• Ups..

    Faces – Five Guys Walk Into A Bar

    Faces-Konzerte waren nicht immer diese rauschenden Parties, vor und bei denen sich der Sänger die Stimme mit Courvoisier, billigem französischem Rose der Marke Mateus und diesem Weißweingepansche ölt, das man aus Deutschland unter dem Namen „Blue Nun“ als fragwürdigen Markenartikel nach Amerika exportierte. Beim ersten Auftritt in München beispielsweise saßen schätzungsweise 200 zahlende Besucher im […] mehr…

  • Ups..

    Short CutS von Arne Willander

    Wim Wenders „Soul OfA Man“ wurde endlich in deutschen Kinos gezeigt und lauwarm gelobt, die anderen Filme der Blues-Reihe von Martin Scorsese folgen. Die Soundtracks zu „Piano Blues“ (Clint Eastwood), „Feel Like Going Home „(Scorsese) und “ Warming By The Devil’s Fire „(Charles Burnett) sind jetzt auch zu haben — Franz Schöler hatte bereits vor […] mehr…

  • Ups..

    The Rolling Stones – The Singles 1965-67

    Manchmal mag Starrsinn ja durchaus bewundernswert sein. Bisweilen schlägt er dann aber doch in Schwachsinn um. Dass der dann Methode hat, tröstet eher weniger. Jedenfalls im Fall von Folge 2 der Singles-Box-Sets der Rolling Stones, die wie die erste schon ein teilweise recht gemischtes Vergnügen ist. Jody Klein wird sich mutmaßlich darauf berufen, dass er […] mehr…

  • The Kinks Are The Village Green Preservation Society

    The Kinks - The Village Green Preservation Society

    Das damals ignorierte Konzept-Album von Ray Davies auf drei CDs mehr…

  • Ups..

    Heart – Little Queen/Dog & Butterfly/Bebe Le Strange

    Es waren die Frauen, die Heart groß machten. Jahrelang hatte die Band mehr oder weniger vor sich hingedümpelt. dann stieg erst Sängerin Ann, später Gitarristin Nancy Wilson ein und schon das Debüt „Dreamboat Annie“ (1975) sorgte in Kanada für helle Aufregung, in den USA bekam es flugs Platin. Aber erst die nächste LP läutete die […] mehr…

  • Ups..

    Jimmy Martin – Don’t Cry To Me

    Bill Monroe war der große Pate des Bluegrass – das role model für anständige Nashville-Rebellen wie Greg Garing (wo steckt der eigentlich?) wird aber immer Jimmy Martin bleiben. Oder wie es Marty Stuart in dem DVD-Film „The King Of Bluegrass“ ausdrückt, der hier ausschnittweise auf dem Bonus-CD-Rom-Teil zu sehen ist: Jimmy war nie klug genug, […] mehr…

  • Hank Williams - 20 Greatest Hits

    Eine Zusammenstellung für den eher beiläufig interessierten Hörer, der auch von Bob Dylan nur die „Greatest Hits“ braucht und von den Beatles nur das rote und blaue Album. „Jambalaya“ ist drauf, na klar, und „Hey Good Lookin'“, „Your Cheatin‘ Heart“ und „l’m So Lonesome I Could Cry“, leider abermals remastered, also sonisch „aktualisiert“. Was bedeutet, […] mehr…

  • Ups..

    Memphis Slim & Willie Dixon – The Blues Every Which Way

    Nicht die einzige LP-Kollaboration der beiden massigen Männer (wobei Slims Masse mehr in die Höhe, Willies Masse mehr in die Breite ging), wohl aber ihre beste nach “ Willie’s Blues“. Während letzteres Album in Quintett-Besetzung brilliert, beschränken sich die Beiden auf diesem von 1960 allerdings auf Piano und Bass. Das Mikro wird ebenso brüderlich geteilt […] mehr…

  • Ups..

    Memphis Slim – At The Gate Of Horn

    Peter Chatman aka Memphis Slim war bereits 44 Jahre alt, als 1959 mit diesem Mitschnitt aus dem berühmten Folk-Club in Chicago seine erste propere LP-Produktion als Solist veröffentlicht wurde. Seine früheren Longplayer waren größtenteils Zweitverwertungen alter R & B-Hits, die Slim bereits Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre aufgenommen hatte und die hier […] mehr…

  • Ups..

    Stanley Brothers – Earliest Recordings

    Ralph und Carter Stanley beim Schmieden ihres sodann unverwechselbaren Stiles zuzuhören, ist aufregend und auf unakademische Art lehrreich. Vom Zirpen und Zupfen der Oldtimey Mountain Music in die ungleich rasanteren Gefilde des Bluegrass in sieben Schritten. Seinerzeit, zwischen 1947 und 1952, dokumentiert auf 14 Cuts, verteilt auf sieben 78er des Rich-R-Tone Labels. Carters sonore Lead-Stimme […] mehr…

  • Jeff Beck Group - Beck-Ola

    Jeff Beck Group – Beck-Ola

    Über Tote natürlich nichts als nur Gutes. Aber was sich Produzent Mickie Most dabei dachte, dass er den notorisch unberechenbaren Jeff Beck zur Pop-Ikone ummodeln wollte, blieb immer rätselhaft. Ihm sowas wie Europop a la „Love Is Blue“ anzudienen, war schon hirnrissig. Aus Donovan konnte Most einen Teenie-Schwarm machen. Aus jemandem, der Buddy Guy abgöttisch […] mehr…

  • Ups..

    Gene Vincent – Sounds Like Gene Vincent

    Bevor Gene Vincent nach London übersiedelte, wo ihm Pop-Mogul Jack Good eine schwarze Lederkluft verpasste und ihm riet, sein kaputtes Bein nicht zu kaschieren, sondern ostentativ zu hinken, Typ: Rock’n’Roll Misfit, machte Capitol letzte verzweifelte Versuche, den bereits von Alkoholismus gezeichneten Rockabilly Rebel und seine Blue Caps familientauglich zu vermarkten. Walzer, Western, Blues und Balladen, […] mehr…

  • Ups..

    Gene Vincent – Crazy Times!

    Noch eine vermeintlich massentaugliche Songsammlung, angereichert mit einem Novelty Tune, einem Blues-Stampfer aus der Feder von Don Covay, Chuck Berry und Willie Dixon, einem aus der Art geschlagenen Bacharach-Song und ein paar Originalen von Vincent, darunter immerhin „Pretty Pearly“ und „Green Back Dollar“. Als man nach ein paar Monaten merkte, dass sich der Twist-Boom zum […] mehr…

  • Ups..

    Paul Simon – Hearts And Bones - Die Alben bis „Rhythm Of…

    Walter Yetnikoff, der viele Jahre der Firma Columbia vorstand, erinnert sich an Paul Simon als einen aufgeblasenen, zickigen putz, wie Yetnikoff in solchen Fällen sagt. Von Springsteen, Dylan, Joel und sogar Michael Jackson redet er zärtlicher. Auch sonst hat kaum jemand Vorteilhaftes über den Songschreiber geäußert, doch Idiosynkrasien ungewöhnlichen Ausmaßes gehören natürlich zum Temperament eines […] mehr…

  • Tindersticks

    Tindersticks - I/.II/ Curtains/Nenette E Boni/Simple Pleasure

    Das Schlagzeug stand natürlich im Badezimmer, als die Tindersticks eine Notgemeinschaft in London bildeten. Als Asphalt Ribbons harten sie mit ihrer Musik keinen Erfolg gehabt, nun durften sie immerhin in einer Klitsche musizieren und hin und wieder eine Single aufnehmen. „Patchwork“ war bereits eine Sensation, „City Sickness“ ein Versprechen. Im Herbst ’93 erschien das Debüt-Album, […] mehr…

  • Ups..

    Various – Ed Sullivan’s Rock’n’Roll Classics

    Die jüngst veröffentlichte Doppel-DVD „The Ed Sullivan Shows featuring The Beatles“ war nur der Anfang. In 23 Jahren sind bei dem Showmaster eine Menge Superstars zusammengekommen, und die allergrößten wurden nun etwas wahllos auf acht DVDs verteilt, die je etwa eine Stunde dauern, aber teilweise unglaubliche Zeitsprünge zeigen: „Legends Of Rock“ fängt natürlich mit Elvis […] mehr…

  • Ups..

    The Roots – The Tipping Point

    Natürlich ist HipHop an sich eine Two-turntables-and-a-microphone-Disziplin: Die Neuerfindung des Funk als Collage, der Beginn der Postmoderne im Pop. Doch wenn man hört, wie die Roots auch auf ihrem sechsten Studioalbum wieder als echte Band glänzen, wie sie jammen, ohne zu daddeln, wie sie kollektiv auf den Beats reiten, dann bekommt man fast feuchte Augen, […] mehr…

  • Ups..

    Switchfoot – The Beautiful Letdown

    Im dritten Song singt Jon Foreman es ja selbst: „I want more than fine, more than just okay.“ Switchfoot sind sehr okay. Sie haben fette Rocksongs, die fett produziert sind, zum Mitschwelgen einladen und auch noch zum Nachdenken anregen (sollen). „Politik des Herzens“ nennt Foreman das, der natürlich Bono bewundert und sich sozial engagiert. Manchmal […] mehr…

  • Ups..

    Heather Nova – Live At The Union Chapel

    Sie sieht wie immer ein bisschen verschlafen aus, und meistens klingt Heather Nova auch, als wäre sie gerade aus dem Bett gefallen. Wenn sie nicht gerade in höchsten Tönen schwelgt, versucht sie immerhin, das Publikum zu kontaktieren. Bei komplizierten Ansagen muss sie sich schon räuspern, dazu gibt es lange Blicke und den Anflug eines Lächelns. […] mehr…

  • Ups..

    Josh Rouse – The Smoolh Sounds Of Josh Rouse

    Nach vier Alben wird dem Songschreiber bereits eine eigene DVD gewidmet: Konzertmitschnitt, Dokumentation und Audio-CD mit „Rarities“. Rouse debütierte 1998 als eher konventioneller Erzähler aus dem Mittleren Westen; im letzten Jahren konvertierte er mit „1972“ zur Restauration der harmonieseligen Musik jener goldenen Zeit des wohligen Liedes. So änderte Rouse auch die Arrangements ins Blumig-Hippieske – […] mehr…