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    Coralie Clement – Bye Bye Beaute

    Benjamin Biolays Schwester, noch ein Schmollmündchen aus Frankreich Es ist nur ein Hauchen. Also immer her mit den kleinen Französinnen, wenn sie so singen, wie Coralie Clement das macht Da hört man doch gleich das Schmollmündchen. So drollig. Und drolligerweise trägt Clement auf ihrem zweiten Album „Bye Bye Beaute“ dazu lässig die Jeansjacke des Indierock, […] mehr…

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    Cass McCombs – Prefection

    Die Absurditäten des Lebens, in himmlischen Liedern vertont Geboren in Benton Harbor, Missouri. Geschliffen in New York City. Für die Welt gemastered „at Abbey Road“, London, England. Die womöglich wichtigste Achse der Pop-Geschichte reicht hier noch ein Stück weiter als üblich. Was gut zu einem Album passt, dessen Titel man ja erst mal falsch liest […] mehr…

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    Short CutS von Jörn Schlüter

    Emihana Torrini Fisherman’s Woman Fast fünf Jahre liegt das Debüt von Emiliana Torrini nun schon zurück, fünf Jahre, während der die zarte Isländerin ihrfeenhaftes Organ einem Lied des „Lord Of The Rings“-Soundtrack lieh („Gollum’s Song“) und einen Hit für Kylie Minogue schriebCSlow“). Das zweite Solowerk ist dazu das Gegenstück, ein leise versponnenes Folk-Ding aus vorsichtig […] mehr…

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    Help She Can’t Swim – Fashionista Super Dance Troupe

    „Noweverybody loves garage rock/ You dance like a dad at a disco / What would Morrissey say“ heißt’s auf „Fashionista Super Dance Group“. Textlich könnte man sich nicht mehr anbiedern bei Franz Ferdinand, musikalisch ist der Art School-Punk von Help She Can’t Swim allerdings näher an The Rapture, Kim-Gordon-Sonic Youth, Ikara Colt, den Mink Lungs […] mehr…

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    The Beat Up – Black Rays Defence

    Zum Abschluss dieser Rubrik regiert die Ambition – mit mehr oder weniger künstlerischem Erfolg. Zunächst sind da The Beat Ups. Blöder Name, der bestimmte Artikel gibt den Markt an, auf den sie schielen. Sie machen alles richtig: sprechsingen sich cool durch ihre geknüppelten Gitarrenläufe. Garagenrock mit The Sonics-Anklängen, bisschen MC5 ist auch drin. Hat seine […] mehr…

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    The Broken Family Band – Welcome Home, Loser

    Mit „Welcome Home, Loser“ gibt’s nun den Nachfolger des Debüts „Cold Water Songs“ der britischen Country- und Rock’n’Roll-Adepten sowie John-Peel-Lieblinge The Broken Family Band. Lyrisch ein bisschen dunkler geraten als das letztjährige Mini-Album Jesus Songs“, obwohl der erste Song gleich „Happy Days Are Here Again“ heißt und musikalisch alles wieder ähnlich beschwingt daherkommt. Damit haben […] mehr…

  • Downpilot - Leaving Not Arriving

    Downpilot – Leaving Not Arriving

    Amerikanische Gitarrenmusik war immer auch Produzentenmusik – auch wenn oder gerade weil man es ihr manchmal nicht anhörte: Steve Albinis schlagzeugfokussierter Scheppersound, Butch Vigs vollintegrierter, artifizieller Mix, Jim O’Rourkes Experimentierfreude, Rick Rubins Schelmereien und Purismus, später dann die britische Schule um Nigel Godrich. Auch Tucker Martine hat sich durch seine Arbeiten für das fabelhafte letzte […] mehr…

  • LCD Soundsystem - LCD Soundsystem

    LCD Soundsystem – LCD Soundsystem - James Murphy definiert mit elektronischen…

    Mit dieser chromglänzenden Love-Missile Flll möchte man auf der Stelle in der nächsten Disco aufschlagen, dort alle Partydrogen auf einmal herunterschlucken, schlingmampfurps, und dann auf der Tanzfläche einen Affen aus sich machen. Mir doch egal, was ihr Arschlöcher denkt! James Murphy würde mit Sicherheit das gleiche tun, hätte er dieses Album nicht selber aufgenommen, unter […] mehr…

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    The Thrills – Let’s Bottle Bohemia

    Und wieder die große Stadt, der schöne Moloch. Auch das zweite Album der Thrills ist ein Stoffsammlung zum problematischen urbanen Leben insgesamt etwas angeschlagener Erwachsener im Allgemeinen – und weil die Iren immer noch so tun. als kämen sie aus Kalifornien, an der amerikanischen Westküste im Besonderen. Nach dem nonchalanten, mit Brian Wilson kokettierenden und […] mehr…

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    Bright Eyes – I’m Wide Awake, It’s Morning/Conor Oberst – Digital Ash In A Digital Urn

    Schon die gesprochene Einleitung ist von lakonischer Grausamkeit und Absurdität. Conor Oberst erzählt von einer Frau und einem schweigsamen Mann in einem Flugzeug. Der Mann lässt sich immerzu BIoody Marys nachschenken. Als das Flugzeug abstürzt, beginnt der Mann zu sprechen: „We’re going to a party! This is your birthday party!“ Und er beginnt ein Lied […] mehr…

  • Das Schweigen

    Das Schweigen

    Bergmans radikalster Film, eine emotionale Tortur ohne Hoffnung als eisiges, strenges Kammerspiel. Zwei Schwestern und ein kleiner Junge halten auf einer Reise in einer fremden, abweisenden Stadt. Sie verstehen die Sprache der Bewohner nicht, können sich aber auch untereinander nicht offen verständigen. Jeder bleibt auf sich selbst, seine Sehnsüchte und Ängste zurückgeworfen. Die damals gewagte […] mehr…

  • Das Ding aus einer anderen Welt

    Das Ding aus einer anderen Welt

    Der Beginn des modernen Science-Fidion-Genres: 1951 bedrohte erstmals ein außerirdisches Wesen die Menschen, das Forscher in der Arktis entdecken – nicht Frankenstein-Monster und mythische Ungeheuer. Zudem wurde der Plot als Parabel auf die Paranoia vor dem Kommunismus gedeutet und löste einen Boom ähnlicher Filme aus. Hawks war Produzent, übernahm vom Debütanten Nyby dann aber auch […] mehr…

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    Muxmäuschenstill – Marcus Mittermeier

    Eine sehr deutsche, im Stil der Killer-Groteske „Mann beißt Hund“ gedrehte Variante von „Taxi Driver“ führt Mittermeier hier vor. Mux (Jan Henrik Stahlberg), der aussieht wie ein Sparkassen-Angestellter, will Ordnung schaffen in Deutschland. Gesetzesbrüche ahnden. Bürger zu Verantwortung erziehen. Und damit nebenbei das Arbeitslosenproblem lösen. Mux stoppt Temposünder, fängt Ladendiebe und Drogendealer, vertreibt Obdachlose von […] mehr…

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    Ken Park

    Der 15-jährige Shawn schläft mit der Mutter seiner Freundin. Claude leidet unter seinem brutalen, meist betrunkenen Vater, der ihn für schwul hält. Täte schikaniert seine Großeltern und stranguliert sich beim Masturbieren. Und ein religiösfanatischer Witwer ertappt seine Tochter beim Fesselsex. Explizit stellt der Fotograf und Regisseur Clark („Kids“) die Nacktheit von Jugendlichen zur Schau, radikal […] mehr…

  • Station Agent

    Station Agent

    Ein kleines, melancholisches Meisterwerk über die aufblühende Kraft von Freundschaften ist McCarthy mit seinem Debüt gelungen. Finbar (Peter Dinklage) ist Mitte 30 und kleinwüchsig. Er hat in einem Geschäft für Spielzeuglokomotiven gearbeitet und nach dem Tod des Inhabers, seinem Freund, dessen verwaistes Bahndepot in einem Kaff von New Jersey geerbt. Da angekommen, hätte ihn fast […] mehr…

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    Sideways - Start 3. 2.

    Mit einem weiteren Meisterstück knüpft Payne an seiner subtilen Tragikomödie „About Schmidt“ an. Zentrale Figur ist wieder ein Durchschnittstyp, an dem sein in Ritualen erstarrtes Leben bisher freudlos vorübergezogen ist Der geschiedene, depressive Lehrer Miles (Paul Giamatti) findet Genuss allein in der Weinzucht Daher willigt er ein, seinen Kumpel Jack (Thomas Haden Church) zu einer […] mehr…

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    Haus aus Sand und Nebel - Start 17.2.

    Die bittere Seite des amerikanischen Traums zeigen vor allem ausländische Regisseure mit bewegender Wahrhaftigkeit. Perelman, ein emigrierter Russe und zuvor Regisseur von Werbespots, macht das persönliche Scheitern symbolisch am schicksalhaften Zwist um das Grundeigentum fest Wegen eines Irrtums des Finanzamtes hat die arbeitslose, alkoholabhängige Kathy (Jennifer Connelly) das Haus ihres verstorbenen Vaters bei einer Zwangsversteigerung […] mehr…

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    Vom Suchen und Finden der Liebe - Start 27.1.

    Schon Dietls „Rossini“ war eine ebenso eitle wie selbstironische Nabelschau. Um den Künstler, Sex, Genie, Liebeskummer, die Muse und also Dietl geht es auch in dieser meist wehleidigen, mal spöttischen Schmonzette, in der er offensichtlich seine gescheiterte Beziehung zu Veronica Ferres abarbeitet. Ewige Liebe schwören sich der Komponist Mimi Nachtigall (Moritz Bleibtreu) und die mäßige […] mehr…

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    Wenn Träume fliegen lernen - Start 10.2.

    Vom Ohnmachtsdrama „Monster’s Ball“ zu einer sentimentalen Spielerei: Regietalent Forster erzählt in seiner ersten Big-Budget-Produktion von dem schottischen Theaterautor J. M. Barrie und seiner Inspiration zu „Peter Pan“. Die Premiere seines letzten Stückes war 1904 ein Mißerfolg, als Barrie (Johnny Depp) in einem Londoner Park die junge Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Jungen […] mehr…

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    Mike Leigh – Vera Drake - MikeLeigh (Start 3.2.)

    In Cannes noch für den Wettbewerb abgelehnt worden, gewann Leigh mit diesem eindringlichen Drama dann den Goldenen Löwen von Venedig. Vielleicht war es dem Auswahlgremium an der Croisette nicht künstlerisch exaltiert genug. Konventionell, ohne visuelle Mätzchen, aber mit viel Gespür für die Details und Stimmungen des Arbeitermilieus erzählt Leigh seine Geschichte der Ehefrau und Mutter […] mehr…