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    lan Broudie – Tales ToId

    Ob denn der alte Riley noch lebt? Ja, er lebt noch, aber er hat dem Pop-Pop seiner Lightning Seeds abgeschworen. Der so üppige wie elegante Breitwand-Sound ist fürs Erste passe, der schmissige Stadion-Roar der „Three Lions“ verklungen. Kaum noch zu glauben, dass das tolle Jollification“ 1994 neben Rock-Werken von Acts wie Oasis, Blur und Supergrass […] mehr…

  • Kaada/Patton - Romances

    Kaada/Patton – Romances

    Inzwischen würde er die Welt mit einer konventionellen Platte mehr schocken. Aber den Gefallen tut einem Ex-Faith No More-Sänger Mike Patton nicht. Auch Kaada/Patton macht sein chaotisches Gesamtwerk nicht übersichtlicher: Maldoror (mit dem asiatischen Avantgardemusiker Masami Akita), Fantomas (mit Slayer– und Melvins-Mitgliedern) und selbst Mr. Bungle waren schon nicht normal. Nur mit Tomahawk geriet der […] mehr…

  • Burning Spear - Creation Rebel

    Burning Spear – Creation Rebel

    Na also, geht doch: im Gegensatz zu anderen Labels kann man bei Heartbeat den großen Wurf erwarten. Mit Winston Rodney, The Burning Spear, nahm Roots 1969 seinen Anfang. Militante Texte, back to Africa, das hatte man so noch nicht gehört. Bob Marley und Lee Perry sprangen 1970 auch auf diesen Zug auf. Die CD enthält […] mehr…

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    Groundation – We Free Again

    Bezüglich der Rhythm-Guitar-Handhabung besteht immer noch Verbesserungsbedarf. Allerdings wäre dazu seit dem unsäglich laschen Debüt „Young Tree“ (1999) der Gruppe ehemaliger UCLA-Studenten Zeit genug gewesen. Die neue CD besticht nun in zweifacher Hinsicht: Die laut Selbstverständnis angestrebte Verschmelzung von Jazz und Dub wird erfüllt durch stellenweise Hard Bop-kompatibles Gebläse über krasse Drumsessions („Groundations“) sowie Uptempo-Geschrubbel. […] mehr…

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    The Nazarenes – Songs Of Life

    Jamaikaner propagierten Repatriation in Äthiopien als einzigem Land des afrikanischen Kontinents, das abgesehen von kurzfristiger italienischer Besetzung keine koloniale Vergangenheit hatte. Die Kinder der Auswanderer wollen heute aber lieber MTV sehen als Hirse säen. The Nazarenes sind zwei Brüder, die in Addis Abeba aufgewachsen, mit ihrer Vorliebe für Reggae dort nichts werden konnten. Seit den […] mehr…

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    Diverse – Aquarius Rock

    Herman Chin-Loy ist einer der Produzenten in der Reihe derer, „who done it first“. Einfach weil es für die Kundschaft billiger war, ließ er 1973 bei Federal ein Album pressen, das nur Dubs enthielt. Man hielt ihn für bescheuert, veröffentlichte aber bald selbst ein Dub-Album. Etwa zeitgleich produzierte Chin-Loy die erste Aufnahme mit Augustus Pablo. […] mehr…

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    Matt Sweeney & Bonnie „Prince“ Billy – Superwolf - Elf jenseitig schöne Träume von…

    Eigentlich hatte man nach ,May ter And Everyone “ und „Sings Greatest Palace Music“ gedacht, Will Oldham mache sich mit Lambchop-Produzent Mark Nevers und Nashville-Virtuosen wie „Blonde On Blonde‘-Piaiüst Hargus «Pig“ Robbins weiter an die wohlklingende Verfeinerung seines Oeuvres. Doch bereits die B-Seiten zu den Singles „Agnes, Queen Of Sorrow“ und vor allem „No More […] mehr…

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    Snoop Dogq R&G: – Rhythm & Gangsta – The Masterpiece

    Die Beiträge zu Dr. Dres „The Chronic“und sein eigenes Debüt „Doggy Style“ waren Meilensteine des HipHop. Doch Snoop Dogg war nie der geschmackssicherste aller Schnüffelhunde. Sein sonderbar genialer Singsang und der abenteuerliche Kleidungsstil machten Calvin Cordozar Broadus dennoch zum Style-Pimp schlechthin. Mit „Rhythm & Gangsta“ feuert Snoop endlich mal wieder aus allen Rohren: Die Neptunes […] mehr…

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    Blood Brothers – Crimes

    Wer zum ersten Mal diese Blood Brothers hört, kommt sich vor wie in einem Tollhaus: Die metallisch überdrehte Musik ändert alle paar Takte die Richtung und das Tempo. Doch es ist vor allem das hysterische Gekreische der beiden Sänger Johnny Whitney und Jordan Blilie, das fasziniert und/oder erschreckt. So klingen die bösartig mutierten Kinder, die […] mehr…

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    The Donnas – Gold Medal

    Die Donnas sind eine nette Band. Süß, eingängig, unverbindlich. Man hört ihre neue Platte „Gold Medal“, schaut sich während dessen das farbenfrohe Artwork an, sieht Bilder der vier jungen, langhaarigen Mädchen aus Amerika, bis man wieder ein wenig die Platte hört. Tanzbare, passable Rocksongs mit klassischen Zutaten und Ohrwürmen krabbeln einem in den Kopf. Angenehm. […] mehr…

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    Short CutS von Jörn Schlüt

    Engineers Folly Ein paar Monate vorm Longplay-Debüt beweisen die Londoner, dass die vielen Lorbeeren vorweg zu Recht verteilt wurden: Auf“r“o//y“sind fünf langsam drängende, hypnotisch schleichende Traumlieder mit endlos mäandernden Keyboard-Schleifen plus einem gelungenen Cover von Tim Hardins „If I Were A Carpenter“. Wie das alles wummert und schwelgt, lässt einen manchmal an Elbow und Spiritualized […] mehr…

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    The Thing – Garage

    Was soll man davon halten, wenn ein Jazztrio sein Album „Garage“ nennt? Ebendies. The Thing (benannt nachdem gleichnamigen Stück von Don Cherry) um den schwedischen Saxofonisten Mats Gustafsson machen sich unter anderem an Free-Jazz-Versionen von Yeah Yeah Yeahs und White Stripes-Songs. Auch der Sonics-Klassiker „Have Love Will Travel“ wird mal richtig durchgepustet, dazu obskure Free-Jazz-Stücke […] mehr…

  • Lampshade - Because Trees Can Fly

    Lampshade – Because Trees Can Fly

    Der Titel des ersten Albums von Lampshade scheint auch eher transzendental, ist jedoch einem Gedicht des dänischen Poeten Martin A. Hansen entlehnt. Die Band stammt ebenfalls aus Skandinavien (aus Dänemark und Schweden nämlich), und skandinavische Bands ziehen in Indie-Kreisen momentan so wie „übersetzt von Harry Rowohlt“-Sticker in Zweitausendeins-Läden. So watet auch dieses Album knietief durch […] mehr…

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    The Unicorns – Who Will Cut Our Hair When We Are Gone

    Psychedelische Substanzen scheinen auch bei The Unicorns im Spiel zu sein. Ihr Debüt mit dem zeilenfüllenden Titel „Wno Will Cut Our Hair When We Are Gone“ klingt wie die Shins, wenn sie Ende der 60er im Hirn von Jerry Garcia gespielt hätten. Melodien, so flüchtig wie schillernde Seifenblasen, Breaks, zickige Gitarren und Texte, für die […] mehr…

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    Boedekka- The Piper, The Devil, The Poet & The Priest - Mushroom Pillow

    Wenn man das Album der britischen Band, deren Name klingt wie ein alter Reiseführer, nach dem ersten Hören gleich noch mal auflegt, weil einem das eigentlich ganz gut gefallen hat, passiert etwas Seltsames: Man kann sein vorheriges Hörerlebnis nicht mehr mit den ersten Klängen von “ The Devil, The Poet And The Priest „zusammenbringen. Man […] mehr…

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    Tocotronic

    Pure Vernunft darf niemals siegen Rätselhalt schöne Songs und hermetische Lyrik der erstaunlichen Band Unsere kleine Band nölte früher stoisch zu lauten Gitarren über Kleinkunst und Gitarrenhändler, das Unglück der Samstage, die Sünden von Michael Ende, den Rotary-Gub und Leute, die am Telefon unhöflich sind. Ihre Idiosynkrasie war zugleich putzig und hanseatisch, ihre Song- und […] mehr…

  • Adam Green - Gemstones

    Der postmodeme Trickster vereint das Schöne und Obszöne mehr…

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    Eat The Rich

    Eine herrlich böseSatire ist Richardson mit diesem kannibalischen Fressen gelungen, in dem die Reichen geschlachtet und als Gourmetgericht anderen Snobs serviert werden. In kurzen Auftritten sind unter anderen Paul McCartney, Bill Wyman und Lemmy Kilmister zu sehen, von Motörhead stammtauch der Soundtrack. Schwarzhumoriger britischer Gaumenschmaus, der lange Kult in Programmkinos war. Extras: Making-of, Motörhead-Special. *** […] mehr…

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    Paris, Texas

    Nie wieder fand Wenders zu einer so starken lebendigen Ästhetik, obwohl „Paris, Texas“ in jeder Szene die Erinnerung atmet. Ein halbtoter Mann ohne Gedächtnis wird im texanischen Wüstenkaff Paris von einem Arzt aufgenommen, der dann mit seinem Sohn quer durch die USA seine Frau (Nastassja Kinski) sucht. Wehmütig blickt Wenders mit wunderschönen Bildern auf das […] mehr…

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    Before Sunrise + Before Sunset

    Vor neun Jahren setzte er Ethan Hawke und Julie Delpy in einen Zug, ließ sie in Wien aussteigen und eine Nacht miteinander verbringen. Linklater verfolgte das verletzliche Verliebtsein zweier Twentysomethings, stellte dazu die elementaren Fragen in dieser Lebensphase. Sollen wir Sex haben? Lassen sich Momente genießen, ohne etwas für die Zukunft zu erwarten? Werden wir […] mehr…