eine Charade, hinter der James Browns Band steckte und am […] mehr…

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    The Fall – The Rough Trade Singles Box

    Die ersten vier Fall-45s waren auf Step Forward erschienen, von 1980 bis 1983 veröffentlichten die Pop-Dissidenten um den egomanischen Mark E. Smith weitere vier auf Rough Trade, nun in vorbildlicher Weise in einer Box wieder zugänglich gemacht, jede Single im eigenen Pic-Sleeve nach Original-Design. „Kicker Conspiracy“ gar als Doppel-7inch im Gatefold-Sleeve. Und das ganze nur […] mehr…

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    The Pogues – Rum, Sodomy & The Lash/Red Roses For Me/If I Should Fall From Grace With God/Peace & Love

    In allen Legenden von heiligen Trinkern, die man sich so erzählt, machte der aus „Leaving Las Vegas“ für meine Begriffe zumindest eine bessere Figur als der Sänger der Pogues. Liebe, Suff und Tod sind die Eckpunkte in diesen Legenden. In den Liedern von Shane MacGowan manchmal auch, nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Das Debüt „Red […] mehr…

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    Diverse – Blowing The Fuse – R&B Classics

    Eigenlob stinkt in diesem Fall mal nicht. Bei Bear Family Records kann man stolz sein auf diese Serie, die locker den Standard von den wenigen vergleichbaren wie „The Golden Age Of American Rock’n’Roll“ erreicht Das gilt zum einen für die nach den Jahrgangsbesten – dokumentiert von 1945 bis 1960 getroffene Auswahl. Dokumentiert werden die Aufnahmen […] mehr…

  • Nat King Cole - The World Of...

    Nat King Cole – The World Of…

    Es ist zwar nur das absolute Pflichtprogramm – das „Very Best of“-Destillat aus dem „Classic Singles“-Box-Set, für das man bei Capitol seine Aufnahmen klanglich gründlich renoviert hatte, plus ein paar wenige exzellente Zugaben -, aber mit 28 die ganze Karriere abdeckenden Aufnahmen gar keine so schlechte Einführung. Für Kostproben wie die von den Aufnahmen mit […] mehr…

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    The Mamas & The Papas – Complete Anthology

    Fernsehzuschauer mit der Gnade der Spätgeburt kennen die Mamas und die Papas aus jenen Endlosreklamen für kompakte CD-Serien wie „Sound Of The Sixties“, wo „California Dreamin'“ zu den Stammgerichten gehört. Die noch Sixties-typischere Nummer „San Francisco“ stammt auch von Papa John Phillips, doch gab er sie im Vorfeld des Monterey-Festivals an den Kollegen Scott McKenzie […] mehr…

  • Bob Marley & The Wailers - Live At The Rainbow

    Bob Marley & The Wailers – Live At The Rainbow

    Zum 60. Geburtstag von Bob Marley gibt es nun eines seiner besten Konzerte auf DVD. Die Extras fallen zwar bescheiden aus: Interview-Fetzen mit Kollegen und einige Aufnahmen von Jamaika. Aber die Songs, die er 1977 im Londoner Rainbow-Club spielte, sind das definitive Dutzend, von „Rebel Music“ über „No Woman No Cry“ und „Get Up Stand […] mehr…

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    Wyclef Jean – All Star Jam At Carnegie Hall

    Bescheidenheit ist nicht die größte Tugend von Wyclef Jean, und so haut er auch bei seinen Benefiz-Geschichten ordentlich auf die Pauke. 2001 lud er nach New York ein. Die Kinder, deren musikalische Bildung er mit seiner Foundation fördert, dürfen hier beweisen, was sie können – und neben ihren Helden auftreten: Clef ist natürlich allgegenwärtig, aber […] mehr…

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    The Goo Goo Dolls – Live In Buffalo – July 4th 2004

    Eine tolle Idee: am Unabhängigkeitstag zu Hause vorm Rathaus spielen. Blöd, wenn es dann dermaßen regnet, dass man nach dem Konzert mit Socken-Auswringen einen Eimer füllen kann. Aber was stört das die Goo Goo Dolls. Johnny Rzeznik und Freunde haben schon Schlimmeres erlebt, jetzt rocken sie sich uneitel und grinsend auch durch diesen Schlamassel. Der […] mehr…

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    Shane MacGowan & The Poges – Live At Montreux 1995

    Das Montreux Jazz Festival gibt es seit 1967, die diversen Plakate hängen inzwischen auch in Wohnungen von Menschen, die keinerlei Interesse an der dort gespielten Musik haben. Echte Montreux-Fans dürfen sich jetzt freuen: In loser Reihe werden nun etliche Konzerte veröffentlicht. Der erste Schwung beinhaltet Charles Mingus (75/77), Ray Charles (78), AI di Meola (’86/’93), […] mehr…

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    Elvis ’56

    Das Annus mirabilis des Jungen aus Tupelo: ein Reigen aus Schwarzweißfotos, Fernsehauftritten und allgemeinen Zeitdokumenten. Der Colonel. Die Mutti. Vater Vernon. Die Freundin daheim. Ed Sullivan. Hollywood. Las Vegas, wo Elvis noch scheitert und Liberace ihm Ratschläge zu Kleidung und Auftreten erteilt. Der neue Swimmingpool. Die Mädchen vor dem Garten. Elvis, wie er mit nassem […] mehr…

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    Peter Maffay – Laut & leise

    Der sympathische Deutschrocker liefert ein verspätetes Standardwerk mehr…

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    The Mars Volta – Frances The Mute

    Auf circa „One Million Hours“ schätzen The Mars Volta die Länge ihres neuen Werkes und kommen der Wahrheit damit bedenklich nah. Denn die Erde scheint zu klein, um all die Gedanken vor sich auszubreiten, die in „Frances The Mute“ geflossen sind; ein Leben indessen zu kurz. Diverse Unterkapitel, schlicht ignorierte Zehnminutengrenzen und bedenkliche Visionen nehmen […] mehr…

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    Tim Bluhm – California Way

    If you’re going to San Francisco… muss man heute nicht mal mehr Blumen im Haar tragen, um über solche Songschreiber zu stolpern. Tim Bluhm kennen zwei, drei Leute noch von seiner Band Mother Hips, die nie allzu hip war, aber Kinks wie Bee Gees hübsch Referenz erwies. Solo lässt er nun nicht mehr an seine […] mehr…

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    Gina Villalobos – Rock’n’Roll Pony

    Eine schwere Geburt. Ursprünglich schon für Ende 2003 avisiert, musste die Kalifornierin nach einem Unfall erstmal den Verlust der Sehkraft auf ihrem rechten Auge verkraften, bevor „Rock’n’Roll Pony“ aus der Box galoppieren konnte. Das treibt Villalobos geradewegs durchs Exil auf der Hauptstraße, ohne dabei ein paar reizvolle Seitenwege links liegen lassen. Als Sängerin ist sie […] mehr…

  • Blaze Foley - Oval Room

    Blaze Foley – Oval Room

    Lyle Lovett sang gerade sein „Election Day“ auf „My Baby Don’t Tolerate“, Lucinda Williams und Townes Van Zandt schrieben ihm mit „Drunken Angel“ und „Blaze’s Blues“ kleine Denkmäler, es gibt inzwischen vier Tribute-Alben und demnächst einen Dokumentarfilm. Höchste Zeit also, dass Blaze Foley noch mal selbst zu Wort kommt. „Oval Room“ ‚ist ein schöner Nachschlag […] mehr…

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    The Sid Hillman Quartet – Tercero

    Der Neffe von Chris Hillman muss sich nicht hinter seinem großen Onkel verstecken, auch wenn die Musik seines Quartetts viel langsamer ins Ohr dringt als die der Byrds oder Burrito Brothers. Man sich der zurückhaltenden, manchmal fast schwerfälligen Schönheit von „Tercero“ nur schwer entziehen. So tieftraurig hat lange keiner mehr von „Los Angeles“ gesungen, die […] mehr…