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    The Soundtrack Of Our Lives – Origin

    Dass man so lange hat warten müssen aufs neue Werk von The Soundtrack Of Our Lives, hat einen ehrenwerten Grund: Die Schweden hatten zu viele Ideen. Stolze 45 Songs fanden die allgemeine Zustimmung des Sextetts aus Göteborg – keine schlechte Leistung, wenn man just vor den Studiosessions zwei Jahre USA-Tourneen geschafft hat TSOOL lösen ihr […] mehr…

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    Aberfeldy – Young Forever

    Edinburgh ist eine schöne, freundliche, weltoffene Stadt, den Künsten zugetan und Sonderlingen wohlgesonnen. Auch wenn sie wie Aberfeldy ihre Jugend in Bohemia verschwenden und nichts vorzuweisen haben als lebensbejahende Songs, verpackt in linden, liebreizenden Folkpop aus Akustik-Gitarren, Sixties-Orgel und Fiddle. Die Stimme von Riley Briggs trägt selten, wird aber durch die bezaubernden Harmonies von Ruth […] mehr…

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    Rosanna & Zelia – Aquas-Iquais

    Kaum zu glauben, dass brasilianische Musik in Hessen so gut gedeiht: Fernab von ihren brasilianischen Ursprüngen haben Rosanna Tavares und Zelia ihren eigenwilligen musikalischen Kosmos entwickelt Beide singen, spielen Gitarre und komponieren Songs, die Substanz und Schwerelosigkeit vereinen. Geheimnisvolle Hymnen, textlich diesmal näher am Alltag, die bei aller rhythmischen und melodischen Raffinesse nie abgehoben wirken. […] mehr…

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    Helmet – Size Matters

    Helmet waren vor zehn Jahren nicht prollig wie Biohazard, nicht deprimiert wie Life Of Agony oder weltoften wie Sepultura – Helmet waren eine kompromisslose Verweigerungsmaschine und mit ihren Stakkatoriffs ähnlich stilprägend wie Slayer. Fast dickköpfig stanzten sie mit „Strap It On“, „Meantime“ oder „Betty“ derart schnörkellosen Metal aus dem Boden, dass erst später deutlich wurde, […] mehr…

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    The Royals – Dubbing With The Royals

    Als Nachschlag zum Album „Pick Up The Pieces“ von den Royals gibt es nun Dubs und einige seltene DJ Versionen (I Roy; Prince Far I) von Stücken der Royals aus den frühen bis mittleren 70er Jahren. Eingekratzt hatte sich Frontmann Roy Cousins mit dem von Coxsone produzierten Stück „Pick Up The Pieces“. Und weil gilt: […] mehr…

  • Marianne Faithfull Before The Poison Cover

    Marianne Faithfull - Before The Poison

    Wieder mit illustren Gästen wie PJ Harvey, aber ohne eigene Präsenz mehr…

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    Burning Spear – Sounds From The Burning Spear

    Neunzehn Klassiker von den LPs und einigen Singles, die Winston Rodneys mit seinen beiden Harmoniesängern als The Burning Spear seii 1969 für Coxsone Dodd aufgenommen hat, sind hier vertreten. In bester CD-Qualität germastert – kein Lagerfeuer-Sound wie beim Ölkrisen-Vinyl von 1973. Als Covervorlage wurde die zweite Version des originalen jamaikanischen Siebdruckcovers von „Studio One Presents […] mehr…

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    Blues Explosion – Damage

    Das Neue ist, dass sich die Jon Spencer Blues Explosion verschlankt hat und gar nicht mehr so heißt sondern ohne alle Vornamen nurmehr Blues Explosion. Ein paar Buchstaben weniger. Dafür klingen die drei aus New York auf ihrem neuen, siebten Album noch ein wenig mehr nach den Rolling Stones. Was man auch mal als Problem […] mehr…

  • Elvis Costello The Delivery Man Cover

    Elvis Costello - The Delivery Man

    Frische Wut: Elvis und die Imposters lärmen und schnufzen mehr…

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    Bintia – B-Ständig

    Mit Mathias Arfmann nahm die Berliner Sängerin vor drei Jahren sehr schöne Soul-Stücke auf. Auch ihr zweites Solo-Album hat tolle Momente: das von den Beathoavens produzierte „Berlin City Girls“ oder „Dein Ohr“ mit Ehemann Harris (bald mit Sido als „Deine Lieblings-Rapper’zu hören). Natürlich hat auch Labelbetreiber Xavier Naidoo einen Beitrag abgeliefert. Vielleicht liegt es an […] mehr…

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    Talib Kweli - The Beautiful Struggle

    Deutlich besser als das letzte, etwas unentschlossene Album „Ouality“. „I Try“ ist ein kubanischer Gospel mit der immer wieder umwerfenden Mary J. Blige; „Broken Glass“ basiert auf einer Zeile aus Grandmaster Flashs „The Message“ und ist auch inhaltlich ein Update des Klassikers; „Planet Rock“ wirkt nur auf den ersten Blick wie alte Schule: Zum hart […] mehr…

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    De La Soul – The Grind Date

    Eine der wenigen HipHop- Bands, auf die sich alle einigen können. Schade nur, dass es De La Soul erging wie einst Orson Welles mit „Citizen Kane“: Das Meisterwerk „Three Feet High And Rising“ erschien 1989, am Anfang ihrer Karriere, und seitdem rutschten sie auf sehr hohem Niveau bergab. Immerhin: „The Grind Date“ rockt, mehr als […] mehr…

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    Dizzee Rascal – Showtime

    Am Ende dieses unglaublichen Albums plumpst man sprachlos in den Sessel zurück: Da traut sich einer was. Dizzee Rascals atemloser Cockney-Rap wirbelt die Wörter und Silben innerhalb eines einzigen Satzes zehnmal um sich selbst und landet dann in einem grandiosen Spagat zwischen Genie und Wahnsinn. In „Craftin'“ begleiten ihn dabei nur eine einsam zischelnde Hi-Hat […] mehr…

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    Embrace – Out Of Nothing

    Goldig. Wie die Fünf auf dem Cover „den Kreis“ machen. Arme auf Schultern, verschworene Gemeinschaft, jetzt, Jungs, noch mal alles auf eine Karte, wir schaffen das. Geht ja auch um einiges. Das vierte Album, beim neuen Label, ist für die Gruppe aus Huddersfield/West Yorkshire die letzte Chance für den Aufstieg in die Elite-Liga des Britpop. […] mehr…

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    Cake – Pressure Chief

    So schöne, so herrlich abgeschmackte Kuchen-Kalauer könnte man machen: was uns Cake da mit „Pressure Chief“ Feines zusammengerührt haben, wie sie eine Prise hiervon und ein gerüttelt Maß davon zusammenkneten und dann am Ende ein fluffiger, saftiger Kuchen voller Rosinen und… Aber nein. Wobei es sachlich richtig ist, dass die Herrschaften aus Sacramento auf ihrem […] mehr…

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    Cristina Dona – Cristina Dona

    In Italien seit zehn Jahren ein Indie-Liebling, ein häufiger Gast bei experimentellen Kollaborationen und Leftfield-Festivals. Ihr Gesangston erinnert an Nina Persson von den Cardigans, die Platte (eine Art Best-of, teils ins Englische übertragen) spannt sich von konventionell produziertem, aber ausnehmend spröd-schönem Folk-Pop bis zu verqueren Kunstliedern mit seltsam gruppierten Instrumenten. Mit Robert-Wyatt-Duett, zu gut für […] mehr…

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    Tele – Wovon sollen wir leben

    Eine softe Welle gefühlsbejahender Popmusik gluckert derzeit über uns, zufällig oder unzufällig auf Deutsch gesungen. Ob das ein Zeichen für neuen Jugend-Biedermeier ist, lässt sich hopplahopp ebenso wenig klären wie die Einordnung in deutsche Pop-Traditionen (vgl. den Artikel im letzten Heft). Interessanterweise hat Universal nun die Freiburger Band Tele vom Tapete-Label aus Hamburg übernommen, eine […] mehr…

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    Brian Wilson – Presents: Smile

    Da ist es nun also: das genialischste, legendärste, größte, schlauste, schrägste, abgefahrenste, verrückteste, schönste, elaborierteste Album der Popgeschichte. Was war es denn jetzt eigentlich, was „Smile“ diese monolithische Aura verlieh? War es die Musik oder die Tatsache, dass diese uns nie wirklich erreichte (zumindest nicht als fertiges Album)? „Smile“, das sind vor allem die Geschichten, […] mehr…

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    Razorlight – Up All Night

    Eine Welt ohne Tee und Kuchen, ein Leben ohne Frühstücksfernsehen, ohne warmes Essen, schriftliche Entschuldigungen und kurze Ruhephasen, in denen die Ohren zu pfeifen aufhören und die Lunge endlich den ganzen Rauch ausspuckt In Razorlights Welt sind alle auf Schinkensandwich-Hustensaft-Diät, werden am Spätnachmittag von der untergehenden Sonne geweckt, bevor es umso länger wieder dunkel wird […] mehr…

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    k.d. lang – Hymns For The 49th Parallel

    Noch ein Cover-Album von k.d. lang, das weckt gemischte Gefühle. Schließlich würde man hier auch gern wieder neue Lieder hören, die ersten seit bald fünf Jahren wären das. Aber die lang ist natürlich zunächst mal eine Chansonette, die eher ihre Stimme präsentiert als ihre kompositorischen Fähigkeiten, und da mag eine solche Platte eine gute Idee […] mehr…