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    Willie Nelson – Outlaws & Angels

    Im Mai 2004 hatte Willie zum dritten Mal Freunde zum Geburtsstagsständchen für sich selbst eingeladen, diesmal nach Los Angeles. Der vierschrötige James Caan moderierte im Holzfällerhemd den Abend, es traten zum Duett an: Kid Rock, Bob Dylan, Al Green, Jerry Lee Lewis, Carole King, Shelby Lynne, Rickie Lee Jones. Geknödelt wurden überwiegend Evergreens. „We’ve Had […] mehr…

  • Bruce Springsteen -

    Bruce Springsteen - The Essential

    Das MTV-Konzert aus Springsteens dunkler Zeit, zu dem er mit einer Band um Shayne Fontane und mil Background-Chor antrat. Die Songs von „Human Touch“und „Lucky Town“ werden sehr manierlich gespielt, Bruce gibt den soul man und hat den Blues. „Darkness On The Edge Of Town“, die fabelhafte akustische Version von „Growin‘ Up“ – der Unplugged-Teil […] mehr…

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    Triska – Stay Warm –

    Schon schön, wie Heidi Triska ein bisschen Wärme in den fiesen bayrischen Winter bringt. Wer ihre zarte, manchmal seltsame und oft bezaubernde Stimme von Cat Sun Flower kennt, kann sich schon ungefähr vorstellen, was es zu hören gibt. Wer die entspannte Popmusik ihrer Band mag, wird sich auch bei diesem Solowerk wohlftihlen. Die meisten Stücke […] mehr…

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    Destiny’s Child – Destiny Fulfilled - Da ist Musik inmitten des…

    Singles würden genügen. Musikalische Konzentrate, catchy und chic. Soundtracks zu Clips, die hormonelle Störungen verursachen, die Mädels makellos, lasziv hingeräkelt oder auf Synch gedrillt. Von den Aufsichtsratsvorsitzenden der Beyoncé Corp, die Yoncé Mom & Dad nennt. Kleine Kunstwerke aus Kandiszucker-Soul und synthesisierten Hiphop-Beats, melodisch vertrackt, weniger gesungen als dargeboten, kurzum: verführerisch. Hochgradig. Wie „Lose My […] mehr…

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    David Byrne – Live At The Union Chapel

    Ein Hochamt in der pittoresken Kirche zu Islington, London: Im Jahr 2002 führte Byrne die Stücke von „Look Into The Eyeball“ auf, mit glänzender Band und einigen Streichern. „And She Was“ und „Nothing But Flowers“, „What A Day That Was“ und „Life During Wartime“ in erstaunlichen Versionen. „I Wanna Dance With Somebody“ gelingt genauso gut […] mehr…

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    Gwen Stefani – Love. Angel. Music. Baby. - Spielerischer Bubblegum-Pop mit vielen illustren…

    Ihr erstes Soloalbum, meint Gwen Stefani, sei eigentlich kein Soloalbum, sondern wegen der vielen Kollaborateure ein gemeinsam erschaffenes Kunstprojekt. Das sagt eine, die in ihrem Leben bislang nur innerhalb einer Band musiziert hat und es freilich ein bisschen komisch finden muss, ihren Namen plötzlich alleine auf einem Cover zu lesen. Und tatsächlich kann Stefani ja […] mehr…

  • Gluecifer - Royally Stuffed

    Gluecifer – Royally Stuffed

    „We are the kings of rock, and you are about to get royally stuffed“, verkündet Sänger Biff Mailbu im Booklet. Für Bescheidenheit haben —Norweger keine Zeit. Sie sind seit zehn Jahren unterwegs, um ihren Schweinerock in die Welt zu tragen, und wollen jetzt auch mal feiern. Vor allem natürlich sich selbst. Mit Recht. Den üblichen […] mehr…

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    And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Worlds Apart

    Kein Mitleid für die Giftzwerge: Großer Rock’n’Roll aus Texas Trail Of Dead aus Austin, Texas haben die Spötter selbst dazu eingeladen, ihre neue Platte zu verspotten. Eine Gruppe respektloser Kinder, denen Rockmusik piepegal ist und die den Sänger Conrad Keely laut auslachen, als er unmotiviert „Hey, fuck you, man!“ in die Pause zwischen Lied eins […] mehr…

  • Tift Merritt - Tambourine

    Tift Merritt – Tambourine

    Der alte Country-Rock hat eine neue schönste Stimme Es ist erst ein paar Jahre her, dass Tift Merritt auf den Straßen von Austin sang, ein zierliches, schmutziges Ding in zerrissenen Chucks und mit einer Rotte Möchtegern-Musiker im Rücken. Nichts Besonderes dort, doch was den Passanten unwillkürlich in Bann zog und nicht so schnell wieder losließ, […] mehr…

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    Simon & Garfunkel - Old Friends – Live On…

    Man freut sich dann doch immer wieder, wenn die beiden mittlerweile etwas tapsigen Antipoden auf der Bühne stehen. Wo genau, erfährt man aus den Notizen zu dieser DVD nicht, dafür werden alle Gitarren-Techniker und Monitor-Ingenieure erwähnt. Es gibt fast alle berühmten Songs, „America“, „I Am A Rock“, „Bridge“, „Mrs. Robinson“, „Old Friends“, „Homeward Bound“, „The […] mehr…

  • Ray Charles O-Genio: Live In Brazil, 1963 Cover

    Ray Charles - O-Genio: Live In Brazil, 1963

    Zeitgleich mit dem Kinostart der Biografie „Ray“ wird jetzt die erste DVD von Ray Charles veröffentlicht. Man darf natürlich keine Wunder erwarten, was den Sound und die Kameraführung angeht – die beiden Konzerte wurden immerhin vor mehr als 40 Jahren aufgenommen, und dann auch noch in Brasilien. Zwischendurch gibt es Werbung für Textilwaren und Charles‘ […] mehr…

  • Tuxedomoon - Seismic Riffs

    Tuxedomoon - Seismic Riffs

    Achtung, Avantgarde! Merrill Aldighieri filmte 2003 die Entstehung des ersten Albums der amerikanischen Underground-Band seit 15 Jahren, und zwar in Italien. Wir wohnen sehr merkwürdigen Sessions bei, Ritualen, Improvisationen, Kommentaren eines italienischen Tontechnikers, der eine Analysen in gebrochenem Englisch darbietet. Hat etwas von einer dieser Dokumentationen auf arte, wo immer ein Filmstreifen durch einen Projektor […] mehr…

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    Simon & Garfunkel – Old Friends Live On Staqe

    Alte Freunde? Wie Katz und Maus hatten sie sich bekriegt seit der „Alice im Wunderland“-Schulaufführung in der Sechsten. Tom & Jerry, so tauften sich die 16-Jährigen – und knackten 1957 mit schönstem Harmonie-Gesang („Hey, Schoolgirl“) die Billboard-Top-50. Ungezählte Streitereien und Versöhnungen, musikalische Triumphe und Dispute seither. Als Simon & Garfunkel 2003 den Grammy für ihre […] mehr…

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    The Sadies – Favourite Colours

    Wenn sich eine Band darauf versteht, für stilistisch so disparate Acts wie Andre Williams, Neko Case oder Jon Langford den jeweils adäquaten akustischen Teppich auszurollen, müssen ihre eigenen Platten wohl eklektizistische Züge tragen. „Favourite Colours“, die bereits fünfte LP der kanadischen Combo um das Brüderpaar Travis und Dallas Good, macht da keine Ausnahme. Country-Twang, Surf-Sounds, […] mehr…

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    Peter Rowan & Tony Rice – You Were There For Me

    Wenn Virtuosen vom Kaliber der Herren Rowan und Rice kollaborieren, muss sich ihre instrumentale Potenz nicht unbedingt in musikalische Substanz verwandeln, doch erübrigt sich eine Würdigung ihres Könnens. Das sich hier traumwandlerisch sicher in den Gefilden des Jazz, Folk und Blues tummelt, mal Mex-gefärbt, mal Bluegrass-fundiert. Leider halten einige der Songs aus Peter Rowans Feder […] mehr…

  • Archer Prewitt - Wilderness

    Archer Prewitt – Wilderness

    Von einer Wildnis kann man hier nun wirklich nicht sprechen: Das vierte Solo-Album von Archer Prewitt ist selbstverständlich ebenso geschmackvoll wie all die anderen Platten des Sea And Cake-Gitarristen. Da klingeln Glockenspiel und sacht gezupfte Akustik-Gitarren, während sich im Hintergrund dezent elektronische Klanglandschaften und sparsame Bläsersätze entfalten. Im ersten Song „Way Of The Sun“, er […] mehr…

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    Jesse Colin Young – Living ln Paradise

    Genau 40 Jahre nach seinem großartigen Folk-Blues-Debüt“Soul Of A City Boy“ und gut drei Dekaden nach dem Ende der Youngbloods schickt uns der inzwischen 63-jährige Künstler diese musikalische Ansichtskarte aus Hawaii, wo er in einer Waldorf-Schule Musik unterrichtet. Leicht anthroposophisch angekränkelt klingt auch seine Inselplatte zwischen Kinderchor-Harmonie und Ukulele-Kolorit, jedenfalls fern jener guttural-eigenständigen Noblesse des […] mehr…

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    3,0 Kalahari Surfers – Muti Media

    Man hört ja sowieso nur, was man weiß. Meist weiß man wenig. Aber hier hört es sich doch so freundlich an, dass man gleich seine musiktouristische Sonnenbrille auspacken will und rüber zur Strandbar schlendern, auf einen ersten Drink in den entspannten Wellen des Dub der Kalahari Surfers, die sich kurz sogar zur Verheißung eines One-World-Reggae […] mehr…

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    Kurt Nilsen – Part Of Me

    Es ist sicher nicht erquicklich, wenn man als Künstler in jedem Text über das eigene Schaffen erst mal lesen muss, wie hässlich man ist und wie verwunderlich, dass man es mit dieser Visage zu so etwas wie einem Plattenvertrag gebracht hat. Kurt Nilsen, vormals norwegischer Klempner und letztjähriger Gewinner des „World Idol“, eine Art Weltmeisterschaft […] mehr…

  • David Lee Roth - Diamond Dave

    David Lee Roth – Diamond Dave

    Don’t call it a Comeback. David Lee Roth war ja nie weg, er hatte nur Anderes zu tun. Stritt sich mit Van Halen, hing in Las Vegas run, ließ sich offensichtlich neue Haare einflechten. Lieder schreiben war nie sein größtes Hobby, deshalb besteht „Diamond Dave“ vor allem aus Coverversionen. Dass er das kann, weiß man […] mehr…